Chronologie der Solarstromspeicher Förderung

9. November 2020
Die Solarstromspeicher Förderung wird kontrovers diskutiert. Deshalb wollen wir an dieser Stelle die Entwicklung nachverfolgen und in einer kurzen Chronologie Akteure, Argumente und Entwicklungen festhalten. Am 17.04.2013 wurde schließlich bekannt, dass die Finanzierung durch das BMU und die KfW gesichert ist und die Förderung für Solarstromspeicher ab 01. Mai 2013 offiziell beantragt werden kann.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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PhotovoltaikStromspeicherFörder-Chronologie

Förderung für Solarstromspeicher - Chronologie der Entwicklung

Juni 2012

Der Bundestag beschließt im Zuge der EEG Novelle als Kompromiss mit den Ländern, die Anschaffung von Solarstromspeichern staatlich zu fördern. Genaueres zur Förderung bleibt zunächst unklar, da lediglich ein Programm für die dezentrale Speicherung von Solarstrom zugesichert wird.

September 2012

Am 25. September findet die Gründungsversammlung des Bundesverband Energiespeicher statt. Damit gibt sich die Energiespeicher Branche offiziell eine eigene Interessenvertretung, die sich in den folgenden Monaten konstituiert.

Januar 2013

Der Bundesverband Energiespeicher gibt in einer offiziellen Pressemitteilung rückwirkend seine Gründung im September 2012 bekannt. Am 16. Januar werden erste Details zur Förderung für Batteriespeicher bekannt.

  • Die Frankfurter Rundschau nennt unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesumweltministeriums und Bundesumweltminister Peter Altmaier eine Fördersumme von insgesamt 50 Millionen € sowie weitere Konditionen und einen Start der Förderung zu Ostern 2013.
  • Die Fachzeitschrift photovoltaik beruft sich auf eigene Quellen, dass Verhandlungen zwischen dem Bundesumweltministerium und KfW-Bankengruppe läuft über die Ausgestaltung des Marktanreizprogramm für Batteriespeicher.
  • Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt in einer offiziellen Pressemeldung das Fördervorhaben der Bundesregierung und betont, dass die Förderung für Batteriespeicher an Bedingungen geknüpft sein wollte. Solarstromspeicher würden das Stromnetz entlasten, einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, den Bedarf am Stromnetzausbau reduzieren und die Ökostromumlage entlasten. Dabei beruft sich der BSW auf Aussagen der TU Braunschweig zur Netzstabilität sowie das Fraunhofer ISE, wonach die Aufnahmefähigkeit im Netz durch Batteriespeicher gesteigert würde.

Am 17. Januar spricht die Leiterin des Referats Markteinführung Erneuerbare Energie im Bundesumweltministerium Karin Freier gegenüber der Fachzeitschrift Photon von einem Start der Solarstromspeicher Förderung bereits im Februar.

Drei Tage später, am 20. Januar, veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Reihe kritischer Stimmen zur Batteriespeicher Förderung.

  • Hildegard Müller, Chefin BDEW kritisiert die Förderung als Doppelförderung, die zu Lasten aller Stromkunden gehe. Sie sieht die Gefahr, dass Entsolidarisierungseffekte im Energiesystem weiter vorangetrieben werden und Solarstromspeicher deshalb mit dem Gesamtnetz verknüpft und von außen steuerbar sein müssten, um die Netzstablilität zu gewährleisten.
  • Felix Matthes vom Ökoinstitut sieht Batteriespeicher als zu teuer und sieht die Einbindung der Batteriespeicher ins Stromnetz nicht als gewährleistet.
  • Stephan Kohler, Chef der dena sieht im ungünstigsten Fall eine Destabilisierung des Stromnetz und fordert, den Ökostromausbau besser mit dem Netzausbau abzustimmen.
  • Laut Wirtschaftsministerium führe ein höherer Eigenverbrauch durch Solarstromspeicher nicht zwangsläufig zu Entlastung des Verteilnetz. Da Batteriespeicher bislang noch nicht wirtschaftlich seine, setzte das Wirtschaftsministerium auf Förderung der Forschung.

