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PV Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch bei Photovoltaik Anlagen ist ein verzwicktes Thema. Einige Anlagen bekommen Geld, wenn selbst erzeugter Strom auch selbst verbraucht wird. Andere Anlagen bekommen kein Geld mehr und müssen ab einer bestimmten Größe sogar einen Teil ihres Stroms selbst verbrauchen ohne dafür Geld zu bekommen. Und wiederum andere Anlagen waren von Anfang an vom PV Eigenverbrauch ausgenommen. Aus diesem Durcheinander ergeben sich unzählige Anwenderfragen, die wir nachfolgend beantworten wollen.
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Photovoltaik Eigenverbrauch: Bestandsaufnahme zu Anwendungsfragen

Eigenverbrauch von Strom© Bastian Weltjen - Fotolia.comDer Photovoltaik Eigenverbrauch spaltet Anlagenbetreiber in zwei Lager. Diejenigen, die für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde eine Vergütung bekommen. Und diejenigen, die den eigenen Solarstrom ohne einen gesonderten Zuschuss quasi "for free" verbrauchen. Bei jeder Gruppe entstehen deshalb ganz unterschiedliche Fragestellungen, was den PV Eigenverbrauch angeht.

Wir wollen an dieser Stelle deshalb zunächst die grundlegenden Eckpunkte beider Szenarien zusammentragen und diese nacheinander in gesonderten Texten auf dieser Webseite abhandeln. Eine erste Orientierung zur Lage beim Photovoltaik Eigenverbrauch liefert eine sehr gute Übersicht der Clearingstelle EEG. Bei Fragen können Sie auch gerne eine kostenlose Beratung vereinbaren.

Betreibergruppe 1: wer noch Geld für den PV Eigenverbrauch bekommt

Geld für den Eigenverbrauch von Solarstrom bekommt nur, wer zwischen dem 01.01.2009 und 31.03.2012 eine Photovoltaik Anlage in Betrieb genommen hat. Wann sich der Anlagenbetreiber in der Folgezeit zum ersten Mal dazu entschließt, selbst erzeugten Strom zu verbrauchen, spielt dabei keine Rolle.

Eine Übergangsregelung deutet an dieser Stelle bereits die Komplexität des Themas an, da auch Anlagen, die zwischen dem 01.04.2012 und 30.06.2012 in Betrieb gingen noch die Eigenverbrauchsvergütung bekommen, wenn vor dem 24.02.2012 ein Netzanschlussbegehren gestellt wurde. Ebenso konnten anfänglich nur Betreiber einer PV Anlage bis 30 kWp Nennleistung, später auch bis 500 kWp Nennleistung die Vergütung für Eigenverbrauch geltend machen. Jede Photovoltaikanlage, die vor oder nach diesem Zeitraum in Betrieb genommen wurde, ist von der Vergütung für den Eigenverbrauch grundsätzlich ausgenommen.

Wer in diesem Zeitraum eine PV Anlage gebaut hat, wird mit einer ganzen Reihe von Anwendungs­fragen konfrontiert, die wir hier zunächst einmal sammeln und mit dem Verweis auf die Clearingstelle EEG beantworten wollen.

Weitere Hintergrundinformationen lieferte ein Fachgespräch der Clearingstelle EEG zum PV Eigenverbrauch, von dem die Vorträge im Internet abrufbar sind.

Betreibergruppe 2: wer kein Geld (mehr) für den PV Eigenverbrauch bekommt

Wer seine PV Anlage vor dem 01.01.2009 oder nach dem 31.03.2012 (mit Übergangsregelung bis 30.06.2012) in Betrieb genommen hat oder aktuell eine Photovoltaikanlage bauen will, bekommt keine Vergütung für selbst verbrauchten Solarstrom. Sämtliche Neuanlagen ab Inbetriebnahme April 2012 fallen zudem unter das Marktintegrationsmodell. Dieses sieht vor, dass Dachanlagen zwischen 10 und 1.000 kWp Nennleistung für 10 Prozent der jährlich erzeugten Strommenge keine Einspeisevergütung bekommen. Diese 10 Prozent müssen quasi selbst verbraucht werden, da die Alternative der Selbstvermarktung für viele Anlagenbetreiber faktisch nicht zu realisieren ist. Greifen wird diese Regelung jedoch erst ab dem 01.01.2014.

