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Solarheizung: warmes Wasser & solar beheizte Räume

Solarthermie Anlagen wandeln Sonnenenergie in nutzbare Wärme um. Diese Energie erwärmt das häusliche Nutzwasser oder man führt sie - in Form einer Solarheizung - zusätzlich der Heizungsanlage zu. Solarthermie Anlagen arbeiten mit Kollektoren, die im Idealfall auf ein südlich ausgerichtetes Dach montiert werden. Flachkollektoren sind preiswerter und haben einen geringeren Wirkungsgrad. Röhrenkollektoren sind teurer, haben aber einen höheren Wirkungsgrad. Mit einer Solarthermie Anlage können Sie entweder um die 60% Ihrer Kosten für Warmwasser oder 15-30 Prozent Ihrer Warmwasser- und Heizkosten einsparen. Die Technik wird dementsprechend von mehreren Stellen mit Fördermitteln bezuschusst.


Solarthermie: Preise für Warmwasseranlagen und Solarheizungen

Solarthermie für Heizungsunterstützung und Warmwasser benötigt eine größere Kollektorfläche und eine solche Solarheizung ist teurer als Solarthermie Anlagen zur Warmwasserbereitung - stellt aber auch mehr Solarenergie bereit. Eine Solarheizung hat meist eine Kollektorfläche zwischen 8-12 Quadratmetern und kostet im Durchschnitt 6.000 bis 12.000 Euro. Man kann davon ausgehen, mit einer solchen Anlage zwischen 15 bis 30 Prozent der jährlichen Heiz- und Warmwasserkosten einzusparen.


Solarpaket mit: Spannbreite Preise Paketpreise im Durchschnitt
Flachkollektor 4.400 - 16.000 Euro 7.106 Euro
Röhrenkollektor 5.000 - 14.000 Euro 9.133 Euro

Solarthermie Anlagen zur Warmwasserbereitung sind preiswerter und benötigen eine geringere Kollektorfläche als eine Solarheizung. Allerdings sind auch die Einsparungen geringer. Eine durchschnittliche Anlage benötigt zwischen 4 bis 8 Quadratmeter Kollektorfläche (meist zwischen 4-5 Quadratmeter) und kostet etwa 3.000 bis 6.000 Euro. Sie spart über das Jahr gerechnet bis zu sechzig Prozent der Kosten für Warmwasserbereitung ein. Die durchschnittlichen Einsparungen bei einer Warmwasser-Solarthermieanlage liegen ungefähr bei 55 bis 60 % der jährlichen Warmwasser-Kosten.


Solarpaket mit: Spannbreite Preise Paketpreise im Durchschnitt
Flachkollektor 2.500 - 4.200 Euro 3.245 Euro
Röhrenkollektor 3.600 - 5.600 Euro 4.795 Euro


Fördergelder erleichtern die Investition in Sonnenwärme

Fördergelder durch das BAFA sind bei der Solarthermie im Altbau für die Solarheizung sowie in kleinerem Umfang für die Warmwasserbereitung verfügbar. Der Förderbetrag liegt 2016 bei einer Mindestförderung von 2.000 Euro für eine Solarheizung und 500 Euro bei einer Warmwasseranlage zuzüglich verschiedener Boni. Bei veralteten Heizungskesseln gibt es beispielsweise den „Kesseltauschbonus“ von 500 Euro, wenn man einen alten Heizkessel durch einen modernen Brennwertkessel ersetzt und mit einer Solarthermie Anlage kombiniert.

Solarthermie Systemtyp Förderung BAFA
Warmwasser 500 Euro Basisförderung zzgl. Boni
Warmwasser & Heizung 2.000 Euro Basisförderung zzgl. Boni

Weitere Fördergelder für Solarthermie können Sie über die KfW-Bank (siehe dort) und teilweise über regionale bzw. kommunale Förderprogramme in Anspruch nehmen.

