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Modulpreise für Photovoltaik Anlagen

Die Großhandels- und Endkundenpreise für Photovoltaikmodule sind seit der Einführung von Strafzöllen auf chinesische Module und der Insolvenz zahlreicher deutscher Hersteller stark in Bewegung. Was Photovoltaikmodule bei Herstellern, Lieferanten und entsprechend für den Endkunden genau kosten, können Sie nachfolgend dem PV-Preisindex von pvXchange entnehmen. Dieser listet Monat für Monat die Modulpreise deutscher, chinesischer, japanischer, koreanischer und südostasiatischer Photovoltaik Module auf.
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Modulpreise: Endkunden- & Spotmarkt-Preise für Photovoltaik-Module

Im November 2016 wurden kristalline Photovoltaik Module auf dem europäischen Spotmarkt zu durch­schnittlich 0,42€ bis 0,58€ pro Wattpeak gehandelt, je nach Herkunftsland. Modulpreise deutscher Fabrikate pendeln sich aktuell bei 50 Cent ein. Insgesamt liegt der Preisnachlass bei deutschen Fabrikaten derzeit bei knapp 15% gegenüber den Modulpreisen vor einem Jahr (59 Cent pro Wattpeak im November 2015). Bemerkenswert ist hierbei, dass sich die Modulpreise deutscher und chinesischer Fabrikate nach Jahren mittlerweile angeglichen haben!

Hersteller aus Südostasien, Indien, Indonesien, Thailand und Taiwan führen weiterhin das Feld an mit den günstigen Preisen von aktuell 42 Cent pro Wattpeak. Gefolgt von chinesischen Herstellern mit 49 Cent pro Wattpeak. Japanische und koreanische Fabrikate sind nach wie vor die teuersten am Markt. Die Modulpreise pendeln sich mit 58 Cent pro Wattpeak oberhalb deutscher Fabrikate ein.

Modulpreise November 2016

Hintergründe zur Tabelle

Die hier veröffentlichten Modulpreise sind ausschließlich für Photovoltaik Module repräsentativ (Preise für Solarthermie Kollektoren finden Sie hier) und stellen die durchschnittlichen Angebotspreise auf dem europäischen Spotmarkt dar (netto, verzollte Ware). Die Modulpreise sind keine Endkundenpreise.

Die hier genannten Modulpreise werden uns zur Verfügung gestellt von pvXchange. pvXchange ist mit über 9.000 registrierten Geschäftskunden eine der weltweit größten Vermittlungsplattformen für Solarmodule und Wechselrichter. Über den 2004 gegründeten Online-Marktplatz finden Anbieter nicht nur Abnehmer für Ihre Produkte, sondern auch aktuelle Projekte und Systemanfragen. Mit der Expertise aus mehr als 20.000 erfolgreichen Vermittlungsgeschäften und über neun Jahren Markterfahrung bringen die Mitarbeiter von pvXchange schnell und effizient den aktuellen Bedarf von Kunden mit passenden Angeboten zusammen. Die Serviceplattform ist herstellerunabhängig.

Aktuelle Markteinschätzung von pvXchange

Nachdem die Modulpreise im November nochmals einen ordentlichen Schub nach unten bekamen, haben sie sich in den ersten Dezembertagen weitestgehend stabilisiert. Der Handel scheint verstanden zu haben, dass in den letzten Wochen des Jahres auch Preise unter 35 Cent pro Watt keinen weiteren Kaufanreiz mehr schaffen können. PV-Anlagen, die noch im alten Jahr errichtet werden müssen, sind bereits durchgeplant und mit Material ausgestattet. Sich für im kommenden Jahr anstehende Projekte schon jetzt mit Modulen einzudecken, ist für viele Errichter kein Thema. Es werden zwar vorsichtig Konditionen und Preise abgecheckt, festlegen möchte sich bei derart volatilen Preisen jedoch kaum einer. Noch ist nämlich unklar, ob die Preise nicht doch noch weiter absinken, insbesondere bei Modulen der höheren Leistungsklassen. Hier war in den vergangenen Monaten eine erstaunliche Entwicklung zu beobachten.

Die Verfügbarkeit von neu produzierten Modulen mittlerer Leistung ist hingegen nicht mehr sehr groß. Waren 255, 260 und 265 Watt peak bei Modulen mit 60 kristallinen Zellen bis vor kurzem noch der allgemeine Standard, geht die Tendenz nun stark in Richtung 270 bis 280 Watt. Diese Leistungen wurden bisher jedoch nur von Modulen mit monokristallinen Zellen erreicht, die dann - gerechtfertigt oder nicht – mit einem Preisaufschlag verkauft wurden. Durch den breiten Einzug der PERC und PERT-Technologie in die Modulherstellung in Europa und Asien können hohe Leistungen nun auch mit polykristallinen und damit deutlich kostengünstigeren Zellen erreicht werden.

Lohnt es sich nun, noch in diesem Jahr Liefervereinbarungen zu unterzeichnen, sich vielleicht sogar schon Ware ins Lager zu legen, die erst im Frühjahr verbaut werden kann, oder sollte man lieber noch abwarten? Eine zuverlässige Prognose über die Preisentwicklung in der nahen Zukunft abzugeben, fällt schwer. Einige Hersteller behaupten zu wissen, dass der Boden bereits erreicht ist und die Modulpreise zum Jahresanfang wieder leicht steigen werden. Man führt dies auf steigende Nachfrage - vor allem im asiatischen Raum - bei gleichzeitigen Lieferengpässen zurück. Die momentan nicht ausgeschöpften Kapazitäten in China dürften jedoch so gigantisch sein, dass sie jeden Nachfragesprung im eigenen Land oder überall dort, wo keine Marktbeschränkungen bestehen, locker auffangen können. Das würde gegen einen merklichen Preisanstieg sprechen.

