Photovoltaikanlage – Lohnt sich das?

18. Mai 2021
Die Antwort lautete immer: Ja, es lohnt sich, Photovoltaik zu nutzen – Solarstrom ist sinnvoll für Klima und Geldbeutel. Unter geänderten Bedingungen gesellt sich allerdings die Frage hinzu, ob sich eine Photovoltaikanlage auch heute noch lohnt. Erfahren Sie, wie sich Volleinspeisung und Eigenverbrauch auf die Rendite auswirken – und welche Rolle dabei PV-Speicher und staatliche Förderung spielen. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Einfamilienhaus?
Dieser Artikel wurde von
Gina Doormann für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

Inhalt

Für Schnellleser

  • Über die Jahre geänderte Aspekte für lohnenswerte Photovoltaik
  • Sinkende Einspeisevergütung trifft auf günstigere PV-Anlagen
  • PV-Erträge fallen mit Sonneneinstrahlung von Süd nach Nord
  • Kaum Renditen mit Volleinspeisung
  • Stattdessen zählen Eigenverbrauch, Förderung & sinkende Anlagenpreise
  • Checkliste: Lohnt sich PV auf Ihrem Dach?
  • Photovoltaikanlage an individuellen Bedarf anpassen
  • Mit Stromspeicher Eigenverbrauchsanteil erhöhen
  • Attraktive Förderungen für Photovoltaikanlage nutzen

Ist eine PV-Anlage lohnenswert?

Klassische Photovoltaikanlage mit rund 6 kWp auf einem Einfamilienhaus | © Smileus - Fotolia.com

Zur Beantwortung der Frage, ob sich eine PV-Anlage heute noch lohnt, gehören mehrere Aspekte:

  • Möglicher Ertrag durch Sonneneinstrahlung
  • Wie viel Ertrag ist pro kWh möglich?
  • Einspeisevergütung vs. Einsparung durch Eigenverbrauch: Spanne zwischen Erzeugungskosten und Haushaltsstrompreis als wichtigster Renditefaktor
  • Erträge erhöhen mit Stromspeicher
  • Sinkende PV-Anschaffungskosten und Amortisation der Anlage
  • Staatliche Förderung
  • Kosten-Nutzen-Verhältnis im individuellen Fall

Vor rund zehn Jahren war die Antwort auf die Frage, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, ganz klar mit einem "Ja" zu beantworten. Bei damaligen Einspeisevergütungs-Sätzen von 30 Cent pro Kilowattstunde und mehr wurde nahezu der gesamte erzeugte Solarstrom ins Netz eingespeist. Das ermöglichte dem Anlagenbetreiber eine gute und verlässliche Rendite. Damals hatte sich die Photovoltaikanlage nach rund 10 Jahren Betriebszeit sicher amortisiert.

Grafik: Entwicklung der spezifischen Preise pro kWp Photovoltaikleistung.Sinkende Preise für Photovoltaikanlagen. | © Verbraucherzentrale NRW

Solch attraktive Renditen wurden möglich, da die Anlagenpreise seit Anfang 2009 bereits deutlich fielen, die Einspeisevergütung zur gleichen Zeit jedoch noch relativ hoch war und nur jedes halbe Jahr gekürzt wurde. Damals war klar, dass die Investition in eine PV-Anlage lohnenswert war – als ein nahezu sicheres Plus-Geschäft. Die Umstände sind heute jedoch etwas anders.

Grafik: Entwicklung der Einspeisevergütung von 2012 bis 2020.Entwicklung der Einspeisevergütung für eine PV-Anlage mit < 10 kWp Leistung. | © Solaranlagen-Portal.com

Mit Volleinspeisung wird die Nutzenrechnung schwierig

Im Januar 2021 liegt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen mit bis zu 10 kWp bei nur noch 8,16 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz: sinkend. Die Stromgestehungskosten einer typischen Dach-Photovoltaikanlage – also der Preis, zu dem eine Kilowattstunde Strom über die gesamte Laufzeit von 20 Jahren gezahlter Einspeisevergütung erzeugt werden kann – liegen nach Berechnungen des Fraunhofer ISE dabei zwischen ca. 5 und 12 Cent pro Kilowattstunde, je nach Sonnen­einstrahlung in Deutschland und Größe der Anlage auf dem Dach.