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Solarthermie Planung, Installation & Betrieb

Grundsätzlich ist eine Solarheizung immer ein Unterstützungssystem. Solarthermie Anlagen stellen nicht genug Wärme bereit, um ein Haus alleine zu beheizen. Ein gut ausgelegter Pufferspeicher als Wärmezentrale ermöglicht aber die Anbindung an praktisch jedes andere Hauptheizsystem. Dieser fällt deutlich größer aus, als man es beispielsweise von einer Gasheizung gewohnt ist: bei einer heizungsunterstützenden Solarheizung gilt ein Speichervolumen von 600 bis 1.000 Litern durchaus als üblich. Bei einer Warmwasser-Anlage sind 300 bis 500 Liter nicht unüblich.

Das Hausdach spielt eine große Rolle in der Anlagenplanung. Hauptsächlich entscheiden Dachausrichtung und Dachneigung über die Wirtschaftlichkeit einer Solarthermieanlage. Die beste Dachausrichtung ist eine klare Südausrichtung - dann scheint die Sonne über den Tag betrachtet am meisten auf die Kollektoren. Aber auch eine eher west- oder ostseitige Ausrichtung kann noch hinreichend Ertrag bringen. Besonders morgens und abends wird ja am meisten geheizt und Warmwasser benötigt. Die Dachneigung liegt am besten zwischen 45 bis 70 Grad bei Solarheizungen (es wird vor allem zu Jahreszeiten geheizt, an denen die Sonne tiefer am Himmel steht, was für einen steileren Winkel sorgt) und zwischen 30 bis 50 Grad bei einer Warmwasser-Solarthermie.

Gerade bei der Solarthermie ist durch die Vielzahl an Auslegungsbedingungen eine passgenaue Analyse durch einen erfahrenen Fachbetrieb unbedingt zu empfehlen.

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Bildnachweise:

Die Grundlagen der Solarthermie: © ViennaFrame - Fotolia.com
Solarthermie - Detailplanung: © Ingo Bartussek - Fotolia.com
Solarthermie - Installation & Betrieb: © reimax16 - Fotolia.com
Solarthermie Checkliste: © Kzenon - Fotolia.com
Solarthermie Heizungsunterstützung: © reimax16 - Fotolia.com
Solarthermie kombinieren: © digitalstock - Fotolia.com
Solarheizung Kosten: © M. Schuppich - Fotolia.com
Preise für Warmwasser-Solarthermie: © Kara - Fotolia.com
Warmwasser Solarthermie: © Kara - Fotolia.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Solarthermie

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

Wird ein Grundofen im Primärenergiebedarf mit eingerechnet?

Können Sie mir sagen, ob ein Grundofen im Primärenergiebedarf mit eingerechnet wird? Wir planen zwei Vollgeschosse ohne Keller, Massiv mit Planziegel T9 in 36,5cm Stärke. Ausrichtung ist SW, d.h. es sind 10 von insgesamt 14 Fenster nach Süden und Westen ausgerichtet. Am liebsten wäre mir eine Gasheizung mit Solarthermie für Warmwasser und der Grundofen ohne Wassertasche für die winterliche Gemütlichkeit. Sollte das überhaupt nicht funktionieren (ohne Solar für Heizung und ohne Lüftungsanlage), könnte/ müsste ich mich mit einer Luftwärmepumpe anfreunden.
Antwort von Energieberatung Stapff

Viele gute Antworten, aber leider liegen einige KollegenInnen etwas daneben.

Wenn für das gleiche Wohngeschoss eine weitere Zentralheizung vorhanden ist, darf der handbeschickte Ofen nicht EnEV-angerechnet werden. Ist der Ofen aber Hauptheizung (Zentralheizung) für dieses Wohngeschoss, ist er natürlich anrechenbar. Es war nie verboten (auch von der EnEV nicht), als Heizung Einzelöfen für Biomasse einzusetzen.

Grundsätzlich ist ein Grundofen zu empfehlen, wenn Sie im Dauerbetrieb heizen können. Abends schnell mal einheizen geht damit nicht, da braucht es einen Kaminofen ohne Speichermasse.
Ein wasserführender Grundofen kann nicht sicher funktionieren, deshalb bietet der seriöse Fachhandel auch keinen an.

