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Die Kosten für eine Photovoltaikanlage

Private Photovoltaikanlagen sind erschwinglich. Sie kosten inzwischen nur noch so viel, wie ein guter Gebrauchtwagen: ab 5.000€ aufwärts. Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie hier alle relevanten Infos! Anhand einer aktuellen Auswertung von mehr als 250 Angeboten von Solarteuren listen wir die konkreten Kosten für eine Photovoltaik Anlage auf, übersichtlich sortiert für kleine und große Anlagen. Zudem werfen wir einen Blick auf die immanente Preisstaffelung bei PV-Anlagen, zeigen Ihnen welche Preisspanne akzeptabel ist und auf welche Preisfaktoren Sie achten sollten.
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Photovoltaik Kosten Eigenheime - der Überblick

Inhaltsübersicht & Schnellnavigation

Durchschnittliche Photovoltaik Kosten

Kleine Photovoltaik Anlagen mit weniger Leistung sind erfahrungsgemäß etwas teurer als größere Anlagen mit mehr Leistung. Dies lässt sich an den Kosten pro kWp ablesen, die sich aus der Gesamtsumme und der Leistung der Anlage ergeben. Kleine Photovoltaik Anlagen mit 3 bis 4 kWp kosten im Schnitt rund 1.700€ bis 1.600€ pro kWp (netto). Größere Anlagen mit 8 bis 10 kWp sind etwas günstiger mit 1.400€ bis 1.300€ pro kWp (netto).

Als übliche Größe für Privathaushalte hat sich eine Anlage mit 3 bis 10 kWp (Kilowattpeak) Leistung etabliert. Mit 1 kWp PV-Leistung erzeugen Sie pro Jahr zwischen 950 und 1.200 Kilowattstunden Strom. Hierfür benötigt die Photovoltaik Anlage ca. 8 Quadratmeter Dachfläche für die Solarmodule. Eine private Photovoltaik Anlage für den Heimgebrauch kostet je nach Größe von 5.400€ bis 13.300€ (netto zzgl. Steuer) im Durchschnitt. Die Kosten für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage sind im Preis mit inbegriffen.

Eine erste Orientierung zu den Kosten einer Photovoltaikanlage liefert die folgende Tabelle.

Objekt Kosten pro qm Kosten für Solaranlage
Kleines Dach (25 qm) ca. 216 Euro 5.400 Euro
Mittleres Dach (50 qm) ca. 180 Euro 9.000 Euro
Großes Dach (72 qm) ca. 172 Euro 12.900 Euro

Diese Preisstaffelung lässt sich in vielen Lebensbereichen beobachten. So sind z.B. größere Wohnungen günstiger als kleine Wohnungen vom Quadratmeterpreis her, auch wenn die gesamte Wohnung am Ende mehr kostet.

Photovoltaik-Anlage mit 2 kWp LeistungHier wird gerade eine Photovoltaik Anlage installiert. Die bereits montierten zehn Solarmodule haben zusammen eine Leistung von 2 bis 2,5 kWp. | Bildquelle: © skatzenberger - Fotolia.com

Photovoltaik Kosten nach Anlagengröße

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Aufstellung, wie hoch die Kosten für eine eigene Photovoltaik Anlage ausfallen. Die Preisangaben basieren auf einer Auswertung von mehr als 250 realen, aktuellen Angeboten von Solarteuren für eine Photovoltaikanlage (Urheber: DAA Deutsche Auftragsagentur / Solaranlagen-Portal.com; Stand 2019).

