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Aktualisiert: 12.11.2019

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage

Private Photovoltaikanlagen sind erschwinglich. Sie kosten inzwischen nur noch so viel, wie ein guter Gebrauchtwagen: ab 5.000€ aufwärts. Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie hier alle relevanten Infos! Anhand einer aktuellen Auswertung von mehr als 250 Angeboten von Solarteuren listen wir die konkreten Kosten für eine Photovoltaik Anlage auf, übersichtlich sortiert für kleine und große Anlagen. Zudem werfen wir einen Blick auf die immanente Preisstaffelung bei PV-Anlagen, zeigen Ihnen welche Preisspanne akzeptabel ist und auf welche Preisfaktoren Sie achten sollten.
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Photovoltaik Kosten Eigenheime - der Überblick

Inhaltsübersicht & Schnellnavigation

Durchschnittliche Photovoltaik Kosten

Kleine Photovoltaik Anlagen mit weniger Leistung sind erfahrungsgemäß etwas teurer als größere Anlagen mit mehr Leistung. Dies lässt sich an den Kosten pro kWp ablesen, die sich aus der Gesamtsumme und der Leistung der Anlage ergeben. Kleine Photovoltaik Anlagen mit 3 bis 4 kWp kosten im Schnitt rund 1.700€ bis 1.600€ pro kWp (netto). Größere Anlagen mit 8 bis 10 kWp sind etwas günstiger mit 1.400€ bis 1.300€ pro kWp (netto).

Als übliche Größe für Privathaushalte hat sich eine Anlage mit 3 bis 10 kWp (Kilowattpeak) Leistung etabliert. Mit 1 kWp PV-Leistung erzeugen Sie pro Jahr zwischen 950 und 1.200 Kilowattstunden Strom. Hierfür benötigt die Photovoltaik Anlage ca. 8 Quadratmeter Dachfläche für die Solarmodule. Eine private Photovoltaik Anlage für den Heimgebrauch kostet je nach Größe von 5.400€ bis 13.300€ (netto zzgl. Steuer) im Durchschnitt. Die Kosten für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage sind im Preis mit inbegriffen.

Eine erste Orientierung zu den Kosten einer Photovoltaikanlage liefert die folgende Tabelle.

Objekt Kosten pro qm Kosten für Solaranlage
Kleines Dach (25 qm) ca. 216 Euro 5.400 Euro
Mittleres Dach (50 qm) ca. 180 Euro 9.000 Euro
Großes Dach (72 qm) ca. 172 Euro 12.900 Euro

Diese Preisstaffelung lässt sich in vielen Lebensbereichen beobachten. So sind z.B. größere Wohnungen günstiger als kleine Wohnungen vom Quadratmeterpreis her, auch wenn die gesamte Wohnung am Ende mehr kostet.

Photovoltaik-Anlage mit 2 kWp LeistungHier wird gerade eine Photovoltaik Anlage installiert. Die bereits montierten zehn Solarmodule haben zusammen eine Leistung von 2 bis 2,5 kWp. | Bildquelle: © skatzenberger - Fotolia.com

Photovoltaik Kosten nach Anlagengröße

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Aufstellung, wie hoch die Kosten für eine eigene Photovoltaik Anlage ausfallen. Die Preisangaben basieren auf einer Auswertung von mehr als 250 realen, aktuellen Angeboten von Solarteuren für eine Photovoltaikanlage und sind netto angegeben. Die meisten Photovoltaikanlagen werden im Rahmen eines (Klein-)Gewerbes betrieben, so dass die Mehrwertsteuer abzugsfähig ist.

