Tesla Powerwall

9. November 2020
Tesla, der US-amerikanische Vorreiter bei Elektroautos, bietet mittlerweile auch Stromspeicher für Eigenheime und Kleingewerbe an. Seine "Powerwall" vermarktet Tesla konsequent als Lifestyle-Produkt, was auch hierzulande für großes Aufstehen und eine rege Nachfrage sorgt. So ist der Speicher mittlerweile in der zweiten Gerätegeneration verfügbar. Welches Potenzial hinter dem sehr guten Marketing von Tesla Chef Elon Musk steckt, das wollen wir uns hier genauer ansehen.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
Jetzt Fachbetriebe für finden
  • Geprüfte Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
StromspeicherTesla Powerwall

Tesla Powerwall & Powerwall 2: Stromspeicher fürs Eigenheim

Die Tesla Powerwall ist ein AC-gekoppelter Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen. Das heißt, der Speicher wird im Wechselstromkreis des Hausnetzes angeschlossen - was die Nachrüstung bei bestehenden PV-Anlagen recht einfach gestaltet. Hierzu muss die Batterie mit einem sog. Batteriewechselrichter (Laderegler) gekoppelt werden, der die Ladung und Entladung übernimmt.

Diesen Batteriewechselrichter liefert Tesla von Haus aus nicht mit. Er wird von den verschiedenen Anbietern, die die Tesla Powerwall mittlerweile im Programm haben, individuell mit angeboten und zu einem Paket zusammengestellt. Hauptsächlich wird der Speicher mit dem neu entwickelten SMA Sunny Boy Storage 2,5 angeboten. Es finden sich im Internet aber auch Pakete mit Ladereglern von SolarEdge oder Fronius.

Bedingte Modularität

Bei beiden Gerätegenerationen ist auffällig, dass die Tesla Powerwall mit einer recht "starren" Speicherkapazität ausgeliefert wird: 6,4 kWh nutzbare Speicherkapazität bei der ersten Gerätegeneration und 13,5 kWh bei der zweiten Gerätegeneration. Erweiterbar bzw. anpassbar ist die Speicherkapazität nur, indem eine zweite Powerwall dazugeschaltet wird (bzw. bei der zweiten Gerätegeneration bis zu 9 Powerwalls), wodurch sich die Speicherkapazität jeweils verdoppelt. Diese Intervalle sind ziemlich groß bemessen, bedenkt man die Tatsache, dass bereits viele Speicherhersteller heute modulare Systeme anbieten, bei denen sich die Speicherkapazität in vielen kleinen Schritten um wenige hundert Wattstunden anpassen lässt.

Die nächste Gerätegeneration: Tesla Powerwall 2

Als im Februar 2016 die Auslieferung der Powerwall in Deutschland anlief, kündigte Tesla Chef Elon Musk bereits die nächste Generation an: die Powerwall 2. Sie soll voraussichtlich ab Februar 2017 in Deutschland auf den Markt kommen. Den zunächst anvisierten Liefertermin Juli / August 2016 in den USA konnte Tesla bislang noch nicht einhalten.

Bildquelle: © Tesla Motors, Inc.

Die Powerwall 2 soll laut Tesla eine verdoppelte Energiedichte haben im Vergleich zur ersten Generation. Auch der Batteriewechselrichter soll bereits integriert sein und von Tesla selbst stammen. Bemerkenswert ist, dass es laut Tesla neben der ursprünglich AC-gekoppelten Version auch eine DC-gekoppelte Version der Powerwall 2 geben soll! Damit lässt sich der Speicher auch bei neu zu installierenden Photovoltaik-Anlagen von Beginn an in die Planungen mit einbeziehen und direkt im vorgelagerten Gleichstrom-Kreis der Photovoltaik-Anlage installieren (und nicht erst im Wechselstromkreis des Haushalts). Darüber hinaus lassen sich wie bereits beschrieben laut Tesla bis zu 9 Powerwalls zu einem Speicher zusammenschließen.

Alltagstauglichkeit

Beiden Gerätegenerationen ist gemein, dass sie über ein sehr ansehnliches, wasserfestes, staubdichtes und berührungssicheres Gehäuse verfügen (keine offenen stromführenden Kabel oder große Belüftungsöffnungen). Zusätzlich arbeitet die Tesla Powerwall mit einer innovativen, temperaturgesteuerten Flüssigkeitskühlung (viele Speicher werden luftgekühlt und benötigen spezifische klimatische Bedingungen), damit der Batteriespeicher unter den verschiedensten klimatischen Bedingungen weltweit optimal arbeiten kann und eine hohe Lebensdauer erzielt.

