Wozu noch eine Photovoltaikanlage kaufen? Eine Einschätzung

13. April 2021
Photovoltaik ist heute keine Frage der Technik mehr, sondern eine Frage der Sinnhaftigkeit! Brauche ich diese Technik? Welchen Nutzen habe ich von einer eigenen Photovoltaik Anlage? Und lohnt es sich, in eine PV Anlage zu investieren? Diese zentralen Fragen tauchen zuallererst und immer wieder auf, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt. Wir wollen an dieser Stelle versuchen, sie zu beantworten! Fundiert und unabhängig, mit einer Einschätzung der aktuellen Marktlage.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
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PhotovoltaikNutzen einer Photovoltaikanlage

Photovoltaik heute: Bestandsaufnahme & Zukunftsperspektive

Inhaltsübersicht & Schnellnavigation

Aus welchen Komponenten besteht eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaik Komplettanlage besteht aus den Photovoltaikmodulen, dem Wechselrichter, dem Montagegestell, einem Zähler, Solarkabeln und einigen Kleinteilen. Der wichtigste Bestandteil einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen, welche miteinander zu Solarmodulen verbunden werden. Untereinander werden mehrere Solarmodule dann zu einem Solargenerator zusammengefügt, der die Sonnenenergie in elektrischen Strom umwandelt.

Vom Generator der Komplettanlage wird Gleichstrom erzeugt. Da die meisten Haushaltsgeräte mit Wechselstrom laufen, muss der erzeugte Strom umgewandelt werden. Dazu wird ein so genannter Wechselrichter eingebaut. Solargenerator und Wechselrichter werden mit speziellen Solarkabeln für Gleichstrom verbunden, der Wechselstrom über einen Zähler gemessen und in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Wird mehr Strom benötigt als die Photovoltaik Anlage erzeugt, wird Strom aus dem öffentlichen Netz genutzt. Bei unabhängigen Inselanlagen wird der erzeugte Strom in einer Batterie gespeichert und kann im Haushalt zeitunabhängig genutzt werden.

Die Photovoltaikmodule werden bei einem Schrägdach entweder mithilfe eines Montagegestells auf die Dachziegel montiert oder im Dach integriert. Bei einem Flachdach oder bei Freilandanlagen werden die Photovoltaik Module mithilfe des Tragegestells aufgestellt.

Wo steht die Photovoltaik in Deutschland heute?

In den Jahren 2009 bis 2013 boomte das Geschäft mit einer eigenen Photovoltaik Anlage. Zu dieser Zeit wurden PV Anlagen ausschließlich als Geldanlage gebaut. Durch die hohe staatliche Förderung warf eine Photovoltaikanlage eine ordentliche Rendite ab. Um diese zu erzielen, wurden PV Anlagen so groß wie möglich gebaut. Und der erzeugte Strom wurde vollständig ins öffentliche Netz eingespeist.

Eine typische Photovoltaikanlage aus dieser Zeit (10 kWp). Die Dachfläche des Einfamilienhauses wurde vollständig mit Solarmodulen belegt für maximale Stromausbeute.

Doch als private Rendite war die Förderung für PV Anlagen nicht gedacht. Aus diesem Grund fuhr die Bundesregierung die hohe Einspeisevergütung seit 2012 schrittweise wieder zurück. Mit dem Effekt, dass in den Folgejahren von Jahr zu Jahr weniger Photovoltaikanlagen gebaut wurden. So wurde 2016 nur noch ein Fünftel der Leistung installiert wie in den Jahren 2010, 2011 und 2012.

Inzwischen ist es schwieriger geworden mit einer privaten Photovoltaikanlage nur über die Einspeisevergütung noch eine hohe Rendite zu erzielen. Sprich, den erzeugten Solarstrom vollständig ins Netz einzuspeisen und vollständig vergüten zu lassen.

Wie sieht es also 2020 aus? Weshalb sollte man sich heute noch eine Photovoltaik Anlage kaufen? Welchen Mehrwert bieten Photovoltaik Anlagen noch?

