Rösler fordert Reform des EEG

Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler (FDP) fordert im Interview mit dem Handelsblatt eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das EEG habe sich “überlebt”.

Ursprünglich sei es als Markteinführungsgesetz konzipiert worden, um die Erneuerbaren aus ihrem Nischendasein zu führen. Aufgrund des rapide ansteigenden Anteils der erneuerbaren Energien sei das derzeitige Fördermodell nicht weiter tragbar und “sprenge das System”.

Als Alternative schlägt Rösler ein Quotenmodell vor. Demnach sollten den Energieversorgern Quoten vorgelegt werden – ein bestimmter Anteil des Stromes solle erneuerbar bereitgestellt werden, die Quelle (Wind,Photovoltaik, etc.) jedoch den Unternehmen überlassen werden. Dies werde zu einem “Effizienzwettbewerb” führen, der gleichzeitig technologieoffen sei.

Quellen: Handelsblatt, FDP-Bundespartei

Aktualisierung 20.01.2012: Im Rahmen eines Solargipfels hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine monatliche Kürzung der Einspeisevergütung vorgeschlagen.

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2 Kommentare

  1. [...] zur Einspeisevergütung einen anderen Ansatz als Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und dessen Quotenmodell. Wie Röttgen am Donnerstag sagte, favorisiere er anstelle von Quoten oder Deckeln ein Modell, in [...]


  2. [...] installierter Leistung jährlich, wie REUTERS berichtet – während er kürzlich noch ein Quotenmodell vorschlug und von einer Deckelung Abstand [...]


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