Die thermische Solaranlage

Solarthermie Anlagen speichern die Wärme der Sonne und machen Sie im Haushalt nutzbar, zum Beispiel für warmes Wasser oder zum Heizen. Wie spannend Solarthermie ist, wollen wir Ihnen in diesem ersten Themenblock zeigen. Verschaffen Sie sich einen Eindruck, welchen Vorteil solarthermische Anlagen auch für Ihren Haushalt haben. Wir verraten Ihnen, wie die Technik funktioniert, auf welche Leistungszahlen Sie beim Kauf achten müssen, wie Sie die richtige Größe einer Anlage selbst bestimmen und wie Sie thermische Solaranlagen sinnvoll im Sommer und Winter kombinieren.

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So funktionieren thermische Solaranlagen

Thermische SolaranlageDie thermische Solaranlage sammelt mithilfe eines Solarthermie Kollektors die Wärme, welche die Sonne erzeugt. Die häufigsten Arten von Kollektoren sind der Flachkollektor, der Vakuum Röhrenkollektor und der Luftkollektor.

Trotz der unterschiedlichen Arten von Kollektoren ist die Funktionsweise von Solarthermie bei allen Formen ähnlich: Die Wärme entsteht an einem schwarzen Absorber und wird auf ein Wassergemisch oder die Luft übertragen. Mithilfe dieses Träger­mediums wird die Wärme zum Warmwasserspeicher transportiert. Dort wird diese dann gelagert und zur weiteren Nutzung bereitgestellt.

Nicht zu verwechseln sind Photovoltaik und Solarthermie. In der Photovoltaik wird aus der Sonnenenergie elektrischer Strom erzeugt, welcher dann für die Elektrogeräte im eigenen Haus oder zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz genutzt wird. Solarthermische Anlagen hingegen dienen zur Wärmegewinnung.

Diese Leistung erzielen thermische Solaranlagen

Mit rund 70 bis 85 Prozent hat Solarthermie einen hohen Wirkungsgrad. Dies bedeutet, dass mithilfe der Solarthermie Anlage bis zu 85 Prozent der Sonnenenergie als Wärme für das Haus genutzt werden kann.

Daher liefert schon eine kleine Solarthermie Anlage einen hohen Ertrag durch Solarthermie. Im Sommer kann bereits eine Kollektorfläche von rund 5 Quadratmetern den Bedarf eines Einfamilienhauses an Warmwasser mit Solarthermie decken. Außerdem kann diese Wärme zur Heizungsunterstüzung mit Solarthermie oder zur Beheizung eines Pools genutzt werden.

Allerdings besteht mit Solarthemie im Winter ein saisonales Problem: Im Sommer benötigt ein Haus nicht so viel Wärme, jedoch kann die solarthermische Anlage die überschüssige Energie nicht speichern. Im Winter wiederum fehlt diese jedoch, so dass die traditionelle Heizung einspringen muss. Lösungen sind eine Kombination von Solarthermie und Wärmepumpen, Solarthermie und Gas oder Solarthermie und Pelletheizungen.