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Neuer Anreiz: die eigene Stromrechnung senken!

Eine eigene Photovoltaikanlage ist heute aus einem anderen Grund interessant als noch vor ein paar Jahren. Inzwischen ist der Strom in den Mittelpunkt gerückt! Diesen selbst zu nutzen und zu verbrauchen, dazu bestand bislang kein bzw. kaum ein Anreiz. Denn durch die hohe Vergütung im Vergleich zum Haushaltsstrompreis und den Selbstkosten war der eigene Solarstrom schlicht zu wertvoll, um ihn selbst zu verbrauchen. Er wurde gewinnbringend verkauft (eingespeist) und es wurde weiterhin Haushaltsstrom im vollem Umfang vom Netzbetreiber bezogen.

Dieses Betreibermodell hat inzwischen eine 180° Wendung erfahren. Durch die geänderte Förderkulisse und die stetig günstiger werdende Technik ist eine eigene Photovoltaikanlage heute und in Zukunft aus folgenden Gründen interessant:

  • Sie erzeugen Ihren eigenen Strom
  • Sie müssen weniger Strom aus dem Netz beziehen
  • Sie senken dauerhaft Ihre Stromrechnung
  • Sie machen sich ein Stück weit unabhängiger von Ihrem Energieversorger
  • Sie sichern sich langfristig und zu einem gewissen Teil gegen steigende Stromkosten ab

Eigener Solarstrom ist inzwischen deshalb so attraktiv, weil er nur halb so viel kostet wie der Strom vom Energieversorger! Schon mit einer Dachfläche von 10 Quadratmetern erzeugen Sie pro Jahr rund 1.000 Kilowattstunden Strom zu einem Selbstkostenpreis von rund 10 bis 14 Cent pro Kilowattstunde.

Diesen Solarstrom können Sie kostenfrei selbst verbrauchen, solange die Photovoltaikanlage nicht mehr als 30 Kilowattpeak Leistung hat (siehe Beispielanlage im Bild und Video). Für nicht genutzten Solarstrom bekommen Sie auch weiterhin die garantierte Einspeisevergütung vom Staat (derzeit rund 12 Cent pro kWh).

Wirklich interessant und alltagstauglich wird eine Photovoltaikanlage und selbst erzeugter Strom jedoch erst mit einem Stromspeicher! Mit diesem können Sie nahezu den gesamten Solarstrom selbst verbrauchen und Ihre Stromrechnung noch deutlicher senken. Völlig autark werden Sie mit einer Photovoltaik Anlage plus Stromspeicher jedoch nicht. Das muss an dieser Stelle klar gesagt werden. Die Technik macht Sie jedoch zu einem bedeutenden Teil unabhängig von Ihrem Energieversorger.

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Lohnt es sich, eigenen Strom zu produzieren?

Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, müssen bei der Überlegung für eine Photovoltaikanlage heute und in Zukunft die eigenen Stromkosten als Vergleichsgröße herangezogen werden. Denn auf diese Weise lässt sich die Frage konkreter formulieren:

"Kann ich für rund 30 Cent pro Kilowattstunde meinen eigenen Strom produzieren und speichern?"

Die Selbstkosten, um Strom mit einer eigenen Photovoltaik Anlage zu produzieren (Stromgestehungskosten), sind bereits sehr gering mit 10 bis 14 Cent pro Kilowattstunde! Hinzuzurechnen sind die Kosten, um eigenen Solarstrom zu speichern mit Hilfe eines Stromspeichers. Die Kosten liegen derzeit noch bei umgerechnet rund +15 Cent pro Kilowattstunde. Das heißt: wir haben die Schwelle überschritten, in der sich der Umstieg auf den Solarstrom mit Speicher und einem optimierten Eigenverbrauch finanziell rechnet!

