Öl sparen mit Solarthermie

Viele Leute können es sich aufgrund der gestiegenen Energiepreise kaum noch leisten, in demselben Umfang zu heizen, wie sie es in den Vorjahren getan haben. Doch der Austausch der Heizungsanlage und der Umstieg auf günstigere Lösungen sind oft nicht so einfach zu realisieren. Die Investition kann sich aber lohnen, denn die Energiepreise werden weiter steigen und die Anschaffung hat sich dann schon nach einigen Jahren rentiert. Eine gute Möglichkeit ist eine Ölheizung mit Solar.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
SolarthermieKombinationmit Ölheizung

Ölheizung mit Solar Unterstützung

Diese Kombination ermöglicht den Verbrauchern deutliche Einsparungen beim Öl. Durch die Solarkraft kann zumindest in den Sommermonaten der Warmwasserbedarf ganz ohne die Ölheizung gedeckt werden. Und auch im Winter kann mithilfe der Solarunterstützung der Ölverbrauch deutlich gesenkt werden. Aber die Solarthermieunterstützung beschränkt sich nicht nur auf die Solarthermie Warmwasserbereitung - die Solarthermieanlage unterstützt die Ölheizung auch bei der Bereitstellung von Heizwärme (Solarthermie Heizungsunterstützung) und spart so ein Fünftel der gesamten Warmwasser- und Heizkosten.

Eine Ölheizung besteht aus einem Öltank, einer Umwälzpumpe und einem Heizkessel. Das Öl aus dem Tank wird in den Heizkessel gepumpt, wo es dann verbrannt wird. Die Wärme wird dann auf das Heizungswasser übertragen, das dafür sorgt, dass die Heizkörper warm werden. Abgekühltes Wasser nimmt den Weg zurück in den Heizkessel, um dort durch weitere Verbrennung von Öl wieder erhitzt zu werden.

Beide Systeme arbeiten bei der Ölheizung mit Solar Hand in Hand

Eine Ölheizung mit Solar bezieht aus zwei Quellen Energie - der Solarthermieanlage und dem Ölkessel. Die Wärme wird in einen gemeinsamen Speicher gespeist und beide Systeme arbeiten nach Bedarf zusammen.

Eine Ölheizung mit Solar versucht immer, möglichst viel Energie aus der Solarenergie zu ziehen. Erst wenn diese Wärme nicht mehr ausreicht, schaltet die Ölheizung mit Solar den Ölbetrieb an. Die Anschaffungskosten für eine Ölheizung mit Solar sind zwar höher als für eine Standard Ölheizung, werden aber nach wenigen Jahren ausgeglichen werden sein.

Vor der Anschaffung einer Ölheizung mit Solar sollten Sie Fachbetriebe für Solarthermie konsultieren. Sie finden im persönlichen Gespräch die beste Solarthermie Kombination für ihr Heizsystem.

Weiterlesen zum Thema "Heizen mit Eis"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Ölheizung mit Solar

Förderung für Ölheizung mit solarer Heizungsunterstützung

In einem 3 bzw. 4 fam. Wohnhaus, Baujahr 1972 wird ein neues Ölbrennwertgerät installiert mit 25KW Heizleistung installiert. Es soll eine Solare Heizungsunterstützung (11qm Flachkollektoren) installiert werden. Der Kombipufferspeicher für Warmwasser und Heizung wird 1000 L Volumen haben., Der hydraulische Abgleich wird mit Heimeir Eclipse Ventilen durchgeführt. Jeder Raum wird durch einen Raumthermostaten Temperatur überwacht, dieser Regelt das bzw. die Heizkörper Ventile. Über Smartphones können die einzelnen Räume auch noch Temperatur überwacht werden. Meine Frage ist: Wie hoch ist die Gesamtförderung.
Antwort von GESBB - Ingenieurbüro

Erwarten Sie für ein derartig konfuses Gesamtkonstrukt tatsächlich eine Förderung?

Ölheizung mit Solarthermie: Welcher Speicher ist die beste Wahl?

Ich möchte mir zur bestehenden Ölheizung eine Solaranlage anschaffen. Welcher Speicher ist da die beste Möglichkeit, um auch in der Übergangszeit in das Heizsystem zu fahren? Habe leider noch alte Heizkörper und keine Bodenheizung.
Antwort von Handelsvertretung

Wir empfehlen Ihnen z.B. SELACAL. Das Solarsystem SELACAL ist ein kompaktes System zur Warmwasserbereitung. Mit SELACAL wird das Wasser mittels Solarstrom erwärmt. Der Solarstrom aus den Solarmodulen erwärmt mittels eines elektrischen Heizelements das Wasser im Speicher. Zur Erwärmung wird dabei direkt der Gleichstrom aus den Solarmodulen verwendet. Eine kostenintensive Umwandlung in Wechselstrom ist nicht erforderlich. Eine smarte Regelung sorgt für einen optimalen Nutzungsgrad. Bei Bedarf kann über ein integriertes zweites Heizelement elektrisch nachgeheizt werden. SELACAL kann wahlweise mit 3 oder 4 Solarmodulen (ca. 750 W bis ca. 1000 Wp) betrieben werden. Für höhere Deckungsraten ist auch der Anschluss von 5 Solarmodulen mit max. 1250 Wp möglich. Alle handelsüblichen Solarmodule sind einsetzbar.

