RWE Homepower Solar

9. November 2020
Deutschlands zweitgrößter Stromversorger RWE wird ab Frühjahr 2013 über seine Tochtergesellschaft RWE Effizienz GmbH einen Speicher für private PV-Anlagen und Gewerbekunden auf den Markt bringen: RWE Homepower Solar, den der traditionsreiche Batteriekonzern VARTA für RWE produziert. Der RWE Speicher ist ein sehr durchdachtes System, da sich die Speicherkapazität jederzeit in kleinen Schritten erweitern und damit an individuelle und zukünftige Bedürfnisse anpassen lässt.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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RWE Homepower Solar: modularer Photovoltaik Speicher von 4 - 13 kWh

Der Batterieschrank für die bis zu 30 Batteriemodule
ist 1,85m hoch, 60cm breit und 40cm tief | Bildquelle:
RWE Effizienz GmbH
Der RWE Speicher besteht aus einem Batterieschrank, in den bis zu 30 einzelne Batteriemodule eingebaut werden können. Jedes Modul hat eine Speicherkapazität von 460 Wattstunden (0,46 kWh).

In der kleinsten Ausführung enthält der RWE Homepower Solar 10 Batteriemodule, die zusammen eine Speicherkapazität von 4,6 kWh ergeben. Von dieser Kapazität ausgehend können jeweils einzeln bis zu 20 weitere Batteriemodule in den Photovoltaik Speicher integriert werden. Damit lässt sich die Speicherkapazität des RWE Homepower Solar individuell in Schritten von  0,46 kWh auf bis zu 13,8 kWh Speicherkapazität (30 Module) erweitern.

Dieser modulare Aufbau macht den RWE Speicher bis dato einzigartig am Markt. Andere Speicher Hersteller bieten ihre Geräte zwar auch in verschiedenen Kapazitäts-Varianten an, jedoch nicht mit dieser kleinteiligen Erweiterbarkeit wie der RWE Homepower Solar. Dadurch bleibt der Photovoltaik Speicher nicht statisch in seiner Speicherleistung, sondern kann dynamisch mit dem individuellen Energiebedarf mitwachsen. Zum Beispiel, wenn sich durch Familienzuwachs der Stromverbrauch im Haushalt ändert. 

RWE Speicher in drei Varianten: S, M und L

Um Struktur in diese Modularität zu bringen bietet RWE den Photovoltaik Speicher von Haus aus in drei Versionen an: die Basisversion RWE Homepower Solar S für kleinere Haushalte mit einem Jahresstrom­verbrauch bis 3.000 kWh und einer PV-Anlage zwischen 3 und 8 kWp; den RWE Homepower Solar M für mittlere und größere Haushalte mit 4.000 kWh Jahresstromverbrauch und einer 5 bis 12 kWp PV-Anlage sowie die größte Variante RWE Homepower Solar L für große Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbekunden mit 5.000 kWh Jahresstromverbrauch und PV-Anlagen von 8 bis 20 kWp Nennleistung. Welche Speichergröße am besten für die eigenen Anforderungen geeignet ist, können Interessierte mit einem Rechner von RWE herausfinden.

Kennzahlen der RWE Homepower Solar Serie

(Hier finden Sie eine Erklärung zu den Kennzahlen der RWE Speicher)

Kennzahlen RWE Homepower Solar S RWE Homepower Solar M RWE Homepower Solar L
Technologie Lithium-Ionen (Lithium-Eisenphosphat)
Nennkapazität
in kWh
4,6 - 6,0
(10 - 13 Batteriemodule)
6,0 - 10,1
(13 - 22 Batteriemodule)
10,1 - 13,8
(22 - 30 Batteriemodule)
Entladetiefe 90 %
Nutzbare
Speicherkapazität
in kWh
4,1 - 5,4 5,4 - 9,1 9,1 - 12,4
max. Entladeleistung
in kW
k.A. k.A. k.A.
Anzahl Vollzyklen 6.000
kalendarische
Lebensdauer
 > 20 Jahre (bei 250 Ladezyklen pro Jahr)
Systemwirkungs-
grad
k.A.
AC / DC gekoppelt AC gekoppelt
1 / 3-phasig 3-phasig
Notstromoption Ja
Volleinspeiser k.A.
Empfehlung für
Jahresstrom-
verbrauch /
Anlagengröße PV
3.000 kWh pro Jahr
(2 Erwachsene, 1 Kind)
3 - 8 kWp PV-Anlage
4.000 kWh pro Jahr
(2 Erwachsene, 2 Kinder)
5 - 12 kWp PV-Anlage
5.000 kWh pro Jahr
(2 Erwachsene, 3 Kinder)
8 - 20 kWp PV-Anlage
Preis k.A. k.A. k.A.
Verfügbarkeit Frühjahr 2013

 

Der RWE Speicher setzt auf die Lithium-Ionen Speichertechnologie. Dadurch erreicht der Photovoltaik Speicher sehr gute technische Werte. Mit 6.000 Speicherzyklen, 90% Entladetiefe und rund 20 Jahren prognostizierter Lebensdauer spielt der RWE Homepower Solar in der obersten Liga mit. Dazu ist der Photovoltaik Speicher AC gekoppelt (vorhandene Wechselrichter muss nicht getauscht werden) und versorgt den Haushalt 3-phasig mit Strom. Bei Netzausfall schaltet der RWE Speicher binnen 5 Sekunden auf Notstrombetrieb um.

Der Anlagenbetrieb lässt sich jederzeit via Ethernet-Anschluss online über eine Benutzeroberfläche einsehen. Als nächsten Schritt plant RWE, den Photovoltaik Speicher an die unternehmenseigene Haussteuerung RWE Smart Home anzubinden. Die Integration in die Haussteuerung von RWE ist derzeit noch in der Entwicklung, soll nach Unternehmensangaben jedoch noch 2013 folgen.

Aufstellmöglichkeiten für den RWE Speicher

RWE empfiehlt, den Photovoltaik Speicher in einem trockenen Keller- oder Hauswirtschaftsraum aufzustellen mit räumlicher Nähe zum Stromzähler und Wechselrichter und möglichst konstanter Raumtemperatur. Idealerweise zwischen 18 und 25°C (5°C bis 30°C möglich) bei maximal 80% Luftfeuchtigkeit. Dies hat seinen Grund, da Photovoltaik Speicher auf Lithium-Ionen Basis relativ anfällig sind für längerfristig hohe oder zu niedrige Umgebungs­temperaturen (Minusgrade), da sie die Lebenserwartung deutlich verkürzen. Das Unternehmen empfiehlt deshalb für den RWE Homepower Solar eine Lüftung oder Fenster, wenn das Gerät in einem Hauswirtschaftsraum aufgestellt wird. Zwingend erforderlich ist es aber nicht. 

Verfügbarkeit des RWE Speicher

RWE Homepower Solar ist laut Unternehmensangaben als Produkt ausgereift. RWE prüft derzeit noch Liefer- und Kundenprozesse mit Partnern, um das Gerät ab Frühjahr 2013 zuverlässig ausliefern zu können. Einbauen werden den RWE Speicher dann zertifizierte Installateure des örtlichen Handwerks, die das Unternehmen über den Photovoltaik-Großhändler EBS schult und ausbildet.

Wenn Sie sich für einen RWE Homepower Solar Speicher interessieren, wenden Sie sich also entweder an einen Solarteur aus Ihrer Nähe oder direkt an das Unternehmen. Photovoltaik Speicher anderer Unternehmen haben wir Ihnen darüber hinaus in unserer Marktübersicht zusammengestellt.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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