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Solarvergütung 2017

Die Solarvergütung setzte und setzt noch immer Anreize für den Bau einer eigenen Photovoltaikanlage. Doch die aktuellen Konditionen führen dazu, dass Photovoltaikanlagen heute zunehmend für andere Zwecke gebaut werden als noch vor zwei, drei Jahren. Der Eigenverbrauch ist inzwischen zum neuen Verkaufsargument für Photovoltaikanlagen geworden.
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Solarvergütung 2017: Anreiz für mehr Eigenverbrauch von Solarstrom

Solarvergütung - Motor des Photovoltaik Zubau in DeutschlandDie Solarvergütung ist die treibende Kraft für den Anlagenzubau in
Deutschland. So oder so. | © Marco2811 - Fotolia.com

Die Solarvergütung ist mittlerweile bei rund 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde angekommen. Die Kosten, um selbst Strom mit einer eigenen Photovoltaikanlage zu erzeugen (Größenordnung Ein- und Mehrfamilienhaus), liegen auf die Kilowattstunde umgerechnet aktuell bei rund 11 bis 13 Cent. Das heißt, mit der aktuellen Solarvergütung erzeugen Sie quasi Strom zum gleichen Preis bzw. nur leicht besseren Konditionen, wie Sie ihn anschließend wieder verkaufen können (einspeisen).

Den erzeugten Solarstrom vollständig einzuspeisen wie noch vor einigen Jahren, ist angesichts der Solarvergütung 2017 kein Selbstläufer mehr, um mit einer Photovol­taikanlage eine Rendite zu erwirtschaften. Der Eigenverbrauch wird mehr und mehr zum (notwendigen) Verkaufsargument, da sich der Stromverkauf nicht mehr ewig lohnen wird. Denn zu 11 bis 13 Cent Stromgestehungskosten lässt sich mit einer eigenen PV-Anlage der Haushaltsstrom deutlich günstiger produzieren, als wenn er weiterhin vom Netzbetreiber zu rund +26 Cent bezogen wird.

Sätze für die Solarvergütung 2017

Inbetriebnahme
im Monat
Anlagentyp Nennleistung
der PV-Anlage (kWp)
Einspeisevergütung
(Cent/kWh)
Kürzung gegenüber
Vormonat
Februar 2017 Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden bis 10 12,30 0,00%
>10 bis 40 11,96
>40 bis 100 10,69
sonstige Anlagen bis 100 8,51
März 2017 Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden bis 10 12,30 0,00%
>10 bis 40 11,96
>40 bis 100 10,69
sonstige Anlagen bis 100 8,51
April 2017 Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden bis 10 12,30 0,00%
>10 bis 40 11,96
>40 bis 100 10,69
sonstige Anlagen bis 100 8,51

Eigenverbrauch für Ein- und Zweifamilienhäuser interessant

Die Bundesregierung setzt mit ihrer aktuellen Förderkulisse für Photovoltaik Anlagen jedoch widersprüchliche Signale, den Eigenverbrauch bei Neuanlagen voranzutreiben. So wird zum einen der Kauf eines Stromspeichers durch die KfW Bank bezuschusst. Stromspeicher helfen, den erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern und machen das neue Betreibermodell "Eigenverbrauch" praktisch erst möglich. Zum anderen belastet der Gesetzgeber seit 01. August 2014 bei einer ganzen Reihe von Neuanlagen selbst verbrauchten Strom mit einer Abgabe (siehe Solarvergütung 2016 laut EEG) und macht es dadurch wieder ein Stück weit unattraktiver.

Lohnt es sich dann überhaupt, eine Neuanlage für den Eigenverbrauch zu kaufen? Ja, denn der Gesetzgeber hat für Kleinanlagen eine Tür offen gelassen. Neuanlagen bis 10 kWp Leistung (das entspricht üblicherweise der Anlagengröße für Ein- und Zweifamilienhäuser mit 80 bis 100 Quadratmeter bebauter Dachfläche) können den erzeugten Solarstrom weiterhin frei selbst verbrauchen ohne eine finanzielle Abgabe zahlen zu müssen.

Damit ist der Eigenverbrauch als Verkaufsargument im Kleinanlagensegment angekommen. Denn bei einer aktuellen Solarvergütung von weniger als 13 Cent pro eingespeister Kilowattstunde (siehe Tabelle) ist der Preisvorteil von selbst verbrauchtem Strom im Vergleich zu Netzstrom bereits so hoch, dass man rund 13 Cent pro Kilowattstunde sparen kann (bei 26 Cent Netzstrompreis).

Egal zu welchem Zweck Sie eine Photovoltaikanlage bauen wollen, ob noch zur Vollein­speisung oder mit möglichst hohem Eigenverbrauch, lassen Sie sich die Wirtschaftlichkeit mit der Solarvergütung 2017 von einem Fachmann durchrechnen. Denn um möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen zu können benötigen Sie zusätzliche Geräte wie Smart Home Lösungen oder einen Stromspeicher, welche die Anschaffungs­kosten noch einmal verteuern. Einen ersten Eindruck hierzu liefert vorab auch unser Photovoltaik Rechner.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com