Günstiger fahren geht nicht: Dein Fahrplan zum Laden und Sparen mit eigenem Sonnenstrom

Fahren mit Solarenergie vom eigenen Dach – das klingt ziemlich gut. Die Kombination aus einer Photovoltaikanlage und einem Elektroauto ist die ideale Lösung für die Zukunft. Du fährst nicht nur nachhaltig, sondern sparst auch massiv Kosten. Gleichzeitig machst du dich unabhängiger von hohen Preisen für Strom aus dem Netz. Wir zeigen dir, wie es geht. Weiterlesen
Gina Doormann
Gina Doormann
3 Feb. 2026

Warum PV und E-Auto ein Dream-Team sind

Mit eigener PV-Anlage laden und viele hundert Euro im Jahr sparen
  • Mit eigener PV-Anlage kosten dich 100 km mit E-Auto 2 Euro. Mit Haushaltsstrom kosten sie 7 Euro.
  • Wenn du mit eigenem PV-Strom lädst, sparst du im Jahr etwa 600 Euro im Jahr gegenüber dem Laden mit Haushaltsstrom ein.
  • Das Überschussladen mit einer Wallbox ist ideal. Dein Auto lädt automatisch, sobald sich die Sonne zeigt.

Unser Tipp: Lade dein Elektroauto zuhause, falls möglich. Sparsamer kannst du nicht Auto fahren. Wende dich dafür an einen Solarteur aus deiner Nähe. Wir beraten dich im Vorfeld und unterstützen dich gerne bei der Suche.

Inhalt

Deine Vorteile beim Laden mit eigenem Solarstrom

Solaranlage: Frau mit Einkaufstaschen neben E-Auto beim Laden

Solaranlagen rechnen sich. | Bild: AdobeStock_673688991

Die drei Hauptgründe, warum du dein E-Auto mit der Sonne betanken solltest:

  1. Wirtschaftlich: Solarstrom vom eigenen Dach kostet dich etwa 8 bis 12 Cent pro kWh. Strom aus dem Netz liegt meist bei über 30 Cent.
  2. Unabhängig: Du produzierst deine Energie selbst. Preisschwankungen am Strommarkt betreffen dich viel weniger.
  3. Klimafreundlich: Du fährst emissionsfrei. So leistest du einen echten Beitrag zur Energiewende.
KostenquellePreis pro kWh (ca.)Kosten für 100 km bei 20 kWh Verbrauch
Netzstrom35 Cent7,00 €
Solarstrom10 Cent2,00 €

Voraussetzungen: Was brauchst du?

Damit das Laden zu Hause klappt, brauchst du dieses technische Equipment

  • PV-Anlage: Die Paneele auf dem Dach wandeln Sonnenlicht in Strom um. Ein Wechselrichter macht daraus den nutzbaren Wechselstrom zum Laden.
  • Wallbox: Das ist deine Ladestation. Um den Solarstrom optimal zu nutzen, muss sie zum Überschussladen fähig sein. Mit dieser Einstellung lädt sie automatisch jeden Solarstrom, den du nicht im Haushalt brauchst, in deine Autobatterie.
  • Stromspeicher (optional): Er speichert Sonnenstrom für den Abend oder die Nacht. So kannst du auch laden, wenn die Sonne nicht scheint. Aber: Die Kapazität eines Heimspeichers ist in der Regel zu gering für das vollständige Laden deines E-Autos. Besser ist, deine Autobatterie tagsüber mit Solarstrom zu befüllen. Nutze den Strom aus dem Speicher lieber für deinen Haushaltsbedarf.
  • Zählerkasten: Dein Elektriker muss prüfen, ob dein Sicherungskasten bereit für die hohe Dauerlast ist.

Dimensionierung: So groß muss deine PV-Anlage sein

Wie viel Strom brauchst du wirklich? Das hängt von deinen Kilometern und deinem Haushalt ab.

Überblick:

  • Du brauchst für dein Auto und deinen Haushalt etwa 7.000 kWh im Jahr.
  • Deine PV-Anlage muss mindestens 10 kWp haben.
  • Das entspricht etwa 22 Solarmodulen.