Gastherme und Solar für WW ist nach wie vor die preiswerteste Heizenergielösung. Ein bisschen mehr Dämmung dazu, dann ist der nachweis Erneuerbare Energie geführt. Ich kenne kein Bauamt, das nach diesem Nachweis fragt.
Bauherren fragen meist nach pragmatischen Lösungen, nicht nach realitätsfremden Vorschriften.

Winterliche Grüße
www.energie-wuerzburg.de

Anforderungen der EnEV 2016: Erdgasheizung mit einer Photovoltaikanlage möglich?

Wir sind zur Zeit auf der Suche nach der vernünftigsten Heizungsanlage für unseren Neubau. Nach langer Eigenrecherche stellt sich uns die Frage, ob eine Kombination aus einer Erdgasheizung mit einer Photovoltaikanlage die EnEV 2016 Anforderungen erfüllen kann und wirtschaftlich (vor dem Hintergrund von Investitionskosten) sinnvoll ist. Können Sie uns diesbezüglich weiterhelfen? Unsere Verunsicherung rührt daher, dass die meisten Foren, Tabellen oder Informationsportale lediglich die Kombination aus Erdgasheizung plus Solarthermie oder Luftwärmepumpe plus Photovoltaik vorzuschlagen scheinen. Was würde aus Ihrer Sicht dafür oder dagegen sprechen?
Antwort von Elsner Architekten

Aus meiner Sicht sind das zwei unabhängige Maßnahmen: Die Gasheizung verbraucht kaum Strom (nur zum Zünden und für Pumpen und Stellventile) und kann direkt mit dem Strom, den eine Photovoltaikanlage liefert, nicht viel anfangen. Und die Photovoltaikanlage liefert eben Strom, mal viel, mal wenig. Wenn sie groß genug ist, reicht es vielleicht für eine überwiegende Abdeckung Ihres Stromverbrauchs, und für einige Einspeisung ins Versorgungsnetz. Das hat aber keine Auswirkung auf die Heizung.

Die Kombination von Gasheizung mit Solarthermie führt hingegen zu einer Erhitzung eines Wasservolumens, das als Brauchwarmwasser genutzt werden kann, oder als Puffer für Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung. Hierdurch sinkt direkt der Gasverbrauch. Natürlich kann man auch Gasheizung und Solarthermie einrichten und zusätzlich einige Photovoltaikzellen installieren.

Die Kombination Solarthermie + Wärmepumpe ist zweckmäßig, da die Wärmepumpe ein vergleichsweise großer Stromverbraucher ist, dessen Verbrauch durch die Photovoltaik weitgehend abgedeckt werden kann.

Ob das, was Sie vorhaben, der EnEV 2016 entspricht, hängt noch an einigen weiteren Parametern, und müsste im konkreten Einzelfall beurteilt werden.

Kann ich eine Solaranlage ganz für mich betreiben, wenn ich eine Eigentumswohnung habe?

Kann ich eine Solaranlage ganz für mich betreiben, wenn ich eine Eigentumswohnung und kein Eigenheim habe? Und wenn, würde dazu das Satteldach von 4m Breite und ca. 8m gemessen vom First bis zu Dachrinne reichen, wenn sich darunter meine Maisonette-Wohnung befindet?
Antwort von GEBA Wärme GmbH

Ja, grundsätzlich denkbar, wenn die anderen Eigentümer dem zustimmen.

Vakuum Röhrenkollektor: Wasser wird nicht warm genug erhitzt

Wir haben seit 5 Jahren eine Solar Vakuumröhre HP65 für Warmwasser. Das Problem ist schon immer, dass das Wasser nie so richtig heiß geworden ist, wenn die Sonne nicht scheint. Aktuell erreicht das Wasser sogar nur noch eine Temperatur von etwa 40 Grad, die dann aber konstant bleibt. Was könnte da die Ursache sein ? Der Kessel wird noch mit Gas erhitzt bei zu wenig Sonne. Ist vielleicht der Fühler defekt?
Antwort von Rolf Schlechter Haustechnik GmbH

