Montage von Photovoltaikanlagen

9. November 2020
Photovoltaikanlagen sind teure Syteme. Deshalb sollte im letzten Schritt nicht an der Montage gespart werden. Selbstmontage ist bis zu einem gewissen Grad möglich, handwerkliches Fachwissen vorausgesetzt. Auf Nummer sicher gehen Hausbesitzer mit geprüften Installateursbetrieben, die in unserer Datenbank verzeichnet sind. Woran Sie erkennen, ob Fachbetriebe Anlagen richtig auf Flachdächern und Schrägdächern installieren, lesen Sie hier.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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Selbstmontage oder Fremdmontage bei Photovoltaik?

Wer eine Photovoltaikanlage auf einem Schrägdach selbst montieren möchte, sollte auf jeden Fall gute handwerkliche Fähigkeiten haben. Allerdings ist vor allem bei der Installation von Photovoltaik höchste Vorsicht bei elektrischen Komponenten geboten, da schnell Fehler auftreten können. Daher sollte bei fehlender Erfahrung ein Elektronikfachbetrieb beauftragt werden.

Vor der Selbstmontage muss geklärt werden, wie diese sich auf die Gewährleistung auswirkt. Unter Umständen könnten die Versicherung für die Photovoltaikanlage und die Garantie erlöschen. Den Netzanschluß für Photovoltaik muss in jedem Fall ein Fachmann vornehmen.

Aufdachmontage auf Schrägdächern

Im Gegensatz zur Indachmontage, bei der das eigentliche Dach aus Photovoltaik besteht, kommt es bei der Aufdachmontage zu einem Aufbau der Photovoltaik-Anlage auf die vorhandene Dachhaut. Die Aufdachmontage ist die am weitesten verbreitete Art der Montage von Photovoltaik-Anlagen. Dabei werden die Montagehaken und Schienen so in die vorhandene Dachstruktur eingebaut, dass die Anlage aufdach parallel zum Dach liegt.

Verläuft die Montage von Solarmodulen dachparallel, ist der Neigungswinkel der Module identisch mit dem Winkel eines Daches. Die Module werden also nicht mit einem abweichenden Neigungswinkel aufgeständert. Dachparallele Montage eignet sich vor allem für Dächer mit einem Neigungswinkel von mehr als 15 Grad.

Bei der Montage aufdach braucht die Photovoltaik keinerlei dichtende Eigenschaften zu übernehmen, denn sie liegt über dem vorhandenen, dichten Belag. Lediglich die Halter für Photovoltaik werden durch geringe, die Dichtheit des Daches nicht beeinträchtigende Eingriffe in den vorhandenen Dachbelag eingebaut. Durch den Abstand, den die PV-Module vom Dach haben, kommt es zu einer guten Hinterlüftung der Photovoltaik-Anlage. Dies führt zu einer besseren Kühlung der Module und damit zu einer besseren Leistung der Anlage bei Aufdachmontage.

Die Aufdach-Montageweise wird insbesondere bei bestehenden Dächern gewählt und ist in der Regel günstiger als die Indach-Lösung. Zu beachten ist, dass vorhandene Hindernisse wie Schornsteine, benachbarte Häuser oder Bäume und Sträucher nicht im Einstrahlbereich der Sonne stehen. Denn dann ist eine Verschattung oder Abschattung der Photovoltaikanlage möglich, die den Ertrag deutlich mindert.

Montage von aufdach liegenden Photovoltaikmodulen

Bei der Aufdachmontage von Photovoltaik kann die vorhandene Dachfläche im Hoch- oder Querformat belegt werden. Gerade so, wie sich die Dachfläche am optimalsten ausnutzen lässt, um eine bestmögliche Leistungsstärke der möglichen Anlagefläche zu erreichen. Hierzu werden Schienensysteme aus Aluminium mit Sparrenankern aus Edelstahl oder verzinktem Stahl unter den Ziegeln befestigt. Der Ziegel, der auf dem Sparrenanker liegt, wird in der Regel durch die Solarteure manuell bearbeitet, sodass er plan mit seinen Nachbarn abschließt und es zu keiner potenziellen Öffnung für eindringende Feuchtigkeit kommt.

aufdach montierte Photovoltaikmodule | Bildquelle: www.wagner-solar.com

Der Sparrenanker, der je nach Ziegelhersteller an die Dicke und Form angepasst ist, wird bei der Aufdachmontage von Photovoltaik unter den Ziegeln an der Holzkonstruktion festgeschraubt. Um dem Schienensystem aufdach eine zusätzliche Stabilität zu verleihen, wird oftmals ein Kreuzverband montiert. Die Kräfte, die durch Witterungseinflüsse (Wind, Regen oder Schnee) entstehen, übertragen sich von aufdach auf die Holzkonstruktion unter den Dachziegeln. So ist sichergestellt, dass die aufdach montierte Anlage keinen Druck auf die Ziegel ausübt und so den Bruch der Ziegel vermeidet. Denn, wenn die Anlage aufdach liegt, ist es nur schwer möglich, einen oder mehrere Ziegel auszutauschen.

Wird Photovoltaik aufdach aufgeständert, verstärken sich die Kräfte, die auf die Dachkonstruktion einwirken, noch einmal. Hier ist es notwendig, das die Statik der tragenden Teile vor der Montage von Photovoltaik aufdach auf jeden Fall gewährleistet sein muss.