Anlagengröße Ø Kosten
(netto, zzgl. Steuer)
realistische Preisspanne
(netto, zzgl. Steuer)
Ø Kosten pro kWp
(netto, zzgl. Steuer)
realistische Preisspanne pro kWp
(netto, zzgl. Steuer)
Datensätze
(n)
3 kWp 5.400€ 4.600 - 6.300€ 1.730€ 1.550 - 1.960€ 7
4 kWp 6.300€ 5.000 - 7.900€ 1.570€ 1.250 - 1.870€ 18
5 kWp 7.600€ 5.300 - 9.500€ 1.530€ 1.130 - 1.960€ 42
6 kWp 9.000€ 6.500 - 12.100€ 1.490€ 1.050 - 1.920€ 36
7 kWp 10.400€ 7.600 - 12.800€ 1.470€ 1.080 - 1.940€ 24
8 kWp 11.000€ 9.000 - 15.000€ 1.370€ 1.140 - 1.880€ 31
9 kWp 12.900€ 9.200 - 17.500€ 1.430€ 1.030 - 1.870€ 17
10 kWp 13.300€ 10.300 - 18.500€ 1.340€ 1.040 - 1.900 77
10 - 15 kWp 16.600€ 15.000 - 20.000€ 1.240€ 1.040 - 1.670€ 6
15 - 20 kWp 24.500€ 21.900 - 27.600€ 1.360€ 1.280 - 1.420€ 4


Kosten für eine Photovoltaik-Kleinanlage (3 - 9 kWp)

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Diese Preisspanne ist realistisch

Neben der angesprochenen Preisstaffelung von kleinen Anlagen hin zu größeren Anlagen (die durchschnittlichen Kosten pro kWp werden mit zunehmender Anlagengröße geringer) lässt sich aus der Tabelle auch sehr deutlich eine Preisspanne für den finalen Angebotspreis ablesen. So können die Kosten für kleine Anlagen um bis zu 1.500€ über oder unter dem durchschnittlichen Angebotspreis liegen. Wird die Photovoltaik Anlage größer, steigt auch die Varianz der Kosten. So kann eine knapp 10 kWp Photovoltaikanlage durchaus um bis zu 3.500€ günstiger bzw. 5.000€ teurer sein als der durchschnittliche Anlagenpreis für diese Größe. Einen Eindruck hierzu liefert die nachfolgende Tabelle (bitte von der mittleren Spalte ausgehend nach außen lesen ).

|
Anfang der Preisspanne

Abweichung nach unten

Ø Kosten
(netto, zzgl. Steuer)

Abweichung nach oben
|
Ende der Preisspanne
4.600€ -800€ 5.400€ (3 kWp) +900€ 6.300€
5.000€ -1.300€ 6.300€ (4 kWp) +1.600€ 7.900€
5.300€ -2.300€ 7.600€ (5 kWp) +1.900€ 9.500€
6.500€ -2.500€ 9.000€ (6 kWp) +3.100€ 12.100€
7.600€ -2.800€ 10.400€ (7 kWp) +2.400€ 12.800€
9.000€ -2.000€ 11.000€ (8 kWp) +4.000€ 15.000€
9.200€ -3.700€ 12.900€ (9 kWp) +4.600€ 17.500€
10.300€ -3.000€ 13.300€ (10 kWp) +5.200€ 18.500€

Dass die Kosten bei größeren Anlagen stärker abweichen können als bei kleinen Anlagen liegt u.a. darin begründet, dass auch der Spielraum für zusätzliche Kosten größer wird, je größer die Anlage ist.

Mögliche Preisfaktoren bei Photovoltaik Anlagen sind:

  • die individuellen Gegebenheiten vor Ort: unterschiedliche Dachformen und Dacheindeckungen; der Zugang zum Dach; Montagesysteme; Stringbelegung; Leitungswege im Haus etc.
  • die Marke der Module und Wechselrichter
  • der Zelltyp der Module (mono- oder polykristallin)
  • muss der Zählerschrank erneuert werden?
  • ist ein Datenlogger zur Anlagenüberwachung gewünscht?
  • ist ein Gerüst Teil des Angebots und in den Kosten inbegriffen?
  • ist der Netzanschluss Teil des Angebots und in den Kosten inbegriffen?
  • die individuelle Marge des Fachbetriebs

Diese Preisfaktoren wirken je nach Angebot ganz unterschiedlich zusammen und machen am Ende die Preisspanne aus. Je nach verwendetem Hersteller variieren die Kosten z.B. um rund 10% (laut Angebotsauswertung der DAA). Den größten Effekt auf die Preisgestaltung haben am Ende jedoch die Kosten für den Netzanschluss sowie die Kosten für das Gerüst! Sind diese Positionen nicht im Angebot des Solarteurs enthalten, dann verzerren sie den Angebotspreis deutlich!