Durch diese technischen Features lässt sich der Batteriespeicher nicht nur im Keller oder Hauswirtschaftsraum unterbringen, sondern laut Tesla auch im Wohnbereich oder im Freien (z.B. in der Garage oder im Carport). Der generelle Einsatzbereich liegt laut Tesla zwischen -20°C und 50°C. Erste Praxistest haben ergeben, dass sich die Powerwall trotz ihrer ansehnlichen Optik nur bedingt für Wohnbereiche eignet, da die Flüssigkeitskühlung eine gewisse Geräuschkulisse verursacht. Auf die Wartung des Stromspeichers hat die Flüssigkeitskühlung jedoch keine Auswirkung, da Tesla davon spricht, dass die Powerwall keine Bauteile enthält, die gewartet werden müssen.

Kennzahlen der Tesla Powerwall

(Hier finden Sie eine Erläuterung zu den verschiedenen Kennzahlen eines Batteriespeicher.)

Kennzahlen Tesla Powerwall Tesla Powerwall 2
Technologie Lithium-Ionen Lithium-Ionen
Nennkapazität in kWh 6,4
(staffelbar auf 12,8)
13,5
(staffelbar um jeweils 13,5 kWh auf max. 121,5 kWh mit 9 Powerwalls)
Entladetiefe 100% 100%
Nutzbare Speicherkapazität in kWh 6,4

13,5

max. Entladeleistung in kW 2,65 bis 3,3 7
(5kW Dauerleistung)
Anzahl Vollzyklen 3.650
(1 Vollzyklus pro Tag 10 Jahre lang)
k.A.
Kalendarische Lebensdauer 10 Jahre Garantie 10 Jahre Garantie
Systemwirkungsgrad

(Hausnetz zur Batterie & Batterie ins Netz)
(Batterie-Wirkunsgrad ohne Wechselrichter)



89,7%

92,5%
AC-gekoppelt: 89%
DC-gekoppelt: 92%
AC / DC gekoppelt AC-gekoppelt 2 Versionen: AC-gekoppelt oder DC-gekoppelt
1 / 3-phasig je nach Wechselrichter je nach Wechselrichter
Notstromoption
(Netztrennung im Speicherbetrieb, netzunabhängige Versorgung durch Batterie)
nachrüstbar ja
Maße (H x B x T) & Aufstellung 1.302mm x 862mm x 183mm

97 kg

Wandmontage Innen & Außen (-20°C bis 50°C)
1.150mm x 755mm x 155mm

120 kg

Boden- oder Wandmontage Innen & Außen (-20°C bis 50°C)

Einsatzbereich Eigenheim, Kleingewerbe Eigenheim, Kleingewerbe
Preis (inkl. MwSt) k.A. Stromspeicher: 6.000€

Installation und Hardware: ab 1.100€
KfW förderfähig ja ja
Verfügbarkeit seit Februar 2016 ab Februar 2017


Aus technischer Sicht fallen die hohe Entladetiefe (annähernd 100%) und die hohe Entladeleistung (3,3 kW bzw. 7 kW) der Tesla Powerwall positiv auf. Eine hohe Entladeleistung hat direkten Einfluss auf die Alltagstauglichkeit eines Batteriespeicher und den Autarkiegrad des gesamten Systems (Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz).

Werden mehrere stromintensive Geräte gleichzeitig betrieben, wie z.B. ein Bügeleisen (ca. 2.000 Watt), ein Fön (ca. 1.000 Watt) und ein Staubsauger (ca. 1.500 Watt), entsteht kurzfristig eine Spitzenlast, die der Speicher ebenfalls bedienen muss. Schafft er diese Spitzenlast von 4.500 Watt / 4,5 kW wie in unserem Beispiel nicht, so muss zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen werden. Wem an einer möglichst autarken Stromversorgung mit einem Stromspeicher gelegen ist, ist hier auf eine hohe Entladeleistung angewiesen.

Zusätzlich ist die Tesla Powerwall ein Hochvolt-Batteriesystem, das mit einer Nennspannung von 350 bis 450 Volt operiert. Die übliche, im Haushalt benötigte Netzspannung liegt bei 220 Volt. Mit diesen Leistungsdaten ist die Tesla Powerwall auch für sog. Starkstrom-Anwendungen ausgelegt.

