Aktuelle Förderung für Photovoltaik-Anlagen

13. April 2021
Für Photovoltaik-Anlagen gibt es diverse Förderprogramme in Deutschland. Die Einspeisevergütung ist hierbei noch immer die bekannteste, aber lange nicht mehr die wichtigste Förderung! Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es außerdem zur Photovoltaik Förderung gibt. Was wird gefördert? Wie hoch ist die Förderung? Wie werden die Fördergelder gewährt? Und wohin muss man sich wenden?
Dieser Artikel wurde erstellt von: Gina Doormann, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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PhotovoltaikWirtschaftlichkeitFörderung

Inhalt

Für Schnellleser

  • es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen
  • seit 2021 wird PV im Zuge von Neubau und Sanierung mit der BEG indirekt gefördert
  • BEG-Förderhöhen orientieren sich am erreichten Effizienzhaus-Standard – für dessen Erreichen die Integration erneuerbarer Energien notwendig ist
  • KfW-Kredit 270 ist für PV weiterhin – auch neben BEG-Förderung – möglich
  • die Einspeisevergütung gemäß EEG unterstützt im laufenden Betrieb für 20 Jahre
  • Bundesländer fördern Solaranlagen und Stromspeicher mit Zuschüssen
  • kleine Anlagen bis 30 kWp zahlen seit 2021 keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch mehr – für mehr Einsparpotenzial
  • Mieterstrom wird mit der EEG 2021 deutlich attraktiver, z. B. entfällt die Gewerbesteuer

Welche Förderung gibt es für Photovoltaik?

Die Förderung ist ein wichtiger Aspekt in Bezug auf eine Photovoltaikanlage. Denn durch eine Förderung erhöht sich die Gesamtrendite einer Solarstromanlage. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, sich intensiv mit den Fördermöglichkeiten für die Finanzierung und den Betrieb der Anlage zu beschäftigen. Solartechnik zur Stromerzeugung wird in Deutschland auf ganz unterschiedliche Weise gefördert. Es gibt Zuschüsse, zinsgünstige Kredite und Förderung im laufenden Betrieb.

Förderung ist möglich für:

  • Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage
  • Anschaffung eines Stromspeichers
  • den erzeugten Solarstrom
  • die Realisierung von Mieterstrommodellen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Investitionsförderungen für die Anschaffung der Anlage sowie die Förderung im laufenden Betrieb als Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das eigentliche Geld gibt es je nach Förderprogramm in unterschiedlicher Form:

  • als Einmalzuschuss
  • als Tilgungszuschuss zu einem Finanzierungskredit
  • als reinen Finanzierungskredit
  • als Vergütung pro Kilowattstunde


Für die Solaranlagen-Förderung gibt es verschiedene Optionen. | Bildquelle: Solaranlagen-Portal.com

BEG – (Bundesförderung für effiziente Gebäude)

Seit dem 01.01.2021 ist die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) in Kraft. Mit ihr sind die Förderung von Energieeffizienz von Gebäuden und erneuerbaren Energien vereint – es muss hierfür nur noch ein einziger Antrag bei KfW oder BAFA gestellt werden. Besonders interessant für (künftige) Betreiber von PV-Anlagen: Mit der BEG wird der Einsatz von erneuerbaren Energien bei Neubauten und Komplettsanierungen noch stärker prämiert. Geht es um die Förderung von Solaranlagen im Zusammenhang mit einem Wohngebäude, so ist die BEG WG (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude) relevant.

Die Photovoltaikanlage wird – auf Bundesebene – nun indirekt gefördert. Die folgenden Zusammenhänge im BEG sind daher wichtig zu kennen:

  • Das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz kommt stärker zum Tragen. Im Neubau und bei Sanierungen gelten in diesem Zusammenhang nun sogenannte „EE-Klassen“ (EE = Energieeffizienzhaus). Sie sind an den Einsatz Erneuerbarer Energien gekoppelt und heben die Förderquote. Zum Beispiel als „Effizienzhaus 55 EE“.
  • Je höher die Ambition ist, um zum Beispiel die Effizienzhausstufe EH 40 zu erreichen, desto höher ist die Förderung. Photovoltaik wird in Abhängigkeit zu den Effizienzhausstufen mitgefördert. Je umfangreicher die Einbindung Erneuerbarer Energien ist, desto höher ist grundsätzlich die Förderung.

