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Anschluss von Photovoltaikanlagen ans öffentliche Netz

Um Photovoltaikstrom ins Netz einzuspeisen ist ein Netzanschluss erforderlich. Wie Sie die letzte Hürde vor dem Betrieb der Anlage erfolgreich nehmen und welche Formulare und Gerätschaften für den Anschluss der Photovoltaikanlage erforderlich sind lesen Sie hier.
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Anschluss von Photovoltaikanlagen ans öffentliche Netz

Anschluss Photovoltaik Um den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, ist ein Netzanschluss für die Photovoltaikanlage notwendig.

Früher nutzte der Hauseigentümer den erzeugten Strom zumeist selbst und speiste nur die Menge an Energie ins öffentliche Netz ein, die er selbst nicht benötigte. Heute ist es aufgrund der Einspeisevergütung für Photovoltaik lohnenswerter, den Strom komplett in das öffentliche Netz einzuspeisen und anschließend wieder Strom daraus zu beziehen.

Zuständig für den Anschluss der Photovoltaikanlage an das Netz ist der lokale Energieversorger. Bei ihm muss sich der Betreiber der Photovoltaikanlage über die örtlichen Gegebenheiten und das genaue Vorgehen informieren.

Diese Unterlagen werden für den Netzanschluss von Photovoltaik gebraucht

Um den Netzanschluss für Photovoltaik einzurichten, müssen beim Energieversorger einige Unterlagen eingereicht werden, die je nach Netzbetreiber unterschiedlich sein können. Wichtig sind meistens ein Grundstückslageplan, ein Plan der Photovoltaik Anlage, eine Beschreibung der Schutzeinrichtungen, eine Konformitätserklärung für den Wechselrichter, eine Errichterbescheinigung und der Zählerantrag. Für genaue Informationen fragen Sie beim Energieversorger und beim Photovoltaik-Fachmann vor Ort nach.

Diese Gerätschaften braucht ein Photovoltaik Anschluss

Oft wird der erzeugte Solarstrom über den schon vorhandenen Stromnetzanschluss des Hauses in das Netz eingespeist. Meistens ist dieser Anschluss für durchschnittlich große Anlagen auf Einfamilienhäusern ausreichend. Wenn die Leistung der Anlage höher ist, muss der Netzanschluss geändert werden. Dafür wird ein so genanntes "Netzzutrittsentgelt" fällig.

Um die Menge des eingespeisten Stroms zu messen, muss ein Einspeisezähler vom Netzbetreiber eingebaut werden. Dieser wird meistens neben dem Verbrauchszähler montiert. Dadurch können Sie außerdem die Leistung Ihrer Anlage überprüfen. Der Zähler kann gemietet oder gekauft werden. Für die Miete werden jährlich etwa 30 Euro fällig, beim Kauf bis zu 1.000 Euro.

Außerdem wird eine Schutzvorrichtung zwischen der Photovoltaikanlage und dem Stromnetz montiert, die die Anlage automatisch vom Netz nimmt, falls Störungen auftreten. Dies nennt sich "Einrichtung zum Netzschutz" (ENS) und ist oft schon im Wechselrichter vorhanden. Informieren Sie sich dazu und vor dem Kauf beim Fachbetrieb vor Ort. Unsere umfangreiche Datenbank hilft Ihnen, den passenden Fachmann zu finden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Beitrag über Genehmigungen für Photovoltaikanlagen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com