Anlagengröße Ø Kosten
realistische Preisspanne
Ø Kosten pro kWp
realistische Preisspanne pro kWp
3 kWp 5.400€ 4.600 - 6.300€ 1.730€ 1.550 - 1.960€
4 kWp 6.300€ 5.000 - 7.900€ 1.570€ 1.250 - 1.870€
5 kWp 7.600€ 5.300 - 9.500€ 1.530€ 1.130 - 1.960€
6 kWp 9.000€ 6.500 - 12.100€ 1.490€ 1.050 - 1.920€
7 kWp 10.400€ 7.600 - 12.800€ 1.470€ 1.080 - 1.940€
8 kWp 11.000€ 9.000 - 15.000€ 1.370€ 1.140 - 1.880€
9 kWp 12.900€ 9.200 - 17.500€ 1.430€ 1.030 - 1.870€
10 kWp 13.300€ 10.300 - 18.500€ 1.340€ 1.040 - 1.900
10 - 15 kWp 16.600€ 15.000 - 20.000€ 1.240€ 1.040 - 1.670€
15 - 20 kWp 24.500€ 21.900 - 27.600€ 1.360€ 1.280 - 1.420€


Kosten für eine Photovoltaik-Kleinanlage (3 - 9 kWp)

Welche Komponenten enthält eine Photovoltaikanlage aktuell?

Aber wie sieht sie eigentlich aus, die typische Photovoltaik Anlage in deutschen Eigenheimen? Und was kostet sie? Auch das lies sich anhand unserer Auswertung ermitteln.

Urheber: DAA Deutsche Auftragsagentur / Solaranlagen-Portal.com

Mit 28 Solarmodulen hat die typische Photovoltaikanlage in deutschen Eigenheimen rund 7 kWp Leistung (250 Watt pro Modul) und kostet rund 10.600€ (netto). Dafür erzeugt sie pro Jahr rund 7.000 kWh Strom, was ebenfalls ein normaler Mittelwert ist. Ebenfalls interessant ist, dass nahezu jede zweite neue Photovoltaikanlage heute mit einem Stromspeicher installiert wird. Dadurch lässt sich ein Großteil des erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen und die Kosten für die eigene Stromrechnung senken.

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Wie haben sich die Photovoltaik Preise entwickelt?

Aufgrund von niedrigeren Herstellungskosten und höheren Stückzahlen ist die Preisentwicklung in der Photovoltaik seit Langem durch sinkende Preise gekennzeichnet. Da auch die Fertigungstechniken verbessert wurden und der Wirkungsgrad der Solarzellen stets anstieg, konnten zudem die Flächen, die benötigt werden, um eine Kilowattstunde zu produzieren, reduziert werden. Vergleicht man die verschiedenen Anlagentypen der Photovoltaik, zeigt sich, dass in allen Leistungsbereichen die Preisentwicklung nach unten geht.

Die Preise für die Photovoltaik sind in den letzten Jahrzehnten stetig gefallen. Diese Preisentwicklung wurde nur in den Jahren zwischen 2002 und 2005 kurz durchbrochen, als sie nach einem kleinen Anstieg in eine Stagnation verfielen. Die Preise von 15.000 Euro pro Kilowatt Leistung Ende der achtziger Jahre lagen mehr als das zehnfache höher als Anfang 2019. Die positive Preisentwicklung in der Photovoltaik macht eine Investition verlockend. Diese Entwicklung hängt mit der steten Verbesserung der Fertigungsmethoden zusammen, durch welche die Herstellung von Solaranlagen immer einfacher und schneller vonstatten geht. Auch weil immer mehr Anbieter diese Energie der Zukunft anbieten und ihre Kapazitäten vergrößern, werden die Photovoltaik Preise zunehmend günstiger. Der Preis einer Photovoltaikanlage ist von der gewünschten Leistung abhängig. Diese wird in Kilowatt Peak (kWp) gemessen. Zur Versorgung eines Einfamilienhauses wird üblicherweise eine Anlage mit etwa 4 bis 5 kWp Leistung installiert. Nachfolgend haben wir Ihnen die Preisentwicklung der Netto-Preise für Photovoltaikanlagen bei 5 kWp Anlagen aufgelistet.

