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Konversionsflächen: Praxisentscheid für die Förderfähigkeit

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Ist anvisiertes Bauland eine Konversionsfläche im Sinne des EEG und damit förderfähig? Diese Frage kann im Zweifels- und Streitfall bis zu einer Klärung durch die Clearingstelle EEG führen. So auch im folgenden Beispiel.

Gestritten wurde um ein 9 Hektar großes Gelände mit vorhabenbezogenen Bebauungsplan, auf dem im Tagebau und Tiefbau Braunkohle abgebaut wurde, sich eine Brikettfabrik nebst Schwelerei und Aschehalde befand, der Verdacht auf Kampfmittel vorliegt und das seit kurzem komplett unter bergrechtlicher Aufsicht steht. Zudem liegt ein Drittel der Fläche innerhalb eines Gebiets von 110 Metern von einer Eisenbahntrasse entfernt. 

Diese Fläche wurde durch Votum der Clearingstelle als Konversionsfläche gewertet. (Quelle)

Hintergrund: Das Erneuerbare Energien Gesetz enthält keine letztendlich verbindliche Definition des Begriffs "Konversionsfläche". Dieses Praxisbeispiel kann für ähnliche Projekte als erste Entscheidungsgrundlage herangezogen werden.

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com