Photovoltaikanlage – Lohnt sich das?

19. April 2021
Die Antwort lautete immer: Ja, es lohnt sich, Sonnenstrom zu nutzen – für Klima und Geldbeutel. Unter geänderten Bedingungen gesellt sich allerdings die Frage hinzu, ob sich eine PV-Anlage auch heute noch lohnt. Erfahren Sie, wie sich Volleinspeisung und Eigenverbrauch auf die Rendite auswirken – und welche Rolle dabei PV-Stromspeicher und die staatliche Förderung von Photovoltaikanlagen spielen.
Dieser Artikel wurde erstellt von: Gina Doormann, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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Inhalt

Für Schnellleser

  • Über die Jahre geänderte Aspekte für lohnenswerte Photovoltaik
  • Sinkende Einspeisevergütung trifft auf günstigere PV-Anlagen
  • PV-Erträge fallen mit Sonneneinstrahlung von Süd nach Nord
  • Kaum Renditen mit Volleinspeisung
  • Stattdessen zählen Eigenverbrauch, Förderung & sinkende Anlagenpreise
  • Checkliste: Lohnt sich PV auf Ihrem Dach?
  • Photovoltaikanlage an individuellen Bedarf anpassen
  • Mit Stromspeicher Eigenverbrauchsanteil erhöhen
  • Attraktive Förderungen für Photovoltaikanlage nutzen

Ist eine PV-Anlage lohnenswert?

Klassische Photovoltaikanlage mit rund 6 kWp auf einem Einfamilienhaus | © Smileus - Fotolia.com

Zur Beantwortung der Frage, ob sich eine PV-Anlage heute noch lohnt, gehören mehrere Aspekte:

  • Möglicher Ertrag durch Sonneneinstrahlung
  • Wie viel Ertrag ist pro kWh möglich?
  • Einspeisevergütung vs. Einsparung durch Eigenverbrauch: Spanne zwischen Erzeugungskosten und Haushaltsstrompreis als wichtigster Renditefaktor
  • Erträge erhöhen mit Stromspeicher
  • Sinkende PV-Anschaffungskosten und Amortisation der Anlage
  • Staatliche Förderung

Vor rund zehn Jahren war die Antwort auf die Frage, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, ganz klar mit einem "Ja" zu beantworten. Bei damaligen Einspeisevergütungs-Sätzen von 30 Cent pro Kilowattstunde und mehr wurde nahezu der gesamte erzeugte Solarstrom ins Netz eingespeist. Das ermöglichte dem Anlagenbetreiber eine gute und verlässliche Rendite. Damals hatte sich die Photovoltaikanlage nach rund 10 Jahren Betriebszeit sicher amortisiert.

Grafik: Entwicklung der spezifischen Preise pro kWp Photovoltaikleistung.Sinkende Preise für Photovoltaikanlagen. | © Verbraucherzentrale NRW

Solch attraktive Renditen wurden möglich, da die Anlagenpreise seit Anfang 2009 bereits deutlich fielen, die Einspeisevergütung zur gleichen Zeit jedoch noch relativ hoch war und nur jedes halbe Jahr gekürzt wurde. Damals war klar, dass die Investition in eine PV-Anlage lohnenswert war – als ein nahezu sicheres Plus-Geschäft. Die Umstände sind heute jedoch etwas anders.

Grafik: Entwicklung der Einspeisevergütung von 2012 bis 2020.Entwicklung der Einspeisevergütung für eine PV-Anlage mit < 10 kWp Leistung. | © Solaranlagen-Portal.com

Mit Volleinspeisung wird die Nutzenrechnung schwierig

Im Januar 2021 liegt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen mit bis zu 10 kWp bei nur noch 8,16 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz: sinkend. Die Stromgestehungskosten einer typischen Dach-Photovoltaikanlage – also der Preis, zu dem eine Kilowattstunde Strom über die gesamte Laufzeit von 20 Jahren gezahlter Einspeisevergütung erzeugt werden kann – liegen nach Berechnungen des Fraunhofer ISE dabei zwischen ca. 5 und 12 Cent pro Kilowattstunde, je nach Sonnen­einstrahlung in Deutschland und Größe der Anlage auf dem Dach.

Sonneneinstrahlung in Deutschland

Im Durchschnitt liegt die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland bei etwa 1.000 kWh pro Quadratmeter. Im Norden geht man dabei eher von 950 kWh/qm aus und im Süden von ca. 1.300 kWh/qm.