Sonneneinstrahlung in Deutschland

Im Durchschnitt liegt die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland bei etwa 1.000 kWh pro Quadratmeter. Im Norden geht man dabei eher von 950 kWh/qm aus und im Süden von ca. 1.300 kWh/qm.

Was bedeutet das für unsere Eingangsfrage, ob Photovoltaik sich noch lohnt? Mit einer eigenen Photovoltaikanlage erzeugen Sie heute Strom preisgünstiger, als wenn Sie den Strom von Ihrem Netzbetreiber für rund 30 Cent pro Kilowattstunde beziehen: Pluspunkt für die Photovoltaik-Technologie! Jedoch ist die Einspeisevergütung mit rund 8 Cent pro kWh mittlerweile so gering, dass eine Volleinspeisung so gut wie keine Renditen mehr erwirtschaftet. Fakt ist also: Sie erzeugen den Strom zu Preisen von rund 10 Cent pro kWh und verkaufen ihn wieder für 8 Cent pro kWh und weniger. Diese Rechnung geht also längst nicht mehr auf!

Um herauszufinden, ob sich heute eine PV-Anlage lohnt, müssen andere Parameter als eine mögliche Rendite aus der Einspeisevergütung herangezogen werden. Relevante Stichworte sind daher nun:

  • Einsparung durch Eigenverbrauch
  • Photovoltaik Förderung
  • Sinkende Anschaffungskosten der PV-Anlage
  • Eigenverbrauch erhöhen mit Batteriespeicher

Grafik: Entwicklung der spezifischen Bruttopreise pro kWp Photovoltaikleistung. Entwicklung der spezifischen Bruttopreise pro kWp Photovoltaikleistung. | © Verbraucherzentrale NRW

Hinzu kommen folgende Vorteile, die für Photovoltaik in Verbindung mit dem Stromverbrauch im eigenen Haushalt sprechen:

  • Geringerer Strombezug von öffentlichen Versorgern
  • Unabhängigkeit von unsteten Strompreisen
  • Umweltfreundlicher, selbst produzierter Strom

Tipp für Ü-20-Anlagen

Auch PV-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind und daher möglicherweise noch auf die ausschließliche Einspeisung des Solarstroms ausgelegt sind, können auf rentablen Eigenverbrauch umgestellt werden. Diese Anpassung kann ein Fachbetrieb für Elektrotechnik ausführen.

[Zum Anfang]

Checkliste: Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach – Lohnt sich das?

Wie bereits angemerkt, ist die Größe Ihrer Solaranlage auf dem Dach relevant für den Ertrag. Hinzu kommen weitere Faktoren:

1. Dachausrichtung: Optimal ist die Ausrichtung nach Süden. Süd-Ost oder Süd-West sind aber auch möglich. Photovoltaik auf einem Dach mit Ost-West-Ausrichtung lohnt sich vor allem für einen hohen Eigenverbrauch.

2. Dachneigung: 30 bis 35 Grad sind optimal. Mehr zur Dachneigung lesen!

3. Traglast: Das Dach muss stabil genug sein, um die Last der Kollektoren abtragen zu können. Das ist vor allem bei der Montage von Aufdachkollektoren zu berücksichtigen.

4. Notwendige Dachfläche: Pro ca. 10 qm PV-Module ist mit etwa 1 kWp Leistung zu rechnen, was ca. 1.000 kWh Strom pro Jahr entspricht. Ab welcher Größe sich eine Photovoltaikanlage lohnt, ist aber stets eine individuelle Fragestellung.

5. Wohnort: Der Solarertrag ist im Norden Deutschlands mit ca. 950 kWh/qm geringer als im Süden mit ca. 1.300 kWh/qm.

Jetzt individuelle Rendite mit unserem Photovoltaik-Rechner ausrechnen

Geben Sie die Daten Ihres Hauses, wie Standort, Dachgröße und -ausrichtung einfach in unseren kostenfreien Photovoltaik-Rechner ein. Sie erhalten schnell einen präzisen Überblick, erfahren mit dem Rechner, ob sich Photovoltaik lohnt – und erhalten Kontakte zu Solarteuren aus Ihrer Nähe.


