Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik
In Photovoltaik zu investieren ist wirtschaftlich rentabel und schont die Umwelt. An dieser Tatsache wird die jährlich sinkende Vergütung für den eingespeisten Strom nichts ändern. Was einer Anschaffung oft jedoch im Weg steht sind ungeklärte Fragen zur Finanzierung, zu Steuern und Versicherungen sowie gesetzlichen Vorgaben. Solaranlagen-Portal informiert Sie in diesem Themenschwerpunkt umfassend über alle Aspekte, die die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen betreffen. Zusätzlich finden Sie Information zur Dachflächenvermietung und Leasing sowie Rechenbeispiele, welche Rendite Anlagen erwirtschaften und wann sich eine Investition amortisiert.
Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen
Die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen kann sehr unterschiedlich sein. Es sollte daher in jedem Fall eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt werden. Dabei werden Kosten und Erträge zur Berechnung der Rendite gegenübergestellt.
Die Bundesregierung senkt zum April 2010 die Einspeisevergütung des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz um 15 Prozent. So soll eine Überförderung verhindert und ein langfristiges Wachstum gesichert werden. Grundsätzlich ist es für den Betreiber der Photovoltaikanlage rentabler, den erzeugten Strom komplett in das Netz einzuspeisen und dann daraus den Strom für den Eigenbedarf zu beziehen.
Diese Vergütung ist ein Bestandteil des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), welches die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördert und so schon in den vergangenen Jahren für einen Boom in der Photovoltaik gesorgt hat. Die Betreiber des öffentlichen Stromnetzes sind gesetzlich verpflichtet, diese Vergütung an den Betreiber der Photovoltaikanlage zu zahlen.
Faktoren der Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt für die Rentabilität, dass die Erträge, welche die Anlage über die Laufzeit erwirtschaftet, höher sein sollten als die Kosten für die Anschaffung der Anlage und die laufenden Kosten. Die Zeit, bis die erwirtschafteten Erträge höher sind als die Investitionskosten, nennt man Amortisationszeit. Dabei gilt der Grundsatz: Je kürzer diese Zeit, desto besser.
Die Anschaffungskosten machen den Großteil der Gesamtkosten der Photovoltaikanlage aus. Hinzu kommen die laufenden Kosten, wie beispielsweise Steuern, Abschreibung und Versicherungen.
Finanzierung von Photovoltaik
Falls der Hauseigentümer die Kosten nicht komplett selbst tragen kann, kommen unterschiedliche Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung für ihn in Frage, beispielsweise ein Darlehen oder eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Eine relativ neuartige und rentable Möglichkeit der Finanzierung ist das Leasing von Photovoltaikanlagen. Hierbei kauft eine Leasinggesellschaft die Anlage und überlässt diese gegen Zahlung eines festgelegten Betrages dem Betreiber zur freien Nutzung.
Für den Fall, dass Sie zwar die Stromerzeugung aus Photovoltaik fördern möchten, jedoch nicht selbst diese große Investition tätigen und die Anlage betreiben möchten, kommt die Dachvermietung in Frage. Dabei vermieten Sie Ihr Dach an einen Investor, der darauf eine Photovoltaikanlage installiert.
Eine individuelle Beratung zur Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage erhalten Sie bei einem Energieberater oder Ihrem Fachbetrieb vor Ort. Unsere umfangreiche Datenbank hilft Ihnen bei der Suche.

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