Wer seine PV-Anlagen mit hocheffizienten Modulen ausstatten möchte, der darf ruhig noch etwas abwarten und auf eine immer größere Angebotsvielfalt bei sinkenden Preisen spekulieren. Nur Planer und Errichter, deren Projekte in der Hoffnung auf bessere Zeiten seit längerem in der Schublade schlummern, wie beispielsweise die zahlreichen noch nicht realisierten Anlagen aus deutschen Freiflächenausschreibungen, müssen sich sputen. Viele dieser Anlagen wurden nämlich noch mit Modulen niedrigerer Effizienz geplant. Die Verfügbarkeit dieser Produkte wird – wie eingangs beschrieben – aber langsam knapp, was sich nicht unbedingt positiv auf die Preisentwicklung auswirken dürfte.

Übersicht der nach Technologie unterschiedenen Preispunkte im November 2016 inklusive der Veränderungen zum Vormonat:

Modulklasse Preis
(€ / Wp)
Veränderung
gegenüber
Vormonat
Beschreibung
High Efficiency 0,59 - 1,7% Kristalline Module ab 280 Wp, mit Cello-, PERC-, HIT-, N-TYPE- oder Rückseitenkontakt-Zellen oder Kombinationen daraus
All Black 0,52 - 3,7% Modultypen mit schwarzer Rückseitenfolie, schwarzem Rahmen und einer Nennleistung zwischen 200 Wp und 275 Wp
Mainstream 0,45 -2,2% Module mit üblichwerweise 60 Zellen, Standard-Alurahmen, weißer Rückseitenfolie und 250 bis 275 Wp, repräsentieren den Großteil der Module im Markt
Low Cost 0,32 - 5,9% Minderleistungsmodule, B-Ware, Insolvenzware, Gebrauchtmodule (kristallin), Produkte mit eingeschränkter oder ohne Garantie

(Die dargestellten Preise geben die durchschnittlichen Angebotspreise für verzollte Ware auf dem europäischen Spotmarkt wieder.)

Modulpreise für Endkunden

Modulpreise auf Großhandelsmärkten unterscheiden sich von denen, die Endkunden für eine schlüsselfertige Photovoltaik Anlage bezahlen. Als Richtwert können die genannten Spotmarktpreise mit dem Faktor 2 bis 3 multipliziert werden, um den Endkundenpreis für eine durchschnittliche schlüsselfertige Photovoltaik Anlage in Deutschland zu erhalten. So kostet eine Photovoltaikanlage mit kristallinen Modulen aus Deutschland im November 2016 zwischen 1.000€ und 1.500€ pro Kilowattpeak.

Für eine genaue Preiskalkulation wenden Sie sich am besten an einen Fachbetrieb aus der Region, der Ihnen ein individuellen Angebot für eine Photovoltaik Anlage erstellt. Wie gut Hausdächer für Photovoltaik geeignet sind, können Sie vorab auch unverbindlich mit unserem Photovoltaik Rechner herausfinden.

Entwicklung der Modulpreise seit 2012

(Rückblickend finden Sie hier einen sehr ausführlichen Bericht zur Entwicklung des europäischen Photovoltaik-Marktes seit 2005.)

Modulpreise Oktober 2016

Modulpreise September 2016

Modulpreise August 2016

Modulpreise Juli 2016

Modulpreise Juni 2016

Modulpreise Mai 2016

Modulpreise April 2016

Modulpreise März 2016

Modulpreise Februar 2016

Modulpreise Januar 2016

Modulpreise Dezember 2015

Modulpreise November 2015

Modulpreise Oktober 2015

Modulpreise September 2015

Modulpreise August 2015

Modulpreise Juli 2015

Modulpreise Juni 2015

Modulpreise Mai 2015

Modulpreise April 2015

Modulpreise März 2015

Modulpreise Februar 2015

Modulpreise Januar 2015

Modulpreise Dezember 2014

Modulpreise November 2014

Modulpreise Oktober 2014

Modulpreise September 2014

Modulpreise August 2014

Modulpreise Juli 2014

Modulpreise Juni 2014

Modulpreise Mai 2014

Modulpreise April 2014

Modulpreise März 2014

Modulpreise Februar 2014

Modulpreise Januar 2014

Modulpreise Dezember 2013

Modulpreise November 2013

Modulpreise Oktober 2013

Modulpreise September 2013

Modulpreise August 2013

Modulpreise Juli 2013

Modulpreise Juni 2013

Modulpreise Mai 2013

Modulpreise April 2013

Modulpreise März 2013

Modulpreise Februar 2013

Modulpreise Januar 2013

Modulpreise Dezember 2012


Modulpreise November 2012


Modulpreise Oktober 2012

Für eine genauere Preisinformation wenden Sie sich einfach an Fachbetriebe aus Ihrer Region oder nutzen Sie unseren Photovoltaik Rechner. Für weiter zurückliegende Modulpreise wenden Sie sich bitte direkt an pvXchange.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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