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Netzanbindung PV-Anlage: Zuweisung Netzverknüpfungspunkt

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Um den Netzverknüpfungspunkt endgültig festzulegen, steht zunächst immer die Wirtschaftlichkeitsprüfung im Raum. Für Photovoltaik Anlagen soll laut Erneuerbare Energien Gesetz immer der Verknüpfungspunkt ausgewählt werden, der wirtschaftlich und technisch betrachtet am günstigsten ist. Außerdem steht es dem Anlagenbetreiber frei, selbst einen Netzverknüpfungspunkt zu wählen.

Beide Regelungen stellen die übliche Vorgehensweise dar. Als Ausnahme von diesen Regeln gilt das Letztzuweisungsrecht des Netzbetreibers. Dieser bestimmt in letzter Instanz, welcher Verknüpfungspunkt für die Einspeisung des solaren Stroms verwendet wird. Besteht der Netzbetreiber auf sein Recht auf Letztzuweisung, ist er nach Empfehlung der Clearingstelle dazu verpflichtet, die entstehenden Mehrkosten für den Anschluss sowie die Erweiterung des Netzes zu tragen.

Für das Verfahren um den Netzverknüpfungspunkt ist die Rangfolge der gesetzlichen Regelungen entscheidend. Im Paragrafen 5 Absatz 1 wird die Basisregelung beschrieben: Der gesamtwirtschaftlich sinnvollste Netzverknüpfungspunkt ist zu wählen für das Einspeisen von Strom. Darüber hinaus gesteht § 5 Abs. 2 dem Anlagenbetreiber das Wahlrecht zu, den Verknüpfungspunkt selbst zu bestimmen. Unabhängig von den Absätzen 1 und 2 verfügt der Netzbetreiber über das Letztzuweisungsrecht, mit welchem er endgültig den Verknüpfungspunkt bestimmen kann. Der Anlagenbetreiber muss sich zunächst entscheiden, ob er von seinem Wahlrecht Gebrauch machen will. Das Letztzuweisungsrecht des Netzbetreibers ist davon allerdings unberührt, das heißt dass der Netzbetreiber in individuellen Situationen allein über den Netzverknüpfungspunkt bestimmen kann. (Quelle)

Hintergrund

§ 5 Abs. 2 EEG 2009 / 2012: "Anlagenbetreiberinnen und -betreiber sind berechtigt, einen anderen Verknüpfungspunkt dieses oder eines anderen im Hinblick auf die Spannungsebene geeigneten Netzes zu wählen." Sowie EEG 2009/2012 § 5 Abs. 3: "Der Netzbetreiber ist abweichend von den Absätzen 1 und 2 berechtigt, der Anlage einen anderen Verknüpfungspunkt zuzuweisen. (...)".

In der Kostenfrage auch EEG 2009/2012 § 13 Abs. 2: "Weist der Netzbetreiber den Anlagen nach § 5 abs. 3 einen anderen Verknüpfungspunkt zu, muss er die daraus resultierenden Mehrkosten tragen."

 

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Solaranlagen-Portal.com
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