Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, die zu Modulen zusammengeschaltet sind. Für Photovoltaik Anlagen werden kristalline Zellen oder Dünnschichtzellen verwendet. Welches Solarmodul das richtige ist, entscheidet die Situation vor Ort.
Solarmodule mit kristallinen Zellen sind leistungsfähiger, Dünnschichtzellen leichter.
Solarmodule werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Für einen objektiven Vergleich sind Datenblätter allein nicht immer hilfreich, da sie je nach Hersteller unterschiedliche Angaben für die Solarmodule enthalten.
In der Praxis haben sich diese Werte als relevant erwiesen.
Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet sich der Preis für Solarmodule. Monokristalline und polykristalline Solarmodule sind aufwändiger herzustellen und deshalb teurer als Dünnschicht Solarmodule, für die weniger Halbleitermaterial gebraucht wird.
Kristalline Solarmodule sind bei höherem Preis jedoch leistungfähiger.
Solarmodule für Photovoltaik Anlagen werden in Europa, den USA und Fernost produziert. Solaranlagen-Portal stellt Ihnen hier unabhängig die etablierten Unternehmen und Modulreihen aus Deutschland und der Welt vor. Rund 20 Hersteller sind aktuell relevant.
Anhand von Kennzahlen können Sie schnell und einfach die verschiedenen Systeme vergleichen.
Solarmodule: Worauf man beim Kauf achten sollte
Solarmodule werden neben Deutschland hauptsächlich in China und den USA produziert. 2012 konsolidierte sich der Markt und etliche Hersteller im In- und Ausland mussten Inolvenz anmelden. Deshalb vor dem Kauf der Solarmodule prüfen, ob die Solarmodule von einem Hersteller kommen, der noch am Markt aktiv ist. Bei Restposten von insolventen Herstellern ist evtl. die Gewährleistung der Solarmodule nicht mehr gegeben.
Arten von Solarmodulen
Unabhängig vom Hersteller sind heute drei Typen von Solarmodulen auf dem Markt erhältlich: mono- und polykristalline Solarmodule sowie Dünnschichtmodule. Monokristalline Solarmodule haben den höchsten Wirkungsgrad, sind dafür jedoch aufwändiger herzustellen und damit etwas teurer als polykristalline Solarmodule. Dünnschichtmodule sind bei Ein- und Mehrfamilienhäusern kaum verbreitet. Sie finden u.a. auf großen Flachdächern mit wenig Traglast Anwendung.
Ein Indiz für die Qualität und Leistungsfähigkeit bei Solarmodulen ist neben dem Wirkungsgrad das Schwachlichtverhalten. Da in Deutschland die Sonne an verhältnismäßig wenigen Tagen von einem wolkenlosen Himmel scheint, müssen die Solarmodule den Großteil des Stroms aus diffusem Licht erzeugen. Da bei schwächerer Sonneneinstrahlung der Wirkungsgrad der Solarmodule sinkt, kommt es beim Kauf u.a. auf diesen Wert an. Weitere Informationen zu den Qualitätsmerkmalen von Solarmodulen haben wir Ihnen neben einigen Herstellerportraits auf dieser Seite zusammengefasst.
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