Solar Ertrag mit Photovoltaik und Solarthermie

Der durch eine Solaranlage erwirtschaftete Ertrag wird oft unterschätzt. Wir geben Ihnen anhand des Beispiels eines Einfamilienhauses Tipps, welcher Anteil Ihres Energiebedarfs durch Photovoltaik oder Solarthermie gedeckt werden kann, wie groß eine solche Solaranlage ist und wie Sie eine Solaranlage bestmöglich mit anderen Techniken kombinieren können.

Ertrag einer Solaranlage: Solar Ertrag von Photovoltaik und Solarthermie

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage wird in Kilowattstunden gemessen. Ein typisches Einfamilienhaus benötigt pro Jahr rund 4.000 Kilowattstunden Strom. Dieser Bedarf kann mit dem Ertrag einer Photovoltaikanlage von 40 Quadratmetern in den meisten Fällen gedeckt werden. Dies hängt auch von den gegebenen Verhältnissen wie der Dachneigung, der Dach­ausrichtung und der Nennleistung der Solaranlage ab – pro Wattpeak kann man mit einem Solar Ertrag von rund einer Kilowattstunde rechnen. Reicht die Dachfläche für eine so große Solaranlage nicht aus, wird der restliche Strom aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen.

Wieviel Solar Ertrag mit einer Photovoltaikanlage möglich ist, können Sie individuell für Ihr Dach  mit unserem Solarrechner herausfinden.

Ertrag einer thermischen Solaranlage

Ertrag einer SolaranlageErtrag einer Solaranlage (thermisch) im Verhältnis zum Wärmebedarf für Warmwasser und Raumheizung |
Darstellung: Abteilung No-Oil der B & R Haustechnik Ltd. & Co. KG

 

Eine thermische Solaranlage wird entweder zur Heizungsunterstützung, zur Brauch­wassererwärmung oder beidem genutzt. Ein Einfamilienhaus benötigt pro Jahr rund 12.000 Kilowattstunden Energie für Warmwasser und Heizung. In schlecht isolierten Altbauten kann dieser Wert jedoch durchaus auch das Doppelte betragen.

Eine Person benötigt pro Tag rund 50 Liter warmes Wasser – schon der Ertrag von etwa 1,5 Quadratmeter Kollektoren reichen aus, um diesen Bedarf zu decken. Der Bedarf an Heizwärme schwankt im Verlauf des Jahres stark. Daher ist ein ausreichend großer Speicher für die Solaranlage zum Ausgleich dieser Schwankungen sehr wichtig. Er speichert überschüssige Wärme an sonnigen Tagen und gibt sie an bewölkten Tagen wieder ab. Eine solare Deckung von rund 25 Prozent durch eine Solaranlage ist bei einem Einfamilienhaus realistisch.

Solarthermie ist immer als Unterstützung gedacht

Eine thermische Solaranlage arbeitet ausgezeichnet mit weiteren regenerativen Systemen zusammen: so ist vor allem die Verbindung mit einer Pelletheizung oder Wärmepumpe sehr effektiv. Diese Systeme springen ein, wenn der Energie­bedarf nicht mehr durch den Solar Ertrag gedeckt werden kann, vor allem im Winter und in den Übergangs­monaten, wenn der Ertrag einer Solaranlage sinkt. Viele Hersteller bieten hierfür spezielle Kombi-Pakete an.

Ob sich der Ertrag einer Solaranlage für Ihre individuellen Verhältnisse lohnt, klären Sie im Zweifelsfall in einer Solarberatung ab. 

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