Insbesondere für Neuanlagen wird der Eigenverbrauch trotz Ausnahme von der Vergütungsregelung heute und in Zukunft immer attraktiver. Denn das Geld für den eingespeisten Solarstrom ist mittlerweile so gering, dass es sich eher lohnt den Strom selbst zu verbrauchen und sich den Strombezug aus dem Netz in großen Teilen zu sparen. Hierfür sind jedoch Stromspeicher erforderlich. Diese fördert der Staat seit Mai 2013 mit einem attraktiven Zuschuss, den jedoch nur Neu- und Bestandsanlagen bis 30 kWp Nennleistung erhalten, die seit dem 01.01.2013 in Betrieb gegangen sind. Hier gleicht sich die Bezuschussung für den Eigenverbrauch wieder aus, da alle Anlagen, die noch Geld für den selbst verbrauchten Strom bekommen von der Förderung für einen Stromspeicher ausgenommen sind.

Ob sich der Eigenverbrauch für Sie lohnt, können Sie mit unserem Eigenverbrauch Rechner einfach ermitteln. Wenn Sie Angebote benötigen, dann helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach dem richtigen Solarteur.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Oliver Wulf, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik Eigenverbrauch

PV-Strom im Mittelspannungsbereich als Eigenverbrauch nutzbar?

Ist es möglich, den PV-Strom im Mittelspannungsbereich als Eigenverbrauch zu nutzen? Ein Mieter (Supermarkt) möchte gerne Strom im Mittelspannungsbereich beziehen (20 kV). Wenn ja, bleiben die Abgabehöhen pro Kilowattstunde die selben (35% der EEG Zulage)?
Antwort von Manfred Lein e.K. enerix Uckermark

