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Abrechnung Netzbetreiber: Messkosten & geringe Einspeisung

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Grundsätzlich entfallen die Messkosten nicht, auch nicht bei geringfügigen Einspeisungen. Um den Aufwand für Anlagenbetreiber möglichst gering zu halten, hat die Clearingstelle eine Empfehlung herausgegeben, bei Photovoltaik Anlagen mit bis zu 30 kW Leistung folgendermaßen vorzugehen:

  1. Einspeise- und Bezugsstrom über einen Einrichtungszähler ohne Rücklaufsperre zu erfassen oder 
  2. den Bezugsstrom durch eine pauschale Abrechnung zu erfassen.

Bei beiden Punkten entfällt ein zweiter Bezugsstromzähler, sodass sich die Kosten für die Messung verringern. Bei beiden Punkten ist die Zustimmung von folgenden Beteiligten notwendig, die der Anlagenbetreiber jeweils auf eigene Kosten einholen muss:

  • zuständigen Eichbehörde
  • der Netzbetreiber im Hinblick auf die Netzentgelte
  • das Elektrizitätsversorgungsunternehmens als Stromlieferanten
  • die zuständigen Finanzbehörden

Sobald diese Einwilligungen vorliegen, kann der Anlagenbetreiber auf die Verwendung eines separaten Strombezugszählers verzichten bei Photovoltaik-Anlagen bis zu 30 kW. Seitens der Bundesfinanzministeriums besteht allerdings der Vorbehalt, dass andere Verbraucher über denselben Anschluss keinen Strom aus dem Netz entnehmen. In diesem Fall könne auf die umsatzsteuerliche Erfassung des Bezugsstroms verzichtet werden. Die stromsteuerliche Erfassung bleibt davon unberührt. (Quelle)

Die Clearingstelle weist zusätzlich darauf hin, dass auch fachkundige Dritte die Messung durchführen können. (Quelle)

Hintergrund

EEG 2009/2012 § 13 "Die notwendigen Kosten des Anschlusses von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien oder aus Grubengas an den Verknüpfungspunkt nach § 5 Abs. 1 oder 2 sowie der notwendigen Messeinrichtungen zur Erfassung des gelieferten und des bezogenen Stroms trägt die Anlagenbetreiberin oder der Anlagenbetreiber."

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com