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Vergütung für Gebäudeanlagen: Galopprennbahn förderfähig?

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Galopprennbahnen sind nach einer Entscheidung der Clearingstelle als bauliche Anlagen zu werten, das trifft vor allem auch auf die üblicherweise in der Mitte der Bahnen liegenden Grünflächen zu. Im Erneuerbare Energien Gesetz wird insbesondere die Montage von Photovoltaik Modulen bevorzugt, um den Zubau von Freiflächen zu vermeiden. Grundsätzlich ist die Grünfläche in der Mitte einer Pferderennbahn zunächst als Freifläche zu werten.

Wie die Clearingstelle nahe legte, steht hier allerdings die Gesamtbetrachtung im Vordergrund: Die Grünfläche in der Mitte kann anderweitig kaum genutzt werden und steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der eigentlichen Galopprennbahn.  Sie kann als Freifläche also kaum einer anderen Nutzung zugeführt werden. Die Montage der Photovoltaik-Module erfolgte entsprechend angepasst an die Gegebenheiten der räumlichen Anlage: So wurden die Module in einem ungewöhnlichen Winkel und deutlich niedriger als üblich montiert. Auf diese Weise sollten weder die Besucher auf den Tribunen durch die in der Mitte stehenden Module bei der Betrachtung der Rennen behindert noch die Pferde durch die reflektierenden Flächen beeinträchtigt werden.

In der Gesamtheit  ist also die gesamte Rennbahn, inklusive der Stallungen, der überdachten oder offenen Tribünen, der Innenbereiche und der Freifläche in der Mitte der Rennbahn als eine bauliche Anlage zu werten. Für Netzbetreiber bedeutet das, das hier wie bei baulichen Anlagen üblich der normale Satz für die Einspeisevergütung zu zahlen ist. (Quelle)

Hintergrund

EEG 2009/2012 (1) "Für Strom aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie beträgt die Vergütung [...] , wenn die Anlage

1. in, an oder auf einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage angebracht ist und das Gebäude oder die sonstige bauliche Anlage vorrangig zu anderen Zwecken als der Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie errichtet worden ist (...)"

 

Weitere Fragen zur Förderfähigkeit von Galopprennbahnen

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com