Photovoltaik & Umwelt: die Umweltbilanz von Solarstrom

9. November 2020
Die Nutzung der Photovoltaik zur Erzeugung von Solarstrom ist nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten effektiv: auch die Umwelt profitiert von dieser Technologie. Die Umweltbilanz der Photovoltaik ist aus mehreren Gründen positiv, denn die Anlagen sparen nicht nur fossile Brennstoffe ein und reduzieren so die Kohlendioxidemissionen - über ihre Lebensdauer erzeugen Photovoltaik Anlagen insgesamt sogar mehr Energie, als zu ihrer Herstellung benötigt worden ist.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Oliver Wulf, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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Photovoltaik & Umwelt: Solarstrom ersetzt fossile Brennstoffe

1990 wurden 80 Prozent des deutschen Stroms von Stein- und Braunkohlekraftwerken hergestellt. Seither hat sich nicht nur auf der Landkarte einiges getan. In der ehemaligen DDR und auch im Westen, wurden immer mehr alte Kraftwerke stillgelegt. Seit der Verkündung der Energiewende im Jahr 2010 wurden regenerative Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft oder der Solarstrom intensiv gefördert. Das Ergebnis: Heute ist der Anteil fossiler Energieträger an der deutschen Stromerzeugung auf 40 Prozent geschrumpft. Der Umstieg auf umweltfreundliche Energiequellen wie Photovoltaik ist also kein kurzlebiger Trend, sondern seit Jahrzehnten erklärtes Ziel von Politik und großen Teilen der Wirtschaft.

Was unterscheidet regenerative Energiequellen und fossile Energieträger?

Der offensichtlichste Unterschied zuerst: Fossile Energieträger wie Steinkohle sind endlich. Ihr Vorkommen auf unserem Planeten ist begrenzt und ihre Nutzung damit ebenfalls. Das verbindet sie mit einer anderen – wesentlich umkämpfteren – fossilen Energiequelle: Dem Erdöl. Steinkohle oder Braunkohle liegen zudem nicht einfach auf der Straße, sondern müssen aufwendig gefördert werden. Für diese Förderung sind Milliardeninvestitionen in Maschinen, Anlagen und die Infrastruktur nötig. Wälder müssen gefällt, Tiere vertrieben und ganze Ortschaften evakuiert werden.

Schon die Veredelung, der Transport und die Nutzung der fossilen Energiequellen sind eine Katastrophe für die Umwelt. Auch Atomkraftwerke sind keine Alternative. Denn in den Kernkraftwerken entsteht radioaktiver Abfall, der über Jahrtausende gefährliche Strahlen freisetzt. Unfälle wie in Fukushima zeigen zudem, dass selbst in hochentwickelten Ländern wie Japan, Atomkatastrophen möglich sind. Warum sind wir dann nicht längst komplett auf regenerative Energien umgestiegen?

Wie in den USA, sind auch in Deutschland viele Arbeitsplätze von den fossilen Energieträgern abhängig. Und Politiker, die diese Arbeitsplätze sichern, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedergewählt. Wie eng die Beziehungen zwischen Industrie und Politik sind, zeigte zuletzt eine Studie aus dem Jahr 2018. Fazit: "Die fossile Industrie hat ein enormes wirtschaftliches Interesse an der Verzögerung des Klimaschutzes und diese Drehtür zwischen Politik und fossiler Lobby ist ein ernster Grund zur Besorgnis.“ So würde auch in Deutschland der Umstieg auf regenerative Energien behindert und sabotiert. Dennoch: Mittelfristig, wird die Energiewende vollzogen werden müssen.

Darum macht die Energiewende ökologisch und wirtschaftlich Sinn

Über die Ursachen, die Wirkung und die Folgen des Klimawandels wird heftig gestritten. Kaum jemand, der hier nicht eine Meinung hat. Fakt ist: Der Klimawandel ist da und er wird unsere Gesellschaft und Wirtschaft in Zukunft verändern. Wie stark, das werden wir (und unsere Enkel) noch sehen. Um den Klimawandel zumindest zu begrenzen, wurde die Energiewende ausgerufen. Sie soll den Umstieg auf regenerative Energien fördern und die deutsche Industrie modernisieren. Das Ziel, Deutschland zur ökologisch innovativsten Nation zu machen, liegt allerdings noch in weiter Ferne. Dennoch: Längst entstehen neue Arbeitsplätze und Branchen, die dank der erneuerbaren Energien eine echte Perspektive bieten.

