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Thermosiphonanlage - Solarthermie Lexikon

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Die Thermosiphonanlage verzichtet auf eine Solarpumpe bzw. einen elektrischen Umlauf einer Solarflüssigkeit. Sie wird deshalb auch als Schwerkraftanlage bezeichnet. Die Thermosiphonanlage nutzt temperaturbedingte Unterschiede in der Dichte des Wärmeträgers (hier meist reines Wasser) aus. Der Solarspeicher wird über dem Kollektor angebracht. Da erhitztes Wasser innerhalb des geschlossenen Systems aufgrund geringerer Dichte nach oben steigt, kommt es zu einer Zirkulation im Kreislauf, da das kältere Wasser weiter oben im Solarspeicher in einer anderen Leitung absinkt.

Durch den Verzicht auf einen Solarregler und die Solarpumpe ist die Thermosiphonanlage sehr preiswert in der Anschaffung und im Betrieb und einfach zu warten. Allerdings ist die Thermosiphonanlage sehr frostgefährdet und kommt in Deutschland deshalb sehr selten zum Einsatz. Zusätzlich eignet sie sich nicht für die Heizungsunterstützung - der Einsatzschwerpunkt einer Schwerkraftanlage liegt in der Warmwasserbereitung durch Solarthermie.

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com