Der finanzielle Spielraum für eine PV-Anlage bleibt insgesamt eng. Nutzen Sie deshalb gerne unseren kostenfreien Service, Vergleichsangebote von verschiedenen Fachbetrieben aus Ihrer Region einzuholen. So erhalten Sie einen sehr guten Eindruck, wie die Preisspanne in Ihrer Umgebung aussieht – und ab wieviel Quadratmeter sich eine Photovoltaikanlage für Sie lohnt!

Photovoltaik rechnet sich mit Eigenverbrauch

Mit Volleinspeisung lohnt sich eine Photovoltaikanlage im Vergleich zu früher heute nicht mehr. Das liegt daran, dass die Einspeisevergütung seit April 2012 kontinuierlich sinkt. Was folglich heutzutage eine PV-Anlage langfristig rentabel machen kann, ist die Kombination aus sinkenden Anschaffungskosten für die PV-Anlage und den Ersparnissen beim Zukauf von Haushaltsstrom durch Eigenverbrauch. Unter diesem Gesichtspunkt lohnt sich Photovoltaik wieder.

Ab wieviel kW lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Ab welcher Quadratmeterfläche an Photovoltaikmodulen eine Anlage rentabel ist, hängt von Ihrem individuellen Bedarf ab. Die Grundlage für die Anlagenplanung ist daher immer Ihr Durchschnittsverbrauch an Strom. Hinzu kommt die Fragestellung, wie autark Sie Strom nutzen möchten – bzw., wie hoch Ihr gewünschter Eigenverbrauchsanteil ist.

Viele Nutzer stellen sich vor, dass ihr persönlicher Stromverbrauch mithilfe der PV-Anlage gedeckt werden sollte. Die Durchschnittsgröße einer Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus beträgt daher rund 4 bis 10 kWp. Damit lassen sich ca. 4.000 bis 10.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Unter dem Klimagedanken lohnt sich eine PV-Anlage vom ersten Tag an: Denn sie erzeugt umweltfreundlichen Strom mit der Kraft der Sonne. Die Rendite wiederum, bzw. der PV Ertrag oder Überschuss, wird erst nach einer Laufzeit von 20 Jahren bemessen. Für eine Anlage mit 10 kWp und einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh liegt dieser Überschuss ohne Speicher bei rund 7.667 Euro. Die gleiche Anlage, aber mit PV-Speicher, generiert einen Überschuss von etwa 8.675 Euro.

Einsparung durch Eigenverbrauch könnte in der Praxis dabei so aussehen: Erzeugen Sie 1 kWh Strom zu Gestehungskosten von etwa 10 Cent, und kostet 1 kWh Haushaltsstrom etwa 30 Cent, so sparen Sie für jede Kilowattstunde selbst verbrauchten Strom rund 20 Cent.

Weiteres Einsparpotenzial bietet seit 2021 die Novellierung der EEG-Umlage. Denn nun ist für Anlagengrößen bis zu 30 kWp keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch mehr zu zahlen. Damit sind im Grunde genommen alle privaten Anlagenbesitzer von dieser Zahlung befreit, da die meisten Solaranlagen auf den Dächern von Einfamilienhäusern kleiner als 10 kWp sind. Das erhöht die Rentabilität einer PV-Anlage langfristig.


Es gibt für den Photovoltaik-Eigenverbrauch zwei relevante Kenngrößen:

1. Autarkiegrad: Dieser gibt den Anteil des Solarstroms am eigenen Stromverbrauch an. Je höher dieser Wert ist, desto weniger Strom muss hinzugekauft werden.

2. Eigenverbrauchsanteil: Diesen Anteil der solaren Erträge nutzen Verbraucher im eigenen Haus. Je höher der Eigenverbrauchsanteil ist, desto weniger Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist. Vor allem bei kleinen PV-Anlagen wird prozentual mehr Strom selbst genutzt.

Tipp: Um hohe Einsparungen zu erreichen und so die Rentabilität zu erhöhen, sollten sowohl der Autarkiegrad als auch der Eigenverbrauchsanteil möglichst hoch sein.