2017/18 wird eigener Solarstrom konkurrenzfähig zum HaushaltsstromQuelle: © Büro F - Stephan Franz

Derzeit kostet eine private Photovoltaikanlage zwischen 1.700€ und 1.300€ (netto) pro Kilowattpeak (im Segment 3 bis 10 kWp). Hier ist in Zukunft keine merkliche Preissenkung mehr zu erwarten. Stromspeicher kosten im Schnitt bislang noch rund 1.500€ bis 1.300€ (netto) pro Kilowattstunde nutzbare Speicherkapazität (im Segment 4 bis 8 kWh). Hier wird es in nächster Zeit noch deutliche Preisnachlässe geben.

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Stromspeicher liegen im Trend

Dass Stromspeicher von Jahr zu Jahr bereits günstiger werden und eine immer größere Nachfrage in Privathaushalten verzeichnen, zeigen verschiedene Auswertungen von Branchengrößen wie dem Bundesverband Solarwirtschaft oder der Fachzeitschrift "pv magazine". Anhand einer eigenen Auswertung von rund 1.000 aktuellen Angeboten, die Endkunden innerhalb eines Jahres bei Solarteuren angefordert haben, kann unsere Redaktion von Solaranlagen-Portal.com diese Entwicklung am Stromspeicher-Markt bestätigen und nachzeichnen! Ebenso konnten wir aus der Analyse neue, interessante Trends bei der Nachfrage nach PV Anlagen und Stromspeichern ablesen.

So sind zum einen die durchschnittlichen Angebotspreise für Stromspeicher um rund 230€ pro Kilowattstunde gesunken. Von rund 1.500€ / kWh zur Jahresmitte letzten Jahres auf rund 1.270€ / kWh in diesem Jahr.

Jahr Ø Angebotspreis pro kWh Ø Angebotspreis pro Gerät Ø Speicherkapazität
2019 1.500€ 9.350€ 6,23 kWh
2020 1.270€ 9.655€ 7,59 kWh

Dieser stetige Preisnachlass führt laut unserer Einschätzung aktuell zu einer Kuriosität. So geben Privathaushalte von Jahr zu Jahr nicht etwa weniger Geld für einen Stromspeicher aus, weil die Geräte günstiger werden. Sie sind viel eher bereit, bis zu einer gewissen Summe in einen Stromspeicher zu investieren. 10.000€ scheint hier die imaginäre Preisgrenze zu sein! Kostet ein Stromspeicher für den Heimgebrauch mehr, dann scheint die Preissensibilität deutlich zuzunehmen und die Kaufbereitschaft lässt nach.

Das heißt, es werden in der Tendenz größere Speicher zum gleichen Preis gekauft, bzw. "mehr Speicher fürs gleiche Geld". Hat man 2016 noch rund 6 kWh Speicherkapazität für 10.000€ bekommen, so sind es 2017 bereits 7,5 kWh. Das legt die Vermutung nahe, dass Betreiber einer Photovoltaikanlage beabsichtigen, so viel Strom wie möglich zu speichern und selbst zu verbrauchen, so lange der Preis stimmt.

So entscheiden sich heute bereits 4 von 10 Interessenten einer Photovoltaikanlage direkt auch für einen Stromspeicher. Ein Jahr zuvor waren es laut unserer Studie noch 3 von 10 Interessenten. Ein Zeichen dafür, dass eine Photovoltaikanlage für viele Privathaushalte bereits wieder eine sinnvolle und lohnenswerte Investition ist, um sich selbst mit eigenem Strom zu versorgen.

Stromspeicher verdoppeln den Eigenverbrauch

Für Photovoltaikanlagen, die in den letzten Jahren installiert wurden, macht ein Stromspeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs sehr viel Sinn. Eine komplette Autarkie ist aber selten wirtschaftlich sinnvoll. Eine Faustformel: mit einem Stromspeicher kann der Eigenverbrauch verdoppelt werden.

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Die Kosten für eine Photovoltaikanlage sinken!

Aufgrund von niedrigeren Herstellungskosten und höheren Stückzahlen sinken die Preise für Photovoltaikanlagen seit Jahren. Da der Wirkungsgrad sich ebenfalls stetig verbessert hat, können Sie auf Ihrem Dach deutlich mehr Strom produzieren als in der Vergangenheit. Der Vergleich der Photovoltaik Kosten zeigt: in allen Leistungsbereichen geht die Preisentwicklung nach unten.