Denn diese Kosten fallen definitv an und werden evtl. gesondert ausgewiesen oder erst später berechnet. Und so wird es möglich, eine Photovoltaik Anlage problemlos 1.000 bis 2.000€ günstiger anzubieten und die rechnerischen Kosten pro kWp zu drücken. Einige sehr günstige Angebote ließen sich z.B. auf diesen Umstand zurückführen in der obigen Auswertung.

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Die Photovoltaik Kosten im Einzelnen

Die Kosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus diversen Komponenten zusammen:

  • Solarmodule
  • Wechselrichter
  • Montage und Installation
  • Solarstromspeicher (optional)
  • Laufende Kosten für Wartung und Reinigung

Rund drei Viertel aller Kosten sind dabei Materialkosten für Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem, Solarleitungen und sonstige Bauteile der Anlage. In der nachfolgenden Grafik wird der Systempreis einer kristallinen PV-Anlage (<30 kWp) nach ihren Kostenanteilen dargestellt. Inzwischen ist der Modulanteil am Systempreis tendenziell gesunken durch die weiteren Preisnachlässe bei PV-Modulen. BOS meint "Balance of System", also sonstige Anlagenkomponenten.

Systempreis einer kristallinen Photovoltaik-Anlage nach ihren Kostenanteilen Entnommen aus: "Photovoltaik-Preismonitor Deutschland. Quartal 2013"; © EuPD Research, BSW-Solar

Kostenpunkt Solarmodule

Die Solarmodule, die zusammen den so genannten Solargenerator bilden, sind noch immer der größte Kostenfaktor einer Photovoltaik Anlage (<50% der Systemkosten). Es wird zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen sowie Dünnschichtmodulen unterschieden. Dünnschichtmodule haben jedoch fast keine Relevanz mehr am Markt.

monokristalline und polykristalline Photovoltaik-Modulev.l.n.r. monokristallines Modul (schwarz), monokristallines Modul (blau) und ein polykristallines Modul |
Bildquelle: Solarnova Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH

Durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren und speziellen Eigenheiten bestehen Preis- und Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Typen. Die Kosten für die Module liegen im Einkauf inzwischen unter 500€ pro kWp. In den letzten Jahre sind die Solarmodule immer preiswerter geworden. Die Gründe für die fallenden Preise sind der starke Wettbewerb zwischen den Herstellern mit dem starken Konkurrenzdruck aus China und die gestiegene Produktionsmenge, da mit steigender Produktion die Kosten pro Modul sinken (sogenannte Skaleneffekte).

Kostenpunkt Wechselrichter

Die meisten Haushaltsgeräte werden mit Wechselstrom betrieben. Da die Photovoltaik Module Gleichstrom erzeugen, muss der Strom umgewandelt werden. Dafür wird ein Wechselrichter eingebaut. In der Regel benötigt eine Photovoltaikanlage einen Wechselrichter - bei größeren Solaranlagen können auch mehrere Wechselrichter benötigt werden. Die Kosten für einen Wechselrichter hängen mit der gewünschten Leistung zusammen. Insgesamt macht er rund 20% der gesamten Kosten aus. Je nach Anlagengröße kann man mit Kosten zwischen 800 und 2.000€

Drei Wechselrichter, montiert an einer ZiegelwandBildquelle: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