Zum Anfang

Die PV-Förderung gemäß BEG im Neubau

Grundsätzlich sind im Rahmen der BEG nur der Bau, der Ersterwerb und die Sanierung bestimmter Effizienzhäuser förderfähig. Es geht also nun vielmehr um das „große Ganze“. Im Neubau muss grundsätzlich eine der folgenden Stufen erreicht werden.

  • „Effizienzhaus EE“-Klasse: (dazu zählen in aufsteigender Wertigkeit die Klassen 55, 55 EE und 55 NH). Eine EE-Klasse gilt als erreicht, wenn Erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 Prozent des für Wärme- und Kälteerzeugung notwendigen Energiebedarfs erbringen.
  • „Effizienzhaus 40 Plus“-Stufe: Sie kann dann erreicht werden, wenn gebäudenahe Anlagen zur Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien, also zum Beispiel Photovoltaik, installiert werden.
  • „Effizienzhaus NH“-Klasse: Sie kann erreicht werden, wenn für das Effizienzhaus ein Nachhaltigkeitszertifikat gem. BEG-Richtlinien ausgestellt wurde. Tipp: Nachhaltigkeitszertifikate müssen zwingend durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden. EE-Klasse und Nachhaltigkeitsklasse dürfen dabei nicht kombiniert werden!

Gut zu wissen

Eine Förderung der PV-Anlage durch die BEG und eine zusätzliche Förderung durch das EEG in Form von Einspeisevergütung ist nicht möglich!

Beachten Sie bei den genannten Fördersätzen: Der Prozentsatz bezieht sich auf die kompletten förderfähigen Kosten. Dieses sind die Bruttokosten für die jeweilige energetische Maßnahme. Beim Neubau oder Ersterwerb von Effizienzhäusern sind das also die gebäudebezogenen Investitionen und die Kosten für die mitgeförderten Umfeldmaßnahmen. Bei Bestandsgebäuden sind es die Kosten für die Sanierung auf Effizienzhaus-Niveau.

Fördersätze gem. BEG WG für einen Neubau

Stufe

Prozentsatz

Art der Förderung (Zuschuss oder Kredit)

Effizienzhaus 55

15 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 40

20 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 40 Plus

25 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Gut zu wissen

Werden beim Neubau die Klassen „Effizienzhaus EE“ oder „Effizienzhaus NH“ erreicht, so kommen zu dem jeweiligen Prozentwert noch einmal 2,5 Prozentpunkte hinzu!

Solarstrom-Förderung mit BEG WG im Altbau

Im Sanierungsfall gelten leicht angepasste Voraussetzungen für die indirekte BEG-Förderung von PV-Anlagen. Sie ist möglich für Bestandsgebäude, die nach der Sanierung eine der folgenden „Effizienzhaus EE“-Klassen erreichen:

  • Denkmal oder Denkmal EE
  • 100 oder 100 EE
  • 85 oder 85 EE
  • 70 oder 70 EE
  • 55 oder 55 EE
  • 40 oder 40 EE

Um eine Effizienzhaus EE-Klasse zu erreichen, müssen auch im Altbau die Erneuerbaren mindestens 55 Prozent der Energieerzeugung für Wärme und Kälte übernehmen. Allerdings dürfen die Erzeuger dafür erst im Zuge der Sanierung in dem Gebäude installiert worden sein! Eine Besonderheit im Altbau: Hier darf auch Heizöl im Spiel sein, was im Neubau das Aus für das Erreichen einer Effizienzhausstufe und damit der Förderfähigkeit bedeuten würde. Photovoltaik-Anlagen und Co. werden auch hier mitgefördert – sofern parallel keine Förderung gemäß EEG stattfindet.

Fördersätze gem. BEG WG für einen sanierten Altbau

Stufe

Prozentsatz

Art der Förderung (Zuschuss oder Kredit)

Effizienzhaus Denkmal

25 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 100

27,5 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 85

30 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 70

35 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 55

40 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Effizienzhaus 40

45 %

Tilgungszuschuss bzw. Zuschuss

Gut zu wissen

Wird bei der Sanierung eine „Effizienzhaus EE“-Klasse erreicht, wird der jeweilige Prozentwert um weitere fünf Prozentpunkte erhöht!