Jahr Durchschnittlicher Photovoltaik Preis pro kWp
2010 3.500€
2011 2.500€
2012 2.000€
2013 1.900€
2014 1.800€
2015 1.750€
2016 1.700€
2017 1.650€
2018 1.600€
2019 1.500€

Hinsichtlich der Photovoltaik Preise sollte man nicht einfach das günstigste Angebot nehmen, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis gründlich abwägen. Achten sie auf die Qualität und die Langlebigkeit des offerierten Photovoltaik Systems. Systemkomponenten und eine professionelle Montage sind preislich sehr unterschiedlich. Am besten man holt sich bei verschiedenen Anbietern einen Voranschlag ein und vergleicht diese. Für eine Erstkalkulation kann man auch einen Photovoltaik-Rechner nutzen und so eine gute Grundlage für Verhandlungsgespräche mit den Fachbetrieben bekommen. Dabei sollte man aber auch auf die Wahl der richtigen Komponenten achten. Lassen Sie sich mit der Entscheidung Zeit und vergleichen Sie die Photovoltaik Preise und die Leistungen verschiedener Hersteller und Solarteure.

Diese Preisspanne ist realistisch

Neben der angesprochenen Preisstaffelung von kleinen Anlagen hin zu größeren Anlagen (die durchschnittlichen Kosten pro kWp werden mit zunehmender Anlagengröße geringer) lässt sich aus der Tabelle auch sehr deutlich eine Preisspanne für den finalen Angebotspreis ablesen. So können die Kosten für kleine Anlagen um bis zu 1.500€ über oder unter dem durchschnittlichen Angebotspreis liegen. Wird die Photovoltaik Anlage größer, steigt auch die Varianz der Kosten. So kann eine knapp 10 kWp Photovoltaikanlage durchaus um bis zu 3.500€ günstiger bzw. 5.000€ teurer sein als der durchschnittliche Anlagenpreis für diese Größe. Einen Eindruck hierzu liefert die nachfolgende Tabelle (bitte von der mittleren Spalte ausgehend nach außen lesen ).

|
Anfang der Preisspanne

Abweichung nach unten

Ø Kosten
(netto, zzgl. Steuer)

Abweichung nach oben
|
Ende der Preisspanne
4.600€ -800€ 5.400€ (3 kWp) +900€ 6.300€
5.000€ -1.300€ 6.300€ (4 kWp) +1.600€ 7.900€
5.300€ -2.300€ 7.600€ (5 kWp) +1.900€ 9.500€
6.500€ -2.500€ 9.000€ (6 kWp) +3.100€ 12.100€
7.600€ -2.800€ 10.400€ (7 kWp) +2.400€ 12.800€
9.000€ -2.000€ 11.000€ (8 kWp) +4.000€ 15.000€
9.200€ -3.700€ 12.900€ (9 kWp) +4.600€ 17.500€
10.300€ -3.000€ 13.300€ (10 kWp) +5.200€ 18.500€

Dass die Kosten bei größeren Anlagen stärker abweichen können als bei kleinen Anlagen liegt u.a. darin begründet, dass auch der Spielraum für zusätzliche Kosten größer wird, je größer die Anlage ist.

Preisfaktoren bei Photovoltaik Anlagen

Der sicherlich entscheidende Preisfaktor ist insgesamt die Wahl des Solarmoduls und die Größe der zu belegenden Fläche. Aber auch Zusatzgeräte, die Montage durch den geprüften Solarteur und Gegebenheiten vor Ort beeinflussen den Preis ebenso. Mögliche Preisfaktoren bei Photovoltaik Anlagen sind:

  • die individuellen Gegebenheiten vor Ort: unterschiedliche Dachformen und Dacheindeckungen; der Zugang zum Dach; Montagesysteme; Stringbelegung; Leitungswege im Haus etc.
  • die Marke der Module und Wechselrichter
  • der Zelltyp der Module (mono- oder polykristallin)
  • muss der Zählerschrank erneuert werden?
  • ist ein Datenlogger zur Anlagenüberwachung gewünscht?
  • ist ein Gerüst Teil des Angebots und in den Kosten inbegriffen?
  • ist der Netzanschluss Teil des Angebots und in den Kosten inbegriffen?
  • die individuelle Marge des Fachbetriebs

