Die Photovoltaikanlage
Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die sich jeder zu Nutze machen kann! Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage erzeugen Sie den Strom für Ihren Haushalt selbst – und dies umweltfreundlich und unabhängig. Die Technik entwickelt sich rasendschnell fort, wird von Jahr zu Jahr erschwinglicher und leistungsfähiger. In diesem ersten Themenkomplex wollen wir Sie mit der Photovoltaik vertraut machen und zeigen, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten es privat und gewerblich gibt.
Die Photovoltaikanlage als umweltfreundlicher Stromerzeuger
In Zeiten globaler Erderwärmung und steigendem Kohlendioxid-Emission entscheiden sich immer mehr Haushalte für die Nutzung regenerativer Energien, insbesondere Photovoltaik. In einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) wird das Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt - ohne Lärm, Schmutz und externe Stromzufuhr. Die Sonne steht jedermann ständig und kostenfrei zur Verfügung und macht Verbraucher unabhängig von Stromanbietern.
Funktionsweise von Photovoltaikanlagen
In der Photovoltaik wird zwischen netzgekoppelten Anlagen und Inselanlagen unterschieden. Eine netzgekoppelte Solaranlage ist an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Photovoltaikmodule, die aus vielen Solarzellen bestehen, erzeugen elektrischen Strom aus der Sonnenenergie. Ein Wechseltrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, mit dem alle Haushaltsgeräte betrieben werden. Dieser Strom wird dann in das öffentliche Netz eingespeist. An bewölkten Tagen, wenn die PV-Anlage nicht genug Energie erzeugt, wird das Haus weiterhin über das Stromnetz versorgt.
Eine Inselanlage ist nicht an das Stromnetz angeschlossen und ist daher sehr gut zur Versorgung von Wohnwagen und Wochenendhäusern geeignet. Statt der üblichen Anbringung auf einem Hausdach, kann eine Photovoltaikanlage beispielsweise auch auf Feldern installiert werden. Mehr über diese Technik finden Sie in unseren Artikel zu Photovoltaik-Freilandanlagen und Photovoltaik Großanlagen.
Leistung einer Photovoltaikanlage
Die Leistung einer Photovoltaikanlage wird in Wp (Watt Peak) gemessen. Die Angabe der Leistung auf den Solarmodulen wird als Nennleistung bezeichnet. Diese kann allerdings nur unter Laborbedingungen oder sehr sonnenreichen Tagen erreicht werden. Grundsätzlich geht man von einer Leistung von einer Kilowattstunde (kWh) erzeugter Energie pro angegebener Wattzahl (Wp) der Nennleistung aus. Was dies bedeutet und wie groß eine PV-Anlage sein muss, um Ihr Haus komplett mit Strom zu versorgen, erläutert Ihnen unser Artikel Leistung von Photovoltaikanlagen.
Neben der Nennleistung unterscheiden sich Photovoltaik-Anlagen in Bezug auf Ihre Effektivität auch im Wirkungsgrad der verwendeten Solarzellen. Dieser Wert gibt an, wie viel Prozent der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrischen Strom umgewandelt werden. Erläuterungen hierzu und Antworten auf die oft gestellte Frage, ob eine Fotovoltaik Anlage nicht doch mehr Energie verbraucht als sie erzeugt, finden Sie im Artikel Energiebilanz und Wirkungsgrad von Photovoltaik.
Der Wert hängt unter anderem von der Art der Solarzellen ab, die in der Anlage verwendet werden. Es wird zwischen monokristallinen, polykristallinen und Dünnschicht-Zellen unterschieden. Nähere Informationen zu den Unterschieden, Vergleiche der verschiedenen Arten und Tests unterschiedlicher Hersteller werden im Artikel Vergleich und Test von Photovoltaik behandelt.
Neben den Artikeln auf unserem Solaranlagen-Portal haben Sie die Möglichkeit, geprüfte Fachbetriebe in Ihrer Umgebung zu vergleichen. Probieren Sie unsere kostenfreie Postleitzahlensuche aus und lassen Sie sich unverbindliche Angebote zukommen.

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