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Solarer Deckungsgrad - Solarthermie Lexion

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Solarer Deckungsgrad - auch als solare Deckungsrate bezeichnet - ist neben dem Kollektorertrag einer der Kernbegriffe für die bedarfsgerechte Planung einer Solarthermieanlage. Die solare Deckungsrate gibt an, wie hoch der Anteil der Energiebereitstellung durch eine Solaranlage ist.

Ein solarer Deckungsgrad von 60 Prozent bei der Solarthermie Warmwasserbereitung bedeutet demnach, dass die Solarthermieanlage auf das gesamte Jahr gerechnet mehr als die Hälfte der Warmwasserbereitung übernommen hat. Ein solarer Deckungsgrad von 30 - 60 Prozent ist bei der Trinkwasserbereitung üblich. Auch bei der Solarthermie zur Heizungsunterstützung wird die solare Deckungsrate verwendet. Aufgrund der vielfältigen Faktoren sind hier allerdings kaum grundsätzliche Richtwerte anzugeben.

Ein zu hoher solarer Deckungsgrad ist nicht automatisch von Vorteil, da es bei einer zu großen Kollektorfläche mit hohem Ertrag im Sommer zu kaum nutzbaren Wärmeüberschüssen kommt. Deshalb ist besonders genaue Planung vonnöten. Der Systemnutzungsgrad beschreibt dieses Verhältnis.

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com