Diese Preisfaktoren wirken je nach Angebot ganz unterschiedlich zusammen und machen am Ende die Preisspanne aus. Je nach verwendetem Hersteller variieren die Kosten z.B. um rund 10% (laut Angebotsauswertung der DAA). Den größten Effekt auf die Preisgestaltung haben am Ende jedoch die Kosten für den Netzanschluss sowie die Kosten für das Gerüst! Sind diese Positionen nicht im Angebot des Solarteurs enthalten, dann verzerren sie den Angebotspreis deutlich!

Denn diese Kosten fallen definitv an und werden evtl. gesondert ausgewiesen oder erst später berechnet. Und so wird es möglich, eine Photovoltaik Anlage problemlos 1.000 bis 2.000€ günstiger anzubieten und die rechnerischen Kosten pro kWp zu drücken. Einige sehr günstige Angebote ließen sich z.B. auf diesen Umstand zurückführen.

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Die Photovoltaik Kosten im Einzelnen

Die Kosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus diversen Komponenten zusammen:

  • Solarmodule
  • Wechselrichter
  • Montage und Installation
  • Solarstromspeicher (optional)
  • Laufende Kosten für Wartung und Reinigung

Rund drei Viertel aller Kosten sind dabei Materialkosten für Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem, Solarleitungen und sonstige Bauteile der Anlage. In der nachfolgenden Grafik wird der Systempreis einer kristallinen PV-Anlage (<30 kWp) nach ihren Kostenanteilen dargestellt. Inzwischen ist der Modulanteil am Systempreis tendenziell gesunken durch die weiteren Preisnachlässe bei PV-Modulen. BOS meint "Balance of System", also sonstige Anlagenkomponenten.

Systempreis einer kristallinen Photovoltaik-Anlage nach ihren Kostenanteilen Entnommen aus: "Photovoltaik-Preismonitor Deutschland. Quartal 2013"; © EuPD Research, BSW-Solar

1) Kostenpunkt Solarmodule

Die Solarmodule, die zusammen den so genannten Solargenerator bilden, sind noch immer der größte Kostenfaktor einer Photovoltaik Anlage (<50% der Systemkosten). Es wird zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen sowie Dünnschichtmodulen unterschieden. Dünnschichtmodule haben jedoch fast keine Relevanz mehr am Markt.

monokristalline und polykristalline Photovoltaik-Modulev.l.n.r. monokristallines Modul (schwarz), monokristallines Modul (blau) und ein polykristallines Modul |
Bildquelle: Solarnova Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH

Durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren und speziellen Eigenheiten bestehen Preis- und Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Typen. Die Kosten für die Module liegen im Einkauf inzwischen unter 500€ pro kWp. In den letzten Jahre sind die Solarmodule immer preiswerter geworden. Die Gründe für die fallenden Preise sind der starke Wettbewerb zwischen den Herstellern mit dem starken Konkurrenzdruck aus China und die gestiegene Produktionsmenge, da mit steigender Produktion die Kosten pro Modul sinken (sogenannte Skaleneffekte). Besonders günstige Angebote präsentieren momentan die Hersteller aus Asien. Die Preise sind teilweise um 20 Prozent geringer als der Preis für eine deutsche Photovoltaikanlage. In Tests ist die Leistung asiatischer Markenmodule ähnlich wie die der deutschen Solarmodule. Man sollte nur darauf achten, dass die so genannte IEC-Norm 61215 erfüllt ist, beziehungsweise bei Dünnschicht-Modulen auch die Norm 61646.