Herleitung:

Ein typischer Haushalt verbraucht ca. 4.000 kWh pro Jahr. Ein E-Auto benötigt bei 15.000 km Fahrleistung etwa 3.000 kWh zusätzlich. Dein Ziel sollte in diesem Fall eine Anlage sein, die den Gesamtbedarf von 7.000 kWh deckt. Wähle eine PV-Anlage, die rund 10.000 kWh im Jahr gewinnt. Damit sind die 7.000 kWh abgedeckt und es ist zudem eine gängige Größe für ein Einfamilienhaus.

Tipps:
  • Faustformel: Pro 1.000 kWh Jahresverbrauch solltest du mindestens 1 bis 1,2 kWp (Kilowatt-Peak) Leistung installieren. In diesem Fall empfehlen wir dir direkt eine PV-Anlage mit 10 kWp. Das ist für neue Anlagen auf dem Einfamilienhaus eine gängige Größe.
  • Standort: Südausrichtung liefert den größten Ertrag. Ost-West-Dächer sind hingegen ideal, um den Strom über den ganzen Tag verteilt zu nutzen.

So viel sparst du, wenn du dein E-Auto mit der eigenen Anlage und nicht an der öffentlichen Ladestation lädst

PV-Anlage auf Dach

Photovoltaikmodule gewinnen Solarenergie | Foto: Smileus, Adobe Stock

Hier ist der direkte Vergleich für dich. Wir rechnen wieder mit einem Verbrauch von 20 kWh auf 100 km und einer Fahrleistung von 15.000 km im Jahr.

Kostenvergleich nach Stromquellen zum Laden

In dieser Tabelle siehst du, wie viel dich der Strom für 100 km Fahrt je nach Stromquelle  kostet und was am Ende des Jahres zusammenkommt.

StromquellePreis pro kWh (ca. 2026)Kosten für 100 kmKosten pro Jahr (15.000 km)
Eigene PV-Anlage10 Cent2,00 €300 €
Haushaltsstrom (Netz)35 Cent7,00 €1.050 €
Öffentliche Säule (AC)55 Cent11,00 €1.650 €
Schnelllader (DC)75 Cent15,00 €2.250 €

Dein Sparpotenzial im Detail

Wenn du dein Auto hauptsächlich mit eigenem Solarstrom lädst, ist der Unterschied zur Ladesäule immens:

  1. Gegenüber Haushaltsstrom: Du sparst jährlich etwa 750 €.
  2. Gegenüber öffentlichem Laden (AC): Du sparst jährlich 1.350 €.
  3. Gegenüber dem Schnellladen (DC): Hier liegt deine Ersparnis sogar bei 1.950 € pro Jahr.

Wichtig zu wissen: Öffentliche Ladesäulen sind so teuer, weil du dort nicht nur den Strom bezahlst. Du zahlst auch für die Technik der Säule, die Wartung und die Gebühren für den Standplatz mit. Dein eigenes Dach braucht diese zusätzlichen Gebühren nicht.

Warum sich die PV-Anlage vor allem im Vergleich mit dem Laden an der Säule so schnell rechnet

Die Ersparnis von fast 2.000 Euro pro Jahr im Vergleich zum Schnellladen zeigt: Alleine durch das E-Auto amortisiert sich eine PV-Anlage oft schon nach wenigen Jahren. In 10 Jahren hast du so fast 20.000 Euro an „Spritkosten“ gespart. Das ist in etwa so viel, wie eine mittelgroße PV-Anlage inklusive Speicher kostet.

Amortisationsrechnung für die PV-Anlage mit E-Auto

  • Deine PV-Anlage mit Stromspeicher kostet dich 20.000 Euro.
  • Du lädst zuhause mit deiner PV-Anlage und nicht mit Haushaltsstrom. Du sparst mit E-Auto und PV-Anlage im Jahr 750 Euro und über 20 Jahre 15.000 Euro ein.
  • Hinzu kommt noch deine Ersparnis an Kosten für den Haushaltsstrom im niedrigen fünfstelligen Bereich nach 20 Jahren.

Ergebnis: Es lohnt sich für dich, wenn du dein E-Auto mithilfe deiner eigenen PV-Anlage lädst. Dieses Vorgehen unterstützt sogar die Amortisation deines PV-Speichers.

