Sie beschäftigen sich zum ersten Mal mit dem Thema "Stromerzeugung mit Sonnenenergie"? Dann sind Sie in dieser Rubrik genau richtig! Sie versammelt grundlegendes Basiswissen zu Photovoltaik, Kosten, Förderungen sowie baulichen Voraussetzungen.
Hier erhalten Sie einen schnellen und einfachen Überblick!
Die Grundzüge einer Photovoltaikanlage sind Ihnen bereits bekannt und Sie beschäftigt vielmehr die Planung einer neuen Anlage? Dann finden Sie hier tiefergehende Informationen für ein Erstgespräch mit Photovoltaik Installateuren.
Hintergünde zur Einspeisevergütung, Finanzierung und Anlagentechnik.
Angebote für eine Photovoltaik Anlage liegen bereits auf dem Tisch?! Dann sollten Sie abschließend einen Blick auf die angebotenen Komponenten der Photovoltaikanlage sowie das Anlagensetting werfen bevor Sie einen Fachbetrieb beauftragen.
Inhalte von Photovoltaik Angeboten und Vergleichskriterien in der Übersicht.
Der Vertrag für Ihre Photovoltaik Anlage ist unterschreiben bzw. die Anlage bereits im Betrieb?! Dann ergeben sich praxisrelevante Fragen wie zum Eigenverbrauch und zur Selbstvermarktung des Stroms sowie zur Wartung und Reinigung.
Wurde die Photovoltaikanlage zuvor richtig installiert? Unsere Checkliste gibt Antwort!
Photovoltaikanlagen werden seit Jahren immer günstiger. So haben sich die Kosten einer Photovoltaikanlage in den letzten vier Jahren praktisch halbiert! Auch sind Solarmodule von heute wesentlich leistungsfähiger als noch vor einigen Jahren.
Gesunkene Kosten machen Photovoltaikanlagen wirtschaftlich noch interessanter.
Die Einspeisevergütung für eine neu installierte Photovoltaikanlage wird seit 2012 monatlich abgesenkt. Deshalb ist nach der Entscheidung für Photovoltaik Eile geboten, um noch die höchst mögliche staatliche Förderung zu bekommen.
Aktuelle Sätze für die kommenden Monate in der Übersicht.
Wer sich 2013 eine Photovoltaik Anlage anschafft, für den ist es lukrativer den Großteil des erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen anstatt ihn vollständig einzuspeisen. Stromspeicher machen den Eigenverbrauch möglich.
Seit Mai 2013 werden Photovoltaik Speicher sogar staatlich gefördert mit einem Zuschuss.
Der Photovoltaik Rechner ermittelt individuell, was eine Photovoltaikanlage kostet, welcher Stromertrag pro Jahr erzielt wird, wie hoch die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausfällt und welche Rendite mit der Investition möglich ist.
Mit nur sechs Angaben die eigene Photovoltaikanlage berechnen.
Photovoltaik: Eckdaten zur Anschaffung von Photovoltaikanlagen
Weg vom Atomstrom ist die Devise in Deutschland! Aber wie? Photovoltaik (oder auch Fotovoltaik) ist eine attraktive Möglichkeit regenerative Energiequellen zu nutzen. Die Sonneneinstrahlung liegt in Deutschland zwischen 850 und 1120 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Eine Photovoltaikanlage wandelt die Sonnenenergie durch den photoelektrischen Effekt in Solarzellen in nutzbaren Strom um. Die Gründe für die Popularität dieser Art von Energiegewinnung liegen auf der Hand: Erstens ist die Grundvorraussetzung - ein geeignetes Dach - bei den meisten Hausbesitzern gegeben und zweitens ist die Installation durch eine staatlich Einspeisevergütung oder den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms wirtschaftlich interessant.
