Die modulare RCT Power Battery

9. November 2020
Die RCT Power GmbH entstand aus der Entwicklungssparte des Solaranlagenherstellers Sunways. Sie hat die das Thema Batteriespeicher neu durchdacht und zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein sicheres und modular aufgebautes Stromspeichersystem entwickelt. Die RCT Power Battery arbeitet mit Hochvolttechnik und wächst mit den Anforderungen ihrer Besitzer. Die hohe Qualität der Stromspeicher belegen zahlreiche Auszeichnungen und Studien.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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Modular und unkompliziert: Speichersysteme neu durchdacht

Speichersysteme neu durchdacht! So lautet das Motto der RCT Power GmbH, das sich auch in den eigens entwickelten Stromspeichersystemen widerspiegelt. Denn die Solarbatterien sind modular aufgebaut und in kleinen Schritten optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Verändern sich diese nach der Installation, lässt sich auch die Speicherkapazität der RCT Power Battery im Nachhinein erweitern. Die Systeme setzen dabei auf sichere Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulatoren und erreichen durch die verwendete Hochvolttechnik besonders gute Wirkungsgrade. Ganz gleich, ob es um ein Wohngebäude oder ein kleines bis mittleres Gewerbeobjekt geht: Die Batteriespeicher von RCT Power sorgen immer für einen hohen Autarkiegrad. Möglich ist das auch durch das innovative Batteriemanagementsystem und die eigens entwickelte Power App. Letztere zeigt alle Energieflüsse im System gut sichtbar an und hilft wirksam bei Inbetriebnahme und Wartung.

RCT Power Battery: Modular aufgebaut und flexibel skalierbar

Mit der RCT Power Battery bietet die gleichnamige RCT Power GmbH aus dem Baden-Württembergischen Konstanz ein Stromspeichersystem, das mit den Anforderungen seiner Nutzer wächst. Neben einem effizienten Wechselrichter besteht dieses aus einzelnen Modulen, die sich auch nachträglich einfach erweitern lassen. So können Eigenheimbesitzer oder kleine Industriebetriebe die Kapazität der RCT Power Battery in 1,7 Kilowattstunden-Schritten von 3,8 bis auf 11,5 Kilowattstunden hochskalieren. Mit einem Gewicht von nur 24 Kilogramm pro Modul und einer ausgereiften Plug-and-Play-Technik funktioniert das problemlos auch allein.

Bildquelle: © RCT Power GmbH

Bei den Akkumulatoren der RCT Power Battery, die im eigenen Werk im chinesischen Suzhou produziert werden, setzt der Hersteller auf die besonders sichere Lithium-Eisen-Phosphat-Technik. Ist der Platz im eigenen Haus knapp, lassen sich die Speichersysteme damit ohne Weiteres sogar im Wohnraum aufstellen. Möglich ist das nicht zuletzt auch durch das formschöne Design, in dem die RCT Power GmbH ihre Stromspeicher anbietet.

Effiziente Hochvolltechnologie sorgt für hohe Wirkungsgrade

Eine weitere Besonderheit der RCT Power Battery ist die eingesetzte Hochvolttechnik. Denn durch diese steigt die Betriebsspannung mit jedem der zwei bis sechs Module von 120 bis auf 540 Volt an. Durch den hohen Lade- und Entladestrom von 20 Ampere erreicht das Speichersystem damit Spitzenwerte in Bezug auf die Be- und Entladeleistung. Die größten Speicher im Sortiment der RCT Power GmbH lassen sich nach Angaben des Herstellers mit 9,2 Kilowatt beladen und mit 6,0 Kilowatt entladen. Das heißt: Bei entsprechend hohem Energieangebot sind die Solarspeicher schneller voll als herkömmliche Niedervoltsysteme. Bei der Entladung versorgt die RCT Power Battery dann auch größere Verbraucher in Eigenheimen oder Industriebetrieben zuverlässig mit Strom. Weitere Vorteile der Hochvolttechnik liegen in den hohen Wirkungsgraden und der günstigeren Installation. Durch die bidirektionale Funktionsweise lassen sich darüber hinaus auch bestehende Anlagen oder andere Energiequellen einfach in das System integrieren.

RCT Power Battery ist zur Notstromversorgung geeignet

Mit einem Stromspeichersystem der RCT Power GmbH geht das Licht auch bei Stromausfällen nicht aus. Denn die Batteriespeicher sind zur Notstromversorgung geeignet. Nötig ist dazu lediglich eine zusätzlich erhältlicher Power Switch, der die Hausanlage bei Stromausfällen von der öffentlichen Versorgung trennt. Vollgefüllt liefert die RCT Power Battery dabei ausreichend Energie, um selbst größere Verbraucher vorübergehend zu versorgen. So beträgt die Entladeleistung bei nur vier Modulen schon 6.000 Watt. Kommen kleinere Systeme zum Einsatz, ergibt sich hingegen eine maximal abrufbare Leistung von 3.100 Watt (zwei Module) oder 4.600 Watt (drei Module).

