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Modulpreise für Photovoltaik Anlagen

Die Großhandels- und Endkundenpreise für Photovoltaikmodule sind seit der Einführung von Strafzöllen auf chinesische Module und der Insolvenz zahlreicher deutscher Hersteller stark in Bewegung. Was Photovoltaikmodule bei Herstellern, Lieferanten und entsprechend für den Endkunden genau kosten, können Sie nachfolgend dem PV-Preisindex von pvXchange entnehmen. Dieser listet Monat für Monat die Modulpreise deutscher, chinesischer, japanischer, koreanischer und südostasiatischer Photovoltaik Module auf.
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Modulpreise: Endkunden- & Spotmarkt-Preise für Photovoltaik-Module

Im März 2017 wurden kristalline Photovoltaik Module auf dem europäischen Spotmarkt zu durch­schnittlich 0,39€ bis 0,54€ pro Wattpeak gehandelt (netto), je nach Herkunftsland. Modulpreise deutscher Fabrikate pendeln sich aktuell bei 46 Cent ein. Insgesamt liegt der Preisnachlass bei deutschen Fabrikaten derzeit bei rund 20% gegenüber den Modulpreisen vor einem Jahr (57 Cent pro Wattpeak im März 2016). Bemerkenswert ist hierbei, dass sich die Modulpreise deutscher und chinesischer Fabrikate nach Jahren mittlerweile angeglichen haben!

Hersteller aus Südostasien, Indien, Indonesien, Thailand und Taiwan führen weiterhin das Feld an mit den günstigen Preisen von aktuell 39 Cent pro Wattpeak. Gefolgt von chinesischen Herstellern mit 47 Cent pro Wattpeak. Japanische und koreanische Fabrikate sind nach wie vor die teuersten am Markt. Die Modulpreise pendeln sich mit 54 Cent pro Wattpeak oberhalb deutscher Fabrikate ein.

Hintergründe zur Tabelle

Die hier veröffentlichten Modulpreise sind ausschließlich für Photovoltaik Module repräsentativ (Preise für Solarthermie Kollektoren finden Sie hier) und stellen die durchschnittlichen Angebotspreise auf dem europäischen Spotmarkt dar (netto, verzollte Ware). Die Modulpreise sind keine Endkundenpreise.

Die hier genannten Modulpreise werden uns zur Verfügung gestellt von pvXchange. pvXchange ist mit über 9.000 registrierten Geschäftskunden eine der weltweit größten Vermittlungsplattformen für Solarmodule und Wechselrichter. Über den 2004 gegründeten Online-Marktplatz finden Anbieter nicht nur Abnehmer für Ihre Produkte, sondern auch aktuelle Projekte und Systemanfragen. Mit der Expertise aus mehr als 20.000 erfolgreichen Vermittlungsgeschäften und über neun Jahren Markterfahrung bringen die Mitarbeiter von pvXchange schnell und effizient den aktuellen Bedarf von Kunden mit passenden Angeboten zusammen. Die Serviceplattform ist herstellerunabhängig.

Aktuelle Markteinschätzung von pvXchange

Nach dem teilweise massiven Modulpreisverfall der letzten Monate sind die Preise über alle Herkunftsregionen und Technologien etwas zur Ruhe gekommen. Aufgrund der Anfang März sprunghaft gestiegenen Nachfrage führen vereinzelt auftretende Lieferengpässe sogar schon wieder zu einem Preisanstieg, zumindest für kurzfristig verfügbare Module von Tier-1-Herstellern. Lieferzeiten von ein bis zwei Monaten für höhere Leistungsklassen über 265 Wp sind momentan keine Seltenheit. Zurücklehnen kann sich nur, wer vorgesorgt hat und rechtzeitig eine Liefervereinbarung mit dem Hersteller seines Vertrauens eingegangen ist. Alle kurzfristig Planenden müssen warten oder auf frei werdende Kontingente hoffen.

