Eigenen Strom erzeugen: Beweggründe für eine Solaranlage

9. November 2021
Eigenen Strom produzieren! Das ist für viele Hausbesitzer eine schwärmerische Vorstellung, um selbstbestimmter und nachhaltiger zu leben. Doch was ist dran an dieser Motivation, die sich mit einer eigenen Photovoltaikanlage realisieren lässt? In welcher Menge kann man eigenen Strom erzeugen? Was kostet das? Rechnet sich die alternative Stromerzeugung fürs Eigenheim überhaupt? Und kann man ohne großen Aufwand Strom selbst erzeugen? Wir klären auf! Erfahren Sie, welche Beweggründe für eine eigene Photovoltaikanlage sprechen, was sie kostet und welche Rendite möglich ist.
Dieser Artikel wurde von
Gina Doormann für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
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SolaranlagenBeweggründe für Solaranlagen

Inhalt

Für Schnellleser

  • Verschiedene gute Beweggründe für Solarstrom vom eigenen Dach
  • Zunehmende Unabhängigkeit von Netzbetreiber und Preisbindung
  • Wachsendes Sparpotenzial durch Eigenverbrauch
  • Wertsteigerung der Immobilie durch eine Photovoltaikanlage
  • Mit nahezu emissionsfreiem Solarstrom das Klima schonen

Strom selbst erzeugen: Beweggrund für eine Photovoltaikanlage?!

Wozu eigentlich eigenen Strom produzieren?

  • Um ihn selbst zu verbrauchen
  • Um weniger Strom vom Netzbetreiber beziehen zu müssen
  • Strom produzieren für Eigenbedarf
  • Um eine alternative Stromerzeugung für zuhause zu haben
  • Um sich unabhängiger von der Preisbindung des Stromlieferanten zu machen
  • Um sich vom negativen Image des Kohle- und Atomstroms zu entfernen

Von dieser facettenreichen Motivationslage gehen wir aus, wenn wir hier dem Beweggrund, Strom selbst zu erzeugen und zu nutzen, nachgehen. Eine weitere Motivationslage ist, den Strom selbst herzustellen, um ihn anschließend wieder möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Erfahren Sie, warum dies aber längst nicht mehr der vorrangige Anreiz sein sollte.

Abbildung: Am Netzeinspeisegerät lässt sich komfortabel ablesen, wie viel Strom man selbst produziert und eingespeist hat. | © Marina Lohrbach - Fotolia.com

Gute Gründe, um Strom mithilfe von Photovoltaik selbst zu produzieren

Eigenen Strom erzeugen ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

  • Strom günstig selbst erzeugen: Strom kann mit einer Photovoltaikanlage zu einem günstigeren Kilowattstunden-Preis erzeugt werden, als Stromlieferanten diesen ihren Endkunden anbieten. Die Differenz beträgt mittlerweile rund 20 Cent und mehr pro Kilowattstunde.
  • Solarstrom kann mit einer neu installierten Photovoltaik-Anlage bis zu einer bestimmten Leistung (30 kWp) weiterhin frei selbst verbraucht werden, ohne eine finanzielle Abgabe zahlen zu müssen (siehe Neuregelung des EEG 2021). Die übliche Anlagengröße für Ein- und Zweifamilienhäuser sind 4 bis 10 kWh, sodass deren Betreiber keine EEG-Umlage zahlen müssen.
  • Eine Photovoltaikanlage steigert den Wert der eigenen Immobilie .
  • Eigenen Solarstrom erzeugen schont die Umwelt. Eine Photovoltaikanlage erzeugt in ihrer Betriebszeit von rund zwanzig Jahren mehr Strom, als für die Produktion sämtlicher Komponenten einst aufgewendet wurde.
  • Je mehr Strom aus regenerativen Energien erzeugt wird, desto eher kann auf die Zerstörung von Landschaften durch den Kohleabbau verzichtet werden. Auch ist die Suche nach einem Endlager für Atommüll seit dem Beginn der kommerziellen Nutzung von Atomkraft im Jahr 1962 noch immer nicht abgeschlossen.