Durchschnittliche Photovoltaik Kosten

Kleine Photovoltaik Anlagen mit weniger Leistung sind erfahrungsgemäß etwas teurer als größere Anlagen mit mehr Leistung. Dies lässt sich an den Kosten pro kWp ablesen, die sich aus der Gesamtsumme und der Leistung der Anlage ergeben. Kleine Photovoltaik Anlagen mit 3 bis 4 kWp kosten im Schnitt rund 1.700€ bis 1.600€ pro kWp (netto). Größere Anlagen mit 8 bis 10 kWp sind etwas günstiger mit 1.400€ bis 1.300€ pro kWp (netto).

Checkliste: ist eine Photovoltaikanlage für Sie sinnvoll?

Wenn Sie wissen möchten, ob eine Photovoltaikanlage für Sie in Frage kommt, haben wir hier eine kurze Checkliste für Sie:

  • Beträgt Ihre Stromrechnung mindestens 50 Euro pro Monat oder verbrauchen Sie mindestens 2.000 kWh pro Jahr?
  • Sind Sie Eigentümer eine Immobilie mit einem Flachdach oder einem Steildach, das nach Süden, Westen oder Osten ausgerichtet ist?
  • Ist Ihre Dach mit Ziegeln, Blech, Bitumen, Schiefer oder Reet eingedeckt?
  • Ist die in Frage kommende Fläche größtenteils unverschattet (Dachgauben, Bäume, Aufbauten, Nachbargebäude, etc.)?

Wenn Sie sich die Konditionen einer eigenen Photovoltaik Anlage plus Stromspeicher durchrechnen lassen wollen, empfehlen wir Ihnen die fachkundige Beratung durch einen Solarteur vor Ort. Über unseren kostenfreien Vermittlungsservice stellen wir gern den Kontakt zum Fachhandwerk in Ihrer Region her. Alternativ können Sie für einen ersten Eindruck auch unseren Photovoltaik-Rechner nutzen. Sollten Sie bereits ein Angebot vorliegen haben und sich unschlüssig sein über die Konditionen, dann können Sie diese mit unserem Angebotsvergleich gegenchecken.

Was kostet eine Photovoltaikanlage heute?

Eine private Photovoltaikanlage für ein Eigenheim kostet durchschnittlich zwischen 5.400 Euro und 13.300 Euro.

Lohnt sich eine Kombination mit einem Stromspeicher?

Ja, die meisten Interessenten entscheiden sich heute für einen Stromspeicher, um Eigenverbrauch, Autarkiegrad und ihre Rendite zu optimieren.

Werden Photovoltaikanlagen gefördert?

Neben der Einspeisevergütung, die einen festen Betrag pro kWh garantiert, gibt es regionale Förderungen z.B. für Stromspeicher. Zudem gibt es auch die Möglichkeit Photovoltaikanlagen zu leasen oder zu interessante Kredite zur Finanzierung.


Worauf es in Zukunft ankommt

Wenn Sie sich heute und in Zukunft konkret mit dem Thema Photovoltaikanlage beschäftigen möchten, dann sind folgende Begriffe und Aspekte relevant:

