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Heizkurve - Solarthermie Lexikon

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Die Heizkurve ( oder Heizkennlinie ) beschreibt das Verhältnis zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur. Die Heizkurve ist Regelungsbestandteil einer Heizungsanlage. Bei sinkenden Temperaturen ist eine höhere Vorlauftemperatur zur Sicherstellung des häuslichen Wärmebedarfes erforderlich als bei höheren Temperaturen - hier kann die Vorlauftemperatur gesenkt werden.

Parameter bei der Einstellung der Heizkurve sind die Steilheit, Parallelverschiebung, Nachtabschaltung, Nachtabsenkung und die Heizgrenze. Die Steilheit gibt an, wie stark die Vorlauftemperatur bei sinkenden Außentemperaturen steigt (bzw.: wie stark die Vorlauftemperatur bei steigenden Außentemperaturen fällt). Die Nachtabschaltung sorgt dafür, dass ein Wärmeerzeuger zu bestimmten Uhrzeiten komplett ausgeschaltet wird, während eine Nachtabsenkung durch eine Parallelverschiebung dafür sorgt, dass die Vorlauftemperaturen dem gesunkenen Wärmebedarf zu Ruhezeiten entsprechen. Die Heizgrenze definiert den Punkt der Außentemperatur, ab dem der Heizkessel arbeitet.

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com