Energie selbst erzeugen: die Kosten

Was die eigene Stromerzeugung kostet, darüber geben die Stromgestehungskosten Auskunft. In den letzten Jahren ging die Entwicklung dabei zunehmend dahin, dass man Strom günstig selbst erzeugen kann.

Stromgestehungskosten: Was ist das?

Die Stromgestehungskosten beinhalten alle Kosten, die durch Anschaffung und Betrieb der Technik in einem bestimmten Zeitraum (üblich sind 20 Jahre bei Photovoltaikanlagen) anfallen. Neben den Preisen für Photovoltaikanlagen und Montage zählen auch Versicherungs- und Wartungskosten dazu.

Je nach Angebotspreis und Standort der Anlage (Globalstrahlung nimmt von Norden nach Süden zu) sind die Kilowattstunden-Preise leicht verschieden. Bei derzeitigen Anschaffungskosten (Stand: 2021) von rund 1.550 € pro kWp (inkl. USt.) für eine fertig installierte Solaranlage mit bis zu 10 kWp (ohne Speicher) kann man für rund 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde Strom selbst erzeugen. Das ist deutlich weniger als der Preis für Netzstrom: Dieser liegt mit ca. 32 Cent/kWh klar darüber.

Grafik zu den Kosten einer Photovoltaikanlage.Der Preis pro kWp einer Photovoltaikanlage sinkt mit der Größe der Anlage. | Grafik: © Verbraucherzentrale NRW auf Basis von Daten des photovoltaikforum.com und Auswertungen der HTW Berlin

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Wie viel Strom ist auf meinem Dach möglich?

Das hängt unmittelbar davon ab, wie groß die eigene Dachfläche ist, die mit Solarmodulen belegt werden kann. Als Faustformel sagt man, dass man rund 10 Quadratmeter Dachfläche benötigt, um 1 Kilowattpeak Photovoltaik (ca. 6 bis 7 Module) zu installieren. Diese Modulfläche erzeugt je nach Qualität und Standort zwischen 950 und 1.250 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Ein typischer Ein-Personen-Haushalt verbraucht in Deutschland pro Jahr im Schnitt zwischen 1.000 und 1.500 Kilowattstunden Strom.

Rechenbeispiel

Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt verbraucht pro Jahr etwa 4.000 kWh Strom. Pro Kilowattpeak (= 1.000 Watt) werden durchschnittlich 10 Quadratmeter Fläche benötigt. Eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von 40 Quadratmetern – und somit 4 Kilowatt Peak Nennleistung – kann den Bedarf des Haushalts (unter Idealbedingungen) bereits komplett decken.


Tipp: Um das Vorhaben "eigenen Strom erzeugen" besser abschätzen zu können, haben wir einen Photovoltaik Rechner entwickelt. Mit nur wenigen Eingaben finden Sie heraus, wieviel Leistung auf Ihr Dach passt und welche Strommenge Sie im Jahr erzeugen können.


Bringen kleine PV-Anlagen Rendite?

Laut Aussagen des Solar Cluster Baden-Württemberg können kleine Solaranlagen bei einem Eigenverbrauchsanteil von 25 % Renditen von bis zu 5 % erwirtschaften. Je größer die Differenz zwischen Stromgestehungskosten und dem aktuellen Preis für Netzstrom ist, desto höher ist die Rendite.

Strom selbst erzeugen: Mit welchem Aufwand?

Eigenen Strom produzieren ist mit einer Photovoltaikanlage ohne großen Aufwand möglich. Ist die Anlage erst einmal sicher auf einem intakten Dach installiert und optimal zur Sonne ausgerichtet, produziert die Anlage über Jahre hinweg nahezu wartungsfrei Strom. Eventuelle Störungen können mit sog. Datenloggern, die den Stromertrag dokumentieren, festgestellt werden.

