Solar & Umwelt

Die Themen Klimawandel und Umweltschutz gehören zu den wichtigsten unserer Zeit. Wir erklären Ihnen, welchen Beitrag zum Umweltschutz Sie durch Solar Energie leisten können und wie viel Emission jährlich eingespart werden kann. Wir zeigen Ihnen die Entwicklung der Solartechnologie und was die "energetische Amortisation" bedeutet.

Umweltschutz durch Solar Energie

Solar gehört zu den regenerativen, sauberen Energien. Es werden immer mehr Solarthermie Anlagen und Photovoltaik Anlagen installiert - von 2007 auf 2008 lag der Zuwachs allein bei über 100 Prozent. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Gas oder Kohle ist die Solarenergie unbegrenzt verfügbar, die Ressource unerschöpflich - und gut für die Umwelt!

Solar Anlagen verringern den Kohlendioxid Ausstoß

Eine Stromheizung produziert pro Kilowattstunde 603 Gramm schädliches Kohlendioxid. Dieses Gas wird unter Anderem für die Erderwärmung und das Abschmelzen der Polkappen verantwortlich gemacht. Bei Erdgas sind es 219 Gramm und eine Erdöl-Heizung produziert CO2-Emissionen von 295 Gramm pro Kilowattstunde Energie.

Da bei der Nutzung von Solar Energie keine Stoffe verbrannt werden, spart diese Technik eine große Menge an Emissionen ein und schützt die Umwelt. Die Menge ist abhängig von der Art des Solarthermie Kollektors und der solaren Anlage. Beispielsweise spart eine thermische Solaranlage zur Aufbereitung von Warmwasser mit einem Vakuumröhren-Kollektor gegenüber einer Stromheizung bis zu 360 Gramm Kohlendioxid-Emissionen ein. Bei einem Flachkollektor und bei der solarthermischen Unterstützung der Heizung sind die Werte etwas geringer.

Das Wachstum der Solar Technologie

solar umwelt

 

Durch die Nutzung von thermischer und photovoltaischer Solarenergie konnten der Umwelt nach Daten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit alleine 2009 knapp 5 Millionen Tonnen CO2 Emissionen erspart werden. Sie halfen, die deutschen Emissionen um mehr als 20% zu verringern.  Gleichzeitig verzeichnet die Solarenergie ein rasantes Wachstum: von 2008 bis 2009 stieg der Anteil der Photovoltaik um 40,9%, während die Solarthermie um 17,1% gewachsen ist. Die Photovoltaik stellte im Jahr 1990 1 Gigawattstunde Strom in Deutschland bereit, während es 2009 bereits über 6200 Gigawattstunden waren. Im gleichen Zeitraum stieg die produzierte Wärme durch Solarthermie von 130 auf über 4.750 Gigawattstunden an.

Die energetische Amortisation von Solar Anlagen

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Umwelt ist die so genannte "energetische Amortisation". Dies ist die Zeit, die benötigt wird, bis der Ertrag der thermischen Solaranlage den Energieaufwand, der für die Herstellung der Komponenten und die Wartung der Anlage aufgewendet werden muss, übersteigen.

Um die energetische Amortisation von Solar Anlagen zu berechnen, wird zunächst der kumulierte Energieaufwand (KEA) zur Herstellung aller Komponenten der Anlage berechnet – von der Gewinnung der Rohstoffe über die Produktion bis zum Transport. Dies nennt man auch "Graue Energie". Dazu kommen der Wartungs- und Betriebsaufwand und der Aufwand für die Entsorgung der Solaranlage.

Bei einer Anlage zur Trinkwassererwärmung beträgt der KEA rund 600 bis 1.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter Kollektorfläche – die energetische Amortisationszeit liegt daher bei durchschnittlich 1,5 Jahren. Kombinierte Anlagen mit Heizungsunterstützung erwirtschaften eine Amortisationszeit von rund 2 bis 4,3 Jahren; Pool Solarheizungen amortisieren sich aufgrund des geringen Herstellungsaufwands schon nach 0,4 bis einem Jahr.

Weiterlesen zum Thema können Sie im Bericht zur Amortisation einer Photovoltaikanlagen.

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