Was bedeutet das für unsere Eingangsfrage? Mit einer eigenen Photovoltaikanlage erzeugen Sie heute Strom preisgünstiger, als wenn Sie den Strom von Ihrem Netzbetreiber für rund 30 Cent pro Kilowattstunde beziehen: Pluspunkt für die Photovoltaik Technologie! Jedoch ist die Einspeisevergütung mit rund 8 Cent pro kWh mittlerweile so gering, dass eine Volleinspeisung so gut wie keine Renditen mehr erwirtschaftet. Fakt ist also: Sie erzeugen den Strom zu Preisen von rund 10 Cent pro kWh und verkaufen ihn wieder für 8 Cent pro kWh und weniger. Diese Rechnung geht also längst nicht mehr auf!

Um herauszufinden, ob sich heute eine PV-Anlage lohnt, müssen andere Parameter als eine mögliche Rendite aus der Einspeisevergütung herangezogen werden. Relevante Stichworte sind daher nun:

  • Einsparung durch Eigenverbrauch
  • Photovoltaik Förderung
  • Sinkende Anschaffungskosten der PV-Anlage
  • Eigenverbrauch erhöhen mit Stromspeicher

Grafik: Entwicklung der spezifischen Bruttopreise pro kWp Photovoltaikleistung. Entwicklung der spezifischen Bruttopreise pro kWp Photovoltaikleistung. | © Verbraucherzentrale NRW

Hinzu kommen folgende Vorteile, die für Photovoltaik in Verbindung mit dem Stromverbrauch im eigenen Haushalt sprechen:

  • Geringerer Strombezug von öffentlichen Versorgern
  • Unabhängigkeit von unsteten Strompreisen
  • Umweltfreundlicher, selbst produzierter Strom

Tipp für Ü-20-Anlagen

Auch PV-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind und daher möglicherweise noch auf die ausschließliche Einspeisung des Solarstroms ausgelegt sind, können auf Eigenverbrauch umgestellt werden. Diese Anpassung kann ein Fachbetrieb für Elektrotechnik ausführen.

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Checkliste: Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach – Lohnt sich das?

Wie bereits angemerkt, ist die Größe Ihrer Solaranlage auf dem Dach relevant für den Ertrag. Hinzu kommen weitere Faktoren:

1. Dachausrichtung: Optimal ist die Ausrichtung nach Süden. Süd-Ost oder Süd-West sind aber auch möglich.

2. Dachneigung: 30 bis 35 Grad sind optimal. Mehr zur Dachneigung lesen!

3. Traglast: Das Dach muss stabil genug sein, um die Last der Kollektoren abtragen zu können. Das ist vor allem bei der Montage von Aufdachkollektoren zu berücksichtigen.

4. Notwendige Dachfläche: Pro 10 qm PV-Module ist mit 1 kWp Leistung zu rechnen, was ca. 1.000 kWh Strom pro Jahr entspricht.

5. Wohnort: Der Solarertrag ist im Norden Deutschlands mit ca. 950 kWh/qm geringer als im Süden mit ca. 1.300 kWh/qm.

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Geben Sie die Daten Ihres Hauses, wie Standort, Dachgröße und Ausrichtung einfach in unseren kostenfreien Photovoltaik-Rechner ein. Sie erhalten schnell einen präzisen Überblick – und den Kontakt zu Solarteuren aus Ihrer Nähe.

Der finanzielle Spielraum für eine PV-Anlage bleibt insgesamt eng. Nutzen Sie deshalb gerne unseren kostenfreien Service, Vergleichsangebote von verschiedenen Fachbetrieben aus Ihrer Region einzuholen. So erhalten Sie einen sehr guten Eindruck, wie die Preisspanne in Ihrer Umgebung aussieht.

Photovoltaik rechnet sich mit Eigenverbrauch

Mit einer Volleinspeisung rechnet sich eine Photovoltaikanlage im Vergleich zu früher heute nicht mehr. Das liegt daran, dass die Einspeisevergütung seit April 2012 kontinuierlich sinkt. Was folglich heutzutage eine PV-Anlage langfristig rentabel machen kann, ist die Kombination aus sinkenden Anschaffungskosten für die PV-Anlage und den Ersparnissen beim Zukauf von Haushaltsstrom durch Eigenverbrauch.