Vor dem Erzeugen von Solarstrom steht die gründliche Beratung durch einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe an. Hierzu gehört auch das Prüfen der baulichen Voraussetzungen. In den meisten Fällen ist dabei für kleinere PV-Anlagen auf den Dächern von Privathäusern keine weitere Genehmigung notwendig. Ausnahmen können besondere Bebauungspläne oder Auflagen zum Denkmalschutz sein. Wie man den Strom letztlich selbst erzeugen kann, weiß in jedem Fall ein Fachbetrieb.

Überlegen Sie sich auch im Vorfeld, welche Kriterien Ihre Solaranlage erfüllen soll:

  • Welche Anlagengröße ist möglich?
  • Welche Strommenge wollen Sie selbst erzeugen?
  • Wie teuer darf die PV-Anlage sein?
  • Soll der selbst produzierte Solarstrom neben dem aktuellen Eigenverbrauch noch mehr abdecken (Laden vom E-Auto, Wärmepumpe etc.)?

Sobald Sie sich im Klaren darüber sind, was Sie benötigen, sollten Sie sich in Ruhe mehrere Angebote von Solarteuren einholen. Vergleichen ist das A und O! Wir unterstützen Sie gerne dabei.

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Strom selbst erzeugen und die Steuer

Als Betreiber einer Photovoltaikankage sind Sie unternehmerisch tätig. Das kann sich steuerlich lohnen, zumindest im ersten Jahr. Denn Sie können den Vorsteuerabzug gelten machen: Das bedeutet, Sie erhalten die Umsatzsteuer aus dem Kauf Ihrer Photovoltaikanlage in vollem Umfang von 19 % zurück. Hierfür müssen Sie alledings auf die Kleinunternehmerregelung verzichten und sind daran dann für fünf Jahre gebunden.

Strom selbst erzeugen und speichern sowie verbrauchen bleibt die Herausforderung

Strom selbst produzieren ist mit einer Photovoltaikanlage also zu günstigen Konditionen und in ausreichender Menge ohne weiteres möglich. Die Herausforderung besteht am Ende darin, möglicht viel des eigenen Stroms auch selbst zu verbrauchen (Eigenverbrauchsquote). Denn der Strom wird ausschließlich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang produziert (in der Masse zur Mittagszeit), und muss im gleichen Moment auch abgenommen werden.

Kann der Strom nicht im Haushalt verbraucht werden, so wird er unmittelbar ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Strom selber erzeugen und einspeisen lohnt sich allerdings kaum noch: Die Einspeisevergütung liegt unter 7 Cent pro Kilowattstunde (Stand Dezember 21) und sinkt weiter. Strom für den Eigenbedarf produzieren lautet also das Gebot der Stunde. Übliche Eigenverbrauchsquoten im Einfamilienhaus liegen dabei etwa bei rund 20 bis 30 Prozent. Tipp: Wennn Sie eine Elektroheizung zuhause haben, ist es eine gute Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom für die Heizung zu verwenden. In diesem Fall können Sie sogar mit Photovoltaik Wärme und Strom selbst erzeugen.

Um in möglichst hoher Menge Strom mit Sonnenenergie selbst erzeugen und auch im Haus verbrauchen zu können, sind zusätzliche Gerätschaften notwendig wie z. B. Smart Home Lösungen oder Stromspeicher. Diese steuern zielgerichtet elektrische Geräte mit dem Solarstrom an und speichern überschüssigen Strom in einer Batterie. Diese ermöglicht, den Strom zeitversetzt am Abend, in der Nacht oder an einem sonnenarmen Tag zu verbrauchen. Die Eigenverbrauchsquote lässt sich also deutlich steigern, wenn Sie eigenen Strom erzeugen und speichern.

Beispiel Eigenverbrauchsquoten mit und ohne Speicher:

1. Ohne Speicher: Eine 4-köpfige Familie hat einen Jahresstromverbrauch von ca. 4.000 kWh. Mit ihrer PV-Anlage von 2 Kilowatt Peak erzeugt sie rund 2.000 kWh im Jahr. Ohne Stromspeicher beträgt ihr Eigenverbrauchsanteil 46 %. Die Familie erzeugt Strom mit 24 % autark. Sie muss noch 76 % ihres benötigten Stroms aus dem Netz beziehen.

