Stromspeicher Förderung 2021

13. April 2021
Die Anschaffung eines Solarstromspeichers rechnet sich gleich doppelt. Nicht nur, dass Sie durch den Einsatz eines Batteriespeichers den erzeugten Strom effizient nutzen und Stromkosten sparen. Darüber hinaus profitieren Sie von attraktiven staatlichen Förderprogrammen, mit denen Sie die Anschaffungskosten deutlich senken. Erfahren Sie hier, welche Stromspeicher Förderung Sie 2021 beantragen können, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen und was es bei der Förderung von Stromspeichern zu beachten gilt.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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PhotovoltaikStromspeicherFörderung

Batteriespeicherförderung auf Bundes- und Landesebene im Überblick

Die Erzeugung von Solarstrom wird seit Jahren staatlich gefördert. Die Art der Förderung wird von Bund und Ländern stetig an die Gegebenheiten angepasst. Während die im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankerte Einspeisevergütung anfangs sehr hoch ausfiel und die Einspeisung des erzeugten Solarstroms ins öffentliche Stromnetz mit attraktiven Vergütungen gefördert wurde, so fällt sie mittlerweile niedriger aus als der Strompreis für den zugekauften Strom. Inzwischen ist es also ratsam, möglichst viel Strom selber zu verbrauchen und so den Zukauf von teurem Netzstrom zu reduzieren.

Die Batteriespeicher Förderung zielt genau auf diesen Trend ab: während die Einspeisevergütung sinkt, soll es preiswerter werden, den Solarstrom zu speichern und per Eigenverbrauch zu nutzen. Dies geschieht über zinsgünstige Förderkredite der KfW oder durch länderspezifische und kommunale Maßnahmen mit Zuschüssen und Krediten zur Stromspeicher Förderung.

Inhaltsübersicht und Schnellnavigation:

KfW-Förderung für Erneuerbare Energien (Programm 270)

Einer der wichtigsten Träger zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern ist die KfW mit dem KfW Förderprogramm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ - einem zinsgünstigen Förderkredit für Strom und Wärme.

Was wird mit dem Förderkredit 270 gefördert?

  • die Errichtung, Erweiterung und der Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen
  • die Errichtung, Erweiterung und der Erwerb von Anlagen zur Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien
  • Wärme-/Kältenetze sowie -speicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Flexibilisierung von Stromnachfrage und Stromangebot, die die systemverträgliche Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem unterstützen, wie beispielsweise Stromspeicheranlagen als Einzelmaßnahme oder zur Nachrüstung

Wie sind die Kreditkonditionen? Mit dem Förderkredit KfW 270 finanzieren Sie bis zu 100 Prozent der Investitionskosten für einen Stromspeicher oder auch der Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage generell.. Der große Unterschied zu gewöhnlichen Ratenkrediten liegt zum einen in den besonders günstigen Zinssätzen und zum anderen in den tilgungsfreien Anlaufjahren.

Die genauen Konditionen hängen dabei von Faktoren wie Laufzeit, Zinsbindung und Standort ab.

  • Laufzeiten: Wählen Sie zwischen einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren (mit 1 tilgungsfreien Anlaufjahr), bis zu 10 Jahren (2 tilgungsfreie Anlaufjahre), bis zu 15 Jahre (3 tilgungsfreie Anlaufjahre) oder bis zu 20 Jahren (drei tilgungsfreie Anlaufjahre).
  • Zinssatz: Der Zinssatz hängt u.a. von Ihrer persönlichen Situation, Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen und Ihrer Bonität ab. Davon abhängig variiert der Sollzins zwischen 1,03 % und 7,70 %.
  • Auszahlung: Die Kreditsumme können Sie sich innerhalb von 12 Monaten nach Zusage auszahlen lassen – entweder in Teilbeträgen oder zu 100 Prozent.
  • Tilgung: Die Kredittilgung erfolgt in gleichen vierteljährlichen Raten.

Alle Detailinformationen und die Antragstellung finden Sie auf den Webseiten der KfW zum Förderprogramm 270.

Wer kann die KfW-Förderung beantragen? Das Förderprogramm KfW 270 kann von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Privatpersonen in Anspruch genommen werden. Eine der Voraussetzungen: Sie sind nur förderberechtigt, wenn Sie einen Teil des erzeugten Stroms ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Gut zu wissen: Eine Kombination aus KfW-Förderung und Eispeisevergütung oder eine Kopplung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist in der Regel möglich.

Stromspeicher Förderung der Bundesländer

Viele Bundesländer stellen Fördermittel für Batteriespeicher zur Verfügung, um zusätzliche Anreize zu setzen. Die Förderprogramme sind in der Regel unabhängig von einer KfW-Förderung und können ausschließlich von Personen beantragt werden, die im entsprechenden Bundesland Solarstrom verwenden und deren PV-Anlage an das dortige Stromnetz angeschlossen ist.