Ab wieviel kWh lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Ab welcher Quadratmeterfläche an Photovoltaikmodulen eine Anlage rentabel ist, hängt von Ihrem individuellen Bedarf ab. Die Grundlage für die Anlagenplanung ist daher immer Ihr Durchschnittsverbrauch an Strom. Hinzu kommt die Fragestellung, wie autark Sie Strom nutzen möchten – bzw., wie hoch Ihr gewünschter Eigenverbrauchsanteil ist.

Viele Nutzer stellen sich vor, dass ihr persönlicher Stromverbrauch mithilfe der PV-Anlage gedeckt werden sollte. Die Durchschnittsgröße einer Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus beträgt daher rund 4 bis 10 kWp. Damit lassen sich ca. 4.000 bis 10.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Unter dem Klimagedanken lohnt sich eine PV-Anlage vom ersten Tag an: Denn sie erzeugt umweltfreundlichen Strom mit der Kraft der Sonne. Die Rendite wiederum, bzw. der PV Ertrag oder Überschuss, wird erst nach einer Laufzeit von 20 Jahren bemessen. Für eine Anlage mit 10 kWp und einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh liegt dieser Überschuss ohne Speicher bei rund 7.667 Euro. Die gleiche Anlage, aber mit PV-Speicher, generiert einen Überschuss von etwa 8.675 Euro.

Einsparung durch Eigenverbrauch könnte in der Praxis dabei so aussehen: Erzeugen Sie 1 kWh Strom zu Gestehungskosten von etwa 10 Cent, und kostet 1 kWh Haushaltsstrom etwa 30 Cent, so sparen Sie für jede Kilowattstunde selbst verbrauchten Strom rund 20 Cent.

Weiteres Einsparpotenzial bietet seit 2021 die Novellierung der EEG-Umlage. Denn nun ist für Anlagengrößen bis zu 30 kWp keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch mehr zu zahlen. Damit sind im Grunde genommen alle privaten Anlagenbesitzer von dieser Zahlung befreit, da die meisten Solaranlagen auf den Dächern von Einfamilienhäusern kleiner als 10 kWp sind. Das erhöht die Rentabilität einer Photovoltaikanlage langfristig.


Es gibt für den Photovoltaik-Eigenverbrauch zwei relevante Kenngrößen:

1. Autarkiegrad: Dieser gibt den Anteil des Solarstroms am eigenen Stromverbrauch an. Je höher dieser Wert ist, desto weniger Strom muss hinzugekauft werden.

2. Eigenverbrauchsanteil: Diesen Anteil der solaren Erträge nutzen Verbraucher im eigenen Haus. Je höher der Eigenverbrauchsanteil ist, desto weniger Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist. Vor allem bei kleineren Photovoltaikanlagen wird prozentual mehr Strom selbst genutzt.

Tipp: Um hohe Einsparungen zu erreichen, sollten sowohl der Autarkiegrad als auch der Eigenverbrauchsanteil möglichst hoch sein.

Praxisbeispiel Autarkie

Ein Jahresstromverbrauch von ca. 4.000 Kilowattstunden ist typisch für einen Haushalt mit vier Personen. Hat die PV-Anlage eine Leistung von 2 kWp, dann liegt der Autarkiegrad in diesem Fall bei 24 % und der Eigenverbrauchsanteil bei 46 %. Ist die Solaranlage größer, zum Beispiel mit 6 kWp, so beträgt der Eigenverbrauchsanteil nur noch 22 % und der Autarkiegrad aber 34 %.

In der Praxis geringerer Eigenverbrauchsanteil

Ein Problem ist bei all diesen Überlegungen, dass in der Realität der Eigenverbrauchsanteil sinkt – einfach, weil die Zeitpunkte der Stromerzeugung und der Stromnutzung weit auseinander liegen. Der Solarstrom wird überwiegend um die Mittagszeit herum erzeugt, während er vor allem morgens und abends verbraucht wird.

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Eigenverbrauchsanteil erhöhen und selbst erzeugten Strom effizient nutzen

Um möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen, sind zusätzliche technische Gerätschaften notwendig wie z. B. Stromspeicher. Mit einem Stromspeicher ist der selbst erzeugte Strom auch dann verfügbar, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Damit erhöht sich der Verbrauchsanteil des selbst erzeugten Stroms. Das ist bereits bei einer kleinen Speicherleistung spürbar.