Sparpotenzial beim Laden mit eigenem PV-Strom: Beispielrechnung im Detail

So berechnest du, wie groß deine PV-Anlage sein sollte und wie viel Geld du mit ihrer Hilfe sparst.

Wir nehmen für dieses Beispiel eine vierköpfige Familie mit einem typischen Elektroauto an.

1. Schritt: Deinen Strombedarf ermitteln

Rechne zunächst den Strom für dein Haus und dein E-Auto zusammen.

  • Haushaltsstrom: ca. 4.000 kWh pro Jahr.
  • Fahrleistung E-Auto: ca. 15.000 km pro Jahr.
  • Verbrauch E-Auto: ca. 20 kWh pro 100 km.
  • Rechnung Auto: (15.000 km / 100) x 20 kWh = 3.000 kWh pro Jahr.

Gesamtbedarf pro Jahr: 4.000 kWh + 3.00 0 kWh = 7.000 kWh

2. Schritt: So bestimmst du die Größe deiner PV-Anlage

Nutze folgende Faustformel: Rechne pro 1.000 kWh Bedarf mit etwa 1 bis 1,2 kWp installierter PV-Leistung.

KomponenteBerechnungEmpfohlene Größe
PV-Leistung7 x 1,2 kWpca. 8,4 kWp
Dachflächepro kWp ca. 5-6 qmca. 45–50 m²
Stromspeicher1 kWh x 8,4 kWpca. 8-10 kWh

Warum diese Speichergröße? Ein Speicher mit 8 bis 10 kWh ist ideal, um deinen Haushalt durch die Nacht zu bringen. Er ist jedoch nicht dazu gedacht, das E-Auto komplett zu laden. Dafür wäre er zu klein und die Verluste beim Umspannen wären zu hoch. Der Speicher sorgt aber dafür, dass dein Haus nachts keinen teuren Netzstrom braucht. So bleibt tagsüber mehr Sonnenstrom für dein Auto übrig.

Unser Tipp: Wenn du mehr Platz auf dem Dach hast, baue die PV-Anlage lieber etwas größer, also mit 10 kWp oder mehr. Den Speicher musst du nicht zwingend riesig planen. Eine PV-Anlage „wächst“ im Winter nicht, aber ein großer Speicher bringt dir im dunklen Dezember kaum Vorteile, wenn er nie voll wird.

3. Schritt: Deine jährliche Ersparnis

Wie viel Geld hast du mit deiner PV-Anlage am Ende des Jahres mehr im Portemonnaie? Wir stellen das Laden mit Netzstrom dem Laden mit eigenem Solarstrom gegenüber.

  • Mit einer PV-Anlage und E-Auto sparst du pro Jahr etwa 600 Euro ein.
  • Zusammen mit der Ersparnis für den Haushaltsstrom sparst du insgesamt etwa 1.500 € pro Jahr.

Kosten für das Laden des E-Autos mit 3.000 kWh pro Jahr:

  • Variante A (100 % Netzstrom zu 35 Cent): 3.000 kWh x 0,35 € = 1.050 €
  • Variante B (Solar-Mix* zu ca. 15 Cent): 3.000 kWh x 0,15 € = 450 €

*Der Solar-Mix ist ein Durchschnittspreis aus günstigen Gestehungskosten (ca. 10 Cent) und etwas zugekauftem Netzstrom im Winter.

  • Deine Ersparnis beim Auto: ca. 600 € pro Jahr.

Was du bei dieser Rechnung beachten musst:

  • Eigenverbrauchsquote: Ohne Speicher nutzt du etwa 30 % deines Sonnenstroms selbst. Mit Speicher und smarter Wallbox kannst du diesen Wert auf 60 % bis 80 % steigern.
  • Wetter: Im Dezember liefert die Anlage nur etwa 10 % der Energie eines Julimonats.
  • Ladezeit: Lade dein Auto zuhause, wenn die Sonne scheint. So sparst du am meisten. Das klappt zum Beispiel am Wochenende oder wenn du im Homeoffice arbeitest.

Ladestrategien und Technik

Für das Laden deines E-Autos gibt es verschiedene Strategien.