Wenn die PV-Anlage in dieser Leistungsgröße Solarstrom erzeugt, am Ort des Verbrauches bzw. in unmittelbarer räumlicher Nähe und kein öffentliches Stromnetz genutzt wird, eine Mittelspannungstrafostation vorhanden ist und der Strom im Supermarkt in der Spannung verarbeitet bzw. runtertransformiert wird, kann er natürlich den PV Strom für den Eigenverbrauch nutzen.
Bezüglich der Abgabehöhe gibt das EEG eindeutig Auskunft. Siehe §5 Begriffsbestimmung und §61 EEG Umlage.
Kurz gesagt, wenn der Endverbraucher oder Letztverbraucher auch der Betreiber der Anlage ist und die Anlage größer als 10 kWp bzw. mehr als 10 MW erzeugt, ist er nur anteilig EEG Umlage verpflichtet und zahlt im Jahr 2016 nur 35% der EEG Umlage. Ab 2017 sind es dann 40%.
§ 5 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieses Gesetzes ist oder sind
1. „Anlage“ jede Einrichtung zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas; als Anlage gelten auch Einrichtungen, die zwischengespeicherte Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Energien oder Grubengas stammt, aufnehmen und in elektrische Energie umwandeln,
2. „Anlagenbetreiber“, wer unabhängig vom Eigentum die Anlage für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas nutzt,
4. „Bemessungsleistung“ einer Anlage der Quotient aus der Summe der in dem jeweiligen Kalenderjahr erzeugten Kilowattstunden und der Summe der vollen Zeitstunden des jeweiligen Kalenderjahres abzüglich der vollen Stunden vor der erstmaligen Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus
Grubengas durch die Anlage und nach endgültiger Stilllegung der Anlage,
5. „Bilanzkreis“ ein Bilanzkreis nach § 3 Nummer 10a des Energiewirtschaftsgesetzes,
6. „Bilanzkreisvertrag“ ein Vertrag nach § 26 Absatz 1 der Stromnetzzugangsverordnung,
9. „Direktvermarktung“ die Veräußerung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas an Dritte, es sei denn, der Strom wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht und nicht durch ein Netz durchgeleitet,
10. „Direktvermarktungsunternehmer“, wer von dem Anlagenbetreiber mit der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas beauftragt ist oder Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas kaufmännisch abnimmt, ohne insoweit Letztverbraucher dieses Stroms oder Netzbetreiber zu sein,
12. „Eigenversorgung“ der Verbrauch von Strom, den eine natürliche oder juristische Person im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage selbst verbraucht, wenn der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird und diese Person die Stromerzeugungsanlage selbst betreibt,
13. „Elektrizitätsversorgungsunternehmen“ jede natürliche oder juristische Person, die Elektrizität an Letztverbraucher liefert,
14. „erneuerbare Energien“
a) Wasserkraft einschließlich der Wellen-, Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie,
b) Windenergie,
c) solare Strahlungsenergie,
d) Geothermie,
e) Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Biomethan, Deponiegas und Klärgas sowie aus dem
biologisch abbaubaren Anteil von Abfällen aus Haushalten und Industrie,
16. „Freiflächenanlage“ jede Anlage zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie, die nicht in, an oder auf einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage, die vorrangig zu anderen Zwecken als der
Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie errichtet worden ist, angebracht ist,
17. „Gebäude“ jede selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlage, die von Menschen betreten werden kann und vorrangig dazu bestimmt ist, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen,
18. „Generator“ jede technische Einrichtung, die mechanische, chemische, thermische oder elektromagnetische Energie direkt in elektrische Energie umwandelt,
20. „Herkunftsnachweis“ ein elektronisches Dokument, das ausschließlich dazu dient, gegenüber einem Letztverbraucher im Rahmen der Stromkennzeichnung nach § 42 Absatz 1 Nummer 1 des Energiewirtschaftsgesetzes nachzuweisen, dass ein bestimmter Anteil oder eine bestimmte Menge des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde,
21. „Inbetriebnahme“ die erstmalige Inbetriebsetzung der Anlage nach Herstellung ihrer technischen Betriebsbereitschaft ausschließlich mit erneuerbaren Energien oder Grubengas; die technische Betriebsbereitschaft setzt voraus, dass die Anlage fest an dem für den dauerhaften Betrieb vorgesehenen Ort und dauerhaft mit dem für die Erzeugung von Wechselstrom erforderlichen Zubehör installiert wurde; der Austausch des Generators oder sonstiger technischer oder baulicher Teile nach der erstmaligen
Inbetriebnahme führt nicht zu einer Änderung des Zeitpunkts der Inbetriebnahme,
22. „installierte Leistung“ einer Anlage die elektrische Wirkleistung, die die Anlage bei bestimmungsgemäßem Betrieb ohne zeitliche Einschränkungen unbeschadet kurzfristiger geringfügiger Abweichungen technisch erbringen kann,
24. „Letztverbraucher“ jede natürliche oder juristische Person, die Strom verbraucht,
26. „Netz“ die Gesamtheit der miteinander verbundenen technischen Einrichtungen zur Abnahme, Übertragung und Verteilung von Elektrizität für die allgemeine Versorgung,
27. „Netzbetreiber“ jeder Betreiber eines Netzes für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität, unabhängig von der Spannungsebene,
31. „Übertragungsnetzbetreiber“ der regelverantwortliche Netzbetreiber von Hoch- und
Höchstspannungsnetzen, die der überregionalen Übertragung von Elektrizität zu nachgeordneten Netzen dienen,
37. „Wohngebäude“ jedes Gebäude, das nach seiner Zweckbestimmung überwiegend dem Wohnen dient, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie ähnliche Einrichtungen.