PV-Förderung mit KfW-Kredit neben BEG möglich

Für die Förderung eines Neubaus oder auch einer Gebäudesanierung greift fortan die BEG. Neben diesen Fördermitteln können Sie aber nach wie vor den zinsgünstigen Kredit 270 der KfW beantragen, wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage installieren möchten. Hintergrund ist, dass es sich hier um ein zurückzuzahlendes Darlehen und nicht um einen Zuschuss handelt. So sind beide Optionen parallel nutzbar.

Alternativ können Sie die erhaltenen BEG-Zuschüsse für Ihre Haussanierung oder Ihren Neubau auch für die Integration Ihrer neuen PV-Anlage ausgeben. Dieses Modell könnte dann wie folgt aussehen:

Rechenbeispiel: Wenn Sie Ihren Altbau auf den Standard eines Effizienzhaus 40 sanieren, erhalten Sie einen BEG-Zuschuss von 45 % der Gesamtinvestition. Wenn in diese eine neue Photovoltaikanlage mit einem Preis von 10.000 Euro inkludiert ist, sparen Sie darauf ganze 4.500 Euro. Die Förder-Höchstgrenze liegt allerdings für das gesamte Sanierungsprojekt inklusive PV-Anlage bei 120.000 Euro.

Achtung: Möchten Sie künftig eine EEG-Förderung, etwa die Einspeisevergütung, mit Ihrer Solaranlage nutzen, ist dieses Modell nicht möglich! Klammern Sie in diesem Fall die Photovoltaikanlage aus der BEG-Förderung aus – um sie stattdessen langfristig durch EEG-Mittel fördern zu lassen.

Tipp: Sie können unter bestimmten Umständen mit Ihrer Solaranlage auch Umsatzsteuer sparen. Haben Sie ein Unternehmen angemeldet und sind Sie umsatzsteuerpflichtig, so können Sie die Umsatzsteuer des Kaufpreises und sonstiger Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrer PV-Anlage geltend machen. Dieses Modell funktioniert aber nur dann gut, wenn der Ertrag aus Ihrer Solaranlage gering ist.

Was bedeutet die Einspeisevergütung für PV-Anlagen?

In der folgenden Tabelle finden sie einen Überblick über die Entwicklung der Höhe der Einspeisevergütung im Verlauf der letzten Jahre:

Jahr

Größe der Dachanlage (kWp)

Vergütung (Cent/kWh)

2015

bis 10

12,56

>10 bis 40

12,22

2019

bis 10

11,74

>10 bis 40

11,55

2020

bis 10

9,44

>10 bis 40

9,18

2021

bis 10

8,16

>10 bis 40

7,93

Der Hauptfokus der Photovoltaik Förderung von Bund und Ländern liegt immer stärker auf der "netzdienlichen Integration" von Photovoltaik-Anlagen in das öffentliche Stromnetz. Das heißt, die ursprüngliche Förderung für die massenhafte Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz (mittels der Einspeisevergütung) wird schrittweise zurückgefahren. Heute liegt es eher im Interesse der Geldgeber, dass Photovoltaik-Anlagen kontrolliert Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen und dabei auch Aufgaben zur Stabilisierung der Netze übernehmen.

Die Höhe der Einspeisevergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom hängt vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme sowie der Größe der Anlage ab. Sie wird für 20 Jahre in der gleichen Höhe gewährt. Nehmen Sie Ihre Anlage im Januar 2021 in Betrieb, erhalten Sie bei einer Anlagengröße bis 10 kWp pro Kilowattstunde eingespeisten Strom 8,16 ct. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel Einspeisevergütung für Photovoltaik.

Welche Förderung für Eigenverbrauch von Solarstrom?

Diese Förderung bekommen nur jene Photovoltaik-Anlagen, die zwischen dem 01.01.2009 und 31.03.2012 in Betrieb genommen wurden. Für Neuanlagen wird diese Förderung nicht mehr gewährt! Sollten Sie Ihre Photovoltaik-Anlage in diesem Zeitraum gebaut haben, dann können Sie jederzeit, also auch noch nachträglich, die Eigenverbrauchsvergütung in Anspruch nehmen!

