Photovoltaik & Bundesnetzagentur: ohne Anmeldung kein Geld!

22. April 2021
Bei der Bundesnetzagentur sind alle Photovoltaik Klein- und Großanlagen in Deutschland registriert, die eine Einspeisevergütung bekommen. Folglich muss jede neue Anlage auch dort gemeldet werden. Reine Bürokratie für Statistikzwecke? Weit gefehlt, denn ohne Anmeldung ist der örtliche Netzbetreiber zu nichts verpflichtet.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Solaranlagen-Portal.com verfasst.
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Photovoltaik GroßanlagenBetrieb Anmeldung bei der Bundesnetzagentur

Anmeldung einer Photovoltaik Großanlage bei der Bundesnetzagentur

Die Anmeldung einer PV Anlage bei der Bundesnetzagentur ist in der Regel mit wenig Aufwand verbunden und binnen kurzer Zeit erledigt. Einige Dinge gilt es jedoch im Vorfeld zu beachten:

1. Warum ist eine Anmeldung notwendig?

Ohne Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist der örtliche Netzbetreiber nicht verpflichtet, die  Einspeisevergütung für die Photovoltaikanlage zu zahlen. Dies ist im § 16 Absatz 2 des EEG festgelegt.

2. Für welche Photovoltaik Anlagen trifft die Anmeldepflicht zu? 

Es müssen nur Photovoltaik Klein- und Großanlagen bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden, die eine Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz erhalten und nach dem 01. Januar 2009 neu in Betrieb genommen wurden. PV Anlagen, die die gesetzliche Einspeisevergütung nicht erhalten, sind von der Anmeldung befreit.

3. Wer muss die Photovoltaik Anlage melden und wann?

Melden muss die Photovoltaik Anlage bei der Bundesnetzagentur der Anlagenbetreiber - also die Person, die die Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung nutz. Unabhängig davon, ob die Person  selbst der Eigentümer ist.

Sobald der Inbetriebnahmezeitpunkt der Photovoltaik Anlage verbindlich feststeht, kann die Anlage angemeldet werden - frühestens zwei Wochen vor dem Tag der Inbetriebnahe, spätestens am Tag der Inbetriebnahme. Die Anmeldung muss jedesmal neu gemacht werden, wenn Photovoltaik Module zu einer bestehenden Klein- oder Großanlage hinzugebaut werden.

4. Wie läuft die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ab?  

Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist ausschließlich online im PV Meldeportal möglich. Im Anschluß erhält der Anlagenbetreiber von der Bundesnetzagentur eine schriftliche Bestätigung mit einer Registrierungsnummer. Diese gilt als Nachweis für den Netzbetreiber, dass die PV Anlage gemeldet ist und die Einspeisevergütung gezahlt werden muss.  

5. Welche Angaben sind erforderlich?

Gemeldet werden muss die Summe der installierte Nennleistung aller Photovoltaik Module, die seit dem 01. Januar 2009 neu in Betrieb genommen wurden. Wurde eine bestehende Photovoltaikanlage erweitert, die bereits vor 2009 in Betrieb ging, muss nur die Nennleistung der neuen Module gemeldet werden. Klein- und Großanlagen vor 2009 interessieren die Bundesnetzagentur nicht mehr.

Die Nennleitung ist in der Regel auf dem Kaufvertrag des Photovoltaik Fachbetriebs verzeichnet. Wird mehr als eine Anlage betreiben und befinden sich diese an verschiedenen Standorten, muss für jede PV Anlage ein gesondertes Formular ausgefüllt werden.

Alle weiteren Fragen zur Anmeldung beantwortet ein Datenblatt, dass die Bundesnetzagentur als Ausfüllhilfe zur Verfügung stellt. Photovoltaik Fachbetriebe können als Dritte auch das Formular ausfüllen. Unterschreiben und einreichen muss es in jedem Fall der Betreiber der PV Anlage. 

Weiterlesen zum Thema "Einspeisemanagement "

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Erfahrungen mit der Stromcloud?

Ich plane den Bau einer PV Anlage und habe von der Stromcloud gehört. Daher meine Frage: Kann ich auch nur die Cloud buchen? Eine PV Anlage habe ich ja schon bzw. plane / kaufe ich gerade. Gibt es sonst Erfahrungen mit der Stromcloud?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Die Firma Sonnen und Senec bieten die Cloud aktiv an.

Wenn Sie die Cloud nutzen möchten brauchen Sie den Speicher der jeweiligen Firma.

Von Sonnen würde ich generell abraten da die Firma darauf bedacht ist einen hohen Ajtienweet zu erreichen um beim
Börsengang ordentlich Kasse zu machen. Ich bezweifle nur ob das für die Kunden nachhaltig ist und ob die Garantiezeiten
eingehalten werden.

Wenn Sie sich unbedingt eine Cloud leisten möchten, nehmen Sie Senec.

Generell kann ich Ihnen nur raten genau zu rechnen!

Die Berechnungen die wir mit beiden Anbietern vollzogen haben waren negativ.

Ich habe bis jetzt keine Berechnung gesehen wo der Kunde einen Vorteil hatte.

Gerne erkläre ich Ihnen die List und Tücken, die Sie im normalen Angebot nur sehr schlecht erkennen.

Mein Rat - Batterrie etwas größer als Ihr Verbrauch und auf jedenfall größer als Ihre PV Anlage.

Beispiel : 5 KWp PV Anlage dann 8 oder 9 KW Speicher !

Erfahrungen mit Solarziegeln von autarq

Haben Sie Erfahrung mit Solarziegeln der Firma autarq / Berlin? Wir interessieren uns für Solarziegel und wüssten gerne mehr über Vor- / Nachteile und technische Umsetzung.
Antwort von ENPLA GmbH

Hallo,
Ja wir haben Erfahrung mit den Solarziegeln von Autarq.
Referenzen können Sie bei uns besichtigen. Für weitere Fragen und eine Berstung kontaktieren Sie uns einfach!

ENPLA GmbH, 88630 Pfullendorf.

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