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Solarstrom Förderung für Photovoltaik

Solarstromförderung ist 2016 in Deutschland auf verschiedenen Wegen möglich. Zum einen, um mit Hilfe eines zinsgünstigen Kredits zunächst die Anschaffung einer Photovoltaikanlage und / oder eines Stromspeichers zu finanzieren. Zum anderen ermöglichen die monatlichen Einnahmen aus der Einspeisevergütung für den erzeugten Strom die Refinanzierung der Anlage inklusive einer unterschiedlich hoch ausfallenden Rendite. Darüber hinaus bieten Energieversorger 2016 verschiedene Möglichkeiten der Solarstrom Förderung in Form von Zuschüssen an, um die Wirtschaftlichkeit einer Anlage weiter zu verbessern.
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Solarstromförderung 2016: Kredit, Einspeisevergütung & Zuschuß für PV

Photovoltaikanlage EinfamilienhausZahlreiche Fördermöglichkeiten machen den Bau einer eigenen Photo-
voltaikanlage attraktiv | © warrantbuffet - Fotolia.com

Kleine und mittelgroße Photovoltaik­anlagen kosten 2016 rund 1.300€ bis 1.500€ pro Kilowattpeak (je größer die Anlage desto günstiger der Preis pro kWp) und erzeugen pro Jahr mit einem Kilowattpeak Leistung zwischen 900 und 1.200 Kilowattstunden Strom, je nach technischer Qualität und Region in Deutschland. Das ist grob gesagt der wirtschaftliche Rahmen einer PV-Anlage. Wirtschaftlich wird eine Investition in Photovoltaik jedoch erst durch die verschiedenen Formen der Solarstromförderung.

Zinsgünstige Kredite als eine Form der Solarstrom Förderung

Wer nicht das nötige Eigenkapital für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung hat, kann sich für eine Solarstrom Förderung an verschiedene öffentliche und private Geldgeber wenden. Zinsgünstige Photovoltaik Kredite bieten 2016 u.a. die GLS-Bank, DKB, SWK-Bank, Umweltbank und die KfW-Bankengruppe an. Bausparkassen wie Schwäbisch-Hall und LBS bieten als Solarstromförderung eine Kombination aus Sofortbaugeld und Bausparvertrag an.

Seit Mai 2013 kann darüber hinaus auch die Anschaffung eines Stromspeichers für eine Photovoltaik Anlage mit einem zinsgünstigen Kredit finanziert werden. Geldgeber dieser Solarstromförderung ist die KfW Bankengruppe. Attraktiv wird dieser Kredit durch einen Tilgungszuschuss von bis zu 660€ pro Kilowattpeak PV Leistung. Die Anschaffungskosten für einen Stromspeicher lassen sich bei einer durchschnittlich großen PV-Anlage auf einem Einfamilienhäus (5 kWp) so um bis zu 3.300€ senken durch diese Solarstrom Förderung.

Staatliche Einspeisevergütung: die eigentliche Solarstromförderung

Für die erzeugten Kilowattstunden Strom erhält der Betreiber der Photovoltaikanlage Einspeise­vergütung als Solarstromförderung, staatlich garantiert über einen Zeitraum von 20 Jahren plus der verbleibenden Monate im Jahr der Inbetriebnahme. Förderfähig sind kleine, mittlere und große Photovoltaikanlagen bis zu einer Leistung von 500 Kilowattpeak. Neuanlagen mit mehr Leistung müssen ihren eingespeisten Strom über einen Direktvermarkter verkaufen und erhalten anteilig noch etwas Solarstrom Förderung (Marktprämie). Die Höhe der Solarstromförderung wird quartalsweise angepasst und jeweils zum 01. Januar, 01. April, 01. Juli und 01. Oktober eines Jahres bekannt gegeben für das aktuelle Quartal.

Abseits der Solarstromförderung hat sich für Photovoltaikanlagen mittlerweile eine weitere (indirekte) Einnahmequelle etabliert: der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstrom. Denn mit einer Photovoltaik Anlage lässt sich eigener Strom mittlerweile fast 15 Cent (pro kWh) günstiger erzeugen im Vergleich zum Preis, den man für eine Kilowattstunde beim Stromversorger bezahlt (derzeit ca. 27 Cent). Attraktiv ist dieses Betreibermodell besonders für Kleinanlagen auf Einfamilienhäusern (bis 10 kWp), da diese den erzeugten Strom nach wie vor frei ohne eine finanzielle Abgabe selbst verbrauchen können und sich die monatliche Stromrechnung auf diese Weise reduzieren lässt.

Tipp zur Solarstrom Förderung: Wieviel Kilowattpeak sich auf Ihrem Hausdach realisieren lassen, was diese Anlage dementsprechend kostet und in Ihrer Region an Einspeisevergütung bzw. Stromertrag für den Eigenverbrauch erwirtschaftet ermittelt unser Photovolktaik Rechner.

Zuschüsse von Energieversorgern als zusätzliche Solarstrom Förderung

Kredite sowie die Einspeisevergütung sind die hauptsächlichen Formen der Solarstromförderung in Deutschland 2016. Denn sie sind bundesweit einheitlich zu bekommen. Daneben haben 2016 eine Reihe von Energieversorgungsunternehmen regionale Formen der Solarstromförderung etabliert. Zu diesen ist grundsätzlich zu sagen, dass diese Solarstromförderung in aller Regel Kunden und Anlagenbetreibern im Netzgebiet vorbehalten ist. Etabliert haben sich bislang entweder Einmalzahlungen von einigen Hundert € pro kWp oder eine zusätzliche Einspeisevergütung von einigen Cent pro Kilowattstunde als Solarstromförderung. 2016 zahlen u.a. die Statdwerke in Aachen, Bamberg, Budenheim, Heidelberg, Jena, Langenfeld, Rinteln, Schönau und Walldorf diese Form der Solarstromförderung.

Fachbetriebe für Photovoltaikanlagen aus Ihrer Region helfen ebenfalls bei allen Fragen zur Solarstromförderung 2016.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com