Mit freundlichem Gruß, Ralf Göttlicher

Alte Ölheizung austauschen - aber was ist die beste Lösung?

Wegen der großen Informationsflut finde ich keine Lösung. Welche Maßnahmen zur Heizungserneuerung und Energieeinsparung sind für mich richtig? Ich habe eine 16 Jahre alte Ölheizung (kein Brennwertkessel) und möchte Kosten senken. Verbrauch ca. 2500 l/Jahr. Mein EFH E+D hat 125 qm Wohnfläche, ist etwa quadratisch, hat Fußboden und teilw. Radiatorenheizung. Ist ein Tausch zur Pelletheizung oder Wärmepumpe sinnvoll? Oder zu was Neuartigem, das mir noch nicht bekannt ist? Erzeugt die Pelletheizung Feinstaub und ist deshalb weniger sinnvoll? Ist es sinnvoll, die vorh. Ölheizung mit Solarthermie zu ergänzen? (Dach ist nach SW ausgerichtet.) Ist es sinnvoll, die Aussenfassade zu isolieren? Das EFH ist aus 36,5 cm Poroton-Mauerwerk. Sicher ist es am besten, mehrere der oben genannten Massnahmen durchzuführen, jedoch von den Kosten her für mich nicht tragbar. Niedrige Verbrauchskosten für die Zukunft und vor allem niedrige Investitionskosten und bevorzuge ich. Wenn ich einen fachmännischen Rat bekommen könnte, welche Richtung ich einschlagen soll, so wäre mir für den Anfang schon geholfen. Für eine Antwort bedanke ich mich schon jetzt.
Antwort von SMART-NRGY GmbH & Co. KG

Hallo, ja das mit der Informationsflut ist korrekt. Und fragt man drei Fachleute bekommt man vier unterschiedliche Meinungen.

Kurz unsere Meinung zu Ihrer Anfrage: Pelletheizung ja hoher Feinstaub und NOx-Wert. Wird derzeit noch nicht gemessen, wird aber sicherlich kommen. Solarthermie: war toll in den 80er und 90er Jahren. Viel Wärme im Sommer, wenn diese nicht benötigt wird. Amortisationszeit sehr schlecht.

Isolierung Außenfassade: auch hier gilt es, Ausgaben mit Einsparung gegenzurechnen. Bei Altbauten sehr kritisch zu betrachten hinsichtlich der Amortisationszeit.

Wärmepumpe: ich spreche das an, wenngleich die Wärmepumpenfans und Lobbyisten Sturm laufen. Altbau und Radiatoren ist eine denkbar ungünstige Konstellation. Insofern man von der günstigsten Variante als Luft-Wasserwärmepumpe spricht. Ja es gibt auch Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen, falls jemand das gerade denkt. Und eine Wärmepumpe braucht Strom und auch nicht zu wenig. Strom ist teuer! Leider erhalten wir unzählige Anrufe von Anlagenbetreibern mit Wärmepumpe, deren Kosten und Verbrauch sehr hoch sind. Oftmals geschuldet einer falschen Anlagenauslegung, falsche Beratung oder was bei "Müller" passt, passt auch bei "Meier".

Im Hinblick auf die heutigen Strompreise ist eine Photovoltaik-Anlage sinnvoll. Ergänzend mit einem Elektroheizstab in einem Pufferspeicher sinnvoll. Überschuss gelangt hierin.

Und wenn es weiterhin günstig sein sollte. Therme mit Flüssiggas. Gastank wird gestellt und kann auch mit relativ wenig Aufwand vergraben werden. Flüssiggas ist derzeit 20 - 30 % günstiger als Heizöl und das auf den Heizwert gerechnet. Die PV-Anlage zur Heizungsunterstützung würde das ganze abrunden. Also wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Anfragen von Kunden deren Stromverbrauch aufgrund der Wärmepumpe sehr hoch ist gegengerechnet. Die Anfragen bezogen sich darauf, dass diese gerne eine PV-Anlage hätten um den Stromverbrauch zu kompensieren. Bei keinem der Anfragenden konnten wir keine wesentliche Energieersparnis (monetär) im Vergleich zu Brennwertkesseln feststellen. Fazit Wärmepumpe kostet mehr Geld als Brennwertgerät. Zusätzlich um die Energiekosten Strom im Zaum zu halten eine Photovoltaik-Anlage = keine kostengünstige Anschaffung. Zumal die PV-Anlage dann am wenigsten Strom liefert, wenn die Wärmepumpe am meisten Strom benötigt.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen zum Thema Solaranlagen
Jetzt Frage stellen