VoltStorage Smart: VRF-Stromspeicher zum Festpreis

9. November 2020
Das Münchener Startup VoltStorage bietet mit dem Smart einen der ersten Vanadium-Redox-Flow-Stromspeicher für Privathaushalte. Die VRF-Technologie ist eine ökologische und sichere Alternative zu den weitverbreitete Lithium- und Blei-Stromspeichern. Denn die Batterien sind lange haltbar, nicht brennbar und energiearm zu recyceln. Mit einem Festpreis von 6.999 Euro für Speicher, Batterie-Wechselrichter und Installation ist der VoltStorage Smart auch ökonomisch eine echte Alternative zu konventionellen Solarspeichern am Markt.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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PhotovoltaikStromspeicherVoltStorage Smart

Effiziente und ökologische Geräte für neue Wege am Speichermarkt

VoltStorage ist ein junges deutsches Unternehmen, das neue Wege im Eigenheim-Speichermarkt geht. Das Tech-Startup hat einen bezahlbaren Herstellungsprozess für VRF-Batterien entwickelt und die Vanadium-Redox-Flow-Technologie für Eigenheimbesitzer lukrativ gemacht. Neben einer hohen Effizienz, ökologischen Vorteilen und einem wartungsfreien Betrieb, bestechen die VoltStorage Smart Speicher dabei mit einem Komplettpreis von 6.999 Euro. Im Paket enthalten sind Akkumulator, Batteriewechselrichter, Speichermanagement, Lieferung, Montage und regelmäßige Softwareupdates. Die Lösung ist mit nahezu jeder neuen und bestehenden Photovoltaikanlage kombinierbar und beliebig erweiterbar. So können Installateure mehrere Smart-Speicher von VoltStorage in Reihe schalten, um das Speichervermögen in 6,8 Kilowattstunden-Schritten perfekt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Ein Zeichen für die hohe Qualität der jungen Produktserie ist die Auszeichnung als Finalist in der Kategorie „Innovativste Speicherlösung“ bei den ees Awards 2018.

Bildquelle: © VoltStorage GmbH

VoltStorage Smart setzt auf zukunftsfähige VRF-Technologie

Mit dem VoltStorage Smart setzt das innovative Münchener Unternehmen als eines der ersten am Speichermarkt auch im Eigenheimsegment auf die VRF-Technologie. VRF steht für Vanadium-Redox-Flow und beschreibt eine Speicherlösung, die bereits seit vielen Jahren bei Großanlagen zum Einsatz kommt. Der Elektrolyt basiert dabei auf Vanadium, einem Rohstoff der unter anderem als Nebenprodukt der Stahlherstellung anfällt.

Der VoltStorage Smart beinhaltet insgesamt 220 Liter dieser Vanadium-Flüssigkeit in zwei Behältern. Die Flüssigkeiten werden durch getrennte Kreisläufe über eine Batterie aus zwei Halbzellen gepumpt. Schickt die Photovoltaikanlage Strom in den Speicher, laufen an der Batteriezelle unterschiedliche Reaktionen ab: So kommt es in der einen Halbzelle zur Reduktion und in der anderen zur Oxidation. Während frei werdende Elektronen über Elektroden von der positiven in die negative Halbzelle wandern, schlüpfen Ionen durch eine nur für sie durchlässige Membran in die gleiche Richtung. Auf diese Weise lässt sich elektrische in chemische Energie umwandeln und speichern.

Die Technologie gilt als besonders sicher und langlebig. Aufgrund hoher Produktionskosten war sie im Endkundensegment bisher jedoch nicht wirtschaftlich. VoltStorage konnte das mit einem innovativen Herstellungsprozess ändern. Das Unternehmen hat ein Patent auf das Produktionsverfahren der Batteriezellen und stellt die Smart Stromspeicher selbst her. Durch den Verzicht auf Zwischenhändler ist so ein Endpreis von rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde möglich.

100 Prozent Speicherkapazität auch nach 10 Jahren im Betrieb

Das Besondere am VoltStorage Smart: Der Stromspeicher ist wartungsfrei und ausgesprochen langlebig. So erreichen die Batterien auch nach 10 Jahren im Betrieb noch eine Speicherkapazität von 100 Prozent. Konventionellen Lithium-Speichern steht nach dieser Zeit oft nicht mehr als 80 Prozent ihrer Kapazität zur Verfügung. Sie können weniger Solarstrom bevorraten und die Eigenverbrauchsrate sinkt. Da vor allem diese heute für hohe Einsparungen sorgt, mindert der Kapazitätsverlust auch die Wirtschaftlichkeit. Neben dem anhaltend hohen Speichervermögen hat der VoltStorage Smart auch einen weiteren Vorteil. Denn er ist mit dem Internet verbunden und erhält regelmäßige Software-Updates. Auf diese Weise optimieren die VoltStorage-Entwickler das Be- und Entlademanagement der Smart-Speicher kontinuierlich. Die Systeme sind immer auf dem aktuellen Stand. Ihre Effizienz steigt und die Eigenverbrauchsrate nimmt ständig zu.