Den gespeicherten Strom können Sie auf vielfältige Weise nutzen. Sie können neben dem direkten Eigenverbrauch den Strom für den Eigenverbrauch aus dem Speicher beziehen, eine Batterie laden (zum Beispiel die eines Elektroautos) oder auch den ungenutzten Stromanteil ins Netz einspeisen – auch wenn hier der Ertrag gering ist.

Grafik: Photovoltaik-Eigenverbrauch im Tagesverlauf mit Speicher.EPV Eigenverbrauch im Tagesverlauf mit Stromspeicher |Grafik: © EnergieAgentur.NRW

Anschaffungskosten für PV-Speicher und Fördermöglichkeiten

Neben den Kostenersparnissen im laufenden Betrieb sollten Sie allerdings die Anschaffungskosten für PV-Speicher berücksichtigen. Laut der RWTH Aachen geben Endkunden im Schnitt etwa 9.100 Euro für einen Stromspeicher aus. Das ist eine große Anschaffung, die auch die Gesamtkosten für eine PV-Anlage erhöht. Die Speicherpreise sinken zwar stetig, sind allerdings aktuell (Stand 2021) noch unwirtschaftlich.

Die Inanspruchnahme von Fördermitteln für den Stromspeicher kann jedoch die Anschaffungskosten für PV-Speicher reduzieren. Hierfür gibt es zum Beispiel den Förderkredit 270 der KfW und Förderungen der Bundesländer. Alternativ ist eine indirekte Photovoltaik-Förderung im Rahmen der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) möglich. Eine weitere Förderung kann für Mieterstrom-Modelle stattfinden.

Mögliche Rendite der Photovoltaik-Anlage mit Speicher im Überblick

5 kWp Anlage

10 kWp Anlage

Anschaffungskosten pro kWp (€, netto)

1.530

1.430

Anschaffungskosten Anlage gesamt (€ netto)

7.600

13.300

Anschaffungskosten Speicher (8 kWh) netto pro kWp

1.133

1.133

Anschaffungskosten Speicher (8 kWh) netto gesamt

9.064

9.064

Gesamtanschaffungskosten Anlage mit Speicher ohne Einbau (€ netto)

16.664

22.364

Einspeisevergütung p. a. 2021 (€)

119

455

Gesparte Stromkosten p. a. 2021 (€)

947

1.087

Eigenverbrauch in %

68

39

Rendite nach 20 Jahren (€)

5.375

10.081

Fazit: Lohnt sich Photovoltaik?

Die Antwort ist ein klares Ja, und zwar in vielerlei Hinsicht. Zunächst bringen auch kleine PV-Anlagen eine durchschnittliche Rendite von fünf Prozent, so das Fraunhofer ISE. Der nächste Punkt ist der Klimaschutz: Eine PV-Anlage erzeugt über ihre Lebensdauer mindestens fünf Mal mehr Energie, als sie verbraucht.

Relevant für die Rendite einer Photovoltaikanlage ist heute in erster Linie der Eigenverbrauch und die damit verbundene Ersparnis an teurerem Netzstrom. Je größer die eigene Photovoltaikanlage dabei ist, umso höher ist der absolute Anteil an selbst verbrauchtem Strom. Dieser lässt sich mithilfe eines zusätzlichen PV-Stromspeichers ebenfalls erhöhen. Dessen teuren Anschaffungspreis senken attraktive staatliche Förderungen. Nutzen Sie eine fundierte Angebotserstellung und profitieren Sie von einer optimal dimensionierten Photovoltaikanlage.

FAQ

Wann rechnet sich eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage rechnet sich jedes Jahr mehr. Denn laut dem Fraunhofer ISE wird die Differenz zwischen den Bezugskosten von Strom und den Stromgestehungskosten einer PV-Anlage immer größer. Mit dieser Differenz steigen die Einsparungen.

Für wen lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich für jeden, der mithilfe von Sonnenstrom seine Stromkosten dauerhaft senken möchte. Ob auf dem Dach des Eigenheims oder als Mini-PV-Anlage auf dem Balkon: Photovoltaik sorgt für Unabhängigkeit vom Stromanbieter und sinkende Kosten.

Wie viel spart man mit Photovoltaik?

Durch den Eigenverbrauch wird die Differenz zwischen Stromgestehungskosten und dem Kauf von Netzstrom eingespart. Das sind, Stand 2021, rund 20 Cent pro Kilowattstunde.

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Weiterlesen zum Thema "Lohnt sich Thermie?"