§ 61
EEG-Umlage für Letztverbraucher und Eigenversorger
(1) Die Übertragungsnetzbetreiber können von Letztverbrauchern für die Eigenversorgung folgende Anteile der EEG-Umlage nach § 60 Absatz 1 verlangen:
1. 30 Prozent für Strom, der nach dem 31. Juli 2014 und vor dem 1. Januar 2016 verbraucht wird,
2. 35 Prozent für Strom, der nach dem 31. Dezember 2015 und vor dem 1. Januar 2017 verbraucht wird, und
3. 40 Prozent für Strom, der ab dem 1. Januar 2017 verbraucht wird.
Der Wert nach Satz 1 erhöht sich auf 100 Prozent der EEG-Umlage, wenn
1. die Stromerzeugungsanlage weder eine Anlage nach § 5 Nummer 1 noch eine KWK-Anlage ist, die hocheffizient im Sinne des § 53a Absatz 1 Satz 3 des Energiesteuergesetzes ist und einen Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent nach § 53a Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 des Energiesteuergesetzes erreicht, oder
2. der Eigenversorger seine Meldepflicht nach § 74 bis zum 31. Mai des Folgejahres nicht erfüllt hat. Die Übertragungsnetzbetreiber können von Letztverbrauchern ferner für den sonstigen Verbrauch von Strom, der nicht von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert wird, 100 Prozent der EEG-Umlage nach § 60 Absatz 1 verlangen. Die Bestimmungen dieses Gesetzes für Elektrizitätsversorgungsunternehmen sind auf Letztverbraucher, die nach den Sätzen 1 bis 3 zur Zahlung verpflichtet sind, entsprechend anzuwenden.
(2) Der Anspruch nach Absatz 1 entfällt bei Eigenversorgungen,
1. soweit der Strom in den Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungsanlage zur Erzeugung von Strom im technischen Sinne verbraucht wird (Kraftwerkseigenverbrauch),
2. wenn der Eigenversorger weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist,
3. wenn sich der Eigenversorger selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt und für den Strom aus seiner Anlage, den er nicht selbst verbraucht, keine finanzielle Förderung nach Teil 3 in Anspruch nimmt, oder
4. wenn Strom aus Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt erzeugt wird, für höchstens 10 Megawattstunden selbst verbrauchten Stroms pro Kalenderjahr; dies gilt ab der Inbetriebnahme der Stromerzeugungsanlage für die Dauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres; § 32 Absatz 1 Satz 1 ist entsprechend anzuwenden.
(3) Der Anspruch nach Absatz 1 entfällt ferner bei Bestandsanlagen,
1. wenn der Letztverbraucher die Stromerzeugungsanlage als Eigenerzeuger betreibt,
2. soweit der Letztverbraucher den Strom selbst verbraucht und
3. sofern der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird, es sei denn, der Strom wird im räumlichen Zusammenhang zu der Stromerzeugungsanlage verbraucht.
Eine Bestandsanlage ist jede Stromerzeugungsanlage,
1. die der Letztverbraucher vor dem 1. August 2014 als Eigenerzeuger unter Einhaltung der Anforderungen des Satzes 1 betrieben hat,
2. die vor dem 23. Januar 2014 nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt oder nach einer anderen Bestimmung des Bundesrechts zugelassen worden ist, nach dem 1. August 2014 erstmals Strom erzeugt hat und vor dem 1. Januar 2015 unter Einhaltung der Anforderungen des Satzes 1 genutzt worden ist oder
3. die eine Stromerzeugungsanlage nach den Nummern 1 oder 2 an demselben Standort erneuert, erweitert oder ersetzt, es sei denn, die installierte Leistung ist durch die Erneuerung, Erweiterung oder Ersetzung um mehr als 30 Prozent erhöht worden.
(4) Für Bestandsanlagen, die bereits vor dem 1. September 2011 in Betrieb genommen worden sind, ist Absatz 3 anzuwenden mit den Maßgaben, dass
1. Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 nicht anzuwenden ist und
2. Absatz 3 Satz 2 Nummer 3 nur anzuwenden ist, wenn
a) die Anforderungen von Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 erfüllt sind oder
b) die gesamte Stromerzeugungsanlage schon vor dem 1. Januar 2011 im Eigentum des Letztverbrauchers stand, der die Privilegierung nach Absatz 3 in Anspruch nimmt, und die Stromerzeugungsanlage auf dem Betriebsgrundstück des Letztverbrauchers errichtet wurde.

Mit besten Grüßen,
Manfred Lein

Stromspeicher und Eigenverbrauch berechnen

Der Rechner ist gut für Solarberechnung, jedoch hätte ich gerne die Kalkulation mit einer Speicheranlage ( Batterie ) Das würde für mich eine Selbstversorgung einschließlich der Warmwasser u. Heizungsversorgung bedeuten. Ich lege dafür 120 m2 Dachfläche in günstiger Neigung und Süd-Lage zu Grunde.
Antwort eines Haus&Co Experten

Unser Solarrechner ist gedacht, um eine grobe Abschätzung des Solarertrags und der Wirttschaftlichkeit einer PV-Anlage zu ermitteln. Für weitergehende Berechnungen zur kombinierten Nutzung eines Stromspeichers haben wir einen PV-Stromspeicher-Rechner konzipiert: http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/solarspeicher-rechner Für die Kalkulation des Eigenverbrauchsanteils und den damit verbundenen Kosten und Erträgen bieten wir zusätzlich einen PV-Eigenverbrauchsrechner an: http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/eigenverbrauch-berechnen Wir hoffen, dass Ihnen diese Berechnungsmöglichkeiten weiterhelfen.

