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Anlagenzusammenfassung: Gesetzliche Bestimmungen

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Um Mitnahmeeffekte durch Anlagensplitting von Photovoltaikanlagen zu vermeiden schreibt §19 EEG vor, dass mehrere PV-Anlagen zur Ermittlung der Einspeisevergütung unter gewissen Umständen als eine Anlage gezählt werden. Der Gesetzestext unterscheidet zwischen Anlagen an / auf Gebäuden und Freiflächenanlagen.

Dachanlagen werden unabhängig von den Eigentumsverhältnissen zur Ermittlung der Einspeise­vergütung als eine Anlage gewertet, wenn:

  • sie sich auf demselben Grundstück oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden,
  • die Anlagen Strom aus der gleichen regenerativen Energiequelle erzeugen,
  • der erzeugte Strom entsprechend den EEG-Vorgaben vergütet wird
  • und die betreffenden Anlagen innerhalb von zwölf aufeinander folgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.

Freiflächenanlagen werden unabhängig von den Eigentumsverhältnissen zur Ermittlung der Einspeise­vergütung als eine Anlage gewertet, wenn:

  • sie innerhalb der selben Gemeinde,
  • innerhalb von 24 aufeinanderfolgenden Kalendermonaten, 
  • im Abstand bis zwei Kilometer Luftlinie (gemessen vom äußeren Rand der jeweiligen Anlage)

errichtet und in Betrieb genommen wurden.

Der erzeugte Strom aus mehreren Anlagen kann über eine gemeinsame Messeinrichtung abgerechnet werden. In diesem Fall ist die Bemessungsleistung / installierte Leistung jeder einzelnen Anlage maßgebend.

 

Verwandte Fragen zur Zusammenfassung von Photovoltaikanlagen

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com