2. Mit Speicher: Installiert die Familie zusätzlich einen Stromspeicher mit einer Speicherkapazität von 5 kWh, so erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil auf 94 % – während der Autarkiegrad auf 44 % ansteigt. Somit müssen nur noch 56 % des Stroms hinzugekauft werden.

Bei dem Kauf eines Stromspeichers steigen aber auch die Stromgestehungskosten. Denn ein PV-Speicher mit 5 kWh Speicherkapazität kostet rund 8.735 Euro (inkl. MwSt.). So kann aus dem Vorhaben "Strom selbst verbrauchen und speichern" leider aktuell noch ein Minusgeschäft werden. Das bestätigt auch eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW (2019):

Ausgewählte Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Das wirtschaftliche Ergebnis einer PV-Anlage wird mit einem Batteriespeicher oft schlechter. Lediglich die Kombination aus einer großen Photovoltaikanlage und einem kleinen Speicher ermöglicht eine geringfügig positive Rendite.
  • Bei niedrigem Eigenverbrauch ist der Spielraum für die Wirtschaftlichkeit kleiner Photovoltaikanlagen gering.

Dennoch sollten die Möglichkeiten, die Speicher im Zusammenhang mit dem Eigenverbrauch des auf dem eigenen Dach gewonnenen Stroms bieten, weiter im Blick behalten werden. Hintergrund: Sowohl ein Untersuchungsbericht der RWTH Aachen ("Speichermonitoring 2019") als auch eine Erhebung der Speichermesse ees Europe berichten von einem Abwärtstrend bei den Stromspeicher-Preisen. Demnach sinke auch der Preis pro kWh Speicherkapazität mit deren Größe.

Tipp: Als Alternative zum heimischen Stromspeicher werden Stromclouds beworben. Sie erlauben es, überschüssigen Solarstrom virtuell zwischenzuspeichern.

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Beweggrund Umwelt: Eigenen Strom produzieren mit Photovoltaik und das Klima schützen

Mit dem selbst erzeugten Strom Ihrer Photovoltaikanlage unterstützen Sie aktiv den Klimaschutz. Denn: Laut dem Fraunhofer ISE trägt Photovoltaik insgesamt deutlich zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei. Der folgende Gedankengang verdeutlicht, wie das geht: Zwar emittiert Ihre Photovoltaikanlage während des Betriebs kein CO2. Es muss aber dennoch der Ausstoß im Zusammenhang mit der Herstellung und auch der Entsorgung einer Photovoltaikanlage miteinbezogen werden. Dieser liegt laut den Untersuchungen des Fraunhofer ISE bei etwa 50 g CO2-Äqivalent pro Kilowattstunde Solarstrom. Dieser Wert ist zwar nicht gleich Null – im Vergleich mit fossilen Energieträgern ist er aber äußerst gering:

  • Erdgas etwa stößt 499 g CO2-Äqivalent pro Kilowattstunde aus,
  • Öl 750 g und
  • Braunkohle als Spitzenreiter sogar 1.075 Gramm.

Grafik: CO2-Aequivalent-Emissionen von Stromerzeugungstechnologien zeigen, dass Klimaschutz ein Beweggrund für Photovoltaik ist.Die CO2-Äquivalent-Emissionen von Stromerzeugungstechnologien im Vergleich.| © Daten: Fraunhofer ISE, Grafik: Solaranlagen-Portal.com

CO2-Gesamteinsparung in Zahlen

Mithilfe der Photovoltaik wurden 2019 in Deutschland etwa netto 29,2 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart. Das sind 14,3 Prozent der gesamten Treibhausgas-Vermeidung durch Erneuerbare Energien.