Modulerweiterung an bestehender PV-Anlage: Bestandsschutz oder Einspeisevergütung in Gefahr?

Ich habe 2 Anlagen 1. 2011 9,5KW 2WR 4,4 mit Eigenverbrauch 28ct / 13ct 2. 2012 14,88 KW 1WR 15KW Volleinspeisung 24ct Die neue EEG sieht für 2017 eine Übergangsfrist vor. Jedoch gibt weder EEG noch EON klare Auskünfte. Lt. EEG gilt für Altanlagen noch Bestandsschutz bei Änderungen (Modultausch WR-Tausch Eigenverbrauch) Soweit ich das sehe könnte ich bis Ende 2017 noch bis zu 30% erweitern und hätte noch Bestandsschutz. Kriegt man dann trotzdem noch die alte, ursprüngliche Enispeisevergütung? Wieweit ist eine Modulerweiterung vertretbar? Kann man z.B in den 15KW WR mit 20KW Modulleistung einspeisen? Oder geht der dann kaputt?
Antwort von SonnENergie Neumeyer

Sie können Altanlagen um bis zu 30% erweitern und genießen dann die gleichen Bedingungen für den Eigenverbrauch wie bis dato, für die Einspeisung gelten die jetzt aktuellen Einspeisetarife.

Die meisten WR gehen bei überhöhter Modulleistung in den Selbstschutz und erhöhen die MPP-Spannung - das hängt vom WR-Typ ab.

Pv-Anlage von 2007 - Finanzamt unterstellt Eigenverbrauch

Ich habe 2007 eine Photovoltaikanlage (4,3 kWp) installiert. Ich habe nur eingespeist. Vor Jahren hat mir das Finanzamt Eigenverbrauch unterstellt. Ein Mitarbeiter meines Netzbetreibers hat daraufhin mit dem Finanzamt telefoniert und die Sachlage erklärt. Offensichtlich (so hat es mir der Mitarbeiter später erklärt) war es zu diesem Zeitpunkt gemäß EEG gar nicht möglich Eigenverbrauch zu machen. Nun 2019 bekomme ich eine Steuerprüfung und der Mitarbeiter des FA kommt wieder mit dem Thema daher. Was kann ich tun? Ich habe NIE Eigenverbrauch gemacht und finde aber auch nirgends wo Informationen, die den Eigenverbrauch zu dieser Zeit als nicht zulässig erklären. Können Sie mir weiterhelfen?
Antwort von Teck Solar E.k

ich würde den Spieß umdrehen und von Finanzamt verlangen, dass sie den angeblichen Eigenverbrauch beweisen sollen. Bei Volleinspeisung ist PV-Anlage anders geklemmt, somit ist der Eigenverbrauch von PV-Anlage gar nicht möglich. Sollen sie (Finanzamt) ein Sachverständiger schicken, damit er den das beweisen kann. Wenn Finanzamt keine andere Probleme hat.... Schlimm.

Mehrkosten für Batteriespeicher & Eigenverbrauchsquote

Mit wieviel Zusatzkosten ist bei einem Batteriespeicher bei Photovoltaikanlage (7kWp) zu rechnen und in wieweit erhöht sich der realistische Eigenverbrauch in Prozent (2 arbeitende Bewohner)?
Antwort von Einmalighaus GbR

Je nach Speicherhersteller ca. 6KWh Netto nutzbar ca. 7.000,- netto.

Von 30% Eigenverbrauch max ohne Speicher auf 60% mit Speicher in Bezug auf auf die jetzigen Strombezugsbedarf / Kosten

+ Regelbesteuerung die Rückerstattung der MWST für das Gesamtsystem danach Wechsel zum Kleinunternehmer nach 60 Monaten (Eigenverbrauchsabgabe in Bezug zur Einspeiseverbütung 11,11Cent die MWST ist abzuführen)

+ Nutzung Sonderafa 20% + IAB letztes Jahr von 40% x Spitzensteuersatz in Bezug zum Nettoanlagenwert + lineare Afa / bzw. Kauf RG.

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