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Kondensatbildung - Solarthermie Lexikon

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Flachkollektoren sind luftgefüllt. Bei einer Abkühlung des Kollektors, zum Beispiel in den Abendstunden, kann dies zur Folge haben, dass es an der Innenseite der Kollektorabdeckung zur Kondensatbildung kommt - der Kollektor ist über Be- und Entlüftungsmechanismen mit der Außenluft in Kontakt und es findet generell ein Luftaustausch statt. Bei nachlassender Strahlung gelangt kühle Luft in den Kollektor, deren Feuchtigkeit bei wieder ansteigender Temperatur an der Innenseite zur Kondensatbildung beiträgt.

Eine solche nicht-permanente bzw. kurzzeitige Kondensatbildung ist explizit nicht schädlich, sondern ein normaler Teil einer Flachkollektor-Solarthermieanlage im laufenden Betrieb. Tritt eine Kondensatbildung längerfristig oder ungewohnt oft auf, kann das Problem in unzureichender Belüftung der Kollektoren (Verschmutzungen, Undichtigkeiten, falsche Lagerung vor der Montage) oder einer überaus feuchten Umgebung begründet liegen.

Bei Vakuumröhrenkollektoren ist eine Kondensatbildung problematischer: sie sind im Idealfall absolut luftdicht abgeschlossen und ein solcher Prozess zeigt klar an, dass die Röhre defekt ist.

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com