Wer denkt, er könne stattdessen auf monokristalline Module der unteren Effizienzklassen umsteigen, der wird enttäuscht werden. Hier stimmt weder das Angebot, noch der Preis. Abgesehen davon, dass kaum noch monokristalline Module unter 270 Wp den Weg auf den europäischen Markt finden, beträgt die Preisspanne zur multikristallinen Variante gleicher Leistung zwischen 4 und 8 Eurocent pro Watt peak, was bei den aktuellen Preisen 10 bis 20% ausmacht. Diesen Mehrpreis zu berappen, ist wohl kaum noch jemand bereit. Etwas entspannter ist die Versorgungssituation momentan nur bei polykristallinen Modulen bis, beziehungsweise unter 265 Wp, insbesondere die Produkte der weniger bekannten Marken.

Noch vor ein bis zwei Jahren war die Nachfrage nach monokristallinen Modulen auch für größere, gewerbliche Photovoltaikanlagen durchaus bemerkenswert. Einige, vor allem chinesische Hersteller lieferten nur diesen Zelltyp aus, denn die Bereitschaft der Kunden, für die Monovariante einen Preis oberhalb des Mindestimportpreises von 53 bis 56 Eurocent pro Watt peak zu bezahlen, war vorhanden. Allerdings lag der Preis für polykristalline Module der renommierteren Hersteller damals nur knapp darunter. Seit jedoch der Preisverfall Mitte letzten Jahres eingesetzt hat, klafft die Preisschere immer weiter auseinander. Die Modulherstellungskosten, immer noch dominiert von den Zellpreisen, sind nicht in gleichem Maße zu senken, so dass Monomodule im wiederaufkeimenden Volumenmarkt kaum noch konkurrenzfähig sind.

Interessant bleibt diese Modulvariante nur in Leistungsklassen, die von polykristallinen Produkten noch nicht erreicht werden. Dieser Bereich wird mittlerweile von der PERC-Technologie dominiert, mit der Modulleistungen von über 300 Wp in einem Standardmodul mit 60 Zellen kein Problem mehr darstellen. Auch durch die Erhöhung der Zahl der Zellverbinder von drei auf vier, fünf oder mehr Busbars, sowie mit anderer Halbleiterdotierung oder Heterojunction-Technologie lassen sich die Zell- und damit die Modulleistungen erhöhen. Der Preiskampf mit den immer billiger werdenden polykristallinen Produkten lässt sich aber (noch) nicht gewinnen. So bedienen Hochleistungsmodule zunehmend eine Marktnische, in der aufgrund von Platzmangel oder optischer Vorgaben speziell diese hochgezüchteten Produkte gefragt sind. Der Massenmarkt, insbesondere das Projektgeschäft, bleibt in zunehmendem Maße den preiswerten polykristallinen Modulen überlassen.

Mit Poly-PERC beschäftigen sich zwar bereits zahlreiche Hersteller, doch an die Serienproduktion wagt sich momentan kaum einer heran. Auf dem europäischen Markt sind derartige Produkte nur von wenigen Anbietern verfügbar, darunter Hanwha Q-Cells und REC Solar. Viele Hersteller arbeiten noch fieberhaft daran, die mechanische Haltbarkeit, aber auch die Leistungsstabilität zu verbessern, denn hier gibt es noch Probleme. Es sind Fälle bekannt, bei denen die anfänglich überdurchschnittliche Leistung der polykristallinen Module nach Auslieferung innerhalb weniger Monate um bis zu 10% auf dann sehr durchschnittliche Werte gefallen sind. Die daraus entstehenden Reklamationswelle möchte kein Hersteller über sich ergehen lassen, so dass der Markt für Hochleistungsmodule bis auf Weiteres wohl von monokristallinen Modulen dominiert wird.

Solarworld kündigte kürzlich erst an, sein Produktangebot für polykristalline Module schrittweise zu reduzieren, um sich gänzlich auf monokristalline Hochleistungsmodule zu spezialisieren. Schon jetzt bietet der Hersteller eine umfangreiche Palette an Standardmodulen, Glas-Glas- und bifacialen Modulen mit monokristalliner PERC-Zelle an. Damit wird sich dieser Hersteller, wie auch andere, die ihm auf diesem Wege folgen werden, wohl mittelfristig vom Massenmarkt weg in eine Nische bewegen. Ob diese Nische groß genug ist, viele unterschiedliche, in erster Linie europäische, japanische und koreanische Hersteller zu beherbergen, ist zu bezweifeln. Neue ganzheitlichere Produktkonzepte sind hier gefragt, doch die sucht man aktuell noch mit der Lupe.