VoltStorage Smart: Immer nachrüst- und erweiterbar

Der VoltStorage Smart ist ein All-in-One Gerät, das neben dem Vanadium-Redox-Flow-Speicher (VRF-Speicher) auch eine Steuerungselektronik und einen Batterie-Wechselrichter enthält. Ein Grund, aus dem sich die innovative Speicherlösung heute mit nahezu jeder Photovoltaikanlage kombinieren lässt. Ganz gleich, ob es sich um ein bestehendes oder ein neues Solarsystem handelt. Die Speicher, die einzeln eine Kapazität von 6,8 Kilowattstunden erreichen, lassen sich darüber hinaus beliebig erweitern. So können Hausbesitzer mehrere VoltStorage Smart in Reihe schalten, um das Speichervermögen in Schritten von 6,8 Kilowattstunden an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Einsetzen lässt sich das System damit selbst in Gewerbe- und Industriebetrieben, die deutlich mehr Strom bevorraten, als ein durchschnittlicher Haushalt.

VoltStorage Smart ist ökologisch und ungefährlich

Experten rechnen damit, dass die VRF-Technologie, die auch VoltStorage für seine Smart Speicher verwendet, in Zukunft immer häufiger zum Einsatz kommt. Denn neben den positiven Betriebseigenschaften gelten die auf Vanadium basierenden Lösungen auch ökologisch als echte Alternative zu Blei- und Lithium-Stromspeichern. Während die Förderung von Lithium der Umwelt schadet, entsteht Vanadium unter anderem als Nebenprodukt der Stahlherstellung. Und das, auch ohne die Absicht, Vanadium überhaupt zu fördern. Darüber hinaus lässt sich der Rohstoff energiearm recyceln. Anders ist das bei Lithium. Bei diesem ist das Recycling mit einem so hohen Aufwand verbunden, dass viele Hersteller aus Kostengründen darauf verzichten. Mit der Fördernachfrage steigt dabei auch die Belastung der Umwelt in den chilenischen, argentinischen und bolivianischen Förderregionen.

Ein weiterer Vorteil: Die VRF-Speicher von VoltStorage sind anders als Lithium- oder Blei-Akkumulatoren absolut sicher. Denn sie bestehen zu 80 Prozent aus Wasser, wodurch sich eine Feuerbildung nach Angaben des Herstellers zu 100 Prozent ausschließen lässt.

Kennzahlen des VoltStorage Smart Stromspeichers

Hier finden Sie eine Erläuterung zu den verschiedenen Kennzahlen eines Batteriespeicher.

Kennzahlen
Technologie Vanadium-Redox-Flow (VRF)
Maximale Speicherkapazität 6,8 kWh (in 6,8 kWh-Schritten beliebig erweiterbar)
Nominale Speicherkapazität 6,0 kWh pro Voltstorage Smart
Entladetiefe 88%
Maximale Entladeleistung 800 Watt Nennleistung, 1.500 Watt konstant und 2.000 Watt für 30 Sekunden möglich
Anzahl Vollzyklen > 10.000
Kalendarische Lebensdauer 20 Jahre
Systemwirkungsgrad 98 Prozent
AC / DC gekoppelt AC
1 / 3- phasig 3-Phasen-Kompensation bei 1-phasigem Betrieb
Notstromoption optional erhältlich
Maße (L x B x H) 580 x 580 x 1406 mm
Aufstellung Innenaufstellung am Boden
Gewicht 108 kg zur Installation, 388 kg im Betrieb
Preis (inkl. MwSt) 6.999€ inkl. Steuern für Voltstorage Smart, Batterie-Wechselrichter, Lieferung, Montage, App und regelmäßige Software-Updates
KfW förderfähig ja
Verfügbarkeit 2018

Der VoltStorage Smart Stromspeicher besticht mit einem hohen Wirkungsgrad und einer langen Lebensdauer. Die Speicherkapazität lässt sich in 6,8 Kilowatt-Schritten an die eigenen Bedürfnisse anpassen und sorgt für einen breiten Einsatzbereich. Optimiert wurde das Speichermanagement jedoch für Eigenheime. Denn diese soll der Smart Speicher zu einem möglichst hohen Anteil mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage versorgen. Die Markteinführung der aktuellen Produktreihe fand 2018 statt. Ein Zeichen für die hohe Qualität ist dabei die Auszeichnung als Finalist in der Kategorie „Innovativsten Speicherlösung des Jahres 2018“ bei den ees-Awards.

Wer sich für einen VoltStorage Smart entscheidet, bekommt den Batteriespeicher zum Festpreis von 6.999 Euro inkl. Steuern. Im Paket enthalten sind dabei Batterie-Wechselrichter, Lieferung, Montage, Monitoring-App und regelmäßige Software-Updates. Die Speicherlösung lässt sich mit nahezu jeder neuen und bestehenden Solaranlage kombinieren. Ab Sommer 2019 soll es nach Angaben von VoltStorage auch eine Option zur Notstromversorgung geben.

Fachgerechte Installation und volle Transparenz

Um die Lieferung und die fachgerechte Montage der VoltStorage Smart Energiespeicher kümmert sich ein deutschlandweit agierender Fachpartner. Die beauftragten Installateure sind speziell geschult und bauen die Geräte sicher, schnell und zuverlässig ein. Durch ein innovatives Fernwartungssystem sind die Stromspeicher zu 100 Prozent wartungsfrei. Softwareseitige Probleme lassen sich ohne Service-Einsatz beheben und durch regelmäßige Updates weitestgehend ausschließen. Wie effizient der VoltStorage Smart arbeitet, können Verbraucher über die im Paket enthaltene Monitoring-App live mitverfolgen. Die intuitiv bedienbare Anwendung zeigt die Stromflüsse im System. Sie informiert über den Ladezustand des Speichers sowie die Eigenverbrauchsrate und den aktuellen Autarkiegrad.

Weitere Stromspeicher für Photovoltaik Anlagen haben wir in unserer Übersicht zusammengestellt.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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