Solarförderung
Solar ist eine saubere Energiequelle und wird vielfältig gefördert. Dabei gibt es je nach Technik - Solarstrom oder Solarwärme - unterschiedliche Programme für die Solarförderung. Aktuelle Engpässe in den staatlichen Töpfen für die Förderung sollten Verbraucher jedoch nicht von der umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung abhalten. Denn es gibt auch alternative Anlaufstellen, die Solaranlagen fördern.
Photovoltaik: Solarförderung für sauberen Strom
Photovoltaik wird durch das EEG, das "Erneuerbare-Energien-Gesetz", gefördert. Dabei zahlt der Stromnetzbetreiber einen festen Betrag pro Kilowattstunde eingespeisten Solarstroms durch die Photovoltaikanlage. Aktuell liegt die Einspeisevergütung für Photovoltaik Anlagen mit einer Leistung bis 30kW bei 32,88 Cent pro Kilowattstunde.
Wichtig für die Solarförderung ist, dass die Rahmenbedingungen des EEG eingehalten werden und der Antrag vor dem Bau der Anlage gestellt wird, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können.
Nebend der staatlich garantierten Einspeisevergütung gewährt die KfW Bank Kredite für Photovoltaikanlagen. Auch einige Bundesländer haben eigene Förderprogramme aufgelegt. Detaillierte Inforamtionen hierzu finden Sie in unserem Bericht zur Photovoltaik Förderung.
Solarthermie: Förderung für nachhaltiges Heizen
Für die Solarthermie gibt es zwei Formen der Solarförderung – zum einen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und zum anderen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW gewährt Solarthermie Förderung durch zinsgünstige Kredite bis zu 50.000 Euro für Neubauten und 75.000 Euro bei einer Haussanierung. In unserem News - Blog finden Sie weitere aktuelle Informationen zu neuen Standards in der KfW Förderung.
Das BAFA zahlte bis zum März dieses Jahres einen einmaligen Zuschuss für den Einbau einer thermischen Solaranlage. Allerdings sind die Mittel zur Solarförderung für 2010 aufgebraucht und eine Förderung durch die BAFA zurzeit nicht möglich. Wenn sich diese Situation zur Förderung von Solaranlagen ändert erfahren Sie es über unseren News - Blog.
Eine Solaranlage lohnt sich auch ohne Solarförderung
Solaranlagen sind auch bei einem Engpass mit Fördermitteln eine sinnvolle Investiton. Durch den Einbau der thermischen Solaranlage und die Nutzung von Solar kann die Gas- oder Ölrechnung beträchtlich gesenkt werden. Bei einer nur 60-prozentigen Deckung des Energiebedarfs durch Solar können in einem Einfamilienhaushalt jährlich rund 1.400 Kilowattstunden gegenüber traditionellen Heizmitteln eingespart werden. Dies ist nur ein Richtwert und abhängig vom Wirkungsgrad von Solarthermie und dem Warmwasserverbrauch des Haushaltes.
Neben dem Argument der besseren Umweltbilanz ist allerdings zu bedenken, dass sich ohne finanzielle Zuschüsse die Solaranlage erst nach einem längeren Zeitraum amortisiert. Für eine genaue Beispielrechnung lassen Sie sich von einem Solar Fachbetrieb beraten.

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