Mit dem EEG 2021 sind einige Änderungen hinzugekommen, die den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage für den privaten Gebrauch wieder attraktiver gestalten. Das Erste ist, dass seit 2021 kleine Anlagen bis 30 kWp keine EEG-Umlage zahlen müssen. So bleibt den Betreibern mehr vom Eigenverbrauch, auch wenn die Dachfläche etwas größer ist. Dabei bietet der Eigenverbrauch noch mehr Einsparpotenzial – denn die Stromgestehungskosten liegen mit ca. 10 bis 12 Cent deutlich unter dem Netzbetreiberstrom mit rund 30 Cent pro kWh.

Was bedeutet Mieterstrom und wie wird er staatlich gefördert?

Mieterstrom ist lokal durch eine PV-Anlage oder ein Blockheizkraftwerk erzeugter Strom, der an die angeschlossenen Haushalte oder Gewerbebetriebe weitergegeben wird. Zusätzlich benötigter Strom wird aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen, überschüssiger Strom ins Netz eingespeist. Mit dem im Jahr 2017 verabschiedeten Mieterstromgesetz waren diese Projekte theoretisch förderfähig, die Umsetzung war allerdings aufgrund bürokratischer Hürden und geringer finanzieller Anreize kaum möglich. Verschiedene Verbände wie der „Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.“ (GdW), der „Deutsche Mittelstandsbund“ (DMB) oder der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderten in einem Sieben-Punkte-Plan für ein besseres Mieterstromgesetz eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, um dieses Modell zu fördern.

Solarimo GmbH Solarmodule auf MehrfamilienhausIn Braunschweig/Glanweg profitieren nach einer Sanierung 54 Mietparteien von Solarstom | Foto: © Solarimo GmbH

Mit dem EEG 2021 gibt es nun einige Änderungen im Bereich des Mieterstroms. Beispielsweise kommt der Aspekt des „Quartierstroms“ dazu und ersetzt den Mieterstrom bzw. fasst diesen weiter. Quartierstrom bedeutet, dass der Strom für Gebäude nicht mehr zwingend vom selben Dach kommen muss. Der Mieterstrom muss nicht mehr allein vom Anlagenbetreiber, sondern darf auch durch Dritte an den Endverbraucher geliefert werden. Mieterstrom ist außerdem fortan von der Gewerbesteuer befreit. Das fördert dieses Modell des günstigeren und grüneren Stroms. Und der Mieterstromzuschlag, der gemäß EEG als eine spezielle Art der Förderung für Vermieter für Strom aus Solaranlagen fungiert, ist ohne die Belastung durch die Gewerbesteuer nun wesentlich attraktiver.

Zum Anfang

Die Förderprogramme der Bundesländer im Überblick

Die Bundesländer bieten einige Förderungen im Bereich der Photovoltaik an. Oft handelt es sich dabei um Förderungen für Photovoltaik-Batteriespeicher oder um die Bezuschussung vom Kauf einer Kombination aus Solaranlage und Speicher.

Förderung der PV-Anlage durch einmalige Zuschüsse

Verschiedene Bundesländer fördern Photovoltaik-Anlagen durch einmalige Investitionszuschüsse. Aktuell bietet zum Beispiel Thüringen eine Förderung für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher an, wenn diese in Thüringen errichtet werden, eine Leistung von maximal 10 kWp aufweisen, mindestens 10 Jahre im Betrieb sind und der Eigenversorgung dienen. Pro installiertem kWp werden 900 Euro ausgezahlt. Batteriespeicher werden mit 300 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität gefördert. Geplant ist eine Laufzeit des Programmes bis Dezember 2022.

Weitere Bundesländer gewähren ebenfalls einmalige Zuschüsse, in unterschiedlichen Variationen:

Bundesland

Was wird gefördert?

