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Solarbäume

Solarbäume wurden in der Vergangenheit oft zu einem Streitpunkt zwischen Anlagenbetreiber und Netzbetreiber, wenn es um die Förderfähigkeit und damit Einspeisevergütung für den Solarbaum ging. Im Kern reduziert sich bei einem Solarbaum die Frage auf die Anbringung "an bzw. auf einem Gebäude". Die Clearingstelle EEG hat hierzu zwei richtungsweise Votums veröffentlicht, die anhand von Praxisfällen zeigen, wann bei einem Solarbaum die Förderfähigkeit gegeben ist.
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Solarbaum als PV-Anlage: Wann Solarbäume förderfähig sind nach EEG

SolarbaumBeispiel für einen nicht förderfähigen Solarbaum, da dieser nicht
an bzw. auf einem Gebäude angebracht ist | Urheber: Anna Re-
gelsberger | Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ein Solarbaum besteht in der Regel aus einer tragenden Konstruktion, meist ein Mast oder "Stamm". An diesem Solarbaum sind weitere Träger oder "Äste" ähnlich wie bei einem Baum angebracht, die Raum für mehrere Photovoltaik Module schaffen. Solarbäume eignen sich insbesondere für Plätze, die am Boden nur einen begrenzten Platz für die Verankerung mitbringen und nach oben hin mehr Platz für die solare Stromerzeugung bieten.

Wenn ein Solarbaum wie im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefordert fest mit einem Gebäude verbunden ist und sich an oder auf einem Gebäude befindet, dann steht den Anlagenbetreibern vom Solarbaum  Einpeisevergütung zu. Strittig ist unter Umständen der Beweis der festen Verbindung von Gebäude und Solarbaum. Dazu hat die Clearingsstelle zwei Verfahren geführt, die die Bedingungen für Anlagenbetreiber und Netzbetreiber klarer machen.

"Statisch vom Bestand des Gebäudes abhängig"

Relevant im Sinne des EEG ist die Frage, ob der fragliche Solarbaum, beziehungsweise die Solarbäume bei mehreren Anlagen, statisch von den dazugehörigen Gebäuden abhängig sind. In den der Clearingstelle vorliegenden Beispielen wurden Außenwände und Dachkonstruktionen dazu genutzt, um einem Solarbaum ausreichend statische Sicherheit zu bieten. Vor allem die Ableitung der Windlast steht dabei im Fokus der Verankerungen vom Solarbaum an den Gebäuden. Aus Gründen der Statik wird in der Regel der Solarbaum fest mit dem Gebäude verankert und kann ohne diese Verankerung nicht bestehen. (Quelle

Das heißt, dass der Solarbaum auf den Fortbestand des Gebäudes angewiesen sein muss, an dem er angebracht ist, um eine Einspeisevergütung zu bekommen. Dabei kann der Solarbaum auch unterirdisch im Fundament mit dem Gebäude verbunden sein. Die schließt die Formulierung "Anbringung an einem Gebäude nicht aus". Für Anlagenbetreiber eines Solarbaum oder mehrerer Solarbäume bedeutet dies, möglichst klar die statischen Berechnungen vorrätig zu halten. (Quelle)

Hintergrund

EEG 2009/2012 § 32 (1) "Für Strom aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie beträgt die Vergütung [...], wenn die Anlage

1. in, an oder auf einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage angebracht ist und das Gebäude oder die sonstige bauliche Anlage vorrangig zu anderen Zwecken als der Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie errichtet worden ist (...)"

Weitere Praxisbeispiele ähnlich zum Solarbaum, wann eine Photovoltaikanlage an bzw. auf einem förderfähigen Gebäude angebracht ist, finden Sie hier.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com