Einspeisemanagement: Regelung für Photovoltaik Anlagen

Photovoltaik Großanlagen mit einer Nennleistung größer 100 kWp müssen regelbar sein. Regelbar heißt, dass der Netzbetreiber die Anlage per Fernzugriff drosseln oder abschalten kann. Dies ist als Einspeisemanagement im EEG festgelegt. Anlagenbetreiber haben jedoch das Recht auf ihrer Seite und müssen entschädigt und im Vorfeld informiert werden. Zwei Möglichkeiten sieht das EEG für eine Regelung vor, von der jedoch nur eine praktikabel ist.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
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Photovoltaik GroßanlagenBetrieb Einspeisemanagement

Einspeisemanagement für Photovoltaik Großanlagen (> 100 kWp)

Photovoltaik Anlagen mit einer einer Nennleistung größer als 100 kWp müssen laut EEG § 6 über eine "Einrichtung" verfügen, mit der die Einspeiseleistung der Anlage abgerufen und reduziert werden kann. Die Pflicht, eine Photovoltaik Großanlage mit einem Einspeisemanagement System auszurüsten, trifft den Betreiber der Anlage - ebenso die Kosten für die Geräte.

Hintergrund ist, dass der jeweilige Netzbetreiber berechtigt ist, Photovoltaik Großanlagen über 100 kWp Nennleistung per Fernzugriff runterzuregeln bzw. ganz abzuschalten, wenn eine Überlastung seiner Netzkapazität droht. Einspeisemanagement Systeme für Photovoltaik Großanlagen sind jedoch nur als Übergangslösung gedacht. Die Regelung aus der Ferne darf laut EEG nur so lange erfolgen, bis der Netzbetreiber seine Netzzkapazität verstärkt bzw. ausgebaut hat, damit der Solarstrom jederzeit sicher abgenommen wird. Ist dies wirtschaftlich unzumutbar für den Netzbetreiber, wird aus der Übergangslösung zwangsläufig eine Dauerlösung - zum Nachteil für den Anlagenbetreiber.

Das EEG stärkt jedoch an dieser Stelle die Rechte des Anlagenbetreibers. Er kann vom Netzbetreiber verlagen, dass dieser ihm Auskunft gibt, ob und inwieweit er seiner Pflicht nachgekommen ist und das betreffende Netz ausgebaut bzw. verstärkt hat. Ansonsten kann dieser Schadensersatz verlangen.

Aufgrund einer aktuellen Gesetzeslücke sind Anlagenbetreiber derzeit nicht verpflichtet, ein Einspeisemanagement System zu installieren. Lesen Sie hierzu bitte auch unseren Hinweis zur aktuellen Lage beim Einspeisemanagement für Photovoltaik.

Vorgehensweise im Fall einer Regelung oder Notabschaltung

Netzbetreiber müssen Anlagenbetreiber im Vorfeld unverzüglich darüber informieren, wann die Photovoltaik Großanlage runtergeregelt wird oder eine Notabschaltung bevorsteht, in welchem Umfang und wie lange dies dauern wird. Diese Informationen müssen Netzbetreiber auf ihren Internetseiten veröffentlichen und dabei die betroffene Netzregion und den Grund für die Regelung nennen.

Bis zu vier Wochen nach einer Regelung der Photovoltaik Anlage kann der Anlagenbetreiber einen Nachweis verlangen, warum diese Regelung oder Notabschaltung erforderlich war. Der Netzbetreiber ist innerhalb dieses Zeitraum zur Auskunft verpflichtet.

Zudem muss der Netzbetreiber den Anlagenbetreiber in einem vereinbarten Umfang entschädigen, wenn der Strom nicht eingespeist werden konnte. Ohne Vereinbarung steht dem Anlagenbetreiber die entgangene Photovoltaik Einspeisevergütung zu, abzüglich der ersparten Aufwendungen.

Welche "Einrichtungen" sind als Einspeisemanagement System vorgesehen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Photovoltaik Großanlage mit einem Einspeisemanagement System für Regelung bzw. Notabschaltung auszustatten: eine technische und eine betriebliche. Die Entscheidung hierüber trifft der Anlagenbetreiber. Am weitesten verbreitet ist eine technische Regelung von Photovoltaik Großanlagen.

1. Technisches Einspeisemanagement für Photovoltaik

Hierzu werden technische Einrichtungen installiert, die Funksingnale des Netzbetreibers empfangen können und die Photovoltaik Großanlage direkt per Fernzugriff regeln - in verschiedenen Stufen bis zur Notabschaltung.

2. Betriebliches Einspeisemanagement für Photovoltaik

In diesem Fall erfolgt die Regelung der Großanlage nicht direkt durch den Netzbetreiber. Der Anlagenbetreiber wird per Telefon oder SMS informiert und regelt die Anlage selbst - quasi "per Hand".

Einspeisemanagement Systeme zur Regelung und Notabschaltung sollten in einem Angebot von Photovoltaik Fachbetrieben enthalten sein. Gern unterstützen Sie unsere Fachleute für Photovoltaik Großanlagen bei einem Angebotsvergleich sowie der Ausschreibung eines Großprojekts. Wählen Sie hierzu bitte oben rechts genannte Telefonnummer.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Erfahrungen mit der Stromcloud?

Ich plane den Bau einer PV Anlage und habe von der Stromcloud gehört. Daher meine Frage: Kann ich auch nur die Cloud buchen? Eine PV Anlage habe ich ja schon bzw. plane / kaufe ich gerade. Gibt es sonst Erfahrungen mit der Stromcloud?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Die Firma Sonnen und Senec bieten die Cloud aktiv an.

Wenn Sie die Cloud nutzen möchten brauchen Sie den Speicher der jeweiligen Firma.

Von Sonnen würde ich generell abraten da die Firma darauf bedacht ist einen hohen Ajtienweet zu erreichen um beim
Börsengang ordentlich Kasse zu machen. Ich bezweifle nur ob das für die Kunden nachhaltig ist und ob die Garantiezeiten
eingehalten werden.

Wenn Sie sich unbedingt eine Cloud leisten möchten, nehmen Sie Senec.

Generell kann ich Ihnen nur raten genau zu rechnen!

Die Berechnungen die wir mit beiden Anbietern vollzogen haben waren negativ.

Ich habe bis jetzt keine Berechnung gesehen wo der Kunde einen Vorteil hatte.

Gerne erkläre ich Ihnen die List und Tücken, die Sie im normalen Angebot nur sehr schlecht erkennen.

Mein Rat - Batterrie etwas größer als Ihr Verbrauch und auf jedenfall größer als Ihre PV Anlage.

Beispiel : 5 KWp PV Anlage dann 8 oder 9 KW Speicher !

Erfahrungen mit Solarziegeln von autarq

Haben Sie Erfahrung mit Solarziegeln der Firma autarq / Berlin? Wir interessieren uns für Solarziegel und wüssten gerne mehr über Vor- / Nachteile und technische Umsetzung.
Antwort von ENPLA GmbH

Hallo,
Ja wir haben Erfahrung mit den Solarziegeln von Autarq.
Referenzen können Sie bei uns besichtigen. Für weitere Fragen und eine Berstung kontaktieren Sie uns einfach!

ENPLA GmbH, 88630 Pfullendorf.

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