Beweggründe für Photovoltaik
Neben dem Wunsch unabhängig in der Energieversorgung zu werden oder einen Teil zur Energiewende beizutragen, sind finanzielle Überlegungen oft entscheidend. Über die Einspeisevergütung erhält der Betreiber einer stromerzeugenden Solaranlage Geld vom Staat für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Diese Zahlung ist fest für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert und ermöglicht die Refinanzierung der Photovoltaikanlagen sowie darüber hinaus gehende Einnahmen. Eine Solaranlage amortisiert sich nach durchschnittlich 9 bis 12 Jahren und erwirtschaftet im Schnitt für eine jährliche Rendite von 3% bis 8%. Für eine genaue Berechnung der Wirtschaftlichkeit bei der die Preise mit den zu erwartenden Erträgen gegenübergestellt werden, können Sie unseren Photovoltaikrechner nutzen.
Vorraussetzungen für Photovoltaik
Bei Interesse an Photovoltaikanlagen sollten Eigenheimbesitzer zunächst prüfen, ob das Hausdach für die Installation geeignet ist - Sie wollen schließlich über mindestens 20 Jahre zuverlässig Solarstrom mit einer Anlage produzieren und letztlich profitabel wirtschaften. Fragen, die grundsätzlich geklärt werden müssen, sind also wie groß die zu Verfügung stehende Dachfläche ist (eine solche Fläche sollte frei von Verschattung durch umliegende Gebäude oder große Bäume sein - auch Dachfenster müssen von der Fläche abgezogen werden) und wie es um die Ausrichtung zur Sonne und die Dachstatik. Zusätzlich wird eine Installation erschwert, wenn das Dach mit Asbest belastet ist, da hier eine Dachsanierung im Vorfeld notwendig ist.
Umfang der Installation
Zentrale technische Komponenten von Photovoltaikanlagen sind Solarmodule, der Wechselrichter (zur Umwandlung in Wechselstrom), Solarkabel sowie das Montagesystem. Photovoltaik kann entweder "indach" (anstelle der Dachziegel) oder "aufdach" (auf den Dachziegeln) montiert werden. Während Module sind hinsichtlich Qualität und Kosten teilweise deutlich unterscheiden, sind auch die Wirkungsgrade der Module unterschiedlich. Die am weitesten verbreitete Variante auf deutschen Hausdächern sind polykristalline Module. Im Gegensatz zu monokristallinen Modulen, die in einem aufwendigeren Verfahren aus dem besonders reinen Halbleitermaterial Silizium hergestellt werden und einen höheren Wirkungsgrad aufweisen, haben polykristalline Solarzellen in der Regel das beste Preis-Leistungsverhältnis.
Kosten und Erträge
Größe und Preise einer Photovoltaikanlage beziehen sich in der Regel auf die Größe "kWp" / Kilowattpeak. 5 Solarmodule bilden in der Regel ein Kilowattpeak und nehmen eine Größe von ca. 8 Quadratmeter Dachfläche ein (auf einem Schrägdach). Die Preise für Photovoltaikanlagen liegen 2012 bei ca. 2.000€ bis 2.500€ pro kWp. Zusätzliche Kosten für Wartung, Instandsetzung und Versicherung der Anlage machen pro Jahr ein bis zwei Prozent der Anschaffungskosten aus. Ausschlaggebend für die Höhe der Einspeisevergütung ist der Monat der Installation. Hier gilt eine Degression der Einspeisevergütung. Das heißt, je später eine Anlage installiert wird, desto geringer fällt die über 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung aus.
Ein erstes Fazit: Die sinkende Einspeisevergütung wird durch sinkende Modulpreise und Installationskosten tendenziell aufgewogen, so dass eine Photovoltaikanlage weiterhin rentabel ist. Ein Vorteil der Photovoltaiktechnik ist, dass diese in Deutschland bereits tausendfach erprobt wurde. Die Kombination aus Einspeisevergütung, günstigen Finanzierungsmöglichkeiten und fallenden Modulpreisen, machen Photovoltaik zu einer ökologisch und wirtschaftlich attraktiven Investiton. Wir helfen Ihnen gerne dabei unverbindlich Fachbetriebe und Fachpartner für Ihre Region zu finden.
ICOO ist ein neues Tool. Es hilft den Erfolg von Photovoltaik oder Solarthermie zu messen. Produzierter Strom oder Heizungseinsparung werden sichtbar. Die Nutzung von ICOO ist kostenlos!