Gut zu wissen: Sie müssen die Förderung auf jeden Fall vor der Bestellung des Batteriespeichers beantragen.

Stromspeicher Förderung der Bundesländer im Detail

Bundesland

Gefördert

Stromspeicher Förderung

Baden-Württemberg

Zuschuss

netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher

Speicherkapazität von mindestens 2 kWh

Neuauflage des Förderprogramms ab 1.03.2021

  • Speicher werden mit 200 Euro pro kWh Speicherkapazität bezuschusst, wenn Photovoltaikanlage eine installierte Leistung bis zu 30 kWp hat.
  • Speicher werden mit 300 Euro pro kWh Speicherkapazität bezuschusst, wenn die Photovoltaikanlage über eine installierte Leistung von mehr als 30 kWp verfügt.
  • Maximale Förderhöhe 45.000 Euro je Vorhaben.

Bayern

Zuschuss

Stromspeicher in Verbindung mit PV-Anlage in Ein- und Zweifamilienhäusern

  • Das Verhältnis von Nennleistung zur nutzbaren Speicherkapazität muss 1:1 betragen.
  • Speicherkapazität von mindestens 3 kWh

Batteriespeicher werden mit einem Basiszuschuss von 500 Euro für 3,0 kWh Speicherkapazität und zusätzlich 100 Euro je zusätzlicher voller 1,0 kWh bezuschusst (bis 30,0 kWh)

Berlin

Zuschuss

Stromspeicher in Verbindung mit einer zu errichtenden Photovoltaikanlage

  • Das Verhältnis von Nennleistung der PV-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp je 1 kWh betragen.
  • Mind. 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie für Batterien
  • Eigenverbrauchsquote: mindestens 50%

Fristende: 31. Dezember 2021

Batteriespeicher werden mit 300 Euro pro kWh bezuschusst (maximal 15.000 Euro pro Vorhaben).

Niedersachsen

Zuschuss

netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher

  • Leistung der PV-Anlage mindestens 4 kWp
  • Das Verhältnis von Nennleistung der PV-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp je 1 kWh betragen.
  • Mind. 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie für Batterien

Antragstellung bis 30.09.2022 möglich.

Es werden bis zu 40% der Nettoinvestitionskosten des Batteriespeichersystems bezuschusst.

Nordrhein-Westfalen

Anteilsfinanzierung

stationäre Batteriespeicher

  • Die angeschlossene PV-Anlage muss neu errichtet werden.
  • Das Verhältnis von Nennleistung der PV-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität darf maximal 1:3 betragen.
  • Die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher ist für jeden Standort auf ein Batteriespeichersystem beschränkt.

Förderantrag kann 2021 vom 4.02. bis zum 20.11. gestellt werden.

Batteriespeicher werden mit 150 Euro pro kWh Speicherkapazität bezuschusst (Förderhöchstgrenze: 75.000 Euro).

Rheinland-Pfalz

Zuschuss

Stromspeicher in Verbindung mit einer zu errichtenden Photovoltaikanlage

  • Speicherkapazität mindestens über 5 kWh
  • Leistung der neu errichteten PV-Anlage mindestens 5 kWp
  • Eigenverbrauchsquote: mindestens 50%

Batteriespeicher werden mit 100 Euro pro kWh bezuschusst (maximal 1.000 Euro pro Installation für Privatspeicher).

Sachsen

Zuschuss

Speicher sowie Nachrüstung für zusätzliche Kapazität bei bestehenden Speichern

  • nicht mit einem KfW-Förderkredit kombinierbar
  • Der Speicher muss mit einer PV-Anlage und dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein.
  • Speicherkapazität mindestens 2 kWh
  • Eigenverbrauchsquote: mindestens 50% betragen.

Aktuell keine Antragstellung möglich. Die Förderung soll Anfang 2021 fortgesetzt werden.

Batteriespeicher (auch bei Nachrüstung) werden mit 1.000 Euro (Sockelbetrag) + 200 Euro pro kWp Speicherkapazität bezuschusst. Die Zuwendung wird nur ab mindestens 1.400 Euro gewährt. Die maximale Zuwendung beträgt 40.000 Euro.

Sachsen-Anhalt

Zuschuss

Stromspeicher für Photovoltaikanlagen bis zu einer installierten Leistung von 30 kWp

  • Mind. 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie für Batterien
  • 5 Jahre Zweckbindung
  • Eigenverbrauchsquote: mindestens 50%
  • Das Verhältnis von Nennleistung der PV-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp je 1 kWh betragen.

Stichtag für die Antragstellung: 31.03.2021

Es werden bis zu 30% der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst (maximal 5.000 Euro je Vorhaben).