Kosten für die Montage

Die Photovoltaikanlage muss letztlich auf Das Dach. Neben den reinen Materialkosten entstehen weitere Kosten für die Montage und Installation einer Photovoltaikanlage. Die Kosten sind abhängig von mehreren Faktoren wie der Anlagengröße, dem gewünschten Schienensystem, der notwendigen Beständigkeit der Unterkonstruktion aufgrund von geplanter Wind- oder Schneelast. Mit inbegriffen sind hier auch Kosten für die richtige Verkabelung. Der korrekte Querschnitt der Kabel ist wichtig, um Verluste bei der Stromerzeugung und Einspeisung zu vermeiden (je größer die Leistung der Anlage und damit der benötigte Kabelquerschnitt, desto höher fallen die Kosten pro Meter Solarkabel aus. Ebenfalls fallen hier Kosten für Stecker, Laderegler und den Netzanschluss an, der mit etwa 850€ zu Buche schlägt. Hinzu kommen Planungs- und Dokumentationskosten. Die klare Empfehlung: Die Montage sollte möglichst ein Fachmann durchführen.

Da die Kosten für die Montage insgesamt also sehr eng mit der Leistung und Größe der PV-Anlage zusammenhängen, machen die Montagekosten bei der Photovoltaikanlage etwa 20% der Gesamtsumme aus.

Optional: Kosten für Photovoltaik Speicher

In die Gesamtkosten nicht eingeflossen sind bisher die Kosten für einen Photovoltaik Speicher. Mit diesem lässt sich nahezu der gesamte Solarstrom selbst verbrauchen. So wird inzwischen jede zweite Neuanlage in Deutschland zusammen mit einem Stromspeicher verkauft. Die Kosten belaufen sich derzeit auf rund 6.000€ bis 10.000€, Tendenz weiter fallend. So sind Stromspeicher in den vergangenen Jahren im Schnitt um rund 20% günstiger geworden. Über einen Finanzierungszuschuss der KfW lassen sich die Kosten zusätzlich noch einmal um mehrere hundert bis einige tausend Euro senken.

Jederzeit aktuelle Preise für Photovoltaik Speicher finden Sie hier.

Laufende Kosten für Photovoltaik

Im Vergleich zu den Anschaffungskosten sind die laufenden Kosten für Photovoltaik gering. Man geht bei den laufenden Kosten pro Jahr von etwa 2% der Anschaffungskosten aus. Betriebskosten sind unter anderem Versicherungsbeiträge sowie Ausgaben für eventuelle Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten. Zuletzt fallen jährlich Kosten für die Miete des Zählers an. Dieser zeigt an, wie viel Strom die Photovoltaikanlage in das öffentliche Stromnetz einspeist.

Förderung, Einspeisevergütung & steuerliche Behandlung

Es gibt bei dem Thema Photovoltaik ein System von Förderungen, dass zum Boom in den vergangenen Jahren beigetragen hat, die Attraktivität von Photovoltaik erhöht und die Kosten senkt.

Einspeisevergütung

Für jede kWh erzeugten Strom, den Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Vergütung. Die aktuellen Einspeisevergütungssätze finden Sie hier.

Weitere Förderungen

Hauptfokus der Photovoltaik Förderung von Bund und Ländern liegt hierbei immer stärker auf der "netzdienlichen Integration" von Photovoltaik-Anlagen in das öffentliche Stromnetz. Das eigentliche Geld gibt es je nach Förderprogramm in unterschiedlicher Form

Stromspeicherförderungen

Über die Finanzierung der KfW kann man bei der Anschaffung eines Stromspeichers Zuschüsse in Anspruch nehmen, die zwischen 500€ und 4.000€ Anschaffungskosten sparen.

Spezielle Solarkredite

Spezielle Photovoltaik-Kredite haben den Vorteil, dass sie durch die Anlage sich über die Einspeisevergütung praktisch selbst besichert und daher kein weiterer Grundbucheintrag vorgenommen wird.

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Welche Komponenten enthält eine Photovoltaikanlage aktuell?

Aber wie sieht sie eigentlich aus, die typische Photovoltaik Anlage in deutschen Eigenheimen? Und was kostet sie? Auch das lies sich anhand unserer Auswertung ermitteln.

