Energiebilanz und Wirkungsgrad von Solarmodulen

7. Oktober 2020
1,8 Millionen installierte Anlagen und eine Stromerzeugung von 46,5 Terawattstunden (TWh): Die Photovoltaik bildet längst das Rückgrat der deutschen Energiewende. An sonnigen Tagen können die Solaranlagen bereits die Hälfte unseres aktuellen Stromverbrauchs decken. Auch international ist die Solarenergie dank zweistelliger Wachstumsraten auf dem Vormarsch. Das Potenzial der Photovoltaikanlagen ist damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. So sagen Experten voraus, dass Solaranlagen bis zum Jahr 2060 rund ein Drittel der globalen Energie zur Verfügung stellen werden. Aber wie effizient sind Photovoltaikanlagen wirklich? Wie gut ist ihre Energiebilanz und welchen Wirkungsgrad haben moderne Solarmodule? Fragen, die sich private Bauherren und Unternehmen jeder Größe und Branche gleichermaßen stellen. Wir haben die Antworten.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Oliver Wulf, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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Energiebilanz von Photovoltaikanlagen in der Diskussion

Die Solarenergie allerdings begleitet uns seit den 80er Jahren. Auch dank einer umfangreichen Förderung durch die Politik. Doch das gefällt nicht jedem. Denn wie das mit neuen Technologien und Ideen so ist – bis sie sich durchgesetzt haben, sind Zweifel, Misstrauen und Ignoranz ihre Begleiter. Daran hat sich seit der Erkenntnis, dass die Erde eine Kugel ist, nur wenig geändert.

Solarenergie: Vorsicht vor Fake News

Ein Gerücht hält sich dabei besonders hartnäckig. So sei der Energieaufwand für die Herstellung der Photovoltaikanlagen höher als die später gelieferte Energie. Das Ziel dieser Argumentation ist klar – Atomenergie oder Kohlekraftwerke seien den erneuerbaren Energien nach wie vor überlegen und die Energiewende eine Verschwendung von Steuermitteln. Zeit für einen Fakten-Check.

Energieverbrauch und Energieerzeugung der Photovoltaik

Wir können Sie beruhigen: Seriöse Wissenschaftler haben in unzähligen Studien längst die vielfältigen Vorteile der Solarenergie belegt und bewiesen, dass auch die Energiebilanz durchweg positiv ist. Aber was ist diese Energiebilanz überhaupt und wie lässt sie sich berechnen? Kurz gesagt: Unter der Energiebilanz verstehen wir den Vergleich zwischen dem Energieverbrauch und der Energieerzeugung einer Photovoltaikanlage. Erzeugt die Solaranlage also im Laufe ihres Bestehens mehr Energie, als für ihre Herstellung verbraucht wurde, ist die Energiebilanz positiv. Soweit, so einleuchtend.

Energiebilanz von Photovoltaik im Fokus: Zahlen bitte!

Der Zeitpunkt, ab dem mehr Energie erzeugt wird, als für die Produktion einst verbraucht wurde, wird übrigens energetische Amortisation von Photovoltaik genannt. Wann dieser Zeitpunkt genau erreicht ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie:

  • der Größe der Photovoltaikanlage.
  • dem Standort der Solaranlage.
  • dem genauen Zelltyp der Module.
  • der Dachform und dem Neigungswinkel.
  • der Marke der Solarmodule.

Natürlich sind auch die Installation und die Fachkompetenz des jeweils beauftragten Betriebes Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Sie sehen: Die Frage, wann sich eine Photovoltaikanlage energetisch amortisiert hat, kann nur sehr individuell beantwortet werden. Mit dieser Phrase möchten wir Sie aber nicht abspeisen. Schauen wir uns also weitere Fakten an.