Eine weitere wichtige Größe im Zusammenhang mit der Klimafreundlichkeit ist die Energy Payback Time (EPBT) oder "energetische Amortisationszeit" von Photovoltaik. Sie beschreibt die Zeitspanne, in der eine Anlage betrieben werden muss, um die für ihre Herstellung investierte Energiemenge wieder bereitzustellen. Die Energy Payback Time hängt zum einen vom Standort einer Photovoltaikanlage und zum anderen von der verwendeten Technik ab. Laut dem "Photovoltaics Report" (2020) des Fraunhofer ISE benötigen PV-Anlagen in Nordeuropa durchschnittlich nur anderthalb Jahre, um die investierte Energie zurückzugeben.

Wie kann ich meinen Strom selbst erzeugen? Weitere Ideen

Strom selber produzieren – das ist nicht nur mit einer Photovoltaikanlage möglich. Es gibt stattdessen viele Möglichkeiten, um Strom zuhause zu erzeugen. Wenn Sie zum Beispiel auf Kraft-Wärme-Kopplung setzen und eine Brennstoffzelle verwenden, können Sie Strom aus Gas selber erzeugen. Die Kosten hierfür sind im Betrieb gering, aber in der Anschaffung noch recht hoch. Strom für zuhause können Sie auch in einer Mietwohnung erzeugen: mit einem Balkon-Modulsystem können Sie zur eigenen Stromversorgung beitragen.

Eine weitere Option ist, Strom selbst zu erzeugen mit Wind. Mikro-Windenergieanlagen können etwa 0,2 bis 30 kW Strom aus Wind selber erzeugen – einfach im eigenen Garten. Eine weitere Alternative ist, Strom durch Wasserkraft selbst zu erzeugen. Ein solches Mini-Wasserkraftwerk für den heimischen Garten kann allerdings auch nur einen kleinen Beitrag leisten, wenn man Strom für das Haus selber erzeugen möchte. Die komplette alternative Stromgewinnug lässt sich mit privat erzeugtem Strom aus Wasserkraft also nicht leisten. Eine weitere Variante, die zwar auch möglich, aber keinesfalls im Sinne des Klimaschutzes ist, lautet Strom selbst erzeugen mit einem Generator. Denn dieser läuft oft mit Diesel und folglich mit einem fossilen Brennstoff.

Fazit

Strom für zuhause selbst erzeugen und sich teils eigenständig durch Eigenverbrauch versorgen: Die Ausstattung mit einer Photovoltaikanlage macht es möglich. Dabei gibt es gleich mehrere Beweggründe, die für eine eigene Stromproduktion mit der Kraft der Sonne sprechen. Eigener Solarstrom macht unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz. Zudem bietet der Eigenverbrauch von selbst gewonnenem Solarstrom dauerhaftes Einsparpotenzial gegenüber dem Kauf von Netzstrom. Ein weiterer, sehr wichtiger, Beweggrund für das Selbsterzeugen von Solarstrom ist außerdem der Klimaschutz. Denn Stromkonzerne verwenden zur Stromproduktion nach wie vor fossile Energieträger. Jede Kilowattstunde also, die durch nahezu emissionsfreien Solarstrom ersetzt werden kann, ist ein aktiver Beitrag zum Schutz des Klimas. Solarstrom selbst erzeugen und speichern lohnt sich also in vielfacher Hinsicht.

FAQ

Wie kann man selbst Strom produzieren?

Eine bewährte Möglichkeit, um Strom selbst zu erzeugen, ist zum Beispiel eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk. Hinzu kommen weitere innovative Ansätze, die aber noch keine Marktreife erreicht haben.

Wie kann ich in meinem Garten selbst Strom erzeugen?

PV-Module auf dem Dach des Gartenhäuschens oder auch Mini-Windkraftanlagen sind ebenso vorstellbar wie ein Solarzaun.

Darf man Strom selbst erzeugen?

Ja: Sie dürfen den Strom für Ihren Eigenverbrauch natürlich mithilfe zum Beispiel Ihrer Photovoltaikanlage selbst produzieren.

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