  • Stromgestehungskosten: meint die Selbstkosten, zu denen mit einer Photovoltaik Anlage Strom produziert werden kann.
  • Eigenverbrauchsanteil: wieviel Solarstrom können Sie im Haushalt selbst verbrauchen, ohne (und mit) Stromspeicher? Welche Optimierungsmöglichkeit gibt es hinsichtlich Smart Home Steuerungen?
  • Stromspeicher: nur mit einem Stromspeicher kann ausreichend Solarstrom selbst verbraucht werden (auch in den Abend- und Nachtstunden).
  • Kosten pro gespeicherte Kilowattstunde: zu welchen Konditionen kann der Stromspeicher 1 kWh Strom umgerechnet speichern?
  • richtige Dimensionierung: eine Photovoltaikanlage wird heute nicht mehr so groß wie möglich gebaut, sondern auf den Strombedarf im Haushalt angepasst. Ebenso der Stromspeicher. Hier bieten sich evtl. modulare Speicher an, deren Speicherkapazität nachträglich noch erweitert / verringert werden kann.
  • Autarkiegrad: sagt aus, zu welchem Prozentsatz Sie sich unabhängig machen können vom öffentlichen Strombezug. Nicht zu verwechseln mit dem Eigenverbrauchsanteil!
  • Preis pro kWp und kWh: dient neben den Stromgestehungskosten und Kosten pro gespeicherte Kilowattstunde als Vergleichsgröße beim Anlagenkauf.
  • (Einspeisevergütung): besitzt nahezu keine Relevanz mehr für den Kauf einer privaten Photovoltaikanlage. Sie liegt bei rund 12 Cent pro kWh und wird nahezu nicht mehr gekürzt.

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Weiterlesen zum Thema "Aktuelle Gesetzeslage Photovoltaik"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik Anlage

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

Erfahrungen mit der Stromcloud?

Ich plane den Bau einer PV Anlage und habe von der Stromcloud gehört. Daher meine Frage: Kann ich auch nur die Cloud buchen? Eine PV Anlage habe ich ja schon bzw. plane / kaufe ich gerade. Gibt es sonst Erfahrungen mit der Stromcloud?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Die Firma Sonnen und Senec bieten die Cloud aktiv an.

Wenn Sie die Cloud nutzen möchten brauchen Sie den Speicher der jeweiligen Firma.

Von Sonnen würde ich generell abraten da die Firma darauf bedacht ist einen hohen Ajtienweet zu erreichen um beim
Börsengang ordentlich Kasse zu machen. Ich bezweifle nur ob das für die Kunden nachhaltig ist und ob die Garantiezeiten
eingehalten werden.

Wenn Sie sich unbedingt eine Cloud leisten möchten, nehmen Sie Senec.

Generell kann ich Ihnen nur raten genau zu rechnen!

Die Berechnungen die wir mit beiden Anbietern vollzogen haben waren negativ.

Ich habe bis jetzt keine Berechnung gesehen wo der Kunde einen Vorteil hatte.

Gerne erkläre ich Ihnen die List und Tücken, die Sie im normalen Angebot nur sehr schlecht erkennen.

Mein Rat - Batterrie etwas größer als Ihr Verbrauch und auf jedenfall größer als Ihre PV Anlage.

Beispiel : 5 KWp PV Anlage dann 8 oder 9 KW Speicher !

Die LED-Leuchte eines Wechselrichters blinkt seit ein paar Tagen (grün)

Ich habe eine Photovoltaikanlage mit 2 Wechselrichtern von Conergy, Typ 4600 (m.E. baugleich mit Fronius IG 40), die im März 2005 verbaut wurde. Die LED-Leuchte eines Wechselrichters blinkt seit ein paar Tagen (grün). Gleichzeitig wird ein Fehlercode "State 516" angezeigt. Nach meiner Recherche wird die Nummer 516 dann angezeigt, wenn ein Fehler gehäuft auftritt. Nach weiterem Suchen im Menü wird der letzte Fehler mit der Nummer 307 angezeigt, was besagt, dass die DC-Einspeisespannung zu niedrig ist. Nach dem Messen der DC-Eingangsspannung ist diese bei beiden Wechselrichtern ca. 250 V. Wenn ich den einen Teil der Anlage mit dem blinkenden Wechselrichter aus und nach einiger Zeit wieder einschalte, läuft die Anlage ca. 20-30 Min. ganz normal, bevor der Wechselrichter wieder anfängt zu blinken. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit dem Problem und kann mir weiterhelfen, ggf. auch mit Firmen, die solche Wechselrichter verkaufen oder reparieren.
Antwort von PV Konzepte

Entweder ist die Spannung zu wenig von den Modulen, so dass die Spannung ungleichmäßig kommt oder das Gerät hat einen Software Fehler.

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