Am 25. Januar präsentierte der Bundesverband Solarwirtschaft die "Speicherstudie 2013" des Fraunhofer-Institut für Solare Energeisysteme ISE sowie eine Umfrage, die der Verband im Herbst 2012 bei Anbietern von Solarstromspeichern durchgeführt hat. In diesem Zuge spricht sich der BSW noch einmal deutlich für die Einführung eines Programms zur Förderung für Solarstromspeicher aus. Als Ergebnisse der Studie und der Umfrage:

  • entlasten Solarstromspeicher die Stromnetze wenn sie netzdienlich betrieben werden, weil in der Spitze weniger Strom ins Netz eingespeist und dadurch Einspeisespitzen geglättet werden
  • erhöhen Solarstromspeicher die Aufnahmefähigkeit bestehender Stromnetze um bis zu 66%
  • ist der Effekt der Netzentlastung umso größer, je mehr Speicherkapazität in der Summe zur Verfügung steht
  • wird die EEG-Umlage deutlich entlastet, da selbst verbrauchter Solarstrom nicht vergütet werden muss
  • entkoppeln Solarstromspeicher die Stromerzeugung vom augenblicklichen Stromverkauf, was die Vermarktungserlöse für Solarstrom steigert
  • sind die hohen Investitionskosten für Solarstromspeicher bislang das größte Hindernis für deren Verkauf
  • würde das Kaufinteresse im Kleinanlagensegment steigen, wenn sich Solarstromspeicher amortisieren würden, z.B. durch eine Förderung

Februar 2012

Am 06. Februar werden die Details zur KfW Förderung für Batteriespeicher bekannt. Der Photovoltaik Fachbetrieb Enerix veröffentlicht das Merkblatt der KfW Bankengruppe zur Förderprogramm 275 "Erneuerbare Energien Speicher". Demnach soll die Förderung für Batteriespeicher am 01.05.2013 starten in Form eines zinsgünstigen Darlehens mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von 30%. Gefördert würden neu zu bauende Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher sowie die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen mit einem Batteriespeicher, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurden. Auf Nachfrage bestätigte die KfW Bankengruppe gegenüber Solaranlagen-Portal.com, dass es sich hierbei um das offizielle Merkblatt zum Förderprogramm 275 handelt.

Am 21. Februar berichtet das photovoltaik-Magazin, dass die Förderung für Batteriespeicher zunächst auf Eis gelegt wurde und beruft sich dabei auf Aussagen eines Sprechers des Bundesumweltministeriums. Unklar sei, wann das Programm genau kommen werde. Der ursprüngliche Starttermin 01. Mai 2013 sei jedoch noch nicht vom Tisch. Als Grund für die Verzögerung werden fehlende Einnahmen aus dem Energie- und Klimafond genannt. Die Rahmenbedingungen für die Solarstromspeicher Förderung sind indes weitgehend ausgehandelt (siehe offizielles Merkblatt der KfW zum Förderprogramm 275).

März 2013

Im Rahmen der Energy Storage Konferenz in Düsseldorf vom 18. bis 19. März spricht sich Bundesumweltminister Peter Altmaier noch einmal deutlich für die Solarstromspeicher Förderung aus, da sie dem Bundesrat bereits zugesichert wurde im Rahmen der EEG Novelle 2012. Das berichtet das pv-magazine. Laut seiner Aussage hätte er die Förderung wie geplant gerne zum 01. Mai 2013. Ungelöst ist bis dato jedoch noch immer die Finanzierung der Batteriespeicher Förderung über den Energie- und Klimafonds. Neben der Anschaffung soll auch die Forschung für Batteriespeicher mit rund 200 Millionen Euro gefördert werden.

Am 19. März tritt der Bundesverband Energiespeicher zu seiner ersten Mitgleiderversammlung zusammen, auf der u.a. eine Roadmap ausgearbeitet werden soll, um die Marktentwicklung weiter voranzutreiben.

April 2013

Am 15. April wird bekannt, dass die Refinanzierung der Kredite durch die KfW Bankengruppe steht. Offen sei bislang noch die Finanzierung des Zuschusses durch das Bundesumweltministerium sowie das Volumen der Batteriespeicher Förderung. "Uns ist nichts bekannt, dass es zum 01. Mai nicht mit der Speicherförderung losgehen sollte", wird Wolfram Schweickhardt, ein Sprecher der KfW zitiert. Die KfW sei startklar für die Solarstromspeicher Förderung ab Anfang Mai.

Zwei Tage später, am 17. April 2013, gibt der Bundesverband Solarwirtschaft in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Finanzierung der Solarstromspeicher Förderung gesichert und vom Bundesumweltministerium bestätigt wurde. Damit kann offiziell ab 01. Mai 2013 die Förderung für einen Photovoltaik Speicher bei der Hausbank beantragt werden. Alle weiteren Informationen zur Förderhöhe und Förderkonditionen für Batteriespeicher finden Sie hier in der Zusammenfassung.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was passt du meiner Anlage?

