Solarmodule: Worauf man beim Kauf achten sollte

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Solarmodule werden neben Deutschland hauptsächlich in China und den USA produziert. 2012 konsolidierte sich der Markt und etliche Hersteller im In- und Ausland mussten Inolvenz anmelden. Deshalb vor dem Kauf der Solarmodule prüfen, ob die Solarmodule von einem Hersteller kommen, der noch am Markt aktiv ist. Bei Restposten von insolventen Herstellern ist evtl. die Gewährleistung der Solarmodule nicht mehr gegeben.

Arten von Solarmodulen

Unabhängig vom Hersteller sind heute drei Typen von Solarmodulen auf dem Markt erhältlich: mono- und polykristalline Solarmodule sowie Dünnschichtmodule. Monokristalline Solarmodule haben den höchsten Wirkungsgrad, sind dafür jedoch aufwändiger herzustellen und damit etwas teurer als polykristalline Solarmodule. Dünnschichtmodule sind bei Ein- und Mehrfamilienhäusern kaum verbreitet. Sie finden u.a. auf großen Flachdächern mit wenig Traglast Anwendung.

Ein Indiz für die Qualität und Leistungsfähigkeit bei Solarmodulen ist neben dem Wirkungsgrad das Schwachlichtverhalten. Da in Deutschland die Sonne an verhältnismäßig wenigen Tagen von einem wolkenlosen Himmel scheint, müssen die Solarmodule den Großteil des Stroms aus diffusem Licht erzeugen. Da bei schwächerer Sonneneinstrahlung der Wirkungsgrad der Solarmodule sinkt, kommt es beim Kauf u.a. auf diesen Wert an. Weitere Informationen zu den Qualitätsmerkmalen von Solarmodulen haben wir Ihnen neben einigen Herstellerportraits auf dieser Seite zusammengefasst.

Bei der Installation einer Photovoltaikanlage entfallen knapp zwei Drittel der Investitionskosten auf die PV-Module. Moderne Photovoltaik Module besitzen eine Lebensdauer von 30 Jahren und sogar mehr. Rund 95 Prozent aller weltweit hergestellten Photovoltaik Module bestehen aus Silizium-Solarzellen. Daneben gibt es auch PV-Module mit Solarzellen aus Galliumarsenid (GaAs), Cadmiumtellurid (CdTe) oder Indium-Diselenid (CuInSe2).

Mono- und polykristalline Zellen für PV-Module

Die für Photovoltaik Module verwendeten Silizium-Solarzellen können wiederum in verschiedene Typen unterteilt werden. Meistens handelt es sich dabei um kristalline Zellen, wobei man monokristalline und polykristalline Zellen unterscheidet. Monokristalline Solarzellen bestehen aus einkristallinem Silizium mit einem homogenen und einheitlichen Kristallgitter. PV-Module aus monokristallinen Zellen besitzen eine dunkelblaue, fast schwarze Farbe. Die einzelnen Solarzellen weisen dabei keine erkennbare Struktur auf. Der Wirkungsgrad monokristalliner Zellen liegt bei 14 bis 18 Prozent, im Labormaßstab kann auch 24 Prozent erreicht werden. Dagegen haben Photovoltaik Module mit polykristallinen Solarzellen einen etwas geringeren Wirkungsgrad (13-16 %) und Photovoltaik Ertrag, sind dafür aber preisgünstiger.

PV Modulev.l.n.r:. monokristallines Modul (schwarz & blau) und polykristallines Modul (blau strukturiert) , Bild: Solarnova Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH

Bei polykristallinen Solarzellen weist das Silizium nicht überall die gleiche Kristallorientierung auf, sondern besteht aus mehreren Einzelkristallen. Solche Zellen sind weniger aufwendig in der Herstellung als monokristalline Zellen. PV-Module mit polykristallinen Zellen erkennt man an ihrem typischen, blau glitzernden Aussehen. Durch die variierende Ausrichtung des Kristallgitters im polykristallinen Silizium erkennt man dabei deutlich helle und dunkle Strukturen.

PV-Module aus Dünnschichtzellen

Daneben gibt es auch noch Photovoltaik Module mit sogenannten Dünnschichtzellen. Bei den Dünnschichtzellen wird eine sehr dünne Schicht Silizium auf eine Glasscheibe aufgebracht. Sie sind preiswert in der Herstellung, sehr leicht, und besonders flexibel einsetzbar. PV-Module mit Dünnschichtzellen besitzen jedoch auch einen geringeren Wirkungsgrad. Photovoltaik Module mit Dünnschichtzellen stellen dank verbesserter Wirkungsgrade zunehmend eine Alternative zu den bisher meistens üblichen kristallinen Modulen dar.

Fachbetriebe für Photovoltaik helfen bei der Entscheidung für einen bestimmte Art PV-Module gern weiter.


Bildnachweise:

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