Elektroauto am Ladegerät. | Foto: Kara / Adobe Stock

Es gibt verschiedene Wege, wie der Strom in deine Autobatterie kommt:

PV-Überschussladen

Das ist die effizienteste Methode. Ein Energiemanagement-System (EMS) misst, wie viel Strom deine Geräte im Haus gerade brauchen. Mit dem übrigen Strom lädst du, je nach Einstellung, direkt dein Auto oder füllst deinen Stromspeicher. 

Statische vs. Dynamische Wallboxen

  • Statisch: Lädt mit einer fest eingestellten Leistung.
  • Dynamisch: Passt die Ladeleistung automatisch an die aktuelle Sonneneinstrahlung an – lädt also dann, wenn richtig viel Solarstrom zur Verfügung steht. Das schont deinen Geldbeutel, da in dieser Zeit kein teurer Netzstrom zugekauft wird.
Praxistipps für deinen Alltag

Wann lohnt sich welche Strategie?

  • Homeoffice: Du bist tagsüber zu Hause? Perfekt! Nutze am besten die Mittagszeit zum Laden, wenn die Sonne am höchsten steht.
  • Pendler: Wenn du tagsüber weg bist, hilft dir ein stationärer Stromspeicher. Oder du lädst am Wochenende intensiv.
  • Winter: Im Winter produzieren PV-Anlagen deutlich weniger Strom. Hier wirst du mehr Netzstrom benötigen. Mit einem dynamischen Stromtarif kannst du aber vor allem im Winter Niedrigpreisphasen zum Laden nutzen.
  • Akku schonen: Lade dein Auto im Idealfall nur bis 80 %, wenn du keine weiten Strecken planst. Das verlängert die Lebensdauer deiner Batterie.

Wirtschaftlichkeit und Förderung

Die Investition in eine PV-Anlage und eine Wallbox ist am Anfang hoch. Doch sie rechnet sich schnell durch den hohen Eigenverbrauch mit einem E-Auto.

  • Eigenverbrauch: Je mehr Solarstrom du selbst nutzt, desto schneller amortisiert sich die Anlage.
  • Förderung: Informiere dich bei der KfW oder deinem Bundesland. Vor allem von Kommunen, aber auch Ländern, gibt es Zuschüsse für Wallboxen oder PV-Kombinationen. Auch zinsgünstige Kredite sind möglich.
Die Spar-Variante: Laden an der Haushaltssteckdose "Schuko"

Du hast keine Lust auf teure Handwerker-Rechnungen für eine Wallbox? Grundsätzlich kannst du dein E-Auto auch über ein mobiles Ladegerät, den sogenannten „Ladeziegel“, an einer normalen Steckdose laden.

Das Spar-Potenzial bei der Anschaffung

Hier punktet die Steckdose deutlich:

  • Kosten Schuko-Lader: Ein einfaches mobiles Ladegerät kostet ca. 150 Euro bis 300 Euro.
  • Kosten Wallbox: Für Gerät und Installation durch den Elektriker zahlst du oft 1.200 Euro bis 2.000 Euro.
  • Deine Initial-Ersparnis: Du sparst sofort ca. 1.000 Euro bis 1.500 Euro.

Die Kehrseite der Medaille

Bevor du die Wallbox ganz streichst, solltest du diese Punkte kennen:

  1. Ladeverluste: Beim Laden an der Schuko-Steckdose sind die Verluste höher (ca. 15–25 %), weil das Auto sehr lange „wach“ bleiben muss. Bei einer Wallbox sind es nur ca. 5–10 %. Du verbrauchst also unterm Strich mehr Strom für die gleiche Reichweite.
  2. Sicherheit: Eine normale Steckdose ist nicht für 10 Stunden Dauerlast ausgelegt. Es besteht Überhitzungsgefahr. Lass deine Leitung unbedingt vorher vom Fachbetrieb prüfen.
  3. Kein Automatik-Modus: Die meisten Schuko-Lader können nicht automatisch nur dann laden, wenn deine PV-Anlage gerade Überschuss produziert. Du musst den Stecker also manuell ziehen oder stecken, wenn die Sonne scheint.
MerkmalSchuko-SteckdoseWallbox (11 kW)
AnschaffungskostenSehr gering (~200 €)Hoch (~1.500 € inkl. Montage)
LadegeschwindigkeitSehr langsam (ca. 2,3 kW)Schnell (bis zu 11 kW)
EffizienzGeringer (hohe Ladeverluste)Hoch (geringe Verluste)
Solar-ÜberschussladenNur manuell möglichVollautomatisch möglich