Praxisbeispiel Autarkie

Ein Jahresstromverbrauch von ca. 4.000 Kilowattstunden ist typisch für einen Haushalt mit vier Personen. Hat die PV-Anlage eine Leistung von 2 kWp, dann liegt der Autarkiegrad in diesem Fall bei 24 % und der Eigenverbrauchsanteil bei 46 %. Ist die Solaranlage größer, zum Beispiel mit 6 kWp, so beträgt der Eigenverbrauchsanteil nur noch 22 % und der Autarkiegrad aber 34 %.

In der Praxis geringerer Eigenverbrauchsanteil

Ein Problem ist bei all diesen Überlegungen, dass in der Realität der Eigenverbrauchsanteil sinkt – einfach, weil die Zeitpunkte der Stromerzeugung und der Stromnutzung weit auseinander liegen. Der Solarstrom wird überwiegend um die Mittagszeit herum erzeugt, während er vor allem morgens und abends verbraucht wird.

[Zum Anfang]

Eigenverbrauchsanteil erhöhen und selbst erzeugten Strom effizient nutzen

Um möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen, sind zusätzliche technische Gerätschaften notwendig wie z. B. Stromspeicher. Mit einem PV-Speicher ist der selbst erzeugte Strom auch dann verfügbar, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Damit erhöht sich der Verbrauchsanteil des selbst erzeugten Stroms. Das ist bereits bei einer kleinen Speicherleistung spürbar.

Wann lohnt sich Photovoltaik mit Speicher? Sie können den gespeicherten Strom nun auf vielfältige Weise nutzen. Neben dem direkten Eigenverbrauch können Sie den Strom für den Eigenverbrauch aus dem Speicher beziehen, eine Batterie laden (zum Beispiel die eines Elektroautos) oder auch den ungenutzten Stromanteil ins Netz einspeisen – auch wenn hier der Ertrag gering ist.

Grafik: Photovoltaik-Eigenverbrauch im Tagesverlauf mit Speicher.EPV Eigenverbrauch im Tagesverlauf mit Stromspeicher |Grafik: © EnergieAgentur.NRW

Anschaffungskosten für PV-Speicher und Fördermöglichkeiten

Neben den Kostenersparnissen im laufenden Betrieb sollten Sie allerdings die Anschaffungskosten für PV-Speicher berücksichtigen. Laut der RWTH Aachen geben Endkunden im Schnitt etwa 9.100 Euro für einen Stromspeicher aus. Das ist eine große Anschaffung, die auch die Gesamtkosten für eine PV-Anlage erhöht. Die Speicherpreise sinken zwar stetig, sind allerdings aktuell (Stand 2021) noch unwirtschaftlich. Daher lohnt sich Photovoltaik ohne Speicher gelegentlich sogar mehr.

Die Inanspruchnahme von Fördermitteln für den Stromspeicher kann jedoch die Anschaffungskosten für PV-Speicher reduzieren. Hierfür gibt es zum Beispiel den Förderkredit 270 der KfW und Förderungen der Bundesländer. Alternativ ist eine indirekte Photovoltaik-Förderung im Rahmen der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) möglich. Eine weitere Förderung kann für Mieterstrom-Modelle stattfinden.

Mögliche Rendite der Photovoltaik-Anlage mit Speicher im Überblick

5 kWp Anlage

10 kWp Anlage

Anschaffungskosten pro kWp (€, netto)

1.530

1.430

Anschaffungskosten Anlage gesamt (€ netto)

7.600

13.300

Anschaffungskosten Speicher (8 kWh) netto pro kWp

1.133

1.133

Anschaffungskosten Speicher (8 kWh) netto gesamt

9.064

9.064

Gesamtanschaffungskosten Anlage mit Speicher ohne Einbau (€ netto)

16.664

22.364

Einspeisevergütung p. a. 2021 (€)

119

455

Gesparte Stromkosten p. a. 2021 (€)

947

1.087

Eigenverbrauch in %

68

39

Rendite nach 20 Jahren (€)

5.375

10.081

Fazit: Lohnt sich Photovoltaik heute noch?

Die Antwort ist ein klares Ja, und zwar in vielerlei Hinsicht. Zunächst bringen auch kleine PV-Anlagen eine durchschnittliche Rendite von fünf Prozent, so das Fraunhofer ISE. Der nächste Punkt ist der Klimaschutz: Eine PV-Anlage erzeugt über ihre Lebensdauer mindestens fünf Mal mehr Energie, als sie verbraucht.