2) Kostenpunkt Wechselrichter

Die meisten Haushaltsgeräte werden mit Wechselstrom betrieben. Da die Photovoltaik Module Gleichstrom erzeugen, muss der Strom umgewandelt werden. Dafür wird ein Wechselrichter eingebaut. In der Regel benötigt eine Photovoltaikanlage einen Wechselrichter - bei größeren Solaranlagen können auch mehrere Wechselrichter benötigt werden. Die Kosten für einen Wechselrichter hängen mit der gewünschten Leistung zusammen. Insgesamt macht er rund 20% der gesamten Kosten aus. Je nach Anlagengröße kann man mit Kosten zwischen 800 und 2.000€

Drei Wechselrichter, montiert an einer ZiegelwandBildquelle: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

3) Kosten für die Montage

Die Photovoltaikanlage muss letztlich auf Das Dach. Neben den reinen Materialkosten entstehen weitere Kosten für die Montage und Installation einer Photovoltaikanlage. Die Kosten sind abhängig von mehreren Faktoren wie der Anlagengröße, dem gewünschten Schienensystem, der notwendigen Beständigkeit der Unterkonstruktion aufgrund von geplanter Wind- oder Schneelast. Mit inbegriffen sind hier auch Kosten für die richtige Verkabelung. Der korrekte Querschnitt der Kabel ist wichtig, um Verluste bei der Stromerzeugung und Einspeisung zu vermeiden (je größer die Leistung der Anlage und damit der benötigte Kabelquerschnitt, desto höher fallen die Kosten pro Meter Solarkabel aus. Ebenfalls fallen hier Kosten für Stecker, Laderegler und den Netzanschluss an, der mit etwa 850€ zu Buche schlägt. Hinzu kommen Planungs- und Dokumentationskosten. Die klare Empfehlung: Die Montage sollte möglichst ein Fachmann durchführen.

Da die Kosten für die Montage insgesamt also sehr eng mit der Leistung und Größe der PV-Anlage zusammenhängen, machen die Montagekosten bei der Photovoltaikanlage etwa 20% der Gesamtsumme aus.

4) Optional: Kosten für Photovoltaik Speicher

In die Gesamtkosten nicht eingeflossen sind bisher die Kosten für einen Photovoltaik Speicher. Mit diesem lässt sich nahezu der gesamte Solarstrom selbst verbrauchen. So wird inzwischen jede zweite Neuanlage in Deutschland zusammen mit einem Stromspeicher verkauft. Die Kosten belaufen sich derzeit auf rund 6.000€ bis 10.000€, Tendenz weiter fallend. So sind Stromspeicher in den vergangenen Jahren im Schnitt um rund 20% günstiger geworden. Über einen Finanzierungszuschuss der KfW lassen sich die Kosten zusätzlich noch einmal um mehrere hundert bis einige tausend Euro senken. Die derzeit aktuellen Preise für Photovoltaik Speicher finden Sie hier.

5) Laufende Kosten für Photovoltaik

Im Vergleich zu den Anschaffungskosten sind die laufenden Kosten für Photovoltaik gering. Man geht bei den laufenden Kosten pro Jahr von etwa 2% der Anschaffungskosten aus. Betriebskosten sind unter anderem Versicherungsbeiträge sowie Ausgaben für eventuelle Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten. Zuletzt fallen jährlich Kosten für die Miete des Zählers an. Dieser zeigt an, wie viel Strom die Photovoltaikanlage in das öffentliche Stromnetz einspeist.

Förderung, Einspeisevergütung & steuerliche Behandlung

Es gibt bei dem Thema Photovoltaik ein System von Förderungen, dass zum Boom in den vergangenen Jahren beigetragen hat, die Attraktivität von Photovoltaik erhöht und die Kosten senkt.

1) Einspeisevergütung

Für jede kWh erzeugten Strom, den Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Vergütung. Neben der Senkung der eigenen Stromkosten durch den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms hat die Einspeisevergütung die größte Relevanz für Anlagenbetreiber. Die aktuellen Einspeisevergütungssätze finden Sie hier.

2) Weitere Förderungen

Hauptfokus der Photovoltaik Förderung von Bund und Ländern liegt hierbei immer stärker auf der "netzdienlichen Integration" von Photovoltaik-Anlagen in das öffentliche Stromnetz. Das eigentliche Geld gibt es je nach Förderprogramm in unterschiedlicher Form

3) Stromspeicherförderungen

Über die Finanzierung der KfW kann man bei der Anschaffung eines Stromspeichers Zuschüsse in Anspruch nehmen, die zwischen 500€ und 4.000€ Anschaffungskosten sparen.