Positive Energiebilanz der Photovoltaik ist wissenschaftlich belegt

Moderne Photovoltaikanlagen haben sich in der Regel innerhalb von zwei bis fünf Jahren energetisch amortisiert. Da die Herstellung der Photovoltaikanlagen stetig effizienter wird, verbessert sich dieser Wert immer weiter. Auch die Lebensdauer der Photovoltaikanlagen steigt. Bis zu 30 Jahre und länger erbringen die Module ihre Leistung. Als Eigenheimbesitzer können Sie sich so über eine dauerhaft autarke Energieversorgung freuen. Selbst nach 20 oder sogar 30 Jahren ist der Leistungsverlust minimal. Meist erbringen alte Photovoltaikanlagen dann noch mindestens 80 bis 90 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Zusammengefasst kann Ihre Photovoltaikanlage so das 7-fache der aufgewendeten Herstellungsenergie produzieren. Eine Bilanz, die sich sehen lässt.

Wie teuer ist eine Photovoltaikanlage?

Die positive Energiebilanz der PV-Anlagen hat Sie überzeugt? Sie möchten nun ebenfalls Ihr Zuhause oder das Unternehmen mit Solarenergie versorgen? Dann sollten wir uns über den Preis für die Installation und den Betrieb einer Solaranlage unterhalten. Denn zwischen 5.000 und 15.000 Euro werden für die Materialkosten und die Montage in jedem Fall fällig. Eine erhebliche Investition also, die Sie aber unabhängig von den großen Energiekonzernen macht und die sich durch die Einspeisevergütung auch finanziell amortisiert. Übrigens: Von der Finanzierung über das Leasing bis hin zum Pachtvertrag gibt es mittlerweile verschiedene attraktive Alternativen zum Kauf, die für Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen interessant sind.

Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen

Sie kennen nun die wichtigsten Fakten zur Energiebilanz von Photovoltaikanlagen. Aber wie effizient arbeiten die einzelnen Module eigentlich? Genau diese Frage beantwortet der sogenannte Wirkungsgrad der PV-Anlagen. Dieser drückt aus, wie viel Prozent der Sonnenenergie über den Photoeffekt in elektrischen Strom umgewandelt wird. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie jetzt.

Wie funktionieren Solarzellen?

Solarenergieanlagen nutzen die Kraft der Sonne für die Stromerzeugung und sind daher eine besonders saubere und nachhaltige Energiequelle. Die einzelnen Solarzellen bestehen dabei aus verschiedenen Materialien wie Silizium oder Cadmium-Tellurid. In diesen Solarzellen werden Elektronen durch die Sonnenenergie in Bewegung versetzt und so in Strom umgewandelt (Photoeffekt). Dabei handelt es sich um Gleichstrom, der anschließend in Wechselstrom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist wird. Solarzellen bilden so das Fundament der Photovoltaikanlagen. Da die Leistung einer einzelnen Solarzelle recht schwach ist, werden mehrere Solarzellen miteinander verknüpft und in Reihe geschaltet. So entsteht dann das Solarmodul.

Wirkungsgrad der Solarzelle: Welche Faktoren entscheiden?

Welchen Wirkungsgrad eine PV-Anlage erreicht, ist selbstverständlich vom Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen abhängig. Hier ein Überblick über die wichtigsten Faktoren, die den Wirkungsgrad beeinflussen:

  1. Die Art der PV-Anlage: PV-Anlage ist nicht gleich PV-Anlage. So entscheiden die Herstellungstechniken und natürlich auch die verwendeten Materialien, welcher Wirkungsgrad in der Praxis erreicht wird. Monokristalline Module etwa erreichen einen Wirkungsgrad von rund 22 Prozent. Die Herstellung ist recht aufwendig und damit sind diese Module auch eine eher kostspielige Variante. Für polykristalline Module hingegen, wird Silizium eingeschmolzen und anschließend in schmale Streifen geschnitten. Dabei lassen sich Verunreinigungen nicht vermeiden, sodass der Wirkungsgrad mit rund 18 Prozent im Vergleich zur monokristallinen Ausführung etwas geringer ist. Allerdings sind die polykristallinen Module günstiger und ermöglichen so ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
  2. Temperatur und Sonneneinstrahlung: Überraschung – hohe Temperaturen bedeuten nicht automatisch einen hohen Wirkungsgrad. Im Gegenteil: Bei extremer Sommerhitze sinkt der Wirkungsgrad sogar um 0,4 Prozent pro Grad Celsius. Der Temperaturkoeffizient bei den Modulen hat allerdings deutlich geringere Auswirkungen, als wenn sich die Wechselrichter wegen der großen Hitze abregelt. Unser Tipp: Lassen Sie Ihren Wechselrichter an einem kühlen Ort installieren. Der Keller ist dafür ein gutes Beispiel.
  3. Das Alter der Solarmodule: Nichts ist für die Ewigkeit und auch Ihre PV-Anlage hat eine begrenzte Lebensdauer. Mit den Jahren sinkt so der Wirkungsgrad der Solarzellen – und zwar um rund 10 Prozent in rund 30 Jahren. Dieser Vorgang wird als Degradation bezeichnet. Wie stark das Alter der Solarmodule den Wirkungsgrad tatsächlich beeinflusst, ist aber wiederrum von dem Modelltyp und der Wartung der Module abhängig.

Welchen Wirkungsgrad werden Solarzellen in Zukunft erreichen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Fest steht aber: Wissenschaft und Forschung machen auch hier erhebliche Fortschritte. Während vor kurzer Zeit ein Wirkungsgrad von 20 Prozent als Maximum angesehen wurde, existieren nun sogenannte III-V-Solarzellen, die unter konzentriertem Licht einen Gesamtwirkungsgrad von 47,1 Prozent erreichen.


Der Wirkungsgrad steigt seit vielen Jahren kontinuierlich an

Sie kennen nun die wichtigsten Fakten zur Energiebilanz und dem Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen. Falls Sie nun ebenfalls auf die Kraft der Sonnenenergie setzen möchten, sollten Sie auf einen erfahrenen und qualifizierten Fachbetrieb vertrauen. Gerne empfehlen wir Ihnen entsprechende Experten, die Sie hier umfassend und integer beraten. Sie möchten vorab die Rentabilität Ihrer PV-Anlage recherchieren? Mit dem intuitiven Photovoltaik Rechner ist auch das kein Problem. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und werden Sie auch künftig kompetent über aktuelle Entwicklungen zur Energiebilanz und dem Wirkungsgrad der Photovoltaik auf dem Laufenden halten.

Was ist der Wirkungsgrad?

Der Wirkunsggrad drückt aus, wie viel Prozent der Sonnenenergie über den Photoeffekt in elektrischen Strom umgewandelt wird.

Was versteht man unter energetischer Amortisation?

Der Zeitpunkt, ab dem mehr Energie erzeugt wird, als für die Produktion einst verbraucht wurde, wird übrigens energetische Amortisation von Photovoltaik genannt.

Wie entwickelt sich der Wirkungsgrad von Photovoltaikmodulen?

Während vor kurzer Zeit ein Wirkungsgrad von 20 Prozent als Maximum angesehen wurde, existieren nun sogenannte III-V-Solarzellen, die unter konzentriertem Licht einen Gesamtwirkungsgrad von 47,1 Prozent erreichen. Weiterer Fortschritt ist zu erwarten.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von Solarsysteme Sachsen GmbH

Anschließen können Sie die Strings erst mal. Aber Sie werden weniger Ertrag haben, da der MPP-Tracker (Regler, der den Punkt der maximalen Leistung auf der Kennlinie sucht), diesen Punkt nicht finden kann. Die Kennlinie ist eine Strom-Spannungskennlinie. Wenn Sie zwei Strings mit unterschiedlicher Modulanzahl haben, dann haben die beiden Strings eine unterschiedliche Spannung. Und wenn die Module auf Dachflächen mit unterschiedlichen Ausrichtungen verteilt sind, dann erzeugen die Module unterschiedlich hohe Ströme (der Strom ist abhängig von der Einstrahlung).

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gern auch telefonisch an uns wenden
Mit freundlichen Grüßen,
Sylvia Radisch-Siebert
Solarsysteme Sachsen GmbH

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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