"Einphasiger-", oder "Dreiphasiger-Wechselrichter"? Klar ist die Berechnung der Einspeisung mittels einem saldierendem Zähler gewährleistet. Aber wie verhält es sich mit der Auslastung der Phasen? Eine einphasige Einspeisung bei eine dreiphasigen Verteilung (Ph1: Keller, Ph2: Erdgeschoss, Ph3: Obergeschoss. Da die Einspeisung nur auf die Phase "Obergeschoss" mit wenigen Verbrauchern angeschlossen ist? Habe ich noch einen Vorteil, da die weiteren Phasen ja nicht von der PV-Anlage bedient werden. Einspeisevergütung (nur 12,4): Ja, aber ich will maximalen Eigennutz bei 24,8 ct/kwh.
Antwort von Elektrotechnik Tim Frischling

Es ist nur eine maximale Schieflast von 4,6kW zu gewährleisten.
Wo die PV-Anlage angschlossen ist, ist "relativ egal", da, wie bereits richtig erwähnt die Zähler saldieren.

Auf den gemessenen Eigenverbrauch hat dies keine Auswirkung.

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung an einen Wechselrichter anschließen?

Kann ich zwei Strings mit verschiedener Anzahl von Modulen und unterschiedlicher Dachausrichtung (einmal Süd und einmal Ost) an einen Wechselrichter, kein Multiwechselrichter anschließen?
Antwort von MICO-Energieberatung

Wenn Sie einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern haben, ist das kein Problem.
Der Maximum Power Point (MPP) eines Solarmoduls beziehungsweise eines Strings ist der Punkt der Strom-Spannungs-Kennlinie, an dem das Solarmodul die höchste Leistung erbringt. Der MPP-Tracker hat nun die Aufgabe, den Maximum Power Point zu ermitteln, da dieser von der Sonneneinstrahlung, der Temperatur und individuellen Moduleigenschaften abhängig ist und sich somit ständig ändert.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen, sonst melden Sie sich einfach.

Photovoltaik Freiflächenanlage: Kosten, Förderung und Rentabilität?

Als Erbengemeinschaft von 3 Geschwistern besitzen wir in der Gemarkung Hösbach eine ebene Fläche Agrarland von 10 700 Quadratmetern mit einer erweiterbaren Fläche von weiteren 5 000 Quadratmetern Ackerland unmittelbar parallel im direkten Anschluss. Diese zusätzlichen 5 000 Quadratmeter sind im Besitz von zwei unserer Cousinen. Auf unserem Gelände befindet sich auch ein Hochspannungsmast . Derzeit werden die Grundstücke aufgefüllt mit Erdaushub (fast beendet) bedingt durch vorherigen Kalkabbau. Sowohl die Erbengemeinschaft als auch unsere Cousinen ( zusammen dann als Interessengemeinschaft), sind interessiert an einem Angebot für eine Photovoltaikanlage auf dieser Freifläche von insgesamt 1, 5 Hektar Land . Meine Fragen sind : 1) Was sind die Investitionskosten für eine solche Anlage ? 2) Welche Fördermittel (falls zutreffend) gibt es möglicherweise für solche Projekte. 3) Was wäre die Rentabilität und die Dauer für das Amortisieren einer solchen Investition? Für eine Antwort und Kontaktaufnahme wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Peter Hufgard
Antwort von PV Montagen G. Vijayakumar

Es werden mehr Daten Benötigt, daß ist das erste. Denn es steht zum Beispiel die Frage im Raum ob das Erdreich welches grad aufgefüllt wird auch verdichtet wird. Und wie sehr es verdichtet wird. Und nun zur Puntuellen Beantwortung Ihrer Fragen.

1) Die Investitionskosten für solch eine Anlage müssen vorab (nach Inaugenscheinnahme des Geländes sowie Geologisches Gutachten (z.B) erst Berechnet werden wenn mehr Details vorliegen würden.

2) Fördermittel gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Maße das es sich, so gesehen um Geldtauscherei handelt.

3) Die Rentabilität einer Anlage von dieser Größe steht ausser Frage. Denn die Energiepreise werden nicht sinken von Jahr zu Jahr sondern eher wird das Gegenteil der Fall sein. Unter Bezugnahme auf das Vorgenannte ergibt sich auch keine Haltbare Aussage über die Dauer der Amortisierung der Anlage.

Nun konnte ich Ihnen leider nicht wirklich weiterhelfen, stelle es Ihnen jedoch anheim mich zu Kontaktieren. Denn die Thematik einer solchen Anlage ist komplexer als das es sich darstellt. Eine reine Angabe der Verfügbaren Fläche ist Dahingehend nicht wirklich Ausreichend.

Viele Grüße

Holger Gerhardt

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Smart Grid ready Funktion: Was bedeutet das?