Einfache Bedienung durch Management und App-Monitoring

Unkompliziert und einfach ist auch die Bedienung der RCT Power Battery. Dafür sorgt unter anderem ein hocheffizientes und sicheres Batteriemanagement, das das Unternehmen in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt hat. Ein prognosebasiertes Lastmanagement ermöglicht darüber hinaus eine optimale Energieausnutzung. Es entstand in Zusammenarbeit mit dem ISE Freiburg und ermöglicht die Überschusseinspeisung selbst dann, wenn Verbraucher zeitgleich Strom beziehen. Das Besondere daran ist, dass das Lastmanagement ganz ohne Internetanschluss zuverlässig funktioniert.

Installateure und Anlagenbetreiber profitieren zudem von der leistungsfähigen Power App. Denn das hilfreiche Werkzeug unterstützt bei Installation und Wartung der RCT Power Battery. Es ermöglicht diverse Konfigurationsmöglichkeiten und spielt aktuelle Updates mit nur einem Klick ein. Eine umfassende Visualisierung zeigt zudem die wichtigsten Betriebsparameter und ermöglicht somit ein einfaches Monitoring.

(Hier finden Sie eine Erklärung zu den Kennzahlen für Photovoltaik Stromspeicher)

Kennzahlen der RCT Power Battery 2 Module 3 Module 4 Module 5 Module 6 Module
Technologie Lithium-Eisen-Phosphat
Nominale Kapazität 3,8 kWh 5,76 kWh 7,68 kWh 9,60 kWh 11,52 kWh
Nutzbare Kapazität 3,46 kWh 5,18 kWh 6,91 kWh 8,46 kWh 10,37 kWh
Entladetiefe 90%
Max. Lade- und Entladeleistung 3.100 W / 3.100 W 4.600 W / 4.600 W 6.100 W / 6.000 W 7.680 W / 6.000 W 9.220 W / 6.000 W
Max. Lade- und Entladestrom 20 A / 20 A
Spannungsbereich 120 - 173 V 180 - 260 V 240 - 346 V 300 - 432 V 360 - 520 V
Nennspannung 154 V 230 V 307 V 384 V 461 V
Anzahl Vollzyklen 5.000 (bei Restkapazität von 80 %)
Kalendarische Lebensdauer 20 Jahre
Systemwirkungsgrad bis 97,8 %
AC / DC gekoppelt DC / AC System
1 / 3 phasig 3 phasig
Notstromoption Ja (mit Power Switch und Power Sensor)
Maße (H x B x T) 620 x 340 x 340 mm 870 x 340 x 340 mm 1.120 x 340 x 340 mm 1.360 x 340 x 340 mm 1.610 x 340 x 340 mm
Gewicht (24 kg pro Modul) 54 kg 78 kg 102 kg 126 kg 150 kg
Einsatzbereich Eigenheim Eigenheim und Gewerbe
Preis ((UVP ohne MwSt. und Installation) 5.462 € 6.568 € 7.833 € 9.082 € 10.315 €
KfW förderfähig ja
Verfügbarkeit 2018

Die RCT Power Battery ist in fünf verschiedenen Ausführungen erhältlich und lässt sich in 1,7 Kilowattschritten von 3,8 bis auf 11,52 Kilowattstunden hochskalieren. Das Nachrüsten einzelner Module ist dabei auch mehrere Jahre nach der eigentlichen Installation möglich, wodurch die Speicher mit den Anforderungen ihrer Nutzer wachsen. So können Hausbesitzer die RCT Power Battery einfach erweitern, wenn sie sich nach der Installation einer Solaranlage auch ein Elektroauto anschaffen. Die Speichersysteme sind außerdem notstromfähig und versorgen das Haus selbst bei fehlendem Netzstrom mit ausreichend Energie. Durch die Hochvolttechnik liefern sie dabei eine hohe Leistung bei sehr guten Wirkungsgraden. Die Speicher der RCT Power GmbH lassen sich außerdem schnell beladen und gelten als besonders sicher. Durch das vergleichsweise geringe Gewicht der einzelnen Speichermodule geht auch die Montage einfach und schnell vonstatten.

Bezugsquellen und Vertrieb der RCT Power Battery

Beratung, Planung, Verkauf und Montage der Batteriespeichersysteme übernehmen Fachpartner, die die Produkte durch regelmäßige Schulungen und viel Erfahrung sehr gut kennen. Antworten auf technische Frage und Kontaktdaten zu Fachinstallateuren aus der eigenen Region bekommen private und gewerbliche Kunden darüber hinaus auch von den Experten der RCT Power GmbH selbst.

Weitere Stromspeicher für Photovoltaik Anlagen haben wir in unserer Marktübersicht zusammengestellt.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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