Erfahrungen & Fragen zum Thema lohnt sich Photovoltaik

Gibt es noch Solarspeicher Förderung? Lohnt sich Photovoltaik noch?

Photovoltaik Anlage mit Süd-West Ausrichtung und Speicher, wir planen eine Anlage, leider steigt man im Dschungel der Anbieter und Finanzierungsmöglichkeiten nicht mehr richtig durch, was wird gefördert und wo? KFW Speicherförderung scheint es ja nicht mehr zu geben? Anscheinend muss man für Eigenverbrauch nun auch Geld zahlen? Lohnt es sich dann überhaupt für mich? Fragen über Fragen.
Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Eine PV- Anlage lohnt sich natürlich schon, darf jedoch nicht auf kurze Armotisation bedacht sein. Tatsächlich steigen die Strompreise gerade bei niedrigen Verbräuchen, was letzlich dazu führt, dass die Einspeisung des Ertrages der geplanten PV- Anlage während "sonniger Zeiten" und dem Kauf des Stromes kaum eine Wirtschaftlichkeit ergibt.
Die Eigennutzung des Stroms wirkt sich da schon effizienter aus, doch die Zwischenlagerung des Stroms muss dabei in einer Batterie stattfinden.
Es sollte also zwingend eine Beratung mit einem autorisierten Fachunternehmen stattfinden.

Lohnt sich die Installation einer PV-Anlage auf meinem Acker?

Ich habe einen Acker mit 7 Hektar leicht schräg südlich ohne Beschattung und am Rand ist ein Strommast . Meiner Meinung ist eine PV Anlage mit genügend Abstand und Höhe ökologisch sinnvoll! Wie sieht es mit den wirtschaftlichen Faktoren aus? Würde sich eine Anlage noch lohnen? Ich freue mich über Meinungen!
Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Unserer Meinung nach lohnt sich eine Photovoltaikanlage grundsätzlich nicht, zumindest in dem Maße, wie mögliche Vorteile probagiert werden.
Die Fördermittel hierfür sid mittlerweile sehr begrenzt, weshalb auch der Einsatz i.B. Agrarflächen wenig Sinn ergibt.

Anlagen zur Herstellung von Strom sind im Übrigen mit einem Wartungsaufwand verbunden und stellen einen Kostenaufwand jährlich von 500.- € dar, weshalb die Leistung der Anlage doch erheblich sein muss, will man auch noch armitisierend einen Sinn erkennen.
Grundsätzlich ist eine Photovoltaikanlage sinnvoll, wenn man mit Nachtspeicherheizung beheizt, sonst nicht; alles Andere ist tatktisches Gerede und nutzt vor Allem der Industrie.

PV nach 2020: Lohnt sich eine Solaranlage noch für Unternehmen?

Wie sehen Sie die Situation nach 2020, wenn die PV-Anlagenbesitzer keine Einspeisevergütung bekommen werden? Wie wird der Stromspeichermarkt aussehen? Lohnt sich eine PV Anlage mit Speicher für Unternehmen? Ich freue mich über einen Meinungsaustausch!
Antwort von Christel Hobbs Priental EnergieSysteme

Schon jetzt vermarken Anlagenbesitzer über 100 kWp ihren Strom selbst, über entsprechende Stromhändler.

Die glücklichen Besitzer eines Energiespeichers werden dann mit ihrem produzierten Überschuss am Regelenergiemarkt teilnehmen und damit auch Geld verdienen. Für Unternehmen ist eine PV Anlage mit Speicher u.U. viel interessanter noch als für private Einfamilienhaus-Besitzer.
Ausserdem steigt der Wert der Immobilie - für beide - gleich ziemlich an. Eine gut geplante und gebaute PV Anlage mit Speicher ist nach wie vor eine hervorragende Investition.

Photovoltaikanlage mit Energiespeicher auf meinem Dach sinnvoll?

Wir möchten auf unserem Reihenhaus in Nürnberg auf einem 7° Richtung Norden geeigneten Pultdach eine Photovoltaikanlage mit Energiespeicher installieren. Ist dies möglich und sinnvoll? Welche rechtlichen Hürden gibt es zu beachten? Ich benötige also rechtliche und technische Beratung! Herzlichen Dank schon mal!
Antwort von Thomas Presser - Zertifizierter Verkaufsberater Photovoltaik

enden Sie mir bitte ihre Objektadresse zu, dass ich ein Luftbild sehen kann.

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