Anmeldung Fachbetriebe

KfW Darlehen für Photovoltaik

Die KfW Bankengruppe finanziert Photovoltaikanlagen mit dem KfW Kredit "Erneuerbare Energien - Standard" (Programm 270). Dieses KfW Darlehen steht einer großen Gruppe von privaten und gewerblichen Anlagenbetreibern offen. Anlaufstelle für die KfW Photovoltaik Förderung ist die Hausbank.
Jetzt Fachbetriebe für finden
  • Geprüfte Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

KfW: Photovoltaik Finanzierung "Erneuerbare Energien - Standard" (270)

Antragsberechtigt für einen KfW Kredit zur Photovoltaik Finanzierung sind Privatpersonen, Freiberufler, Landwirte, gemeinnützige Organisationen, privatwirtschaftliche Unternehmen sowie Unternehmen mit einer kommunalen, kirchlichen oder karitativen Beteiligung. GbR/BGB-Gesellschafter können die KfW Photovoltaik Finanzierung ebenfalls beantragen, sofern sie die Photovoltaikanlage als tatsächliches Eigentum erwerben.

Eine gebrauchte Photovoltaikanlage kann im Rahmen von Repowering Maßnahmen finanziert werden. Bedingung hierbei: die gebrauchte Photovoltaikanlage wurde zuvor nicht durch ein KfW Darlehen gefördert.

Mit der KfW Förderung aus dem Programm "Erneuerbare Energien Standard" können auch die Kosten für eine Dachsanierung finanziert werden, sofern diese durch Statik oder Asbestbelastung zwingend erforderlich werden für den Betrieb der Photovoltaikanlage.

Reine Kapitalbeteiligungen sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen sind von dieser KfW Förderung ausgenommen.

Konditionen des KfW Darlehen für Photovoltaik

Kreditvolumen bis max. 10 Millionen €
effektiver Jahreszins siehe Link
Laufzeit bis 5, 10 oder 20 Jahre
Zinsbindung Laufzeit bis 10 Jahre: Festzins für die gesamte Laufzeit
Laufzeit über 10 Jahre: 10 Jahre Zinsbindung, danach neue Konditionen
Tilgungsfrei 1 tilgungsfreies Anlaufjahr bei 5 Jahren Laufzeit der KfW Förderung
2 tilgunsgsfreie Anlaufjahre bei 10 Jahren Laufzeit der KfW Förderung
3 tilgungsfreie Anlaufjahre bei 20 Jahren Laufzeit der KfW Förderung
max. Finanzierung 100% der Nettoinvestitionskosten (keine Mehrwertsteuer Finanzierung)
Annuität Vierteljährlich
Sonstiges Kombination mit anderen KfW- oder ERP Programmen nicht möglich

Kombination mit öffentlichen Fördermitteln unter Beachtung der
EU-Beihilfegrenzen möglich

Sondertilgungen für das KfW Darlehen gegen Zahlung einer
Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Abruf des KfW Darlehen als Summe oder in Teilbeträgen bis 12 Monate
nach Zuteilung möglich bei einer Bereitstellungsprovision von 0,25% pro Monat

Finanzierung dieses KfW Kredit ohne Eigenmittel möglich

Stand: 25.05.2011

Der Zinssatz des KfW Darlehen wird individuell anhand eines "risikogerechten Zinssystems" ermittelt und von der Hausbank festgelegt. Dieses System sieht neun Stufen vor (A bis I). Je besser die Bonität und Qualität der gestellten Sicherheiten des Kreditnehmers ist, desto niedriger wird der Photovoltaik Zinssatz. Unternehmen erhalten für eine KfW Förderung die Zinssätze des Programms "KfW-Unternehmerkredit" (37).

Sicherheiten für einen KfW Photovoltaik Kredit

Für diesen KfW Kredit müssen die üblichen Sicherheiten (Grundschuld, Einspeisevergütung etc.) gestellt werden. Höhe und Art der Besicherung legt die Hausbank fest.

Darüber hinaus verlangt die Bankengruppe für einen KfW Kredit eine Rücknahmevereinbarung für die Photovoltaik Anlage. Diese beinhaltet die kostenfrei Rücknahme und Entsorgung der Solarmodule und Anlagenkomponenten durch den Photovoltaik Hersteller (PV Cycle).

Antragsstellung für eine KfW Förderung

Der Antrag für die Photovoltaik Finanzierung wird nicht bei der KfW Bankengruppe gestellt, sondern direkt bei der Hausbank. Zeitlich sollte das KfW Darlehen in der Planungsphase beantragt werden, bevor ein rechtlich bindender Vertrag für die Photovoltaikanlage mit einem Photovoltaik Fachbetrieb geschlossen wird (Kauf / Lieferung etc.).

Neben der KfW Förderung ist eine Photovoltaik Finanzierung auch bei der DKB, GLS, LBS und Schwäbisch-Hall möglich.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com