4) Spezielle Solarkredite

Spezielle Photovoltaik-Kredite haben den Vorteil, dass sie durch die Anlage sich über die Einspeisevergütung praktisch selbst besichert und daher kein weiterer Grundbucheintrag vorgenommen wird.

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Was kostet eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach?

Wenn Sie sich für eine eigene Photovoltaikanlage interessieren, dann stehen wir Ihnen von Solaranlagen-Portal.com mit vielen hilfreichen Tools und Services zur Seite. Auf Basis mehrerer tausend Angebote können Sie mit wenigen Angaben gleich einen realistischen Angebotspreis ermitteln - und auf Wunsch auch gleich die passenden Solarteure, die Sie weitergehend beraten.


Alternativ bietet Ihnen unser Photovoltaik-Rechner die Möglichkeit sich einen Eindruck verschaffen, wie groß eine Photovoltaik Anlage auf Ihrem Hausdach sein könnte, was diese kosten würde, wieviel Strom die Anlage pro Jahr produzieren würde und welche Einnahmen und Einsparungen Sie mit dem Solarstrom erzielen würden.

Wenn Sie sich seriös und professionell von einem Solarteur beraten lassen wollen, dann können Sie unseren kostenfreien Beratungs- und Angebotsservice nutzen. Wir leiten Ihren Beratungswunsch an geprüfte Handwerksbetriebe vor Ort weiter, die sich kurze Zeit später mit Ihnen in Verbindung setzen. Alternativ können Sie auch in unserem Brachenverzeichnis nach Solarteuren suchen.

Sollten Sie bereits ein Angebot für eine Photovoltaik Anlage vorliegen haben und eine Preiseinschätzung benötigen, dann nutzen Sie gern unser neuestes Tool, den Angebotscheck. Dieser liefert Ihnen eine Einschätzung, ob die Kosten für die angebotene Photovoltaik Anlage und die technische Zusammenstellung angemessen sind.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik Kosten

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von Futuretrendconsult

Ihr Projekt ist etwas komplizierter als es noch vor einigen Jahren, da sich die Vorgaben massiv verändert haben.

Trotzdem hier eine Antwort, die ihnen hilft die nächsten Schritte zu gehen.
Es gibt auch die Möglichkeit, dass Sie Ihr Land einfach an einen Investor verpachten, wenn Sie Punkt 1 + 2 geklärt haben.
Das bringt Ihnen dauerhafte Einnahmen ohne das Investitionsrisiko.

1. zuerst müssen Sie abklären ob ihr Gelände überhaupt mit PV bebaut werden darf.

2. Sie müssen mit dem Netzbetreiber sprechen, wo der nächste Einspeisepunkt liegt und Sie dort 700 kwp oder sogar 3 x 700 kWp einspeisen könnten.
Das hat nicht unbedingt was mit dem Hochspannungsmast zu tun.

3. Dann braucht man ein Bodengutachten oder genaue Beschreibung des Bodenaufbaus, um entscheiden zu können mit welcher Konstruktion man die Anlage aufbauen kann, muss. z.B. wie tief müssen die Pfeiler in den Boden gerammt werden oder wählt man eine auf das Gelände aufgestellen Variante, Betonfundamente usw.

4. Sie dürfen eine Anlage nur maximal 700 kWp groß machen,

5. dafür brauchen sie ca. 5000 qm Fläche

6. die Investition würde ich als groben Richtwert bei 1000 € je kWp ansetzen, also 700.000 €

7. solange Punkt 1 - 3 nicht zweifelsfrei geklärt sind kann man keine Aussage über eine Rentabilität machen.