Schleswig-Holstein

Zuschuss

Stromspeicher

  • Speicherkapazität mindestens 2 kWh
  • Leistung der PV-Anlage mindestens 3 kWp und maximal 30 kWp.
  • Der Batteriespeicher muss mit einer neuen PV-Anlage errichtet werden.
  • Batteriespeicher werden mit bis zu 400 Euro je kWh Speicherkapazität bezuschusst.
  • Die Installations- und Anschlusskosten werden mit bis zu 200 Euro bezuschusst (maximal 50% der zuwendungsfähigen Kosten)

Thüringen

Zuschuss

Investitionen in Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher; Investitionen in Batteriespeicher

  • Die PV-Anlage/der Speicher kostet mindestens 1.000 Euro.
  • Die PV-Anlage darf Maximalleistung von 10 Kilowatt haben.
  • Die PV-Anlage darf max. den Jahresverbrauch des Betreibers an Strom erzeugen.
  • Eigenverbrauchsquote: mindestens 60%
    • PV-Anlagen mit Speicher werden mit 900 Euro pro kWp bezuschusst.
    • Batteriespeicher (auch bei Nachrüstung) werden mit 300 Euro pro kWp Speicherkapazität bezuschusst.

    Fragen und Antworten zur Batteriespeicherförderung

    Welche weiteren Möglichkeiten der Stromspeicher-Förderung stehen zur Verfügung?

    Neben den Förderprogrammen von Bund und Ländern können Sie von regionalen Förderprogrammen Ihrer Stadt bzw. Ihrer Gemeinde profitieren. Informieren Sie sich hierzu beim zuständigen Umweltamt oder in der digitalen Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

    Welche anderen Förderprogramme kann ich in Anspruch nehmen, wenn ich eine Photovoltaikanlage anschaffen möchte?

    Neben dem KfW Programm 270 gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten. Diese finden Sie in unserem Artikel zur Photovoltaikförderung.

    Gelten die Förderprogramme generell für alle Stromspeicher?

    Die Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen sind immer mit bestimmten Bedingungen verknüpft. In der Regel beziehen diese Voraussetzungen die Speicherkapazität der Stromspeicher mit ein. Diese muss oftmals eine bestimmte Mindestkapazität erfüllen. Zudem ist in vielen Fällen das Verhältnis von der Nennleistung der Photovoltaikanlage zur nutzbaren Speicherkapazität vorgeschrieben.

    Gibt es eine Speicherförderung, wenn man einen Solarspeicher nachrüstet?

    Ob eine Speicherförderung zur Nachrüstung bei einer bereits bestehenden Photovoltaikanlage möglich ist, hängt von den Bestimmungen der jeweiligen Fördermaßnahme ab. Einige Förderungen von Stromspeichern sind nur in Verbindung mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage möglich, andere Förderprogramme, wie zum Beispiel die KfW-Förderung 270, gewähren einen Zuschuss für einen Batteriespeicher als Einzelmaßnahme oder zur Nachrüstung.

    Was ist mit der KfW- Batteriespeicherförderung (Programm 275)?

    Als besonders lukrativ zur Förderung von Solarstromspeichern galt lange Zeit das Förderprogramm KfW 275 „Erneuerbare Energien – Speicher“, das im Mai 2013 aufgelegt wurde und zur Speicherförderung für Photovoltaikanlagen diente. Das Programm KfW 275 beinhaltete einen zinsgünstigen Kredit sowie einen Tilgungszuschuss. Es wurde jedoch zum 31.12.2018 eingestellt. Eine staatliche Förderung für Stromspeicher ist dennoch weiterhin möglich – beispielsweise durch ein anderes Förderprogramm der KfW oder über die Fördermittel einzelner Bundesländer.
    Gibt es Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)?

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle setzt sich mit verschiedenen Fördermaßnahmen für Energieeffizienz ein. Eine BAFA Förderung für Batteriespeicher gibt es jedoch nicht. Unser Tipp: Das BAFA fördert eine Energieberatung für Wohngebäude. Diese bildet meistens die Grundlage, wenn Sie sich für die Installation einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher interessieren.

    Weiterlesen zum Thema "Rechner"

    Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

    Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

    Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
    Antwort eines Haus&Co Experten

    Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

    Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

    Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

    "Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
    Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

    Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
    Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

    Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

    Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

    Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
    Antwort von MICO-Energieberatung

    Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
    Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

    Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

    Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
    Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

    Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

    1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

    2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

    3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

    Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

    Viele Grüße

    Holger Gerhardt

    Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

    Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
    Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

    Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
    Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
    Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

    Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

    Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
    Antwort eines Haus&Co Experten

    Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

    Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

    Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
    Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

    Hallo,

    kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
    damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
    können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
    Deshalb Ost-West.

    Gruß
    G.Hausmann

    PV-Anlage selber installieren

    Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
    Antwort von Thomas Beul Synertec

    Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

    Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

    Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
    Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

    Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

    Mit sonnigen Grüßen.
    snertec

    Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

    Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
    Antwort von Greentec-Solar GmbH

    Hallo,

    Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
    Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
    Den Netto-Betrag aus dem
    Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
    und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

    das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
    Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

    Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

    Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
    Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

    Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
    Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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