Vorgaben des EEG zur Inbetriebnahme von Photovoltaik

9. November 2020
Das Gesetz über erneuerbare Energien definiert den Begriff Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage nicht allzu präzise, daher ist vor allem bei größeren Anlagen immer etwas Interpretationsspielraum offen, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zeitpunkt die Photovoltaikanlage in Betrieb genommen wurde. Das Datum der Inbetriebnahme spielt jedoch bei der Berechnung der Höhe der Förderung mitunter eine große Rolle.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Oliver Wulf, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
Jetzt Fachbetriebe für finden
  • Geprüfte Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

© Hendrik Schwartz - Fotolia.com

Für die Klärung von Streitfragen, die das Erneuerbare Energien Gesetz betreffen, ist die sogenannte Clearingstelle zuständig. Diese Stelle hat sich verschiedene Stellungnahmen und Meinungen von Verbänden und Juristen angehört und ein Papier veröffentlicht, das Erklärungen zur möglichen Auslegung des Paragrafen über den Zeitpunkt der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage enthält. Seither ist ein wenig Licht ins Dunkel der Fragestellung gebracht und Planer von großen Photovoltaikanlagen orientieren sich an dieser Veröffentlichung der Clearingstelle.

Inbetriebnahmezeitpunkt ist wichtig für viele Fragen rund um Ihre Photovoltaikanlage

Die Inbetriebnahme ist ein wichtiger Schritt, denn von nun an produziert die Photovoltaikanlage Solarstrom. Der genaue Zeitpunkt ist relevant, denn der bestimmt laut EEG die für die nächsten 20 Jahre gültige Einspeisevergütung.

Technischer Zustand einer Photovoltaikanlage zur Inbetriebnahme

Eine Photovoltaikanlage gilt also als in Betrieb genommen, sobald die Anlage zum ersten Mal Strom erzeugt, der dann auch außerhalb der Anlage genutzt wird. Wenn also Solarstrom erzeugt wird, der nicht in eine Batterie oder ein elektrisches Gerät geleitet wird, sondern nur am Anschlusspunkt ankommt, erfüllt das nicht den Tatbestand einer Inbetriebnahme. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage wird also nicht über die Fertigstellung der Photovoltaikanlage durch den Solarteur definiert. Eine Anlage, die betriebsbereit ist, aber nirgends angeschlossen ist und nicht Strom irgendwo hin liefert, ist laut Erneuerbare Energien Gesetz also noch nicht in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme erfolgt mit der ersten Stromnutzung. Dabei muss diese Abnahme von Strom nicht über den Netzbetreiber erfolgen. Sie kann auch mittels einer Glühbirne erfolgen.

Nachweis der Inbetriebnahme

Wie kann man also den Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage beweisen? Es wird geraten, die erste Nutzung von erzeugtem Strom sorgfältig und mit Zeugen schriftlich und mittels Fotos zu dokumentieren. Ein Protokoll der Inbetriebnahme durch den Anlagenhersteller oder Anlagenbauer ist ebenfalls nützlich bei der Bestimmung und Belegung des Zeitpunktes der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage. Nach der offiziellen Inbetriebnahme muss die Photovoltaikanlage natürlich beim Netzbetreiber angemeldet und ein Einspeisevertrag geschlossen werden. Zudem muss die Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden.

Übersicht: Inbetriebnahme der Photovoltaik Anlage festhalten

Notwendig / EmpfohlenNicht notwendig
PV Anlage produziert erstmals Strom, der konsumiert oder gespeichert wirdAnwesenheit Netzbetreiber
Wechselrichter ist installiertEinspeisung ins öffentliche Stromnetz
PV Anlage ist am Bestimmungsplatz installiertBeleg für jedes angeschlossene Modul
Nachweis durch Fotos und / oder Zeugen

Das Inbetriebnahmeprotokoll

Das Inbetriebnahmeprotokoll kann als Nachweis herangezogen werden, dass die Photovoltaikanlage Strom produziert. Es hat aber noch andere Aufgaben. Ohne Inbetriebnahmeprotokoll muss der Netzbetreiber keine Einspeisevergütung zahlen. Mit dem Inbetriebnahmeprotokoll – und zwar nur hiermit – kann der Betreiber nachweisen, dass die neue Photovoltaikanlage allen Normen und Vorschriften entspricht. Der Nachweis des ordnungsgemäßen Zustands der Photovoltaikanlage ist zudem für die Versicherung wichtig. Auch Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller können nur geltend gemacht werden, wenn eine fachgerechte Installation auch nachgewiesen werden kann. Die Feuerwehr kann im Brandfall sicherheitsrelevante Daten (zum Beispiel Lage der stromführenden Leitungen) dem Inbetriebnahmeprotokoll entnehmen. Mit der Angabe zur Anlagenleistung, Aufbau und und Globalstrahlung kann der Netzbetreiber eine Prognose über den erwarteten Stromertrag anstellen.

Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen

Mit dem Inbetriebnahmeprotokoll kann der Betreiber nachweisen, dass die Photovoltaikanlage allen Vorschriften und Regelungen entspricht. Das Inbetriebnahmeprotokoll muss in Anwesenheit des Betreibers der PV Anlage (oder eines bevollmächtigten Vertreters) vom Installateur erstellt werden. Ohne ein entsprechendes Inbetriebnahmeprotokoll ist eine Anmeldung nicht möglich und es wird keine Einspeisevergütung gezahlt.

Was steht im Inbetriebnahmeprotokoll?

Das Inbetriebnahmeprotokoll enthält eine große Vielzahl an Detailinformationen.

  • Angaben zum Betreiber
  • Standort der Anlage
  • Datum der Inbetriebnahme
  • Technische Details der Anlage (Leerlaufspannung, Kurschlussstrom, usw.)
  • Hersteller / Modell der Komponenten sowie Anzahl der Module
  • Angaben zur Montage wie Neigung und Ausrichtung der Mobule
  • Geschätzte Strahlungswerte (Globalstrahlung / Sonneneinstrahlung)
  • Überprüfung Einspeisezähler und Einspeisemanagement
  • Bestätigung der Anforderungen hinsichtlich Brandschutz / Feuersteuerbarkeit
  • Skizze mit Lage der stromführenden Leitungen / Erdungen / Überspannungsschutz

Beispielprotokolle

An einem voll und vorschriftsmäßig ausgefüllten Protokoll führt kein Weg vorbei. Solarteure nutzen meistens eigene Vordrucke oder Prokotolle der Netzbetreiber. Die Informationen sollten sich hier nicht unterscheiden. Um Ihnen Anschauungsmaterial liefern zu können, haben wir hier und hier zwei Beispielprotokolle für Sie verlinkt. Bei Fragen zur Inbetriebnahme sind wir natürlich gerne für Sie da.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

Eigene Frage stellen
Ihre Frage an die Experten

Sie stellen Ihre Frage

Haus&Co richtet diese an Experten

Sie erhalten schnell und kostenlos Antwort

?
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen zum Thema Solaranlagen
Jetzt Frage stellen
Ihre Frage an die Experten

Sie stellen Ihre Frage

Haus&Co richtet diese an Experten

Sie erhalten schnell und kostenlos Antwort