Art der Förderung

Baden-Württemberg

PV-Batteriespeicher

Ladepunkte für E-Autos

Zuschuss

Bayern

„10.000-Häuser-Programm“

Solarstromspeicher in Kombination mit Kauf einer PV-Anlage

Zuschuss

Berlin

„EnergiespeicherPLUS“

Solarstromspeicher in Kombination mit Kauf einer PV-Anlage

Zuschuss

Brandenburg

PV-Batteriespeicher

Zuschuss

Niedersachsen

PV-Batteriespeicher

Ladepunkt für E-Autos

Prozentualer Zuschuss

Nordrhein-Westfalen

„progres.nrw“

Solarstromspeicher in Kombination mit Kauf einer PV-Anlage

Zuschuss

Rheinland-Pfalz

Solarstromspeicher in Kombination mit Kauf einer PV-Anlage

Zuschuss

Sachsen

Dezentrale PV-Stromspeicher

Zuschuss

Sachsen-Anhalt

„Richtlinie Speicherförderprogramm“

Solarstromspeicher in Kombination mit Kauf oder Erweiterung einer PV-Anlage

Zuschuss

Schleswig-Holstein

„Klimaschutz-Förderprogramm“

PV-Stromspeicher

Zuschuss

Thüringen

„Solar Invest“

Photovoltaikanlagen

PV-Batteriespeicher, deren Erweiterung und Neuinvestition

Zuschuss

Damit ist die Liste der möglichen Anlaufstellen jedoch noch nicht abgeschlossen! Unsere Tabelle listet zunächst nur die wichtigsten und größten ländereigenen Förderprogramme auf. Nicht gerecht werden können wir an dieser Stelle:

  • diversen regionalen Förderprogrammen von Städten, Gemeinden und Stadtwerken
  • diversen Finanzierungskrediten von Banken und Sparkassen
  • diversen Rabatten und Nachlässen von Herstellern

Diese Anlaufstellen können Sie für eine Photovoltaik Förderung zusätzlich noch in Betracht ziehen. Auf jeden Fall lohnt sich bereits in der Planungsphase für eine Photovoltaikanlage eine gründliche Information über die jeweiligen Fördermöglichkeiten.

Alle weiteren Informationen zu den jeweiligen Förderprogrammen wie Fördervoraussetzungen, Förderkonditionen und Zeiträume für die Beantragung erhalten Sie auf Anfrage von den zuständigen Stellen der Länder. Zudem kennt sich auch Ihr Solarteur vor Ort mit allen Programmen zur Photovoltaik Förderung aus.

Förderung für Stromspeicher

Stromspeicher werden in den meisten der Länderprogramme gefördert – einzeln oder in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage. Außerdem gilt der zinsgünstige Kredit der KfW neben den Anlagen auch für die Errichtung von Stromspeichern für Ihren Solarstrom. Es gelten hier dieselben Bedingungen, der Kredit kann für alle „erforderlichen Planungs-, Projektierungs- und Installationsmaßnahmen“ in diesem Zusammenhang verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel zur Stromspeicher Förderung.

Eine andere Möglichkeit ist, einen Stromspeicher, auch in Verbindung mit einer ganzen Solaranlage, bei einem Energiekonzern zu mieten oder zu finanzieren. Hierzu gibt es verschiedene Angebote.

Photovoltaik Speicher Eon AuraAuch Energieversorger wie E.ON bieten inzwischen Photovoltaik-Speicher an. Hier das Komplettpaket E.ON Aura. | Bildquelle: E.ON Energie Deutschland GmbH


FAQ Förderung Photovoltaikanlage

Wie kann ich die Rendite meiner PV-Anlage nach dem Auslaufen der EEG-Förderung erhöhen?

Das Mieterstrommodell bietet für Anlagenbesitzer eine attraktive Möglichkeit, auch nach dem Auslaufen der EEG-Förderung die PV-Anlage wirtschaftlich zu betreiben und den Strom an die Mieter zu verkaufen. Mit dem EEG 2021 ist das Modell sogar noch deutlich attraktiver geworden. Denn mit ihm sind Betrieb und Abnahme des Stroms weiterhin sichergestellt. Auch das Recht auf Vorrangeinspeisung bleibt unangetastet über die Lebensdauer der Anlage bestehen. Ausgeförderte PV-Anlagen bis 100 kWh Leistung erhalten bis Ende 2027 eine Stromvergütung, die sich am Marktwert orientiert.

Gibt es auch für nachträglich installierte Batteriespeicher eine Fördermöglichkeit?

Hierbei kommt es auf das Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage sowie das jeweilige Förderprogramm an. Für Anlagen, die vom 01.04.2012 bis 31.12.2012 ans Netz gegangen sind, werden nachträglich installierte Batteriespeicher nicht gefördert.

Kann ich Förderprogramme kombinieren?

Die BEG-Förderungen können nicht miteinander kombiniert werden. Es greift jeweils diejenige, die sich auf eine höhere Energieeffizienz bezieht. Aber Sie können den KfW Kredit 270 neben den BEG-Förderungen beantragen und erhalten.