Fazit zum Schuko-Laden:

Wenn du wenig fährst, also etwa 20-30 km am Tag, und die 1.500 Euro für die Wallbox sparen willst, ist die Steckdose eine Option. Du zahlst die Ersparnis aber mit Komfortverlust und höheren Stromverlusten zurück. Für regelmäßiges solares Laden ist eine intelligente Wallbox fast immer die bessere Wahl.

Zukunftstrends

Die Technik bleibt nicht stehen. Bald wird dein Auto standardmäßig zum Hausspeicher.

  1. Bidirektionales Laden (Vehicle-to-Home, V2H): Dein E-Auto dient als Stromspeicher und gibt bei Bedarf Strom an dein Haus zurück.
  2. Smarte Tarife: Intelligente Steuerungen laden das Auto dann, wenn der Strom an der Börse besonders günstig ist. Diese Vorteile kannst du mit einem dynamischen Stromtarif abschöpfen.

Fazit

Ein E-Auto mit Solarstrom zu laden, ist die günstigste und sauberste Art der Mobilität. Wenn du die Anlage richtig planst und eine intelligente Wallbox nutzt, sparst du über Jahre hinweg viel Geld. Du handelst sowohl ökologisch als auch ökonomisch. So bist du für die Energiezukunft bestens gerüstet.

Meinung der Autorin: PV-Anlage mit E-Auto ist die optimale Kombination

So günstig lädst du dein Auto nur mit eigenem Solarstrom

Die eigene PV-Anlage ist beim Laden deines Elektroautos der Gamechanger. Wenn du vorrangig und in erster Linie zuhause lädst, sparst du viel Geld. Ich selbst hatte zuerst das E-Auto, dann kam die PV-Anlage mit 10 kWp dazu. Seitdem zahle ich deutlich weniger für das Laden meines Autos. Ich achte darauf, sofort den Ladevorgang zu starten, wenn die Sonne scheint. Die App meines dynamischen Stromtarifs zeigt mir in Echtzeit, wenn die PV-Anlage für einen Stromüberschuss sorgt. Dann ist es Zeit, das Auto zu laden – fast gratis. 

Meine Meinung ist ganz klar: Wenn du ein eigenes Haus, ein E-Auto und die Option auf eine PV-Anlage hast, solltest du nicht länger zögern. Denn mit eigenem Strom vom Dach sparst du nicht nur beim Laden deines Autos, sondern auch beim regulären Verbrauch deines Haushaltsstroms. Ist die PV-Anlage groß genug, macht der von ihr gewonnene Strom bei Sonnenschein viel von deinem Verbrauch wett.

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Gina DoormannFachredakteurin für Erneuerbare Energien.

Privat: Energetische Optimierung des hundert Jahre alten Eigenheims als Dauerprojekt

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Reicht eine kleine PV-Anlage für mein Auto aus?
Auch eine kleine Anlage hilft, Kosten zu senken. Aber für eine Vollladung im Sommer brauchst du mindestens 5 bis 8 kWp Leistung.
Was passiert, wenn eine Wolke kommt?
Moderne Wallboxen regeln die Leistung sofort herunter oder pausieren das Laden, bis die Sonne wieder scheint. Das nennt sich Überschussladen.
Lohnt sich ein Speicher für das Laden des E-Autos?
Ein Speicher ist toll für den Haushalt. Um ein ganzes E-Auto zu laden, sind die üblichen Hausspeicher jedoch zu klein. Hier ist direktes Laden am Tag effizienter.
Brauche ich für die Installation eine Genehmigung?
Die PV-Anlage und die Wallbox müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Wallboxen über 11 kW benötigen eine vorherige Genehmigung vom Netzbetreiber. Der muss zuerst prüfen, ob das lokale Stromnetz die höhere Last verkraftet.
Gina Doormann
Gina Doormann ist Fachredakteurin für Erneuerbare Energien und PR-Managerin bei DAA.
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