Weiterhin ist die 10-jährige Garantie als positiv hervorzuheben, die Tesla auf seine Powerwall gewährt. Konkret steht sie laut Unternehmensangaben für eine verbliebene Nennkapazität von mehr als 60% nach 10 Jahren Nutzung bzw. umfasst sie 18 MWh gespeicherten Strom insgesamt. Auch hinsichtlich der Zyklenzahl ("1 Vollzyklus pro Tag, 10 Jahre lang") macht Tesla technisch keine Abstriche und kommuniziert, dass mit der Powerwall keine Benachteiligungen durch Teilzyklen entstehen. So entsprächen zwei 50% Teilladezyklen einem Vollzyklus.

Vertrieb in Deutschland

Tesla arbeitet in Deutschland inzwischen mit diversen Vertriebspartnern zusammen, über die das Fachhandwerk aber auch Endkunden die Powerwall beziehen können. Darunter sind u.a.

  • BayWa r.e. Solar Energy Systems GmbH
  • G-Tec Bayern
  • IBC Solar
  • Memodo
  • Praml GmbH
  • Trianel (Stadtwerke-Kooperation)

So bietet z.B. IBC Solar die Tesla Powerwall als installationsfertiges Komplettsystem an inklusive Batteriewechselrichter von SMA (Sunny Boy Storage) oder Fronius (Symo Hybrid). So kann der Speicher kostengünstig an bestehende und neu zu installierende Photovoltaik-Anlagen angeschlossen werden.

Laut eigenen Aussagen hat IBC Solar in den ersten drei Monaten, seitdem die Powerwall in Deutschland verfügbar ist, mehr als 200 Systeme installiert (Stand August 2016). Für Endkunden ist an dieser Stelle wichtig, dass er Solarteur über eine entsprechende technische Schulung verfügt, um autorisierter Verkäufer für die Powerwall sein zu dürfen.

Preislich ist die Tesla Powerwall sehr attraktiv, da sie ihre Wettbewerber um einige tausend Euro unterbietet. So spricht Tesla davon, dass die neue Gerätegeneration Powerwall 2 für etwas mehr als 7.000€ zu bekommen sein soll. Laut Recherche wird mit dem Speicher immer auch ein Servicepaket mit verkauft, welches u.a. die Garantieabwicklung des gesamten Systems beinhaltet.

Rückblick und Ausblick

Im April 2015 hatte Tesla die Powerwall erstmals offiziell angekündigt. Die Erstauslieferung war in den USA für Spätsommer 2015 angesetzt, in Deutschland sollte die Markteinführung im vierten Quartal 2015 erfolgen. Kurze Zeit nach der Ankündigung waren bereits 38.000 Vorbestellungen bei Tesla eingegangen, so dass das Unternehmen wenig später bekannt gab, bereits bis Mitte 2016 ausverkauft zu sein. Die ursprünglich anvisierten Liefertermine konnte Tesla jedoch nicht halten, weshalb in Deutschland mit der Auslieferung erst im Januar / Februar 2016 begonnen wurde. Im Februar 2016 waren dann auch die ersten zwei Powerwalls in bayerischen Privathaushalten installiert.

Für die Fertigung seiner Batterien errichtet Tesla zusammen mit Panasonic ein eigenes Werk in Nevada (USA), in dem im zweiten Halbjahr 2016 die Produktion für die Powerwall 2 starten sollte. Bis zur Fertigstellung dieses Werks wurden die Batterien für die Powerwall von Panasonic hergestellt.

Neben der Powerwall vertreibt Tesla mittlerweile auch elektrische Großspeicher für gewerbliche Anwendungen, das sog. Tesla Powerpack. Darüber hinaus versucht Tesla sein Angebot für die Elektrifizierung des eigenen Lebens weiter zu komplettieren und will neben Elektroautos, Wallboxen und Stromspeichern in Zukunft auch eigene Solardachziegel vertreiben, die den Strom auf dem eigenen Hausdach produzieren. Diese Technik ist jedoch in Deutschland bislang nie zur Markt- oder Serienreife gekommen, weshalb mono- und polykristalline Photovoltaik-Module den Bau privater Photovoltaik-Anlagen dominieren.

Wenn Sie sich für eine Tesla Powerwall interessieren, können Sie über unseren kostenfreien Vermittlungsservice eine Anfrage bei den Solarteuren in Ihrer Region stellen, ob diese die Powerwall vertreiben.

Nächste Seite

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

Eigene Frage stellen
?
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen zum Thema Solaranlagen