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Weiterlesen zum Thema "Steuern"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik Förderung

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

2. Photovoltaikanlage auf demselben Gebäude installieren - was muss beachtet werden?

Ich habe seit 2010 eine PV Anlage auf meinem Einfamilienhaus (7,59 KWp). Diese wird zu 100% eingespeist. Ich möchte jetzt eine weitere Anlage (ca. 9 KWp ) mit einem Stromspeicher auf demselben Gebäude installieren. Jetzt mit dem Blick auf Eigenverbrauch. - Welche Auswirkungen hat dies auf die erste Anlage? - Ändert sich hier die Einspeisevergütung durch die Zusammenfassung der Anlagen? - Was ist in so einem Fall zu beachten bzw. mit dem Netzbetreiber oder der Bundesnetzagentur abzuklären ?
Antwort von Heinrich Trick Innovationen Gmbh

Wie Sie schreiben handelt es sich bei der Anlage von 2010 um eine Volleinspeisung.
Wenn Sie jetzt eine zweite Anlage errichten, sind das zwei völlig getrennte Anlagen.
An der Einspeisevergütung ändert sich nichts.

Beim Netzbetreiber ist eine Anschlussgenehmigung einzuholen und der Bundesnetzagentur ist nach Inbetriebnahme die neue Anlage anzuzeigen.
Wir realisieren solche Energiekonzepte seit 2005.

Powerwall und Solar Roof fördern lassen?

Wird die Powerwall 2 jetzt von der KfW gefördert? Und wie sieht es mit dem Solar Roof von Solarcity aus? Kann ich das auch fördern lassen?
Antwort von Wärmepumpen Kältetechnik VEA Schäfer

Tesla nimmt Ihnen die Installation des Solar Roof komplett ab - vom Abbau des bestehenden Dachs bis zur Genehmigung und Installation Ihres neuen Solar Roof.

Ein Dach aus solchen Solar-Dachziegeln sei laut Musk 2-3 Mal länger haltbar, als ein gewöhnliches Dach. Das Solardach sei robust gegen jegliche Wetterbedingungen, „auch gegen starken Hagel“, schreibt Musk auf Twitter. Zudem sei die Wärmedämmung besser als bei gewöhnlichen Dächern und auch Heizelemente lassen sich in die einzelnen Solar-Dachziegel integrieren (ähnlich Heckscheibenheizung bei Autos), damit diese von Schnee befreit werden und auch im tiefsten Winter Energie erzeugen können.

Über eine Investition in ein Solar-Roof könnte man also sicherlich nachdenken.

Fragen zur Förderung von Solarspeichern

Wenn ich eine PV-Anlage mit Speicher erwerbe, wie wird dann der Speicher gefördert? Mit der Summe, die in der Rechnung ausgewiesen ist, oder wird der Wert über die Formel im Formular errechnet? Herzlichen Dank! Alexandra Hoppe-Kaninski
Antwort von SonnJa! Energie GmbH

Leider wird aus der Gesamtsumme die Summe für die PV-Anlage mit 1.600€/KWp abgezogen. Nur für den errechneten Speicherpreis bekommen Sie die KFW Förderung

Solaranlage von 2006 gegen neue Anlage austauschen: Förderung möglich?

Ich habe bereits eine Solarthermie Anlage (18 qm) seit 2006 installiert. Letzten Winter ist die Anlage auf dem Dach komplett aufgefroren. Ich hatte Ende 2006 bereits eine Förderung erhalten. Jetzt haben wir uns entschlossen die komplette Anlage zu demontieren und eine komplette neue Anlage (wieder 18 qm) zu installieren. Kann ich hierfür erneut eine Förderung bekommen/beantragen? Was muss ich hierfür tun?
Antwort von Elsholt Heizungsbau - Sanitärinstallation - Solartechnik GmbH

Sie können eine neue Solaranlage installieren lassen und nach Abschluss der Arbeiten mit der Rechnung und der Fachunternehmererklärung Ihres Installateurs beim BAFA die Fördermittel beantragen.

Die geförderten Anlagen müssen mindestens 7 Jahre in Betrieb bleiben. Da Ihre Anlage bereits 11 Jahre alt ist, kann die neue wieder gefördert werden.

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