Kann mir hier jemand den Begriff "Smart Grid ready Funktion" für die Speicherung von Energie mit intelligenter Steuerung erklären? Vielen Dank für die Hilfe!
Antwort eines Haus&Co Experten

Smart Grid-Geräte eröffnen interessante Vernetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Smart Grid-fähige Wärmepumpen über eine Schnittstelle auf einen Überschuss an Solarstrom reagieren. Stromnetzbetreiber können über die integrierte Smart Grid-Schnittstelle den Stromspeicher direkt ansteuern und die Stromnetze stabilisieren und entlasten. Mit einem solchen Schwärmenetz können Erzeugung und Verbrauch noch weiter entkoppelt werden: Überschüsse, die im Sommer erzeugt werden, können im Winter genutzt werden. Dazu finden Sie auch Infos hier: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher

Lohnt sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses?

Ich interessiere mich für die Inbetriebnahme einer eigenen Solaranlage. Nun frage ich mich aber, ob sich eine PV-Anlage bei Ost-West-Ausrichtung des Hauses überhaupt lohnt? (Satteldach, ca. 45°)
Antwort von ELEKTRO-HAUSMANN

Hallo,

kann ich nur empfehlen. Wir erhöhen damit die Sonnenstunden für die PV-Anlage und können
damit den Eigenverbrauch, über den sich die PV-Anlage zuerst rechnet optimieren. Gleichzeitig
können wir mit der 70% Regel zusätzliche Kosten für einen Rundsteuerempfänger sparen.
Deshalb Ost-West.

Gruß
G.Hausmann

PV-Anlage selber installieren

Besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage der Größe 1 bis 2 KW selbst bei einem Anbieter zu kaufen und selber auf meinem Hausdach zu installieren? Wie muss die Anlage angemeldet werden und muss die Anlage durch eine Fachkraft abgenommen werden? Oder kann die Anlage auch ohne Anmeldung betrieben werden (da sehr geringe Leistung zum Eigenverbrauch)?
Antwort von synertec

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit eine PV-Anlage selbst zu montieren. Vorrausetzung ist neben dem handwerklichen Geschick und keine Angst vor Höhe auch eine Absicherung durch ein Gerüst, welches auch die Arbeit erleichtert. Trotzdem sollte ein Fachmann Sie unterstützen bei den einzelnen Arbeitsschritte, somit ist eine sichere Montage gewährleistet und Montagefehler ausgeschlossen. Für den Stranganschluß wird spezielles Montagewerkzeug benötigt um die Steckverbinder sicher zu vercrimpen. Unsere Fachpartner können Sie bei der Montage unterstützen.

Die wechselstromseitige Einbindung der PV-Anlage muß durch einen Elektromeister erfolgen, er kümmert sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber, ebenso bei der Abnahme durch den Netzbetreiber.

Eine Anlage ohne Anmeldung zu betreiben würde ich nicht empfehlen. Wollen Sie keinen Überschußstrom einspeisen muß zumindest ein neuer Zähler mit Rücklaufsperre eingebaut werden.
Bedenken Sie dabei, das der Überschußstrom dann kostenlos ins Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Das wird durchaus auch bei einer kleineren Anlage passieren.

Es gibt aber durchaus die Möglichkeit eine PV-Anlage ohne oder teilweise ohne Finanzamt zu betreiben. Hier können wir Ihnen beim Kauf einer Anlage weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit sonnigen Grüßen.
snertec

Muss ich meinen selbst erzeugten und verbrauchten Strom versteuern?

Ich habe im Febr. 2016 eine Photovoltaikanlage (7,1 Kwp) mit Speicher installiert. Von der Kleinunternehmerregelung habe ich keinen Gebrauch gemacht, also die gezahlte Mwst. rückerstattet bekommen und monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung gemacht. Muss ich nun den selbst verbrauchten Strom versteuern und wenn ja, zu welchem Kw/h-Preis?
Antwort von Greentec-Solar GmbH

Hallo,

Eigenverbrauch ermitteln und mit dem Stromtarif der aktuellen Stromrechnung multiplizieren.
Aus diesem Betrag den Anteil der MwSt ermitteln und bei der Umsatzsteuererklärung anzeigen.
Den Netto-Betrag aus dem
Eigenverbrauch als Einnahme der PV-Anlage bei der Gewinn-Verlustrechnung einbeziehen
und den Gewinn aus der PV-Anlage bei der Einkommensteuererklärung angeben.

das nur als grobe Aussage, genaues sagt der Steuerberater oder das Finanzamt.
Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Gewähr.

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

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