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Dünnschichtmodule für Photovoltaik Anlagen

Dünnschichtmodule sind aufgrund ihrer extrem geringen Dicke leicht und preisgünstig herzustellen. Dies stellt den größten Vorteil der Dünnschicht­module dar: durch ihre Flexibilität und ihr geringes Gewicht lassen sich diese Solarzellen sehr vielseitig verwenden, von Taschenrechnern bis hin zu Photovoltaik Anlagen. Dünnschichtmodule haben allerdings einen geringeren Wirkungsgrad als andere Solarzellen und benötigen deshalb mehr Fläche.
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Dünnschichtmodule: dünne & leichte Solarzellen

DünnschichtmodulDünnschichtmodule werden aufgedampft
oder gesprüht, Bild: First Solar
Manufacturing GmbH
Dünnschichtmodule werden meistens aus so genannten "amorphen" Solarzellen hergestellt und sind im Vergleich zu monokristallinen Solarzellen und polykristallinen Solarzellen sehr dünn und leicht.

Bei der Herstellung von Dünnschichtmodulen wird Silizium, Cadmiumtellurid oder Kupferindiumdiselenid in einer dünnen Schicht auf ein Trägermaterial, zum Beispiel auf Glas, aufgedampft, beziehungsweise aufgesprüht. Eine Schicht ist nur rund ein Mikrometer dick.

Das Dünnschichtmodul wird dann direkt verschaltet und mit einer weiteren Glasschicht abgedeckt. Dünnschichtmodule sind oft kleiner als kristalline Solarmodule, haben eine sehr homogene Fläche und eine dunkelgrüne, bräunliche oder schwarze Färbung.

Dünnschichtmodule benötigen wenig Rohstoffe

Für die Herstellung der Solarmodule wird sehr wenig Halbleiter­material benötigt, was Dünnschichtmodule preislich verhältnis­mäßig günstig macht. Die Herstellung der Solarmodule kann stark automatisiert werden, wodurch Dünnschichtmodule schnell und großen Mengen hergestellt werden.

Aufgrund der sehr geringen Dicke ist ein Dünnschichtmodul sehr flexibel und kann beispielsweise auch als Energiequelle für oder Jacken genutzt werden. Sehr verbreitet ist die Nutzung von Dünnschichtmodulen schon in Taschenrechnern oder anderen Kleingeräten. Voraussetzung dafür ist, dass als Trägermaterial in diesen Fällen Kunststoff statt Glas genutzt wird.

Der Anteil der Dünnschichtmodule für Photovoltaik Anlagen steigt kontinuierlich. Im Jahr 2007 betrug der Anteil der Dünnschichtmodule auf dem Solarmarkt rund 10 Prozent und es ist ein steigender Anteil dieser Solarmodule am Markt zu erwarten.

Dünnschichtmodule benötigen mehr Dachfläche als andere Solarzellen

Ein Nachteil von Dünnschichtmodulen liegt in einem geringeren Wirkungsgrad, der rund 4 bis 10 Prozent beträgt. Dadurch erreicht ein Dünnschichtmodul für eine Photovoltaik Anlage eine geringere Leistung pro Quadratmeter. Lohnenswert sind Dünnschichtmodule daher eher bei größeren Dachflächen. Bei steigenden Temperaturen verringert sich der Wirkungsgrad der Dünnschichtmodule, jedoch in geringerem Ausmaß als bei polykristallinen oder polykristallinen Solarmodulen.

Auch bei diffusem Licht oder bei Verschattung der Photovoltaik Anlage verringert sich die Leistung nur geringfügig, weshalb es sich auch lohnen kann, Dünnschichtmodule auf Dachflächen anzubringen, die nicht direkt nach Süden ausgerichtet sind. Da Dünnschichtmodule rahmenlos sind, ist die Verschmutzung durch Umwelteinflüsse geringer. Allerdings sind Dünnschichtmodule dadurch auch nicht so stabil, was die Montage erschweren kann. Dünnschichtmodule werden beispielsweise von QS Solar, First Solar, Conergy und SolarTec hergestellt.

Mit einem Solarkataster können Sie schnell einen ersten Eindruck erhalten, ob sich ihr Dach für eine Photovoltaik Anlage eignet. Danach sollten Sie aber einen Fachbetrieb finden, der Sie bei der Wahl der richtigen Solarmodule berät.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com