Also , keine Sonne kein Ertrag , wenn die Kollektoren nicht richtig ausgerichtet sind , geht der Wirkungsgrad in den Keller .
Des weiteren kann die Anlage auch falsch eingelitert sein , bzw. Fehler in der Installation vorliegen , bei starker Sonneneinstrahlung sollte die Anlage in jedem Fall höhere Temperaturen erzielen . Wartung und Pflege sind auch ein Faktor . Auch Solaranlagen müssen jährlich gewartet werden . Isolation der Verrohrung , kann auch eine Fehlerquelle darstellen . Unbedingt einen Fachmann kommen lassen .

Höhere Wirtschaftlichkeit bei Pelletheizung mit Photovoltaik als mit Solarthermie?

Ich habe ein Einfamilienhaus mit einer 30Jahre alten Gasheizung. Ich überlege nun, auf eine Pellet-Heizung umzusteigen. Nun habe ich gehört, dass die Kombination mit Photovoltaik wirtschaftlicher sei als die Kombination mit Solarthermie. Gibt es dazu Anhaltspunkte / Rechenmodelle? Welche Erfahren haben Sie gemacht?
Antwort von Futuretrendconsult

Grundsätzlich würde ich immer als Basis eine Photovoltaikanlage aufs Dach machen, je nach örtlichen Gegebenheiten in Kombinaltion mit einen Batteriespeicher und einer Brauchwasserwärmepumpe. Mit unserer patentierten Technik können wir Sie bis zu 100 % Strom autark stellen.
Das heißt wir planen die Anlage so dass sie möglichst 100 % ihres Strombedarfs selbst erzeugen und verbrauchen.
Dazu berücksichtigen wir noch die möglichen Födermittel.
Bezüglich der Heizung prüfen wir ob eine Gasheizung oder ein Blockheizkraftwerk für Sie die wirtschaftlichste Dauerlösung ist.
Alle Berechnung werden immer inkl. Fördermittel Check durchgeführt unter dem Gesichtspunkt der besten Wirtschaftlichkeit.
Gerne erstellen wir für Sie die entsprechenden objektbezogenen Berechnungen.
Mit sonnigen Grüßen
Jürgen Thurm
Futuretrendconsult.com

Probleme mit Reparatur einer Vitoladens 300-C

Meine Viessmann-Heizung Vitoladens 300-C 19,3kW Vitofl.300 (rlu-k) u. Vitronic 200 (kW6) mit Solarunterstützung wurde im Juni 2009 eingebaut. Seitdem habe ich jedes Jahr zu Beginn der Heizungsperiode im Oktober, nachdem die Heizungswartung gemacht wurde, Probleme, dass die Heizung hochfährt und aufheizt. Der Monteur kommt dann meistens 1 bis 3 Mal, tauscht meist die Düse aus oder reinigt sie, verändert die Einstellungen oder sonst was. Die Heizung fährt bis zur 1. Stufe hoch, blubbert zwei bis drei Mal, die Flamme geht aus und die Anlage kommt gar nicht bis zur zweiten Stufe. Dies passiert bis zu vier Mal und dann läuft die Heizung auf Störung. Morgens gehe ich als erstes in den Keller und schaue nach, läuft die Heizung oder steht sie auf Störung. Da ich die Ein- und Ausschaltzeiten für die ganze Woche programmiert habe, wiederholt sich das Spielchen auch am späten Nachmittag oder auch zwischendurch, da die Fußbodenheizung nach der Außensteuerung anspricht. Weil ich dieses Jahr nach der Wartung wieder die gleichen Probleme hatte, kam der Monteur, tauschte dann beim zweiten Mal die Ölpumpe ATE2V 45C 9355 6P 07 00 und die Ölschläuche für Vor- und Rücklauf aus. Es brachte aber auch nicht den gewünschten Erfolg. Der Seniorchef kam dazu und besprach sich in meiner Anwesenheit mit dem Monteur, dass sie bei manchen dieser Viessmann Anlagen das Originalflammrohr, die Dralleinrichtung und die Düse gegen ein Viessmann Flammrohr VC3 27 kW mit Dralleinrichtung 12/18 kW und Düse 0,40/80" LE austauschen mussten, damit die Heizung wieder problemlos lief. Sie bestellten gleich die Teile, da die Heizung auf Störung stand und nicht lief. Am nächsten Tag bauten sie die Teile ein, stellten die Heizung ein und bis jetzt läuft die Heizung plötzlich ohne Probleme. Laut Rechnung soll ich nun die eingebauten Teile bezahlen (nach 8 Jahren Probleme), da nach tel. Rücksprache mit dem Juniorchef das alte Flammrohr mit der Dralleinrichtung durchgeglüht sei und deshalb nicht mehr funktioniert. Ich habe die Teile noch bei mir, kann aber als Laie leider nicht feststellen, ob sie durchgeglüht oder noch in Takt sind. Können Sie mir bitte einen Tipp geben und kann das nach 8 Jahren bereits sein?
Antwort von Hümmer GmbH Heizungsbau - Sanitär