Mit sonnigen Grüßen
Jürgen Thurm

PV Anlage: Kosten berechnen

Das Satteldach hat eine Fläche von 67,1qm. Wie viele Solarzellen könnte man darauf ausrichten und wie viel würde das ungefähr kosten? D.h wie groß wäre ein Modul, wie viel würde ein Modul kosten und was sind die anderen Fixkosten, die noch mit zu berücksichtigen sind?
Antwort von Solartechnik und Telekommunikation

Das Standard Modulmaß ist ca. 1,65 m x 0,99 m. Es gibt noch weitere Maße welche jedoch seltener verbaut werden.

Entscheidend wie viele Module auf Ihr Dach passen ist Länge mal Breite sowie wo ist der mögliche Befestigungspunkt am Dach.

Als Richtwert kann mann sagen das je 1 kW Peak ca. 8 m² benötigt werden.
Bei den Modulen gibt es Polykristaline in der Leistungsklasse von 250 bis 270 W das sind die preisgünstigsten Module. Bei den monokristalinen Modulen sind die Leistungsklassen von 250 bis 300 W. Je nach dem wie Sie sich entscheiden kann erst der Preis ermittelt werden.

Weitere Kosten welche berücksichtigt werden sollten sind: Unterkonstruktion, Wechselrichter, Montage, Verkabelung, elektrische Anbindung an das elektrische Netz und Gerüstkosten, da eine PV Anlage meist auf ein Dach kommt.

Wenn man den Richtwert annimmt würden auf Ihren Dach ca. 7,6 kW Peak raufpassen, in der Polyversion mit 250 W Modulen. Ausgehend davon müssten Sie mit ca. 1700,00 € Komplettpreis inkl. MwSt je kW Peak rechnen - das heißt 12.920,00 €. Genaue Angaben kann ich jedoch erst nach Aufmaß sagen.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach?

Lohnt sich eine PV Anlage für mich - EFH mit Satteldachfläche von je 10m x 3 m - Ausrichtung: Süd-Ost / Süd-West?
Antwort von Sonne Wind Elektro

Da Sie die Dachfläche mit "je" 30m² angeben, würde man generell sogar > 6kWp installieren können (beide Dachflächen), doch bevor man sich darüber Gedanken macht, zunächst einmal drei Kernfragen an dieser Stelle vorab zurück:
1. Was haben Sie für einen Jahresstromverbrauch?
2. Welche Ausrichtung haben die beiden Dachflächen genau? Wenn es sich tatsächlich um ein klassisches Satteldach handelt, kann eine von beiden Dachflächen nicht den Anteil "Süd" besitzen (Ist eine Seite also stark dem Norden zugewandt, sollte man wiederum nur noch mit einer Dachfläche rechnen/arbeiten).
3. Besitzen Sie starke Stromverbraucher und was ist derzeit ihre Heizquelle?

Lohnt sich eine PV Anlage für Eigennutzung bei 5700kWh Jahr? Was sind die Kosten?

Lohnt sich eine PV Anlage für Eigennutzung, 5700kWh Jahr? Kosten?
Antwort von griesohn-solar GmbH

Ja lohnt sich.
Geldrücklaufzeit ca. 9-10 Jahre.
Mögliche Kosten 6 kWp mit hochwertigen Materialien brutto ca. 10.000 €.

Was kosten Solaranlagen im Durchschnitt

Was kosten Solaranlagen im Durchschnitt und gibt es noch Zuschuss dafür? Für Umbau von einen Altbau.
Antwort von Buderus Deutschland GmbH

Es gibt Solaranlagen für die Warmwasserunterstützung und für WW-und Heizungsunterstützung.
Gefördert werden die Anlage durch die BAFA. Buderus als Systemanbieter bietet fertige Pakete an die bei ca. 5000€ beginnen (z.B. Paket S85 oder S86 WW- Unterstützung)
Die Pakete für die Heizungsunterstützung sind größer dimensioniert und kosten ca.das Doppelte.
Dazu käme noch die Montageleistung. Wünschen Sie ein Angebot: https://www.buderus.de/de/heizungstausch

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