Solarenergie für alle Menschen in Deutschland

Wussten Sie, dass Sie Sonne uns in nur einer Stunde so viel Energie liefert, dass man die ganze Erde für ein komplettes Jahr mit Strom beliefern könnte? Und: Nur zwei Prozent der deutschen Gesamtfläche würde ausreichen, um alle 83 Millionen Menschen in Deutschland mit Energie zu versorgen. Zahlen, die eindrucksvoll die Effizienz der Solarenergie beweisen! Übrigens: Angeblich wussten schon die alten Griechen die Kraft der Sonne zu nutzen. So sollen die Häuser einer ganzen Stadt an den Südhängen errichten worden sein. Die Steingebäude speicherten die Wärme der Sonne und kleinere Steine wurden als Wärmequelle im Haus genutzt – lange, bevor die erste Wärmflasche erfunden wurde.

Welche regenerativen Energiequellen gibt es?

Der Photovoltaik Markt in Deutschland ist über die letzten Jahre rasant gewachsen. Auch der Anteil der erneuerbaren Energien, und speziell der Photovoltaik, am Stromverbrauch hat stark zugenommen. Dies kommt auch der Umweltbilanz Deutschlands zu Gute. Die Photovoltaik und die anderen erneuerbaren Energien, wie beispielsweise die Wind- und Wasserkraft, ersetzen den Strom, der mithilfe von fossilen Energieträgern erzeugt wird und verbessern so die Umweltbilanz. Regenerative Energien sind nicht nur erneuerbar, sicher und sauber, sondern vor allem auch vielfältig. Hier ein Überblick:

  • Geothermie: Im Inneren unseres Planeten sind ständig Zerfallsprozesse im Gang. Gemeinsam mit der Restwärme aus der Entstehungszeit unserer Erde, bilden sie die Geothermie – also die Erdwärme. Je nach geografischem Standort, können mit ihrer Hilfe zum Beispiel Turbinen zur Stromerzeugung angetrieben werden. In Deutschland stammen allerdings nur 0,02 Prozent der Stromerzeugung aus der Geothermie.
  • Solarenergie: Wesentlich verbreiteter ist die Solarenergie. Fast 7 Prozent des deutschen Stroms werden über Photovoltaikanlagen hergestellt – Tendenz steigend. Solarenergie und Solarthermie sind besonders effizient und sind aufgrund ökologischer und finanzieller Vorteile gerade auch bei privaten Betreibern sehr beliebt.
  • Wasserkraft: Ähnlich wie die Geothermie, ist auch die optimale Nutzung der Wasserkraft eine Frage des richtigen Standorts. Stauseen, Wasserkraftwerke an Flüssen oder an der Küste, sind mögliche Quellen. In Deutschland wird momentan rund 3 Prozent des gesamten Strombedarfs über Wasserkraft gedeckt. Zum Vergleich: Norwegen erzeugt 98 Prozent seines Stroms über Wasserkraft.
  • Windkraft: Für einige Menschen, sind sie ein Zeichen des Fortschritts. Andere sehen in Windrädern eher eine optische Verschandelung der Landschaft. Immerhin: Mit 12 Prozent leistet die Windkraft unter den regenerativen Energiequellen den größten Anteil an der deutschen Stromerzeugung.

Warum wird gerade der Solarstrom so gefördert?

Bis zum Jahr 2030 soll 65 Prozent des Stromverbrauchs über erneuerbare Energien gedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird vor allem die Solarenergie gefördert. Doch warum wird gerade diese erneuerbare Energiequelle so in den Blick genommen?

Solarenergie in Deutschland: Zahlen, Daten und Fakten

Anteil an der Stromerzeugung

7,2 Prozent

Installierte Solaranlagen

1,8 Millionen

Lebensdauer der PV-Anlagen

30 bis 40 Jahre

Beschäftigte in der Photovoltaikbranche

35.000

Branchenumsatz

5 Milliarden Euro

Solarenergie ist besonders umweltfreundlich

Durch den Photoeffekt wird Solarstrahlung aus der Umwelt in Strom umgewandelt, welcher im Haushalt genutzt werden oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten der Stromerzeugung, wie zum Beispiel aus Kohle und Gas, entstehen bei der Photovoltaik so keine schädlichen CO2-Emissionen, welche die Umwelt belasten. Die Umweltbilanz wird so verbessert.

Der Ausstoß von Treibhausgasen und von anderen Luftschadstoffen in die Umwelt wird gemindert. Schädigungen der Umwelt, wie zum Beispiel der Treibhauseffekt, die Versauerung und der Angriff der Ozonschicht, werden reduziert. Doch bis es soweit ist, müssen die Solarmodule produziert, geliefert und montiert sein. Und dabei wird selbstverständlich Kohlenstoffdioxid produziert. Warum also, sollte die Solarenergie umweltfreundlich sein?

Photovoltaikanlagen und die CO2-Bilanz

Bis eine Solaranlage die zu ihrer Herstellung benötigte Energie erzeugt hat, vergehen knapp zwei Jahre. Ist dieser Zeitpunkt der energetischen Amortisation überschritten, trägt die PV-Anlage erheblich zur Vermeidung von Treibhausgasen bei. Wer es genau wissen will: Dünnschichtmodule und polykristalline Module amortisieren sich am schnellsten, während monokristalline Module die längste energetische Amortisationszeit aufweisen.