Ich würde um diese Frage zu beantworten mich mit der Fa. Viessmann in Verbindung setzen bzw. ihre Heizungsbauerfirma.

Neubau & EEWärmeG: Gasheizung und Solarthermie mit Heizungsunterstützung oder nur für Warmwasser

Ich plane, nächste Jahr mit meinem Neubau zu beginnen. Ich habe mich für eine Gasheizung entschieden. Nun meine Frage, muss ich laut Gesetz (EEWärmeG) eine Gasheizung mit Solarthermie + Heizungsunterstützung nehmen oder reicht es wenn ich eine Gasheizung mit Solarthermie für nur Warmwasser nehme?
Antwort von Buderus Deutschland GmbH

Laut EEWärmeG muss bei Neubauten ein bestimmter Mindestanteil des gesamten Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien erzeugt werden.(bei Solar sind es derzeit mindestens 15 Prozent)
Entscheidend ist der Jahresenergiebedarf des neuen Wohngebäudes (rechnerischer Nachweis durch EnEV2016 erforderlich). Hier sollten Sie sich an einen Energieberater oder Fachplaner wenden. Aus der Berechnung ist ersichtlich, wie hoch der Anteil ist und wie die Dimensionierung ausfällt.In vielen Fällen wird Solarthermie zur Warmwasser und Heizungsunterstützung eingebaut.

Was soll ich tun, wenn das Überdruckventil meiner Solaranlage anfängt zu schlagen?

Ich bin im Besitz eine Solaranlage für Warmwasser. Solarfläche: 4 qm mit einer Boilergrösse von 300 ltr. Durch die Sonneneinstrahlung zeigt die Ausgangstemperatur manchmal über 140°C an und das Überdruckventil fängt zu schlagen an. Die Kesseltemperatur bleibt konstant bei 60°C. Mein Monteur sagt, ich soll 2qm Solarfläche im Sommer abdecken, dann schlägt das Überdruckventil nicht mehr. Wie ist Ihre Meinung?
Antwort von Regenerative Energien Albert Fink

Hier ist wohl ein zu geringer Pufferspeicher montiert, Pufferspeicher und Kollektorfläche müssen zueinander passen!

Anschaffung einer PV-Anlage für West/Ost ausgerichtetes Dach: Vor- und Nachteile

Ich hätte gerne auf einem West/Ost ausgerichteten Dach eine PV Anlage, aber auch ein bis 2 Module zur Brauchwässer Erwärmung mit Heizungsunterstützung. Was lohnt sich da, welche Empfehlungen und gibt es? Bisher lese ich immer nur, dass die Anschaffungs- und Installationskosten im Vergleich zum erwirtschaftbaren Gewinn doch so hoch sind, dass es sich nur für ideal geneigte Dächer lohnt. Lohnt sich hierbei auch die Investition in einen Stromspeicher?
Antwort von Elektro-und Solartechnik Haertl

PV-Anlagen rechnen sich.
Weitere Infos direkt. Gerne auch Persönlich
Elektro-Und Solartechnik Härtl
www.elektrohaertl.de

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