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Vergütung für Aufdach-PV-Anlagen: Holzschuppen förderfähig?

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Nein! Wird ein Holzschuppen ausdrücklich in seiner Konstruktion so angelegt, dass er für die Gewinnung von solarer Strahlungsenergie, also Photovoltaik, ausgelegt ist, werden die Ansprüche des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht erfüllt. Das betrifft vor allem Holzschuppen, die mit großflächigen Dächern ausgestattet werden sollen und in besonders geeigneten Neigungswinkeln die volle Sonneneinstrahlung einfangen könnten. Dabei gilt ein Holzschuppen als bauliche Anlage, die die weiteren Anforderungen an Gebäude im Sinne des EEG erfüllen muss. Dazu zählt auch die Montage der Photovoltik-Anlage in, an oder auf einem Gebäude; die Durchführung eines Verfahrens nach § 38 Satz 1 des Baugesetzbuches oder in einem geschlossenen Bebauungsplan nach § 30 Baugesetzbuch.

Notwendig ist die Ausrichtung des Holzschuppens auf Zwecke, die nicht vorrangig der Gewinnung von Solarstrom dienen, also der optimalen Lagerung von Holz. Insbesondere die bauliche Konstruktion darf nicht ausschließlich auf die Gewinnung von Solarenergie ausgerichtet sein. Der Gesetzgeber wirkt so der zusätzlichen Versiegelung von Flächen entgegen. Ist der Holzschuppen eindeutig vorrangig auf die Photovoltaik-Anlagen ausgerichtet, dann stehen dem Betreiber keine Einspeisevergütung zu. (Quelle)

Hintergrund

§ 32 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012: "Für Strom aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie beträgt die Vergütung [...], wenn die Anlage in, an oder auf einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage angebracht ist und das Gebäude oder die sonstige bauliche Anlage vorrangig zu anderen Zwecken als der Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungs­energie errichtet worden ist [...]."

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com