Was ist der Erntefaktor?

Der Erntefaktor einer Photovoltaik Anlage gibt hierbei das Verhältnis an, welches die gewonnene Energie aus dem Lebenszyklus der Anlage mit der Energiemenge in Beziehung setzt, die zur Produktion der Anlage notwendig war. Der Erntefaktor trifft damit eine Aussage über die Energiebilanz von Photovoltaik Technologie im allgemeinen. Der Erntefaktor wird numerisch ausgewiesen und beschreibt die positive x-fache Energiemenge, die eine Photovoltaikanlage im Laufe ihres Lebens produziert, gemessen an ihrer Produktionsenergie. Über die Höhe des Erntefakors von Photovoltaik gibt es unterschiedliche Aussagen. Sie schwanken für Deutschland in der Spitze zwischen 12 und 20. Der Ernefaktor wird durch die Anlagenlaufzeit und die energetische Amortisationszeit bestimmt.

Klimaschutz mit Solarenergie

Im Laufe der Jahre, produziert jedes Solarmodul übrigens rund das 10 bis 15-fache der Energie, die für die Produktion aufgewendet wurde. Mit dieser Effizienz können andere Energiequellen nicht mithalten. Aktuell werden durch den Einsatz von PV-Anlagen so mehr als drei Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart! Kurz gesagt: Ein wirksamer Klimaschutz ist ohne Solarenergie nicht denkbar.

Solaranlagen sind recycelbar

Ein Aspekt, der oft nur wenig Beachtung findet: Solarmodule – vor allem die poly- und monokristallinen Systeme – lassen sich sehr einfach recyceln. Bis zu 80 Prozent eines Solarmoduls lässt sich so wiederverwerten.

PV-Anlagen: Geld sparen und die Umwelt schonen

Bis vor wenigen Jahren, galten Solaranlagen als eine Technologie, die sich nur wenige Menschen leisten können. Das ist Geschichte. Denn durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), lohnt sich der Betrieb einer Solaranlage auch finanziell. Die Folge: Immer mehr Menschen verzichten auf fossile Energieträger und steigen auf die umweltfreundlichen Solaranlagen um. Die hohen Verkaufszahlen beflügeln die Branche, treiben immer neue Innovationen voran und beschleunigen so die Energiewende – in Deutschland und weltweit.

Solarenergie ist eine saubere Sache

Photovoltaik ist die Zukunft. Die Sonne versorgt uns selbst im verregneten Deutschland zuverlässig mit genügend Energie und wird dies auch für mindestens fünf weitere Milliarden Jahre tun. Solarenergie ist zudem sehr demokratisch. Inzwischen gibt es Alternativen zum Kauf wie Photovoltaik Leasing oder das Mieten von Photovoltaik Anlagen. Für Mieter sind Balkonanlagen in verschiedenen Größen auf dem Markt. So hat es jeder von uns in der Hand, ob er mit einer Solaranlage seinen ganz eigenen Beitrag zum Schutz der Umwelt und es Klimas leistet.

Ein Solarkataster hilft bei der Ermittlung, ob sich das eigene Dach für eine Photovoltaik Anlage eignet. Eine Solaranlage ist aber nicht nur vorteilhaft für die Umwelt: die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik sorgt neben einer positiven Umweltbilanz für eine sichere und rentable Investition.

Wie spart eine Photovoltaikanlage CO2 ein?

Durch den Photoeffekt wird Solarstrahlung aus der Umwelt in Strom umgewandelt, welcher im Haushalt genutzt werden oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten der Stromerzeugung, wie zum Beispiel aus Kohle und Gas, entstehen bei der Photovoltaik so keine schädlichen CO2-Emissionen, welche die Umwelt belasten. Die Umweltbilanz wird so verbessert.

Was ist die energetische Amortisation?

Die energetische Amortisation bezeichnet den Zeitraum, in dem die Photovoltaik Anlage ebensoviel Energie produziert hat, wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Durch fortgesetzte Forschungen und immer effektivere Produktionsmethoden konnten bislang sehr gute Werte erreicht und die Umweltbilanz verbessert werden. Die energetische Amortisationszeit liegt demnach aktuell zwischen 2 bis 4 Jahren, abhängig von den verwendeten Solarmodulen.

Gibt es in der Umweltbilanz Unterschiede zwischen Dünnschichtmodulen und polykristallinen Modulen?

Dünnschichtmodule und polykristalline Module amortisieren sich am schnellsten, während monokristalline Module die längste energetische Amortisationszeit aufweisen. Ein weiterer Aspekt der positiven Umweltbilanz von Photovoltaik Anlagen ist, dass sich die Module, vor allem die poly- und monokristallinen Systeme, sehr einfach recyclen lassen und so auch nach der Außerbetriebnahme die Umwelt schonen.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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