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Netzanbindung von PV-Anlagen: Wer trägt die Kosten?

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Vom Gesetzgeber wurde die Kostenfrage klar aufgeteilt, die Clearingstelle hat die Auslegung zusätzlich definiert. Von der Anlage bis zum Verknüpfungspunkt ist der Anlagenbetreiber in der Pflicht, alle anfallenden Kosten zu tragen. Ab dem Verknüpfungspunkt und damit für den weiteren Netzausbau ist der Netzbetreiber zuständig. Notwendig ist dafür die Festlegung des Netzverknüpfungspunkts. Erst wenn dieser feststeht, können die weiteren Kosten exakt berechnet werden.

Anlagenbetreiber können vom Netzbetreiber auch einen anderen als den wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunkt zugewiesen bekommen. In diesem Fall ist der Netzbetreiber verpflichtet, alle entstehenden Mehrkosten zu übernehmen. Diese Mehrkosten bestehen vor allem durch die Verlegung von zusätzlichen Kabeln unter der Erde oder der Aufrüstung von vorhandenen Trafo-Stationen.

Liegt der gewählte oder zugewiesene Netzverknüpfungspunkt auf einem anderen Grundstück, das nicht dem Anlagenbesitzer gehört, dann werden außerdem Gestattungsverträge notwendig. Diese Verträge werden geschlossen, um die Anschlusskabel auf dem fremden Grundstück verlegen zu können. Da die Kabel dem Anlagenbetreiber gehören, wird außerdem der Verbleib in der Erde geregelt. Es gibt zum einen Musterverträge im Internet, die teils von Stadtwerken oder Anwaltskanzleien angeboten werden. Fachanwälte oder Notare sind im Einzelfall hinzu zuziehen, wenn spezielle Regelungen für die Kabelinstallationen aufgenommen werden sollen. (Quelle)

Hintergrund

§ 13 Abs. 1 EEG 2009 / 2012 "Die notwendigen Kosten des Anschlusses zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien oder aus Grubengas an den Verknüpfungspunkt nach § 5 Abs. 1 oder 2 sowie der notwendigen Messeinrichtungen zur Erfassung des gelieferten und des bezogenen Stroms trägt die Anlagenbetreiberin oder der Anlagenbetreiber."

§ 13 Abs. 2 "Weist der Netzbetreiber den Anlagen nach § 5 Abs. 3 einen anderen Verknüpfungspunkt zu, muss er die daraus resultierenden Mehrkosten tragen."

§ 14 "Die Kosten der Optimierung, der Verstärkung und des Ausbaus des Netzes trägt der Netzbetreiber."

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com