Urheber: DAA Deutsche Auftragsagentur / Solaranlagen-Portal.com

Mit 28 Solarmodulen hat die typische Photovoltaikanlage in deutschen Eigenheimen rund 7 kWp Leistung (250 Watt pro Modul) und kostet rund 10.600€ (netto). Dafür erzeugt sie pro Jahr rund 7.000 kWh Strom, was ebenfalls ein normaler Mittelwert ist. Ebenfalls interessant ist, dass nahezu jede zweite neue Photovoltaikanlage heute mit einem Stromspeicher installiert wird. Dadurch lässt sich ein Großteil des erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen und die Kosten für die eigene Stromrechnung senken.

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Was kostet eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach?

Wenn Sie sich für eine eigene Photovoltaikanlage interessieren, dann stehen wir Ihnen von Solaranlagen-Portal.com mit vielen hilfreichen Tools und Services zur Seite. Auf Basis mehrerer tausend Angebote können Sie mit wenigen Angaben gleich einen realistischen Angebotspreis ermitteln - und auf Wunsch auch gleich die passenden Solarteure, die Sie weitergehend beraten.


Alternativ bietet Ihnen unser Photovoltaik-Rechner die Möglichkeit sich einen Eindruck verschaffen, wie groß eine Photovoltaik Anlage auf Ihrem Hausdach sein könnte, was diese kosten würde, wieviel Strom die Anlage pro Jahr produzieren würde und welche Einnahmen und Einsparungen Sie mit dem Solarstrom erzielen würden.

Wenn Sie sich seriös und professionell von einem Solarteur beraten lassen wollen, dann können Sie unseren kostenfreien Beratungs- und Angebotsservice nutzen. Wir leiten Ihren Beratungswunsch an geprüfte Handwerksbetriebe vor Ort weiter, die sich kurze Zeit später mit Ihnen in Verbindung setzen. Alternativ können Sie auch in unserem Brachenverzeichnis nach Solarteuren suchen.

Sollten Sie bereits ein Angebot für eine Photovoltaik Anlage vorliegen haben und eine Preiseinschätzung benötigen, dann nutzen Sie gern unser neuestes Tool, den Angebotscheck. Dieser liefert Ihnen eine Einschätzung, ob die Kosten für die angebotene Photovoltaik Anlage und die technische Zusammenstellung angemessen sind.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik Kosten

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von Futuretrendconsult

Ihr Projekt ist etwas komplizierter als es noch vor einigen Jahren, da sich die Vorgaben massiv verändert haben.

Trotzdem hier eine Antwort, die ihnen hilft die nächsten Schritte zu gehen.
Es gibt auch die Möglichkeit, dass Sie Ihr Land einfach an einen Investor verpachten, wenn Sie Punkt 1 + 2 geklärt haben.
Das bringt Ihnen dauerhafte Einnahmen ohne das Investitionsrisiko.

1. zuerst müssen Sie abklären ob ihr Gelände überhaupt mit PV bebaut werden darf.

2. Sie müssen mit dem Netzbetreiber sprechen, wo der nächste Einspeisepunkt liegt und Sie dort 700 kwp oder sogar 3 x 700 kWp einspeisen könnten.
Das hat nicht unbedingt was mit dem Hochspannungsmast zu tun.

3. Dann braucht man ein Bodengutachten oder genaue Beschreibung des Bodenaufbaus, um entscheiden zu können mit welcher Konstruktion man die Anlage aufbauen kann, muss. z.B. wie tief müssen die Pfeiler in den Boden gerammt werden oder wählt man eine auf das Gelände aufgestellen Variante, Betonfundamente usw.

4. Sie dürfen eine Anlage nur maximal 700 kWp groß machen,

5. dafür brauchen sie ca. 5000 qm Fläche

6. die Investition würde ich als groben Richtwert bei 1000 € je kWp ansetzen, also 700.000 €

7. solange Punkt 1 - 3 nicht zweifelsfrei geklärt sind kann man keine Aussage über eine Rentabilität machen.