Relevant für die Rendite einer Photovoltaikanlage ist heute in erster Linie der Eigenverbrauch und die damit verbundene Ersparnis an teurerem Netzstrom. Je größer die eigene Photovoltaikanlage dabei ist, umso höher ist der absolute Anteil an selbst verbrauchtem Strom. Dieser lässt sich mithilfe eines zusätzlichen PV-Stromspeichers ebenfalls erhöhen. Dessen teuren Anschaffungspreis senken attraktive staatliche Förderungen. Nutzen Sie eine fundierte Angebotserstellung und profitieren Sie von einer optimal dimensionierten und rentablen Photovoltaikanlage.

FAQ

Wann rechnet sich eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage rechnet sich jedes Jahr mehr. Denn laut dem Fraunhofer ISE wird die Differenz zwischen den Bezugskosten von Strom und den Stromgestehungskosten einer PV-Anlage immer größer. Mit dieser Differenz steigen die Einsparungen.

Für wen lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich für jeden, der mithilfe von Sonnenstrom seine Stromkosten dauerhaft senken möchte. Ob auf dem Dach des Eigenheims oder als Mini-PV-Anlage auf dem Balkon: Photovoltaik sorgt für Unabhängigkeit vom Stromanbieter und sinkende Kosten.

Wie viel spart man mit Photovoltaik?

Durch den Eigenverbrauch wird die Differenz zwischen Stromgestehungskosten und dem Kauf von Netzstrom eingespart. Das sind, Stand 2021, rund 20 Cent pro Kilowattstunde.

Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

[Zum Anfang]

Weiterlesen zum Thema "Lohnt sich Thermie?"

Erfahrungen & Fragen zum Thema lohnt sich Photovoltaik

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach?

Lohnt sich eine PV Anlage für mich - EFH mit Satteldachfläche von je 10m x 3 m - Ausrichtung: Süd-Ost / Süd-West?
Antwort von Sonne Wind Elektro

Da Sie die Dachfläche mit "je" 30m² angeben, würde man generell sogar > 6kWp installieren können (beide Dachflächen), doch bevor man sich darüber Gedanken macht, zunächst einmal drei Kernfragen an dieser Stelle vorab zurück:
1. Was haben Sie für einen Jahresstromverbrauch?
2. Welche Ausrichtung haben die beiden Dachflächen genau? Wenn es sich tatsächlich um ein klassisches Satteldach handelt, kann eine von beiden Dachflächen nicht den Anteil "Süd" besitzen (Ist eine Seite also stark dem Norden zugewandt, sollte man wiederum nur noch mit einer Dachfläche rechnen/arbeiten).
3. Besitzen Sie starke Stromverbraucher und was ist derzeit ihre Heizquelle?

Lohnt sich eine PV Anlage für Eigennutzung bei 5700kWh Jahr? Was sind die Kosten?

Lohnt sich eine PV Anlage für Eigennutzung, 5700kWh Jahr? Kosten?
Antwort von griesohn-solar GmbH

Ja lohnt sich.
Geldrücklaufzeit ca. 9-10 Jahre.
Mögliche Kosten 6 kWp mit hochwertigen Materialien brutto ca. 10.000 €.

Höhere Wirtschaftlichkeit bei Pelletheizung mit Photovoltaik als mit Solarthermie?

Ich habe ein Einfamilienhaus mit einer 30Jahre alten Gasheizung. Ich überlege nun, auf eine Pellet-Heizung umzusteigen. Nun habe ich gehört, dass die Kombination mit Photovoltaik wirtschaftlicher sei als die Kombination mit Solarthermie. Gibt es dazu Anhaltspunkte / Rechenmodelle? Welche Erfahren haben Sie gemacht?
Antwort von Rolf Schlechter Haustechnik GmbH

Wenn Ihre Anlage 30 Jahre alt ist , sind Sie verpflichtet diese zutauschen , ob eine Umrüstung auf Pellet sinnvoll ist , muss ein Fachmann vor Ort klären , pauschal ist diese Frage nicht seriös zu beantworten .

auch kann der Kollege dann klären , ob es sinnvoll ist mit P V oder Solarthermie zu arbeiten , für beides gilt das selbe wie oben .

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen zum Thema Solaranlagen
Jetzt Frage stellen