Indachmontage von Photovoltaik Modulen

Indach montierte Photovoltaik Anlagen fügen sich nahtlos in die Optik der Dachhaut ein. Hierzu wird die Dacheindeckung an der betreffenden Stelle entfernt und durch Photovoltaik Module ersetzt. Diese Montagemöglichkeit stellt u.a. eine Lösung für Regionen mit hohen Windlasten dar.

Eine indach Montage kann nur auf geneigten Dachflächen mit einem besonders günstigen Winkel und günstiger Ausrichtung zur Sonne installiert werden. Indach heisst dabei, dass die Photovoltaik Module in die äußere Dachhaut eingebaut werden und also auch gedämmt und isoliert werden müssen. Die Montage einer indach Installation ist aufwändiger und zeitintensiver, aber die Indach Montage ist optisch und architektonisch die bessere Lösung. Wenn es um die Frage der Statik geht, dann sind indach Anlagen unproblematischer als aufdach Lösungen, weil sie weniger zusätzliche Dachlasten und vor allem keine punktuell starken Lasten darstellen.

Wird die indach Photovoltaik Installation bei der Neuerrichtung eines Gebäudes gleich mit eingeplant, so lassen sich Photovoltaik Kosten sparen, die bei der Nachrüstung anfallen würden. Zudem gibt es Synergieeffekte, weil weniger herkömmliches Dachmaterial benötigt wird. Es gibt bestimmte Dacheindeckungen und Ziegeln, die sich besonders gut mit indach Photovoltaik Modulen kombinieren lassen. Bei einer indach Installation werden die Verkabelungen direkt ins Innere des Gebäudes geführt und sind also weniger dem Wetter ausgesetzt, was sie weniger störungsanfällig macht. Essentiell bei der Einbringung von Indachmodulen in ein bestehendes Dach ist, dass die ausführende Firma mit größter Sorgfalt vorgeht und die Dachdichtigkeit wieder zu 100% herstellt.

Ob Indach oder Aufdachmontage die bessere Wahl ist, sollte vor der Installation das Gutachten eines Solarteurs ergeben.

Montage von Photovoltaik auf Flachdächern

Bei der Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Flachdach werden die Module mithilfe einer Aufständerung aufgerichtet. Auch dies kann vom Betreiber in Selbstmontage erledigt werden. Allerdings ist zu beachten, dass Flachdächer nicht darauf ausgelegt sind, oft betreten zu werden. Daher muss mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden.

Außerdem muss bei der Montage der Photovoltaikanlage auf den richtigen Abstand zwischen den einzelnen Reihen aus Solarmodulen geachtet werden. So werden eine Verschattung der Photovoltaikanlage und ein Leistungsverlust verhindert.

Gebäude-integrierte Photovoltaikanlagen & Solarfassaden

Die Abkürzung "GIPV" steht für "gebäudeintegrierte Photovoltaik". Eine alternative Bezeichnung ist "BIPV" (engl. für "building-integrated photovoltaics). Eine Photovoltaikanlage wird bei GIPV-Anwendungen direkt in die Gebäudehülle eingefügt, anstatt auf ein Bauteil wie zum Beispiel bei der Aufdachmontage. Hierzu zählen die Fassade eines Gebäudes ebenso wie Dächer oder andere Bauteile. Kristalline Module als auch Dünnschichtmodule kommen hier zum Einsatz.

Bei der GIPV / BIPV steht nicht nur ein ästhetischer Vorteil im Vordergrund: die Bauteile der Anlage erfüllen je nach Planung auch weitere Funktionen im Gebäude. Hierzu zählen Aspekte der Wärmedämmung, des Schallschutzes oder Sichtschutzfaktoren. In einigen Ländern genießen GIPV-Anlagen besondere Einspeisetarife.

Aufgrund des im Vergleich zu einem Dach ungünstigeren Neigungswinkels bringen Anlagen in einer Solarfassade geringere Erträge als eine PV-Anlage auf oder in einem Dach. Eine Solarfassade bietet aber vor allem bei Altbauten in Innenstädten eine Möglichkeit, größere Flächen mit einer Photovoltaikanlage aufzurüsten. Besonders vielstöckige Gewerbeimmobilien / Wolkenkratzer bieten oft beträchtliche Nutzfläche.

Vorsicht bei Asbest

Asbest wurde im zwanzigsten Jahrhundert für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, darunter auch für Dacheindeckungen und Außenverkleidungen. Asbest hat nachgewiesen gesundheitsschädigende Wirkung und erhöht unter anderem das Risiko für Lungenkrebs.

Ist der Untergrund einer Photovoltaikanlage asbesthaltig, ist die Montage einer Photovoltaikanlage auf dieser Oberfläche gesetzlich untersagt. Nur die Sanierung durch einen zertifizierten Fachbetrieb, welcher einen Nachweis über die Asbestsanierung erbringen kann, macht die Montage einer Photovoltaikanlage möglich.

Recht unwahrscheinlich ist es, dass ein Dach nach 1990 Asbest enthält, denn ab 1990 wurde durch den Gesetzgeber die Verwendung des Stoffes in diesem Bereich verboten. Ist eine Asbestsanierung nötig, kann diese durch Maßnahmen der KfW gefördert werden.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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