Mit sonnigen Grüßen
Jürgen Thurm

PV Anlage: Kosten berechnen

Das Satteldach hat eine Fläche von 67,1qm. Wie viele Solarzellen könnte man darauf ausrichten und wie viel würde das ungefähr kosten? D.h wie groß wäre ein Modul, wie viel würde ein Modul kosten und was sind die anderen Fixkosten, die noch mit zu berücksichtigen sind?
Antwort von Solartechnik und Telekommunikation

Das Standard Modulmaß ist ca. 1,65 m x 0,99 m. Es gibt noch weitere Maße welche jedoch seltener verbaut werden.

Entscheidend wie viele Module auf Ihr Dach passen ist Länge mal Breite sowie wo ist der mögliche Befestigungspunkt am Dach.

Als Richtwert kann mann sagen das je 1 kW Peak ca. 8 m² benötigt werden.
Bei den Modulen gibt es Polykristaline in der Leistungsklasse von 250 bis 270 W das sind die preisgünstigsten Module. Bei den monokristalinen Modulen sind die Leistungsklassen von 250 bis 300 W. Je nach dem wie Sie sich entscheiden kann erst der Preis ermittelt werden.

Weitere Kosten welche berücksichtigt werden sollten sind: Unterkonstruktion, Wechselrichter, Montage, Verkabelung, elektrische Anbindung an das elektrische Netz und Gerüstkosten, da eine PV Anlage meist auf ein Dach kommt.

Wenn man den Richtwert annimmt würden auf Ihren Dach ca. 7,6 kW Peak raufpassen, in der Polyversion mit 250 W Modulen. Ausgehend davon müssten Sie mit ca. 1700,00 € Komplettpreis inkl. MwSt je kW Peak rechnen - das heißt 12.920,00 €. Genaue Angaben kann ich jedoch erst nach Aufmaß sagen.

Kosten für Photovoltaikanlage auf 100 Quadratmeter

Was kostet eine Solaranlage für ca. 100 qm?
Antwort von intell-ect Horst-F. Schnell

Die Preise für eine PV-Anlage werden nicht nach Fläche sondern nach Nennleistung = KwP angeben. Ein PV Modul gängiger Bauweise hat ca. 1,7 qm Fläche. Bei 100qm kommen Sie auf 50 + X Module.

Wenn Sie jetzt 50 Module mit z.B. 300 wP rechnen, sind das 15 kwp - Je nach Qualität der Module und des Unterbaus sowie des verwendeten Wechselrichters kostet 1 KwP zwischen € 750,00 (billigst) bis € 1.200,00 (hochwertig) netto.

Preisspanne: PV-Anlage mit Speicher

Wo liegt die Preisspanne für eine 10KWp-Anlage mit einem ca. 6KW Speicher? Welche Speicher sind besser - Hoch- oder Niedervolt?
Antwort von Fa. Guido Krüger

Besser wäre aus meiner Sicht eine 6KW Anlage und 10KW Speicher. Die Kosten betragen (grob geschätzt, da ich die Bedingungen vor Ort nicht einschätzen kann) etwa 18.000-22.000 Euro.

Viele Grüße

Photovoltaikanlage für Spitzdach mit 30qm: Leistung & Kosten

Eine Gartenlaube hat 30m² Dachfläche (Spitzdach), wieviel Leistung kann eine Solarzelle (in kwh - Jahresmittel) erzeugen und wieviel kostet die Anlage ?
Antwort von Technische Umweltprojekte

Auf die Fläche von 30m2 bekommt man ca 3 kWp an Leistung installiert. Bei optimaler Ausrichtung und Neigung sind dann zwischen 2500-2700 kWh Ertrag
pro Jahr möglich.

Die Kosten abhängig von der Qualität der Module und liegen bei durchschnittlich 1.200 bis 1.400 Euro pro kWp (bei größeren Anlagen sinken die Kosten pro kWp, da sich die Fixkosten dann auf eine größere Fläche also auf mehr kWp verteilen).

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