Übersicht der nach Technologie unterschiedenen Preispunkte im März 2017 inklusive der Veränderungen zum Vormonat:

Modulklasse Preis
(€ / Wp)
Veränderung
gegenüber
Vormonat
Beschreibung
High Efficiency 0,53 - 1,9% Kristalline Module ab 280 Wp, mit Cello-, PERC-, HIT-, N-TYPE- oder Rückseitenkontakt-Zellen oder Kombinationen daraus
All Black 0,52 +2,0% Modultypen mit schwarzer Rückseitenfolie, schwarzem Rahmen und einer Nennleistung zwischen 200 Wp und 275 Wp
Mainstream 0,42 0,0% Module mit üblichwerweise 60 Zellen, Standard-Alurahmen, weißer Rückseitenfolie und 250 bis 275 Wp, repräsentieren den Großteil der Module im Markt
Low Cost 0,26 -10,3% Minderleistungsmodule, B-Ware, Insolvenzware, Gebrauchtmodule (kristallin), Produkte mit eingeschränkter oder ohne Garantie

(Die dargestellten Preise geben die durchschnittlichen Angebotspreise für verzollte Ware auf dem europäischen Spotmarkt wieder.)

Modulpreise für Endkunden

Modulpreise auf Großhandelsmärkten unterscheiden sich von denen, die Endkunden für eine schlüsselfertige Photovoltaik Anlage bezahlen. Als Richtwert können die genannten Spotmarktpreise mit dem Faktor 2,5 bis 3 multipliziert werden, um den Endkundenpreis für eine durchschnittliche schlüsselfertige Photovoltaik Anlage in Deutschland zu erhalten. So kostet eine Photovoltaikanlage mit kristallinen Modulen aus Deutschland im März 2017 zwischen 1.150€ und 1.380€ pro Kilowattpeak.

Für eine genaue Preiskalkulation wenden Sie sich am besten an einen Fachbetrieb aus der Region, der Ihnen ein individuellen Angebot für eine Photovoltaik Anlage erstellt. Wie gut Hausdächer für Photovoltaik geeignet sind, können Sie vorab auch unverbindlich mit unserem Photovoltaik Rechner herausfinden.

Entwicklung der Modulpreise seit 2012

(Rückblickend finden Sie hier einen sehr ausführlichen Bericht zur Entwicklung des europäischen Photovoltaik-Marktes seit 2005.)

Modulpreise Februar 2017

Modulpreise Januar 2017

Modulpreise Dezember 2016

Modulpreise November 2016

Modulpreise Oktober 2016

Modulpreise September 2016

Modulpreise August 2016

Modulpreise Juli 2016

Modulpreise Juni 2016

Modulpreise Mai 2016

Modulpreise April 2016

Modulpreise März 2016

Modulpreise Februar 2016

Modulpreise Januar 2016

Modulpreise Dezember 2015

Modulpreise November 2015

Modulpreise Oktober 2015

Modulpreise September 2015

Modulpreise August 2015

Modulpreise Juli 2015

Modulpreise Juni 2015

Modulpreise Mai 2015

Modulpreise April 2015

Modulpreise März 2015

Modulpreise Februar 2015

Modulpreise Januar 2015

Modulpreise Dezember 2014

Modulpreise November 2014

Modulpreise Oktober 2014

Modulpreise September 2014

Modulpreise August 2014

Modulpreise Juli 2014

Modulpreise Juni 2014

Modulpreise Mai 2014

Modulpreise April 2014

Modulpreise März 2014

Modulpreise Februar 2014

Modulpreise Januar 2014

Modulpreise Dezember 2013

Modulpreise November 2013

Modulpreise Oktober 2013

Modulpreise September 2013

Modulpreise August 2013

Modulpreise Juli 2013

Modulpreise Juni 2013

Modulpreise Mai 2013

Modulpreise April 2013

Modulpreise März 2013

Modulpreise Februar 2013

Modulpreise Januar 2013

Modulpreise Dezember 2012


Modulpreise November 2012


Modulpreise Oktober 2012

Für eine genauere Preisinformation wenden Sie sich einfach an Fachbetriebe aus Ihrer Region oder nutzen Sie unseren Photovoltaik Rechner. Für weiter zurückliegende Modulpreise wenden Sie sich bitte direkt an pvXchange.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com